Seite 1 von 1

Die Akademie zu Schwert und Kunst

Verfasst: Donnerstag 26. Juli 2007, 16:12
von Arsen Talmar
Die Sonne steht schon hoch am Himmel, als ich aus dem Haupthaus der Akademie trete. Seit Stunden schon sind Selina und ich dort, um uns durch Bücher, Pergamente und Briefe zu wühlen, denn Richard Tarid hat uns verlassen und mich zum neuen Leiter der Akademie gemacht. Überraschend war es eigentlich nicht, ich glaube, er war nie ganz glücklich, Varuna und die Allianz verlassen zu haben. Ein Teil von ihm ist immer dort geblieben und zu diesem Teil ist er nun zurückgekehrt. Ich wünsche ihm nur das Beste auf seinem Weg und dass er dort wieder zu sich selbst findet. Wer weiß, vielleicht erlangt er eines Tages auch den Ritterschlag, ich wünsche es ihm und weiß, Selina denkt genauso.

Wenn ich so langsam über das Gelände gehe und meine Augen an jedem Gebäude hängen bleiben, dann tauchen in meinem Geiste die Gesichter all jener auf, die dort gewandelt sind. Es waren schon einige, die hier ihren Platz und ihr Glück suchten, einige blieben lange, manche nur kurz, aber alle gehören zur Geschichte der Akademie und haben sie mitgeprägt. Aber auch wenn mit allen Gebäuden eine Erinnerung verbundne ist, so hat doch die Zeit gezeigt, dass manch kühne Gedanken, manch gute Absichten doch nicht zu verwirklichen waren, und so wird auch das Bild der Akademie, von außen betrachtet, sich ändern müssen. Ich hoffe es gelingt uns ein neues, schöneres Bild zu zeigen.

Unsere Palisade scheint das ebenso zu sehen, schießt es mir durch den Kopf, wenn ich sehe wie sie langsam überwuchert wird. Bald wird man sie unter den Pflanzen nicht mehr sehen und sie für eine große Hecke halten, was mich nicht sonderlich stört, denn ich mochte das Aussehen dieses Dings nie und ich glaube den anderen ging es ähnlich. Ich öffne das Tor und blicke kurz hinüber nach Neuhaven. So verschlafen es auch wirken mag, dort tummeln sich geschäftige und brave Leute und wir werden ein Auge auf sie haben, damit sie weiter in Ruhe und Frieden ihrer Arbeit nachgehen können. So richtig mag ich nicht glauben, dass sie dem Pakt der Freien gleichgültig gegenüberstehen sollen, die Zeit wird zeigen, ob ich Recht habe.

Während ich weitergehe, wandern meine Gedanken zum ersten Treffen des Paktes. Es gibt Mut zu sehen, dass man uns und unsere Rolle im Bündnis ernst nimmt und unsere Worte Beachtung finden. Sicher, wir sind die Kleinsten in diesem Pakt, aber auch wir können unseren Beitrag leisten, um Lameriast frei und unabhängig zu halten, und wir werden unseren Beitrag ohne Zaudern und Ausflüchte einbringen. Mag sein, dass zwischen den Paktpartnern viel Streit und Zank herrscht, aber warum sollte es uns nicht möglich sein, einiges aus dem Weg zu räumen, das die Handlungsfreiheit des Paktes beeinträchtigen könnte. Versuchen werden wir es jedenfalls.

Bei all dem werden wir ihn aber nicht aus den Augen verlieren, den Sinn und den Auftrag der Akademie, jenen einen Platz und eine Ausbildung zu geben, die ihrer bedürfen, egal woher sie kommen mögen oder welchen Gott sie anbeten. Und haben sie keinen Gott, was schert es uns, wir maßen uns nicht an, über jemanden zu richten, der seinen Weg noch nicht gefunden hat. Wir werden sie aufnehmen und ihnen Speis und Trank, eine Ausbildung und einen Platz geben, an dem sie sich finden können. Dafür wurde diese Akademie gegründet und dafür stehen wir ein, wir, die wir hier unseren Platz fanden. Hier sind wir alle gleich, ob Krieger, Schurke oder Handwerker und so werden wir auch unser Wissen an alle weitergeben, die den Weg zu uns finden.

„Träumst du?“ Selinas Stimme reißt mich aus meinen Gedanken. Ich brauche sie jetzt mehr den je, aber ich weiß, dass sie immer an meiner Seite stehen wird, ebenso wie die anderen Akademiemitglieder immer hilfreich zur Stelle sein werden. „Lass uns nach Hause“, sagt sie mit einem Lächeln, „für heute war das genug Arbeit.“ Für heute mag sie Recht haben, aber etwas in mir lacht leise und meint spöttisch ‚“Du Narr, die Arbeit hat gerade erst begonnen!“

Verfasst: Freitag 27. Juli 2007, 10:00
von Akarius van Drachenfels
Noch erschöpft von der zweiwöchigen Reise trat er am Morgen vor´s Haus reckte und streckte sich. Die Luft war noch recht angenehm,die Mittagshitze war noch fern. Einen Moment dachte er über das Gespräch mit Serena am Vorabend nach. Ersteinmal etwas essen und sich für den Tag stärken ,das wäre jetzt gut. Während er sich etwas Speis und Trank zusammensuchte dachte er über die Zukunft nach,es würde sich nun sicher einiges ändern. Wie er von Trutta am Abend erfahren hatte folgte Richard nun seiner wohl wahren Berufung und hatte die Akademie verlassen. Mit Arsen und Selina an der Spitze würde sich einiges ändern,so ist seine Hoffnung.

Noch ein wenig müde machte er sich auf über das Gelände der Akademie. Es würde sich hier einiges ändern müssen es ist zwar ein guter Ansatz,jedoch es ließe sich noch einiges machen. Auch würde er sich mehr um die Ausbildung der Rekruten kümmern wollen hatte er es in letzter Zeit doch ein wenig schleifen lassen. Von nun an würde ein anderer Wind wehen. Während er vor dem Ring stand sagte er mehr zu sich selber ,einen Schneider sollte ich aufsuchen das Lederzeug für die Ausbildung aufstocken.

Mit diesen Gedanken machte er sich auf den Weg um einiges in die Wege zu leiten für die zukünftigen Belange der Akademie und auch um die eine oder andere Erkundigung einzuholen.....

Verfasst: Freitag 27. Juli 2007, 10:58
von Trutta van Drachenfels
Äußerlich hatte sich nichts geändert. Auch an ihrem Tageslauf nicht. In der Frühe, wenn die Sonne ihre ersten Lichter schenkte, hieß es, Tiere füttern, ausmisten, Kühe melke, Hühner und Pferde raus lassen. Nach dem Morgenmahl kam die Arbeit auf dem Feld, hacken, um den Boden zu lockern, dass das Wasser nicht so schnell verdunsten konnte, Unkraut jäten, gießen.
Die Sonne begleitet sie. Stand sie im Zenit, war es an der Zeit Speisen zu zubereiten und die Arbeiten in der Küche zu erledigen. Hin und wieder öffnete sie den kleinen Hofladen. Es gab alles, was es auf einem Hof geben sollte.

Innerhalb der Gemeinschaft hatte sich einiges getan. Arsen war der Leiter der Akademie. Sie hoffte, dass er und Selina wieder ihr Domizil auf dem Gelände einrichten würden. Und sie sie so öfter sehen würde.
Dieser Wunsch war selbstsüchtig. Die neunen Aufgaben und die Verantwortung für die Akademie waren am Wichtigsten.

‚Gut Ding will Weile haben.’ Langsam machte sich förderlicher Leumund der Akademie bekannt. Neugierige und wirklich Interessierte fanden sich ein, sprachen aus verschienen Anlässen vor.

Von der Veranda über das Gelände zum Meer sehend, waren ihre Gedanken bei Richard. Sie wünschte ihm alles Gute und vor allem Geduld!
Ein leises Kichern begleitete ihre nächsten Gedanken. Wie würde Richard um diese Tugend bitten? Vielleicht so?

Eluive, schenkt mir Geduld.
Bitte sogleich.



Äußerlich war noch alles beim Alten, aber der Tatendrang, Ideen, Ziele und Vorstellungen, die sie einest zusammen brachten, sprossen dem Licht entgegen.

Verfasst: Freitag 27. Juli 2007, 13:30
von Joachim Eber
*nach einer guten jagd liege ich mal wieder wach im Bett und grüble*

Richard ist Weg. Nein Weg war nicht das richtige Wort nciht hier ist besser er ist wieder im Reich! Ob ich in des öfteren seh?
Er half mir mich hier zurecht zu finden und nun ist er nicht mehr da!
*seufz*
mal sehehn was noch so passierd, ich hab mit einer vieleicht neuen Anwerterin geschrieben Sie will sich bald heir vorstellen.

*langsam schläft er ein*

Verfasst: Samstag 11. August 2007, 19:38
von Mauregatho Arth
Mauregatho Arth war erst kurze Zeit an der Akademie zu Schwert und Kunst. Doch schon nach dieser kurzen Zeit war es ein Ort für ihn an dem er es aushalten konnte geworden. Er bereute in keinster Art und Weise, dass er den Erzählungen des Schankwirtes in der Taverne, über die Akademie geglaubt hatte und ein Boten mit einem Schreiben entsendet hatte. Es war wohl eine der klügsten Entscheidungen die er kurz nach seiner Ankunft, nach seiner Flucht aus der Heimat traf. Diesen Weg konnte er nur jedem an das Herz legen der noch nicht so recht weis wo er hin soll. Oder wie er selbst eine Gemeinschaft suchte in deren Schutzmantel er anfangen konnte sein eigenes Süppchen zu kochen.

Denn diese Akademie bot einem jungen Recken viele Annehmlichkeiten, die gewiss schwer waren wo anderes zu finden. Angefangen von reichhaltiger Nahrung jeden Tag, von dem Bauernhof der werten Dame Trutta Solma. Die sich zu jeder Mahlzeit sich selbst übertraf mit der Zubereitung des Essens. Das Gefühl eines hungrigen Magens, wie er ist in der Zeit hatte bevor er den Weg zu der Akademie fand, kannte er nicht mehr. Zu gut war er hier mit allem an Nahrung versorgt.
Auch die Zeiten in denen er Unmengen an Talern für eine Übernachtung in einer Herberge ausgeben musste waren vorbei. Nie mehr solange er hier bleiben würde in der Akademie musste er im Regen auf dem harten Waldboden schlafen. Denn man stellte ihm, vom ersten Tag an ein Bett in einem der Gebäude auf dem Gelände zur Verfügung, mit sogar einem eigenen Schränkchen für persönliche Dinge. In seinen Augen war das nicht schlecht für einen jungen Recken der als er gekommen war nichts weiter hatte als das was er am Leib trug.
Doch das aller wichtigste und besondere an der Akademie war die Ausbildung die dort statt fand. Schon allein die körperlichen Übungsstunden für die Schulung der Gewandtheit und des Muskelaufbaues, durch den Ausbilder Akarius Sonel. Der ihn und die anderen Rekruten mit wohl wollender Ausdauer zum Täglichen üben anstachelte, seien es Liegestütze am morgen, kleine Dauerläufe und Übungskämpfe mit Holzwaffen jeder Art oder den blanken Fäusten. Das Training geleitet von diesem erfahren Krieger, zeigte mehr Wirkung an seinem Körper als wo er noch alleine Übte in einer öffentlichen Trainingshalle, ganz ohne Gesellschaft! Daher war es kein Wunder das er schnell das Gefühl hatte das er seinen Körper bis zum maximalen aus trainiert hatte.
Genauso war der Unterricht in Sachen Taktik Schulung Gold wert. Diesen leiteten Selina Talmar und Arsen Talmar in dem gut eingerichteten Schulungshaus der Akademie. Hier wurde alles gelehrt was für das Kampfgeschehen wichtig war. Es wurde theoretisch besprochen wie man am geschicktesten die verschiedenen Arten von Schlägen abwehrt. Wie man einen Angriff plant, wie wann Gegner in die Enge treibt, und auch wie man welche Wunden am besten behandelt. Mauregatho wusste genau welche gute Ausbildung er bei der Akademie bekommt in Sachen des Kriegshandwerks, ebenso war im klar das er nie so viele hätte gelernt wenn er nicht die Akademie aufgesucht hätte.
Einen breiten Einblick bot die Akademie an, sogar in die verschiedenen Metalle und Legierungen. Dafür war sogar extra eine Meisterin der Schmiedezunft anwesend in der Akademie, die werte Dame Andreana Steinschmelz nahm sich dafür Zeit einem bis in das kleinste Detail jedem Rekruten die Vorzüge von jedem Metall zu erklären, den erstaunlicherweise hat jedes seine Vorteile dem anderen gegenüber. Außerdem brachte sie ihm und den anderen bei wo die verschiedenen Schwachpunkte der einzelnen Rüstung lagen. So wusste er nur durch diese Ausbildung das die Schwachstelle eines Kriegers in voller Plattenrüstung unter den Axeln liegt, da dort um dem Streiter noch Bewegungsfreiheit zu bieten kein schützendes Metall angebracht werden kann.
Das gelernte konnten er und andere Rekruten im Schutze der Ausbilder und der Akademie, und erfahren Kämpfern der Akademie wie diesem großen Kämpfer Joachim Eber auch in der Praxis testen. Es war an der Tagesordnung gemeinsam auf die Jagd zu gehen. So gelang es ihm auch große Gegner im zu bezwingen ohne selbst kaum Schaden zunehmen, da in dieser Gemeinschaft jeder auf den anderen achtet besonders bei den Jagdausflüge damit niemand etwas schlimmes geschah. Undenkbar wäre es sonst für gewesen wenn er nicht in der Akademie zu Schwert und Kunst wäre sich auf ein Kampf einzulassen gegen ein ganzes Orkfort, allein wäre der dort bestimmt schon als Leiche hunderte von Schritten entfernt davon liegen mit einem orkischen Kriegsbeil in der Brust.

Die Akademie war so vielseitig das sogar Handwerker dort eine vortreffliche Ausbildung aus seiner Sicht her bekamen. Immer wieder sah er wenn er über das Gelände der Akademie ging wenn er selbst keinen Unterricht hatte, und er neugierig durch die Fenster schaute in einen anderen Unterrichts raum wie dort die verschiedensten Rohstoffe zu kunstvollen Gegenstände verarbeitet wurden.

Er wusste genau dass die Akademie zu Schwert und Kunst perfekt geführte wurde von Selina und Arsen, das merkte er schon am ersten Tag. Auch die anderen Lehrkräfte waren Frauen und Männer die sich die größte Mühe gaben einem das Gefühl von Gemeinschaft zu vermitteln, neben der Ausbildung. Er konnte sich kaum vorstellen, dass dies einmal in der Zeit bevor er den Weg dort hin fand anders gewesen sein sollte. Sei es drum er würde hier seine Ausbildung genießen…

Verfasst: Montag 13. August 2007, 11:38
von Serena Crimen
Es war Abend geworden und Serena lief über das Gelände der Akademie. Bei dem Haus von Trutta und Akarius hielt sie inne und lehnte sich an den Zaun. Lange blickte sie zu dem Haus hinüber und dachte über ihre erste Begegnung mit Mitgliedern der Akademie nach. Ein Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht, als sie daran dachte, wie Trutta sie herumgeführt hatte. Sie war die erste, die sie kennenlernte, als sie an jenem Tag auf der Suche nach der ASK war und dabei auf Truttas Hof stieß...

Ich lasse meinen Blick über den Hof schweifen und bleibe schließlich an dem Schild hängen, dass meine Aufmerksamkeit geweckt hat „Hof der Akademie zu Schwert und Kunst“. Hier muss ich richtig sein, auch wenn ich nirgendwo etwas erkennen kann, dass eine Akademie beherbergen könnte. Ich beschließe an die Tür zu klopfen und nachzufragen. Langsam und etwas nervös schreite ich die Stufen zur Tür hinauf und klopfe an. Eine Weile tut sich nichts, doch dann öffnet eine Frau und blickt mich neugierig an. „Hallo“ sage ich zögerlich „ich suche die ASK.“ Die Frau sieht mich erstaunt an und meint dann freundlich „Das hier ist nur der Hof der ASK, nicht die eigentliche Akademie, aber wenn ihr wollt führe ich euch ein wenig herum.“ Ich lächele und stimme dem freundlichen Angebot zu. Die Frau, die sich mir gleich als Trutta vorstellt, zeigt mir zuerst ihren Hof, der neben dem der Gefährtinnen liegt und führt mich dann zu dem Gelände der Akademie. Dort führt sich mich zu ihrem Haus und stellt mir den Trainer der Akademie, Akarius Sonel vor. Nachdem er mir eine Lederrüstung und Übungswaffen gegeben hat, probieren wir uns an einem kleinen Kampf.

Ich glaube ich habe mich damals nicht so gut geschlagen, aber es war ja auch mein erster Kampf und ich hatte noch wenig Ahnung davon, wie man kämpft, dachte Serena bei sich. Lamgsam erhob sie sich und lief weiter zu ihrem Schlafgemach. Als sie schon im Halbschlaf war meinte sie noch die Stimmen von damals zu hören, als der Rat beschloss sie aufzunehmen...

„...also ich bin dafür.“ ertönt eine Stimme neben mir. Es war Joachim, der schon lange bei der ASK war. Ich blicke die anderen an und hoffe, dass ihre Entscheidung positiv ausfällt, denn noch nie habe ich mir etwas sehnlicher gewünscht, als auf diese Akademie aufgenommen zu werden. „Ich sage ebenfalls ja“ sagt Akarius Sonel, der am anderen Ende des Tisches sitzt. „Meine Verlobte ebenfalls“, erklärt ein Mann, der sich als Arsen Talmar vorstellt und der Leiter der Akademie ist. Das heißt also? frage ich mich ungeduldig. „Herzlich Willkommen in der ASK, Serena.“ sagt Arsen in dem Moment. „Oh, danke“ sage ich erfreut „das ehrt mich wirklich sehr.“

Am nächsten Morgen erhob sie sich schlaftrunken und tappte zum Fenster. Die Tür zum Truhenhaus stand offen und nach einer Weile kam Joachim heraus. Er war ihr Trainer und sie hatten schon des öfteren gemeinsam eine Höhle besucht. Stirnrunzelnd dachte sie an ihre ersten Kampferfahrungen...

„Du musst das Schild höher halten“ meint Akarius. „Gut ich versuchs!“ rufe ich zurück. Der hat Nerven, denke ich mir, wie soll ich mein Schild hochhalten, wenn andauernd einer draufhaut? Aber ich versuche mein bestes und hebe meinen Schild etwas höher. Joachim ist ein guter Kämpfer und ich habe meine liebe Not mit ihm. Wenn ich mich auf meine Deckung konzentriere und mein Schild hochhalte vernachlässige ich mein Schwert, und konzentriere ich mich darauf, ihn zu treffen, bekomme ich alle seine Schläge ab.

„Zum Glück“ murmelt Serena „ist er so ein guter Kämpfer, sonst hätte ich so manche Kreatur nicht überwinden können. Oder hätte so manchen Hebel nicht gefunden, sie lacht leise.

„Wie bekommt man die Tür auf?“ frage ich. „Die Glocke“, sagt Joachim „du musst die Glocke hochheben.“ Ich folge ihm durch die steinerne Tür, die er durch leichtes Anheben der Glocke geöffnet hat. „So, hier geht es weiter“ sagt er und deutet auf eine Reihe Mauerteile, über die wir balancieren müssen. Als er vorausgeht sieht es eigentlich ganz einfach aus, doch bei mir will es einfach nicht klappen. ‚“Na toll“, murre ich, nachdem ich zum vierten mal einen Sprung nicht geschafft habe. Dann endlich schaffe ich es auch und folge Joachim in ein weit verzweigtes Labyrinth, in dem sich jede Menge unangenehmer Gesellen tummeln. Während ich so hinter ihm herstolpere hoffe ich, dass er den Weg auch wieder zurückfindet. Schließlich ist das Labyrinth zu Ende und wir stehen in einem breiten Gang, von dem mehrere Türen abgehen. Zielstrebig hält Joachim vor einer der Türen an und macht sich daran zu schaffen, worauf sie sich mit einem hässlichen Quietschen öffnet. „So, du gehst ein bisschen ins Labyrinth und übst dich im Kämpfen, ich nehme mir währenddessen die anderen Räume hier vor.“ meint er als wir den Raum geleert haben. „Äh Joachim“ fange ich an, aber da ist er auch schon im Gang verschwunden und huscht in den ersten Raum. Ich seufze kurz und mache mich dann an das Labyrinth. Am Eingang packe ich mein Schwert fester und mache mich kampfbereit.

Lächelnd blickte sie auf Joachim hinunter. „Jaja, das war was.“ meinte sie lächelnd. Dann schlüpfte sie in ihre Kleidung und stieg die Treppe hinunter, denn ein neuer Tag in der Akademie zu Schwert und Kunst hatte begonnen und sie war schon gespannt, was er alles bringen würde.