Lange Wege - kurze Reise
Verfasst: Sonntag 22. Juli 2007, 21:22
Lange blickt Isdaniel auf den stillen See in mitten des Nebelwaldes. Er beobachtete das ruhige Spiel das Wassers, lauschte dem leisen säuseln des Windes. Aber seine Gedanken waren bei anderen Themen. Tief versunken in den Melodien.
Den ganzen Tag hatte er in den alten Hallen der Schriften verbracht, hatte mit den Altweisen gesprochen. Jenen die er antraf. Immer auf der Suche nach dem alten Wissen. Seine Ahnen hatten das Lied mit Leichtigkeit geformt - waren Meister der Komposition. Aber viel des Wissens ist verschwunden, nur wenig geblieben. Dennoch der Rat hatte entschieden und nun oblag es ihm einen Weg zu finden. Gedanklich Durchschritt er den Weg von Ered Luin in die Siedlung der Lindil. Brüder und Schwestern hatten entschieden den Weg zu verkürzen - wie einst die Ahnen kurze Wege bauten über lange Strecken. Doch obwohl er diese Kunst bereits kannte - war die Dimension hier eine andere. Das fuehrte ihn in die Hallen. Doch brauchte auch dieser Tag keine neuen Erkenntnis und so blickte er nachdenklich auf den See, als plötzlich sein Blick auf einen der Waldgeister fiel.
Konzentriert lauschte er dem Lied, sog die Melodie förmlich in sich auf. Als er dieser Melodie lauschte, tauchte sein Geist ein und hörte auch in weiter ferne leise den selben Klang. Wie ein Netz - fein verwoben waren die einzelnen Melodien und bildeten so ein ganzes - obwohl jeder Knoten selbst im Lied nicht mehr auffiel als jeder andere Klang. Rückartig sprang Isdaniel auf und rief: "Nawni!".
Mit einem ungewöhnlich schnellen Schritt eilte Isdaniel durch den nebligen Wald. Shalaryl würde bereits warten...
Den ganzen Tag hatte er in den alten Hallen der Schriften verbracht, hatte mit den Altweisen gesprochen. Jenen die er antraf. Immer auf der Suche nach dem alten Wissen. Seine Ahnen hatten das Lied mit Leichtigkeit geformt - waren Meister der Komposition. Aber viel des Wissens ist verschwunden, nur wenig geblieben. Dennoch der Rat hatte entschieden und nun oblag es ihm einen Weg zu finden. Gedanklich Durchschritt er den Weg von Ered Luin in die Siedlung der Lindil. Brüder und Schwestern hatten entschieden den Weg zu verkürzen - wie einst die Ahnen kurze Wege bauten über lange Strecken. Doch obwohl er diese Kunst bereits kannte - war die Dimension hier eine andere. Das fuehrte ihn in die Hallen. Doch brauchte auch dieser Tag keine neuen Erkenntnis und so blickte er nachdenklich auf den See, als plötzlich sein Blick auf einen der Waldgeister fiel.
Konzentriert lauschte er dem Lied, sog die Melodie förmlich in sich auf. Als er dieser Melodie lauschte, tauchte sein Geist ein und hörte auch in weiter ferne leise den selben Klang. Wie ein Netz - fein verwoben waren die einzelnen Melodien und bildeten so ein ganzes - obwohl jeder Knoten selbst im Lied nicht mehr auffiel als jeder andere Klang. Rückartig sprang Isdaniel auf und rief: "Nawni!".
Mit einem ungewöhnlich schnellen Schritt eilte Isdaniel durch den nebligen Wald. Shalaryl würde bereits warten...