Seite 1 von 1

Auf der Suche nach einer Gabe des Abschieds

Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2007, 13:57
von Thelor von Reensdorf
Der zweite Tag nach dem Tode Eileens, Adrian hatte zum Tag der Freiheit zum Abschied geladen .
Viel hatte Thelor zu Erledigen und doch musste er immer wieder an Adrian denken.
Soviel leid hatte dieser Mann in so kurzer Zeit Erfahren.
Wie viel Kraft kann ein Einzelner aufbringen ?
Ja Adrian war Stark Zweifels ohne doch wie lange kann ein Mann so Stark sein.
Rafael, Ja Rafael fehlte.
Ein Freund fehlte der sich in solch schlimmer Zeit um Adrian kümmerte, der führ ihn da war.
Darna dachte ebenso, wie er durch ein Gespräch erfuhr.
Hm er wollte sich bereit halten und Darna wollte informiert werden wenn sich etwas um Adrian tat, wenn sie Gebraucht werden würde.
Ändern kann man den Verlust leider nicht aber ihr einen würdigen Abschied bereiten, das kann man.

Er bräuchte also etwas das das wiedergibt, was Eileen war.
Er kannte sie zwar vom hören /sagen, und auch hatte er mehrfach kurze Unterhaltungen geführt, doch von gut kennen konnte er bei sich wahrlich nicht Sprechen.
Doch Wünsche die bis zu ihm drangen wahren Wünsche die dann durchaus Bedeutung hatten.
So wusste er bald was und in welcher Art doch das wie musste er mit jemanden bereden der sich auf dem Gebiet auskannte.

Wenig Zeit hatte er an jenem Tag doch sollte es Ausreichen und so Spornte er sein Pferd im Galopp an die Schneidere von Frau Alandra Lyval zu erreichen.
Es wahren Wünsche und Träume die er Zeigen wollte und Träumen tut man auf Kissen.

Rasch besprach er mit Frau Alandra was er vor hatte und sie sicherte ihm zu das sie es Schaffen würde bis zum tag der Freiheit und so Trennten sich die Wege auf das er sienen Aufgaben und sie ihrer Neuen Aufgabe nachgehen konnten.

Verfasst: Mittwoch 11. Juli 2007, 14:32
von Alandra Lyval
*Thelor war schon öfters als Kunde bei ihr in der Werkstatt gewesen und so wunderte sie sich zunächst auch nicht, als er an der Türe klopfte. Auffällig war dann allerdings, das Thelor sehr still und zurückhaltend, doch wie immer sehr höflich war.

Ein wenig überrascht dann lauschte sie seinem Wunsch. Von einer ungewöhnlichen Bitte sprach er und das es wichtig wäre, dass es bis zum Tage der Freiheit fertig wäre. Aufmerksam lauschte die junge Frau Thelor's Aufführungen.

Ein Kissen sollte es sein ... ein großes, goldenes Kissen.
Stickereien an allen vier Ecken sollte zu erkennen sein.
Ein Kind in der einen Ecke.
Ein Blumenkranz sollte die zweite Ecke zieren.
Ein See mit einem Baum wurde als nächstes Gewünsch.
In der vierten Ecke schließlich sollte es ein Feld mit einem Pferd sein.

Genauestens notiert sich Alandra alles. Auf Alandra's Frage dann, ob die Stickerein in bestimmten Farben gestaltet werden sollten, sagte ihr Thelor, das würde er der Schneiderin überlassen. Alandra entschied dann, dass die Stickereien in Schwarz und Grautönen gehalten werden würden, jenes würde auf dem Goldenen Kissen sicherlich gut zur Geltung kommen. Thelor war damit einverstanden. Auf Alandra's nächste Frage hin, ob dies eine Gabe zur Beisetzung der kürzlich verstorbenen Gräfin sei, nickte Thelor zur kurz. Mehr musste er aber auch gar nicht sagen, war diese Kunde doch auch schon in die Werkstatt gelangt.

Kurze Zeit später dann verabschiedete sich Thelor auch schon wieder, Alandra versicherte ihm noch, dass das Kissen ganz sicher zum gewünschten Tage fertig sein würde. Kurz noch blickte sie dem davonreitenden Ritter nach, dann wandte sie sich an Ramon, welche im Gespräch mit einem Kunden noch war und teilte ihm mit, dass sie nach Hause gehen würden, um dort in Ruhe einige Zeichnungen anzufertigen, in der Werkstatt würde sie sicher nicht dazu kommen. Ramon verstand sie nur zu gut und so eilt sie kurze Zeit später auch schon nach Hause.

Stunden später dann ... längst war es tiefste Nacht geworden... wurde der Kohlestift zur Seite gelegt, recht skeptisch die Zeichnungen gemustert, doch schließlich wohl für 'gut' empfunden.

Weitere Stunden vergingen, ganz still war es im Haus, selbst die Katzen schliefen ruhig zu ihren Füssen. Langsam krochen die ersten Sonnenstrahlen des neues Tages über den Horizont, als schließlich der letzte Faden abgeschnitten, Nadel und Schere dann beiseite gelegt wurden.

Das Kissen .... ein warmer Goldton ... feinste Seide der Stoff ... feinste Stickereien zierten die vier Ecken des Kissens ... allsamt in schwarz und grautönen gehalten ... ein Kind ... ein Blumenkranz ... ein See mit einem Baum ... ein Feld mit einem Pferd

Übermorgen würde Thelor das Kissen abholen und es würde ihm hoffendlich zusagen ...*