Emotionen - Der Berserker in dir
Verfasst: Mittwoch 13. Juni 2007, 00:43
Part I - Der Berserker
"Willst du ein Clanskrieger sein, musst du deinen Berserker fesseln können."
Der Berserker. Er schlummert tief in uns allen, denn die Legenden sagen, dass Thrail, der Sturmsohn selbst, das Blut Wolfs in sich trug und es an seine Erben weitergab. Bis heute. Das Blut Wolfs, welches den Berserker in uns verstärkt.. öffnet.
Der Berserker ist alt.. uralt, wie Wolf selbst. Er ist vielleicht soetwas wie der Ursprung aller Instinkte.
Jeden Tag spüren wir ihn. Wenn wir unserem Gegner am liebsten das Genick brechen wollen, weil er uns beleidigte. Wenn wir unser Weib schlagen, weil wir zornig sind. Wenn wir trauern, und am Liebsten selbst den Tod suchten, weil wir unseren Liebsten Nahe sein wollen.
Hass, Zorn, Trauer ... viele Gefühle, die wir tagtäglich empfinden. Sie sind der Maßstab für unsere Ziele ... unser Antrieb ... unser Sein.
Der Berserker in uns drängt. Jeden Tag, bei jeder Emotion, die so stark ist und einen lähmen kann. Er reisst an seinen Ketten, tief in uns, versucht, die Gewalt über uns zu erreichen, die Ketten zu sprengen.
Geschieht dies, reitet uns der Berserker.
Hass wird zu Mordlust.
Zorn wird zu unbändiger Wut.
Trauer wird zu schmerzvoller, alles zerfressener Todessehnsucht.
Dieses Drängen, was wir sooft empfinden, ist eine Gabe. Aber sie ist gefährlich. Geben wir diesem Drängen nach, öffnen wir die Türe und lassen die Ketten zersplittern. Der Berserker wischt unseren Verstand hinfort.. macht uns blind für alles, was wir lieben, blind für alle Worte. Wir verfallen dem Rausch.. dem Blutrausch.
Feind ist Feind, und Freund wird zu Feind.
Wir müssen lernen, den Berserker in uns zu kontrollieren. Selbst zu bestimmen, wann wir ihm diese Freiheit über uns gewähren, das sei das Ziel. Ein Clanskrieger muss sein Volk schützen. Er ist das Gesicht des Clans, er ist das Vorbild für Schwert und Hand. Seine Aufgaben erfordern eine stete Feinfühligkeit, denn ein Versagen bedeutet entweder den Tod seiner Schützlinge oder Schmach für den Clan.
Diese Feinfühligkeit, die ein Anundr ausüben muss, ist nur dann möglich, wenn er sich selbst unter Kontrolle hat. Seinen Berserker unter Kontrolle hat.
Seine Selbstbeherrschung muss immens sein, kraftvoll und sicher, beständig und unbeirrbar, in jeder Situation.
Denn sonst kann er seinen Berserker nicht bändigen, die Ketten nicht halten. Kann er seinen Berserker nicht bändigen, kann er die Werte und Aufgaben eines Clanskriegers nicht ausüben, geschweige denn verstehen.
Verstehen. Wir müssen den Berserker in uns verstehen, damit wir ihn bändigen können....
"Willst du ein Clanskrieger sein, musst du deinen Berserker fesseln können."
Der Berserker. Er schlummert tief in uns allen, denn die Legenden sagen, dass Thrail, der Sturmsohn selbst, das Blut Wolfs in sich trug und es an seine Erben weitergab. Bis heute. Das Blut Wolfs, welches den Berserker in uns verstärkt.. öffnet.
Der Berserker ist alt.. uralt, wie Wolf selbst. Er ist vielleicht soetwas wie der Ursprung aller Instinkte.
Jeden Tag spüren wir ihn. Wenn wir unserem Gegner am liebsten das Genick brechen wollen, weil er uns beleidigte. Wenn wir unser Weib schlagen, weil wir zornig sind. Wenn wir trauern, und am Liebsten selbst den Tod suchten, weil wir unseren Liebsten Nahe sein wollen.
Hass, Zorn, Trauer ... viele Gefühle, die wir tagtäglich empfinden. Sie sind der Maßstab für unsere Ziele ... unser Antrieb ... unser Sein.
Der Berserker in uns drängt. Jeden Tag, bei jeder Emotion, die so stark ist und einen lähmen kann. Er reisst an seinen Ketten, tief in uns, versucht, die Gewalt über uns zu erreichen, die Ketten zu sprengen.
Geschieht dies, reitet uns der Berserker.
Hass wird zu Mordlust.
Zorn wird zu unbändiger Wut.
Trauer wird zu schmerzvoller, alles zerfressener Todessehnsucht.
Dieses Drängen, was wir sooft empfinden, ist eine Gabe. Aber sie ist gefährlich. Geben wir diesem Drängen nach, öffnen wir die Türe und lassen die Ketten zersplittern. Der Berserker wischt unseren Verstand hinfort.. macht uns blind für alles, was wir lieben, blind für alle Worte. Wir verfallen dem Rausch.. dem Blutrausch.
Feind ist Feind, und Freund wird zu Feind.
Wir müssen lernen, den Berserker in uns zu kontrollieren. Selbst zu bestimmen, wann wir ihm diese Freiheit über uns gewähren, das sei das Ziel. Ein Clanskrieger muss sein Volk schützen. Er ist das Gesicht des Clans, er ist das Vorbild für Schwert und Hand. Seine Aufgaben erfordern eine stete Feinfühligkeit, denn ein Versagen bedeutet entweder den Tod seiner Schützlinge oder Schmach für den Clan.
Diese Feinfühligkeit, die ein Anundr ausüben muss, ist nur dann möglich, wenn er sich selbst unter Kontrolle hat. Seinen Berserker unter Kontrolle hat.
Seine Selbstbeherrschung muss immens sein, kraftvoll und sicher, beständig und unbeirrbar, in jeder Situation.
Denn sonst kann er seinen Berserker nicht bändigen, die Ketten nicht halten. Kann er seinen Berserker nicht bändigen, kann er die Werte und Aufgaben eines Clanskriegers nicht ausüben, geschweige denn verstehen.
Verstehen. Wir müssen den Berserker in uns verstehen, damit wir ihn bändigen können....