Von Eiszapfen und Feuerlager
Verfasst: Freitag 8. Juli 2005, 10:09
Welch ein schöner Tag der heutige doch war. Die Vögel zwitscherten ihre Melodei, die Baumwipfel schwangen sich im Tackt der allumgreifenden Windböhe die um den Landstrich zog.
Weit in der Ferne sah sie eine Eisbärenmutter ihr Kind im Überleben unterrichten. Doch allzunahe traute sie sich dann doch nicht an die stolzen Tiere heran. Ein Schneefuchs sprang nicht unweit von ihr auf und ab, so als wolle er eine Maus fangen doch kläglich dabei an der Flinkheit des vermeindlichen Opfers zu scheitern.
Das Schneegefilde unter Ihr knirschte mit jedemschritt ihre eigene Melodie und hauchte den Fuss in eine kalte und unbarmherzige Kaelte.
... und genau das war es verdammt! Ihr war es vollkommen egal was um sie herum geschah. Sie hatte weder Ausrüstung für dieses brachiale Land, dazu frohr sie ungemein am ganzen Leib. Ihre Lippen nahmen schon kaltblaue Färbungen an und ihre Füsse hätte sie gerne wieder gespührt, oder zumindest gewünscht der Schmerz würde abflauen.
Sie fand sich in ein kleinen Siedlung aus groben Holzblockhütten vor, als sie wieder klarer Gedanken ward. Als sie gerade Schutz vor einer weiteren Schneewehe hinter einer Hauswandecke zu erhoffen suchte, rempelte sie fast ein hochgewachsener -hinkender- Mann an, der sie perplex an zu blicken traute. Ihrer Neugierde wurde nur durch Hoffnung getrübt.
Das Sprechen war fast unmöglich mit diesen spröden und halb tauben Lippen, die mehr einem Aquamarin glichen als fleischlischer Haut.
Er nahm sie mit sich in das Sippenhaus der MacIoras, wonach er sich am wärmenden Feuer und einer warmen Milch als Alec vorstellte. Und auch die anderen Clansmitglieder sich ihr vorstellten und sie mit Fragen löcherten... sie wusste nur, das sie betrogen wurde von einem goldgierigen Bootsmann, der wohl nur den Rum im Kopf hatte als menschliche nähe zu zeigen.
Thanja würde sich revanchieren für die Gastfreundschaft und Hilfsdarbietung die der Clan ihr entgegen brachte. Ohja, sie würde Holzhacken, soviel sie eben konnte. Womit sonst hätte sie sich erkenntlich zeigen können? ... Gold ward ihr keins mehr gelassen, und ausser Frohndienste blieb einer Frau wohl nur die Prostitution, was für sie nicht in Frage kam.
Einen Tag später, der Tag nach ihrer Ankunft auf der frostreichen Insel, gestärkt, gewärmt und in Fellen gekuschelt wachte sie in einer Windgeschützen behausung auf. Die Axt neben ihrem Kopf, erinnerte sie sich an letzte Nacht.
Wenn die freundliche Laery, oder der reizende Alec vors Haustreten, werden sie wohl Augen machen welch Berg an Holz sie geschlagen hat. Viele Sorten waren es vielleicht nicht, auch würde ein geübter Holzfäller mehr erbeuten können aus des Waldesreich. Doch vergleicht man Thanjas Stärke, Verfassung und Wissen über Holz, wird man erkennen das in den aufgeschütteten Bergen aus Zeder-, Buchen- und Weidenholz sehr viel Zeit darinsteckt und auch einiges an Schweissesperlen.
Des nächtens wird Thanja wohl wieder den Weg zu dem Clan finden. Jedoch des Tages wird sie sich erholen wollen und ausschlafen.
Weit in der Ferne sah sie eine Eisbärenmutter ihr Kind im Überleben unterrichten. Doch allzunahe traute sie sich dann doch nicht an die stolzen Tiere heran. Ein Schneefuchs sprang nicht unweit von ihr auf und ab, so als wolle er eine Maus fangen doch kläglich dabei an der Flinkheit des vermeindlichen Opfers zu scheitern.
Das Schneegefilde unter Ihr knirschte mit jedemschritt ihre eigene Melodie und hauchte den Fuss in eine kalte und unbarmherzige Kaelte.
... und genau das war es verdammt! Ihr war es vollkommen egal was um sie herum geschah. Sie hatte weder Ausrüstung für dieses brachiale Land, dazu frohr sie ungemein am ganzen Leib. Ihre Lippen nahmen schon kaltblaue Färbungen an und ihre Füsse hätte sie gerne wieder gespührt, oder zumindest gewünscht der Schmerz würde abflauen.
Sie fand sich in ein kleinen Siedlung aus groben Holzblockhütten vor, als sie wieder klarer Gedanken ward. Als sie gerade Schutz vor einer weiteren Schneewehe hinter einer Hauswandecke zu erhoffen suchte, rempelte sie fast ein hochgewachsener -hinkender- Mann an, der sie perplex an zu blicken traute. Ihrer Neugierde wurde nur durch Hoffnung getrübt.
Das Sprechen war fast unmöglich mit diesen spröden und halb tauben Lippen, die mehr einem Aquamarin glichen als fleischlischer Haut.
Er nahm sie mit sich in das Sippenhaus der MacIoras, wonach er sich am wärmenden Feuer und einer warmen Milch als Alec vorstellte. Und auch die anderen Clansmitglieder sich ihr vorstellten und sie mit Fragen löcherten... sie wusste nur, das sie betrogen wurde von einem goldgierigen Bootsmann, der wohl nur den Rum im Kopf hatte als menschliche nähe zu zeigen.
Thanja würde sich revanchieren für die Gastfreundschaft und Hilfsdarbietung die der Clan ihr entgegen brachte. Ohja, sie würde Holzhacken, soviel sie eben konnte. Womit sonst hätte sie sich erkenntlich zeigen können? ... Gold ward ihr keins mehr gelassen, und ausser Frohndienste blieb einer Frau wohl nur die Prostitution, was für sie nicht in Frage kam.
Einen Tag später, der Tag nach ihrer Ankunft auf der frostreichen Insel, gestärkt, gewärmt und in Fellen gekuschelt wachte sie in einer Windgeschützen behausung auf. Die Axt neben ihrem Kopf, erinnerte sie sich an letzte Nacht.
Wenn die freundliche Laery, oder der reizende Alec vors Haustreten, werden sie wohl Augen machen welch Berg an Holz sie geschlagen hat. Viele Sorten waren es vielleicht nicht, auch würde ein geübter Holzfäller mehr erbeuten können aus des Waldesreich. Doch vergleicht man Thanjas Stärke, Verfassung und Wissen über Holz, wird man erkennen das in den aufgeschütteten Bergen aus Zeder-, Buchen- und Weidenholz sehr viel Zeit darinsteckt und auch einiges an Schweissesperlen.
Des nächtens wird Thanja wohl wieder den Weg zu dem Clan finden. Jedoch des Tages wird sie sich erholen wollen und ausschlafen.