Ziel einer langen Reise - Rückkehr des Finn von Drachenfels
Verfasst: Donnerstag 31. Mai 2007, 13:39
"Hier hast'n Brief, der geht an die Sturmkrähen. So'n Söldnerlager. Ich sach dir, die zahl'n jud, auch wennse 'n bisschen komisch sind. Hab schon einige von denen hier rumrennen jeseh'n" grollte der Seeman in seiner tiefen rauhen Stimme und drückte Finn ein Pergament in die Hand.
Etwas skeptisch betrachtete er diesen Brief. Wahrscheinlich wollte sich der alte Kerl mit der Pfeife im Mund bloß Arbeit ersparen. Vermutlich würde der Barde wieder einmal als Lückenbüßer herhalten. Sei's drum. Er war all die Jahre nicht durch die Welt gezogen um reich zu werden. Also nahm er seufzend den Brief an sich.
Sein Kopf schmerzte. Gestern hatte er sich, zur Feier des letzten Tages auf seiner weiten Reise nach Gerimor etwas zu weit ins Rum- und dann ins Weinfass gewagt. Es gab viel Gelächter und Spaß, aber Finn hatte bei Weitem schon einen besseren Tropfen gekostet.
"Mach's jud, Euer Hochwohlgeboren!" - Der Seemann klopfte ihm noch auf die Schulter. Ein letztes Gelächter, dann betrat er das Festland. Obgleich der Seemann stank und doch ziemlich ungehobelt war, Finn mochte ihn irgendwie. Er war einer von denjenigen, mit denen man sich schnell anfreunden konnte, zudem wusste er einige lustige Geschichten, von denen natürlich die meisten Spinnereien war. Eine Gruppe halbnackter wilder Frauen auf einer Insel Namens Lameriast war doch äußerst unglaublich. Nunja, er ignorierte förmlich die sich ihm anbietenden Hafendirnen, allerdings war der alte Seebär denen nicht abgeneigt, bequasselte er doch bereits die nächstbeste sichtlich ungepflegte Dame.
Als er sich in dem etwas einfachen Fischerdorf umsah fühlte sich Finn etwas unbehaglich. Natürlich hörte er bereits von Bajard, war es doch ein sehr frequentiertes Dorf mit einem wichtigen Hafen. Es würde aber wohl, so wie er sein Pech kannte, schwierig, seine Geschwister, welche sich hier befinden sollten ausfindig zu machen.
: Die Laute, welche er seit Jahren wie einen Schatz behütete an sich nehmend stimmte er ein Lied an und schritt so durch die Straßen. Es war seine Angewohnheit, bei seiner Ankunft fröhliche Melodien zu spielen. Das erleichterte ihm in jedem Fall das Unbehagen, welches man verspürt, wenn man an einen völlig fremden Ort ankommt.
In der Taverne war es nicht besser. Er wollte einen leckeren Wein trinken und Bekam ein Gesöff, in welchem etwas schwamm was einem Fingernagel oder einer Kralle ähnlich sah. Ein Gast behauptete, das Zeug würde von Orks gebraut. Finn hatte plötzlich keinen Durst mehr.
Als er dann ein fröhliches Lied anstimmte, nachdem ihn ein alter besoffener Tagelöhner dazu genötigt hatte bekam er als Dank kein Geld - wurde dafür aber mit Brot beworfen - schwieriges Publikum.
Nach einigem Hin und Her und rumgefrage schien tatsächlich jemand den Aufenthaltsort der seinen geliebten Schwester Liliana zu kennen. - Varuna! Na wo denn auch sonst. Die prächtige Stadt des Reiches. Sie habe dort angeblich eine Heilerstube.
Wieder Melodien spielend begab er sich zum Kutscher.
Ja - die Familie wäre bald wieder vereint und er könne seine Schuld begleichen.
Etwas skeptisch betrachtete er diesen Brief. Wahrscheinlich wollte sich der alte Kerl mit der Pfeife im Mund bloß Arbeit ersparen. Vermutlich würde der Barde wieder einmal als Lückenbüßer herhalten. Sei's drum. Er war all die Jahre nicht durch die Welt gezogen um reich zu werden. Also nahm er seufzend den Brief an sich.
Sein Kopf schmerzte. Gestern hatte er sich, zur Feier des letzten Tages auf seiner weiten Reise nach Gerimor etwas zu weit ins Rum- und dann ins Weinfass gewagt. Es gab viel Gelächter und Spaß, aber Finn hatte bei Weitem schon einen besseren Tropfen gekostet.
"Mach's jud, Euer Hochwohlgeboren!" - Der Seemann klopfte ihm noch auf die Schulter. Ein letztes Gelächter, dann betrat er das Festland. Obgleich der Seemann stank und doch ziemlich ungehobelt war, Finn mochte ihn irgendwie. Er war einer von denjenigen, mit denen man sich schnell anfreunden konnte, zudem wusste er einige lustige Geschichten, von denen natürlich die meisten Spinnereien war. Eine Gruppe halbnackter wilder Frauen auf einer Insel Namens Lameriast war doch äußerst unglaublich. Nunja, er ignorierte förmlich die sich ihm anbietenden Hafendirnen, allerdings war der alte Seebär denen nicht abgeneigt, bequasselte er doch bereits die nächstbeste sichtlich ungepflegte Dame.
Als er sich in dem etwas einfachen Fischerdorf umsah fühlte sich Finn etwas unbehaglich. Natürlich hörte er bereits von Bajard, war es doch ein sehr frequentiertes Dorf mit einem wichtigen Hafen. Es würde aber wohl, so wie er sein Pech kannte, schwierig, seine Geschwister, welche sich hier befinden sollten ausfindig zu machen.
: Die Laute, welche er seit Jahren wie einen Schatz behütete an sich nehmend stimmte er ein Lied an und schritt so durch die Straßen. Es war seine Angewohnheit, bei seiner Ankunft fröhliche Melodien zu spielen. Das erleichterte ihm in jedem Fall das Unbehagen, welches man verspürt, wenn man an einen völlig fremden Ort ankommt.
In der Taverne war es nicht besser. Er wollte einen leckeren Wein trinken und Bekam ein Gesöff, in welchem etwas schwamm was einem Fingernagel oder einer Kralle ähnlich sah. Ein Gast behauptete, das Zeug würde von Orks gebraut. Finn hatte plötzlich keinen Durst mehr.
Als er dann ein fröhliches Lied anstimmte, nachdem ihn ein alter besoffener Tagelöhner dazu genötigt hatte bekam er als Dank kein Geld - wurde dafür aber mit Brot beworfen - schwieriges Publikum.
Nach einigem Hin und Her und rumgefrage schien tatsächlich jemand den Aufenthaltsort der seinen geliebten Schwester Liliana zu kennen. - Varuna! Na wo denn auch sonst. Die prächtige Stadt des Reiches. Sie habe dort angeblich eine Heilerstube.
Wieder Melodien spielend begab er sich zum Kutscher.
Ja - die Familie wäre bald wieder vereint und er könne seine Schuld begleichen.