Auron - der dunkle Weg zur Erleuchtung
Verfasst: Dienstag 29. Mai 2007, 03:31
Die Äste schlugen wie Peitschenhiebe immer wieder auf seine Arme, Beine und sein Gesicht ein. Sein schlaksiger Körper versuchte ihnen auszuweichen doch zu groß war die Furcht und die Panik in ihm, als das ihm dies hätte gelingen können.
Es war dunkel – fast schon zu dunkel für eine laue Frühjahrsnacht…
Der Regen hat den zugewachsenen Waldweg zu einer schwammigen Rutschpartie werden lassen.
Er fiel unzählige Male in den Morast, rappelte sich hoch…kniff verbissen die Lippen zusammen und rannte weiter. Er sah mehr als geschunden aus als er am kleinen Steg ankam wo ein Freund seines Vaters auf ihn wartete um mit ihm rüber nach Gerimor zu fahren.
Er warf erst das kleine Bündel, in dem er ein nur ein paar Münzen und Kleidungsstücke hatte rüber, und sprang dann mit einem Satz selbst ins Boot.
Die Verfolger waren nicht mehr zu sehen die ihn ins kleine Temorakloster seiner Insel bringen sollten – ein Glück das sie gerüstet waren denn Auron war nicht gerade der schnellste.
Die Gedanken kreisten wie wild durch seinen Kopf als er erschöpft zusammensackte auf dem kleinen Boot, das schon fast brüchig anmutete…
…als er einschlief verfolgten ihn wirre Träume.
Er träumte vom kleinen Gutshof seiner Eltern, den die Temoragläubigen erst einfach nur boykottierten als sie herausfanden das Aurons Eltern, Maria und Thomas Devertare, Anhänger Alatars waren – doch die Lage spitzte sich mit der Zeit immer weiter zu.
Man bedrängte sie, beschädigte ihr Eigentum, zündeten sogar einen Teil an – man wollte sie vertreiben und das sagte man ihnen ins Gesicht.
Man bespuckte sie wo sie nur hinkamen.
Gerade für Auron war es schwer, er durfte nicht mehr zur Schule gehen, so unterrichtete und lehrte ihn sein Vater in allem was er wusste – insbesondere in den Lehren Alatars.
Sein Glaube festigte sich und wuchs über dem hinaus was man als normal bezeichnen könnte.
Der Hass der in ihm aufquoll, wie eine Wasserleiche im Fluß nach mehreren Tagen, manifestierte seinen Glauben immer weiter und schürte das Verlangen nach mehr Wissen und Verbundenheit zum Gottkönig.
Der Rat des Dorfes sah es nicht gern und wollte den Jungen in ein Kloster stecken in dem der Glauben Temoras gelehrt wurde – auf das der Junge, in ihren Augen, nicht so verdirbt wie die Eltern.
Dies war auch der ausschlaggebende Punkt warum Aurons Vater letzten Endes einen Freund bat seinen 19 jährigen Sohn rüber nach Gerimor zu bringen auf das er in Rahal ein besseres Leben führen kann.
„Wach auf, Auron…wir sind da…wir legen gleich an, siehste?“
Auron öffnete seine schlaftrunkenen Augen – die panische Flucht hatte ihn wohl doch mehr mitgenommen als er dachte. Es war alles viel ruhiger geplant, doch niemand konnte ahnen das die Knechte Temoras plötzlich vor der Tür stehen und ihn mitnehmen wollen.
„Hier haste noch n´ paar Münzen von mir Jung, hoffe du findest hier bald ne Bleibe. Viel Glück wünsche ich dir. Möge der Eine seine Pranke schützend über dich halten“
Auron sprang vom Boot auf den Steg und schaute noch eine Weile dem Boot nach, wie es wieder gen Heimat verschwand.
Die Sonne ging gerade auf und als er sich umdrehte wurde ihm erst wieder bewusst wo er war. Er war in Rahal… welch pompöser Anblick dies für den jungen Auron sein musste. Doch genauso grandios und allumfassend dieser Anblick und Eindruck auf ihn war, genau so verloren stand er dort am Hafen. Wohin mit ihm?
Er nahm ein paar Arbeitsstellen als Hilfskraft an – erst in Küchen von Herbergen, dann auch auf Gutshöfen, war ihm diese Arbeit doch vertraut.
Die schützenden Mauern Rahals verließ er nur sehr selten. Wozu auch? Er hatte in Rahal alles was er brauchte.
Es verstrichen einige Jahre und jeden Tag, egal wie anstrengend der Tag durchs Arbeiten auch für ihn war, führte ihn sein Gang 2 Mal zur Kirche. Er betete zu Alatar – insbesondere für seine Eltern.
Von denen hatte er schon seit Monaten nichts gehört, es kamen keine Antwortschreiben mehr auf seine Briefe… Das beunruhigte ihn sehr.
Er fasste den Entschluss irgendwann zurück zu kehren, in Hoffnung das seine Eltern noch lebten und die Ketzer im Dorf eines besseren zu belehren, ihnen den wahren Weg zu zeigen – oder sie dafür bluten zu lassen wenn sie immer noch uneinsichtig waren.
Er hörte oft von den Mannen die das Wort und den Glauben Alatars verkünden, dunkle Templer und Kleriker in Kutten. Zu ihnen schaute man auf – man hörte ihnen zu. Auron war fest davon überzeugt das auch er dafür gemacht sei denen den richtigen Weg zu weisen die davon abgekommen sind und den Glauben zu stärken und zu festigen – so führte ihn sein Gang zum Tempel….
Es war dunkel – fast schon zu dunkel für eine laue Frühjahrsnacht…
Der Regen hat den zugewachsenen Waldweg zu einer schwammigen Rutschpartie werden lassen.
Er fiel unzählige Male in den Morast, rappelte sich hoch…kniff verbissen die Lippen zusammen und rannte weiter. Er sah mehr als geschunden aus als er am kleinen Steg ankam wo ein Freund seines Vaters auf ihn wartete um mit ihm rüber nach Gerimor zu fahren.
Er warf erst das kleine Bündel, in dem er ein nur ein paar Münzen und Kleidungsstücke hatte rüber, und sprang dann mit einem Satz selbst ins Boot.
Die Verfolger waren nicht mehr zu sehen die ihn ins kleine Temorakloster seiner Insel bringen sollten – ein Glück das sie gerüstet waren denn Auron war nicht gerade der schnellste.
Die Gedanken kreisten wie wild durch seinen Kopf als er erschöpft zusammensackte auf dem kleinen Boot, das schon fast brüchig anmutete…
…als er einschlief verfolgten ihn wirre Träume.
Er träumte vom kleinen Gutshof seiner Eltern, den die Temoragläubigen erst einfach nur boykottierten als sie herausfanden das Aurons Eltern, Maria und Thomas Devertare, Anhänger Alatars waren – doch die Lage spitzte sich mit der Zeit immer weiter zu.
Man bedrängte sie, beschädigte ihr Eigentum, zündeten sogar einen Teil an – man wollte sie vertreiben und das sagte man ihnen ins Gesicht.
Man bespuckte sie wo sie nur hinkamen.
Gerade für Auron war es schwer, er durfte nicht mehr zur Schule gehen, so unterrichtete und lehrte ihn sein Vater in allem was er wusste – insbesondere in den Lehren Alatars.
Sein Glaube festigte sich und wuchs über dem hinaus was man als normal bezeichnen könnte.
Der Hass der in ihm aufquoll, wie eine Wasserleiche im Fluß nach mehreren Tagen, manifestierte seinen Glauben immer weiter und schürte das Verlangen nach mehr Wissen und Verbundenheit zum Gottkönig.
Der Rat des Dorfes sah es nicht gern und wollte den Jungen in ein Kloster stecken in dem der Glauben Temoras gelehrt wurde – auf das der Junge, in ihren Augen, nicht so verdirbt wie die Eltern.
Dies war auch der ausschlaggebende Punkt warum Aurons Vater letzten Endes einen Freund bat seinen 19 jährigen Sohn rüber nach Gerimor zu bringen auf das er in Rahal ein besseres Leben führen kann.
„Wach auf, Auron…wir sind da…wir legen gleich an, siehste?“
Auron öffnete seine schlaftrunkenen Augen – die panische Flucht hatte ihn wohl doch mehr mitgenommen als er dachte. Es war alles viel ruhiger geplant, doch niemand konnte ahnen das die Knechte Temoras plötzlich vor der Tür stehen und ihn mitnehmen wollen.
„Hier haste noch n´ paar Münzen von mir Jung, hoffe du findest hier bald ne Bleibe. Viel Glück wünsche ich dir. Möge der Eine seine Pranke schützend über dich halten“
Auron sprang vom Boot auf den Steg und schaute noch eine Weile dem Boot nach, wie es wieder gen Heimat verschwand.
Die Sonne ging gerade auf und als er sich umdrehte wurde ihm erst wieder bewusst wo er war. Er war in Rahal… welch pompöser Anblick dies für den jungen Auron sein musste. Doch genauso grandios und allumfassend dieser Anblick und Eindruck auf ihn war, genau so verloren stand er dort am Hafen. Wohin mit ihm?
Er nahm ein paar Arbeitsstellen als Hilfskraft an – erst in Küchen von Herbergen, dann auch auf Gutshöfen, war ihm diese Arbeit doch vertraut.
Die schützenden Mauern Rahals verließ er nur sehr selten. Wozu auch? Er hatte in Rahal alles was er brauchte.
Es verstrichen einige Jahre und jeden Tag, egal wie anstrengend der Tag durchs Arbeiten auch für ihn war, führte ihn sein Gang 2 Mal zur Kirche. Er betete zu Alatar – insbesondere für seine Eltern.
Von denen hatte er schon seit Monaten nichts gehört, es kamen keine Antwortschreiben mehr auf seine Briefe… Das beunruhigte ihn sehr.
Er fasste den Entschluss irgendwann zurück zu kehren, in Hoffnung das seine Eltern noch lebten und die Ketzer im Dorf eines besseren zu belehren, ihnen den wahren Weg zu zeigen – oder sie dafür bluten zu lassen wenn sie immer noch uneinsichtig waren.
Er hörte oft von den Mannen die das Wort und den Glauben Alatars verkünden, dunkle Templer und Kleriker in Kutten. Zu ihnen schaute man auf – man hörte ihnen zu. Auron war fest davon überzeugt das auch er dafür gemacht sei denen den richtigen Weg zu weisen die davon abgekommen sind und den Glauben zu stärken und zu festigen – so führte ihn sein Gang zum Tempel….