Ein kleiner Graf zu sein ist schwer, ein grosser umso mehr.
Verfasst: Freitag 25. Mai 2007, 11:40
Er hatte heute alles mit Fuessen getreten was ihm im Leben jemals wichtig war. Er hatte die Menschen verletzt die er liebte und wovon er glaubte das sie ihn ebenso liebten. Er hatte unweigerlich etwas verloren, weil er sich in dem Strudel der Wut, des Hasses und der Verzweiflung mitziehen ließ. „Ich hasse dich.“ Diese drei Worte hallten in seinem Kopf immer und immer wieder, als Antares jene gegen Rafael schleuderte. Der starre Ausdruck des Ritters, Unglaube und Fassungslosigkeit?! Und doch meinte er es ernst, mit diesen drei Worten hatte er all das gesagt was sich in seiner kleinen Kinderseele angestaut hatte.
Angelina war weg, Rafael hatte sich eine neue Frau geholt. Ab jenen Zeitpunkt ist im Leben des kleinen Grafen wohl alles schief gegangen was schief gehen konnte. Er hatte nie ein richtiges Zuhause wo er sich wohl und geborgen fuehlen konnte. Keinen Menschen der sich mit seiner Mutter gleichsetzen konnte, egal wie sehr er es auch versuchte. Antares von Falkenburg war nichts weiter als ein Spielball, den man einfach mal hin und her warf wenn man keine Lust hatte auf Ball spiele.
Was sollte jetzt aus ihm werden? Wie sollte er nun alleine klar kommen? Tari wusste es einfach nicht. Er sah einfach keinen Weg fuer sich. Noch konnte er das Erbe von Kelan nicht antreten dafuer war er zu klein, wer wuerde ein Kind schon ernst nehmen?! Wieder wuenschte sich der Junge dieses Erbe einfach weg zu stossen, darauf zu verzichten nur um wieder Kind zu sein und eine glueckliche Familie zu haben. Aber Rafael hatte recht es ging nicht. Man musste damit Leben in was man geboren war.
Er fuehlte sich hilflos und alleine in dem riesigen Haus. Es war so still und verlassen und doch war es sein Haus der Erinnerungen, an seine Mutter, an seine gluecklichen Kindertage. Antares kniete sich auf den Boden und faltete die kleinen Haende zusammen, langsam schlossen sich die Augen und er fing leise an zu Beten. „ Liebe Temora, ich bin es Tari. Ich weiss ich war nicht immer ganz brav, aber wenn du mich doch hoerst, dann sag doch bitte meiner Mama das ich sie lieb habe und das ich sie ganz dolle vermisse. Ich weiss nicht was ich jetzt machen soll, wohin ich gehen soll und wie ich mich verhalten soll. Jeder verlangt das ich mich endlich wie ein Graf benehmen soll, dass ist aber gar nicht so einfach weißt du. Ach und bitte liebe Temora pass auch gut auf Rai`a auf, dass ihr nie wieder jemand etwas boeses will.“ Lange verharrte er in seiner betenden Position.
Dann schlug er ploetzlich die Augen auf. Was hatte er nur getan? Rai`a! Mit einmal stand er wieder auf seinen Fuessen, eilte in den grossen Garten hinaus. Flink begannen die Kinderhaende einen bunten Strauß an Blumen zusammen zu pfluecken. Es war nur ein kleiner Trost. Aber es war ein Schritt nach vorne. Mit den Blumen in der Hand machte er sich auf zu Rai`as Bauernhof, jener lag noch in tiefen Schlaf vor ihm. Sollte er sie rufen? Nein! Tari legte lediglich den Strauß vor die kleine Gartentür der Bäuerin. Nachdenklich wiegte er den Kopf hin und her. Dann holte er sein geliebtes Amulett hervor und legte es zwischen den Blumen. „Wenn sie mich liebt und mir verzeiht wird sie es mir wieder geben.“ Murmelte er leise. „ Ich werde Graf sein, aber so wie ich es denke das es richtig ist.“ Darauf hin verschwand der kleine Graf in die morgen Daemmerung.
Angelina war weg, Rafael hatte sich eine neue Frau geholt. Ab jenen Zeitpunkt ist im Leben des kleinen Grafen wohl alles schief gegangen was schief gehen konnte. Er hatte nie ein richtiges Zuhause wo er sich wohl und geborgen fuehlen konnte. Keinen Menschen der sich mit seiner Mutter gleichsetzen konnte, egal wie sehr er es auch versuchte. Antares von Falkenburg war nichts weiter als ein Spielball, den man einfach mal hin und her warf wenn man keine Lust hatte auf Ball spiele.
Was sollte jetzt aus ihm werden? Wie sollte er nun alleine klar kommen? Tari wusste es einfach nicht. Er sah einfach keinen Weg fuer sich. Noch konnte er das Erbe von Kelan nicht antreten dafuer war er zu klein, wer wuerde ein Kind schon ernst nehmen?! Wieder wuenschte sich der Junge dieses Erbe einfach weg zu stossen, darauf zu verzichten nur um wieder Kind zu sein und eine glueckliche Familie zu haben. Aber Rafael hatte recht es ging nicht. Man musste damit Leben in was man geboren war.
Er fuehlte sich hilflos und alleine in dem riesigen Haus. Es war so still und verlassen und doch war es sein Haus der Erinnerungen, an seine Mutter, an seine gluecklichen Kindertage. Antares kniete sich auf den Boden und faltete die kleinen Haende zusammen, langsam schlossen sich die Augen und er fing leise an zu Beten. „ Liebe Temora, ich bin es Tari. Ich weiss ich war nicht immer ganz brav, aber wenn du mich doch hoerst, dann sag doch bitte meiner Mama das ich sie lieb habe und das ich sie ganz dolle vermisse. Ich weiss nicht was ich jetzt machen soll, wohin ich gehen soll und wie ich mich verhalten soll. Jeder verlangt das ich mich endlich wie ein Graf benehmen soll, dass ist aber gar nicht so einfach weißt du. Ach und bitte liebe Temora pass auch gut auf Rai`a auf, dass ihr nie wieder jemand etwas boeses will.“ Lange verharrte er in seiner betenden Position.
Dann schlug er ploetzlich die Augen auf. Was hatte er nur getan? Rai`a! Mit einmal stand er wieder auf seinen Fuessen, eilte in den grossen Garten hinaus. Flink begannen die Kinderhaende einen bunten Strauß an Blumen zusammen zu pfluecken. Es war nur ein kleiner Trost. Aber es war ein Schritt nach vorne. Mit den Blumen in der Hand machte er sich auf zu Rai`as Bauernhof, jener lag noch in tiefen Schlaf vor ihm. Sollte er sie rufen? Nein! Tari legte lediglich den Strauß vor die kleine Gartentür der Bäuerin. Nachdenklich wiegte er den Kopf hin und her. Dann holte er sein geliebtes Amulett hervor und legte es zwischen den Blumen. „Wenn sie mich liebt und mir verzeiht wird sie es mir wieder geben.“ Murmelte er leise. „ Ich werde Graf sein, aber so wie ich es denke das es richtig ist.“ Darauf hin verschwand der kleine Graf in die morgen Daemmerung.