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Ein Anschlag auf die Besetzer Bajards

Verfasst: Freitag 25. Mai 2007, 00:09
von Kelgor Mar Hent
Spät war es geworden und das Wüstenvolk war nun schon Zwei volle Tage in Bajrad. Die letzten zwei nächte konnte er nur mit Mühe einschlafen, und wenn das geschah dann war es nicht von langer Dauer. Alpträume plagten ihn die ganze Nacht, Schweißgebadet drehte und wendete er sich in seinem Bett, bei jedem Hochschrecken sah er sich rasch um. Als seine Blicke auf die geliebte traf, die neben ihm nächtigte sank er wieder nach unten. Den Arm um sie legend und mit den Augen den Mond durch das naheliegende Fenster anstarrend, überdachte er die vergangenen Stunde. Der Nachbar gibt sogar noch einen Preisnachlass an die, die sich das freie Dorf zu eigen machen wollen. Die Menekaner selbst die kaum freundlichkeit kennen und zuletzt auch über die Ständigen durchsuchungen. Geschehen muss etwas murmelte er nur leise aber was nur. Söldner anheuern die sich derer Sache annehmen? Nein das kann es nicht sein. Wäre ein Kampf in Bajard Sinnvoll? Wieder sufzte er nur was nur, was könnte ein einfacher Schmied nur tun? Langsam vergingen die Stunden und lagsam brach der Morgen herein. Wieder kaum Schlaf sagte er zu sich selbst und machte sich daran sich zu kleiden und wieder die Arbeit aufzunehemen.

Er versuchte bei jedem Stück das er fertigte einen klaren Kopf zu bekommen, aber die ganzen bemühungen waren umsonst. beinahe jedes Teil selbst die einfachsten wiesen grobe Fehler auf. Voll Wut riss erseine Tür auch und stapfte in das Dorf um sich nocheinmal über die Lage klar zu werden. Nach einen Mehrstündigem Rundgang durch die Strassen Bajards beendete er diesen und machte vor einem grossen Zelt mit Menekanischen Wappen halt. Im Hintergrund war die Nachbarsschmiede zu sehen, da schreckte er leicht aus seinen Gedanken auf. Das ist es das könnte wohl gehen.

Nach einer Weile des grübelns fasste er einen Entschluss. Langsam schlenderte er nun gen Nachbarsschmiede, als er dort die Auslagen sah lies er einen kurzen Blick darüber schweifen. Dann sah er es, auf einem rot schimmernden Panzer war es, ein Siegel Deril Sohrans. Er nahm sein kleines Notizbusch zur Hand und riss eine seite heruas. Ein, zweimal sah er sich genau um, dann legte er den fetzen Papier auf das Siegel und fuhr es mit einem Kohlestift nach. Hastig versteckte er seine Kopie in einer Tasche und eilte hastig nach hause.

Lang Brannten die Kerzen, und zich Barren lagen auf einem Haufen neben seinem Amboss. Mit all seinen Künsten versuchte er das Siegel auf den Barren zu übertragen. nach etlichen Barren war es endlich getan,, das Siegel Derils ähnelte so sehr dem Originalem, sodass es kaum einer bemerken dürfte, das jenes Siegel nur eine Fälschung sei.

Die Nacht brach nun langsam herein und die Dunkelheit siegte allmälich über das Licht. Jetzt sollte der Richtige Zeitpunkt sein jetzt oder nie sagte er entschlossen. Er heizte seine glut in der Esse kräftig mit dem Blasebalg an. Langsam sah er zu, wie sich der Barren immer weiter einem rötlichem Glühen verfärbt. Als er nun beinahe aus seiner Zange fliesst und er nun weiß schimmert. Nun muss ich mich aber sputen, sporne er sich an. Er nahm den Glühenden barren aus der Glut und rannte so schnell er konnte Richtung Bajard. Immer wieder sah er sich um und horchte ganu hin, keine Schritte kein Umrisse zu sehen.

Am Zelt angekommen schimmerte der Eisen barren nur noch leicht rötlich, aber dennoch war er heiß genug das bisschen Stoff, aus dem das Zelt war, in Flammen zu setzen. Vorsichtig und leise legte er den Barren auf eine Ecke des Zeltes, von drinnen war etwas gelächter zu hören, aber sonst schien diese Nacht aussergewöhnlich ruhig zu sein. Kurz blickte er nochmals auf sein Werk, Das nachgemachte Siegel, der langsam aufsteigende Geruch von loderndem Stoff. Er nickt nur einmal kurz zufrieden und entfernte sich Ruhig aber dennoch mit Vorsicht von dem Zelt.

Ruhig schloss er seine Türe auf und ging duch den Laden nach oben, Gemütlich und voller Freude erfüllt nahm er sich einen Krug Wein heraus und machte es sich auf seinem Balkon bequem. In der Ferne konnte er langsam laute Schreie vernehmen, das flackern der mittlerweile hochgestochenen Flammen wurde immer deutlicher sichtbar. Zufrieden nehm er einen Schluck aus dem Krug und lauschte der ferne......

Verfasst: Freitag 25. Mai 2007, 01:32
von Fadi Yazir
Schnell stand das Zelt und sein Inhalt in Flammen. Die Teppiche, die Möbel - alles fing Feuer und nährte die Flammen. Schnell waren auch die umliegenden Bäume und die nahen Marktstände von den Flammen ergriffen worden, sie breiteten sich aus und bedrohten die Holzhäuser des Dorfes. Das Zelt oder besser die angekohlten Überreste waren bald gelöscht und dennoch war die Bedrohung nicht gebannt. Der Funkenflug und die Trockenheit der vergangenen Tage vereinfachten die Lage keineswegs, einzig der vom Meer aufkommende Wind, könnte womöglich das Holzdorf vor dem Untergang bewahren.

Baldigst waren die menekanischen Wachen durch die lauten Schreie, Rufe und fremdländisch klingende, geschriehene Befehle vollständig alamiert und sie bildeten Löschtrupps um dem Übergreifen der Flammen auf Bajard entgegen zu wirken. Neben den alarmierenden Schreien und Rufen durchbrach nur immer wieder das zischende Geräusch des Wassers, welches in Kübeln herangeschafft wurde, die Stille der Nacht. Noch Stunden kämpften die Menekaner gegen das Feuer an und erst am Morgen würde sich zeigen, ob das Feuer nicht doch gewinnen würde und Bajard den Flammen zum Opfer fallen würde.

Verfasst: Freitag 25. Mai 2007, 09:12
von Fuad Ifrey
Es hätte wohl sein Tod sein können. Doch hatte der Statthalter seit seiner Stanierung nur einen sehr leichten und unruhigen Schlaf.
Entspannen konnte sich er Nachts, auf in der Geiwssheit das eine Wache das Zelt bewacht, nie.
Sitztend ruhte er stehts mit dem Rücken an der Komode. Den Breiten Säbel stets auf seinem Schoß liegend. Und die Hand immer am Griff ruhend.
Doch auch ob den leichten und unruhigen Schlaf, Tat der erstickende Qualm tat seine Arbeit.
Selbst die vereinzelten Funken, die seine Haare bereizt ansenkten und die Haut in seinem Gesicht bereits etwas verbrannte, bemerkte er nicht.
Einzig der selbstaufopfernde Dienst der Wache konnte er sein Leben verdanken.
Es dauerte eine Weile bis der Hauptmann begriff was hier vorging und er wieder klaren Sinnes war.
Eine weile Ruhte er an einem Baum.
Mit verschwommenen Blick beobachtete er die Aufopferung der menekanischen Soldaten.
Sie gaben alles um die Flammen im Zaum zu halten.
Das Zelt.Es war nciht mehr zu retten. Stoffe brennen einfach zu schnell. Die Unterlagen und all seine schriftliche Arbeit dahin.
Sein Blick gleitete umher. Und die Flammen bedrohten das Dorf.

"SCHLAGT ALARM!!!! LÖSCHT DIE FLAMMEN!!!"

Lautes Getöse und lange Löschketten, versuchten dem Feuer einhalt zu gebieten.
Als Fuad noch langem Luftholen wieder bei sinnen war, nahm er ebenso seinen Platz in einer dieser Löschkette ein, um dem Flammen her zu werden.

Verfasst: Samstag 26. Mai 2007, 13:36
von Aasim Omar
Beunruhigend waren die Berichte aus dem Norden welche an das Ohr des Emirs drangen. Man bedrohte die Menekanischen Friedenstruppen und nutzte den Schutz der Schatten um nicht weiter aufzufallen. Der Feind zeigte sich und griff ein erstes mal an. Er legte Feuer und versuchte auf diese Art die menekanischen Truppen einzuschüchtern. Der Feind schien wenig über das menekanische Volk zu wissen sonst wüsste er das auf solche Aktionen das Kriegsrecht folgen würde. Man würde Hausdurchsuchungen durchführen, sämtliche Waffen in Gewahrsam nehmen, Festnahmen zu Verhören einleiten und den Griff um Bajard erstickend verengen. Doch war dem Emir nicht danach dieses Dorf mit einem gewaltsamen Schlag zu unterwerfen. Fireden versprach er und Frieden würde er halten.

So also musste er selbst in den Norden reisen und würde auf dem heiligen Boden der Dorfkapelle in der Sprache des Nordens mit den Bajardern sprechen. Niemandem ausser diesem störrischem Volke sollte es vergönnt sein die Worte des Erhabenen in einer anderen Sprache zu vernehmen als der menekanischen. Selbst die Elfen bekundeten ihre Bedenken im Bezug auf Bajard doch wohl wissend das ihre Drohungen eine reaktion auslösen könnten der sich nur schwer gewachsen währen wählten sie ihre Worte mit bedacht vor dem Erhabenen und seinen Friedenswächtern. Frieden versprach der Emir und Frieden würde in Bajard Einzug erhalten.

Doch gehörte dieser Tag den Bajardern und der Emir in all seiner Gnade übersah kleinere Fehler in den Etiketten um zu erfahren weswegen das Volk Bajards den Wunsch nach einem Ausrufen des Kriegsrechtes verspürt. Die Worte des Erhabenen waren klar und eindeutig. Es würde Ruhe und Frieden einkehren in Bajard. So sprach der Emir über das was ihn bewegte Bajard schützend zu umarmen und machte deutlich das Menek'ur sich nicht vor seiner Verantwortung drücken würde Bajard den Schutz zu gewähren den es benötige und man müsste eine Lösung finden.

Zwei Möglichkeiten trug man an den Bürgersprecher heran so er in seiner Weisheit wählen möge. Das Kriegsrecht oder seinen wiederholten Amtsantritt mit all seinen vorherigen Pflichten. Er würde die Verantwortung tragen für sein Volk und sein Wort wäre es was ihn binden würde. Er wählte den schwierigeren Weg und schwor seine Gemeinschaft zur Ruhe zu bringen. Er würde sich mit dem Volke austauschen um dessen Meinung zu vernehmen und es von der wichtigkeit der Menekaner auf Bajard zu überzeugen.

Somit lies der Emir verkünden das Beldan Scherenbrück ab sofort wieder im Amt des Bürgersprechers sei. Ihm würde die Verkündung der Gesetze obliegen welche er dem Norden Gerecht ausarbeiten würde, ihm würde es obliegen Recht zu sprechen und sich um alle innerbajarder Belange zu kümmern. Doch die militärische Macht würde man in erfahrenen Händen belassen und aussenpolitische Belange mit den Wesiren des Emir abstimmen. Man sah sich als Partner als verbündeten als nahezu Eins und man würde sehen welche Früchte dieses Abkommen tragen würde. Denn jeder andere Schritt würde das Leid der Unschuldigen nach sich ziehen auf der Suche nach den Feinden im Verborgenen. Diesmal war der Emir ein Mann des Volkes doch waren seine Wünsche so lieblich er sie auch verpackte sein Wille und Gesetz des Reiches.

Verfasst: Samstag 26. Mai 2007, 15:03
von Vesta
Ganz wohl war der Priesterin nicht dabei gewesen, wie sie seit nunmehr gut und gern einer Stunde auf den Emir und seinen Vertrauten Raakin einredete, aber so war sie, so war die Kirche nun einmal.
Dieses weichgespülte Gewäsch, die leeren Floskeln und die ausweichenden Fragen und Antworten waren nicht ihr Ding. Sie mochte es geradeheraus, direkt vor den Kopf. Zwar zweifelte sie daran, daß es irgendetwas bringen würde, immerhin hatte der Emir seinen Standpunkt überdeutlich vertreten, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Außerdem, wann hatte man schon mal die Gelegenheit, einem Emir mal so richtig die Meinung zu geigen?
So lies sie sich über alles aus, was ihr in den letzten Tagen aufgefallen war. Die Entmachtung des Bürgersprechers, die Entwaffnung der Bürgerwehr, das selbstgefällige Auftreten der Menekaner, das kaum an Gäste oder Besucher erinnerte. Feiges Ausweichen und politisches Taktieren gab es an diesem Abend schon zu genüge. Wirklich helfen würde das niemandem. Man wich sich aus, beschenkte sich mit unterschwelligen Drohungen und haltlosen Versprechen, die den Keil immer tiefer zwischen die Fronten trieben. Jetzt war die Zeit gekommen, einmal Klartext zu reden und den schwarzen Peter, den die Menekaner in den letzten Tagen nur zu gerne den Bajardern unter schoben auch mal zurück zu reichen. Dreck am Stecken hatten sie eh alle und einige der ausweichenden Antworten sagten ihr alles, was sie wissen mußte. Das der Emir nicht verstand, daß die Bajarder hofften, ihr neutraler Weg würde sie aus allem heraus halten konnte sie ja noch nachvollziehen. Oder zumindest so tat. Aber gut, sie hätte ihm auch schlecht ins Gesicht sagen können, daß weder Varuna noch Rahal jemals ihre Finger nach Bajard hätten ausstrecken können, ohne daß die andere Seite - verbündet mit den Menekanern - sie an Arsch und Kragen gepackt und achtkantig wieder heraus geschmissen hätte. Ihre Karten mußte sie gegenüber diesem Mann, der sich Eluive am nächsten von allen stehend empfand vorsichtiger ausspielen. Innerlich wappnete sie sich schon darauf wie er von ihr einforderte, ihn als heilig, Gesandten oder was auch immer an zu erkennen und wie sie aus der Nummer wieder heraus kam. Sie war doch sichtlich erleichtert, daß es hierzu nicht kam. Dennoch mißfiel ihr wie er den Einwand überging, daß die Anwesenheit der Menekaner Bajard nun zu einem Ziel gemacht hatte. Zumindest in den Augen mancher Bürger.
Als er schon lang fort war ließ er sie sichlich unzufrieden zurück. Es war gut gewesen, die Punkte an zu sprechen. Vielleicht half es ihm ja wirklich zu verstehen, warum man die seinen hier nicht überschwenglich mit offenen Armen begrüßt hatte. Vielleicht aber auch nicht und seine Art mißfiel ihr. Von Eluive geküßt. Pah. Wann hatte Eluive je einen offenen Krieg riskiert? Wann hatte sie je Verehrung eingefordert? Hatte sie dies nicht stets ihren Gott-Kindern überlassen? Hatte sie sich nicht stets damit zufrieden gegeben, daß ein jeder, der ihr ein Stück von ihrer Liebe zurück geben wollte dies einfach tun könne und es an zu nehmen, statt es einfach von ihm ein zu fordern? Aber das behielt sie besser für sich, zumindest solange bis dies an sie heran getragen wurde. Der daraus resultierende Ekklat wäre für keine Seite wirklich vorteilhaft. Sie konnte niemand ohne Prüfung heilig sprechen. Drei mal würde sie ihn versuchen müssen. Sie zweifelte nicht daran, daß er drei mal mit Pauken und Trompeten durchfallen würde. Falls es denn überhaupt dazu käme, sie konnte sich nicht vorstellen, daß der Emir oder die seinen einer Prüfung eines Mannes, den sie als göttinnengleich verehrten, zustimmen würden. Was es ihr wiederum unmöglich machte, diesen Status an zu erkennen. Nein, wenn sie klug waren, würden sie dies nicht von ihr fordern. Dabei konnten sie nicht gewinnen. Aber gut, sie selbst auch nicht.
Seufzend blickte sie sich um. Ihr Blick fiel auf jene Stelle, an welcher der Emir gestanden hatte.
Sie schlug vor sich einen symbolisierten Kelch in die Luft, dann holte sie Putzeimer, Scheuerlappen und Alkohol und machte sich penibelst daran, jene Stelle zu reinigen und zum Abschluß etwas Bannstaub darauf zu hauchen. Ein Gedanke fraß sich in ihrem Kopf fest: 'Hier hat ein Balron gestanden. Man kann noch den Schwefel riechen.'

Als sie fertig war zog es sie zur Taverne hin. Sie brauchte jetzt etwas hartes. Etwas, das sie diesen ganzen Abend vergessen ließ.