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Eine brennende Rose
Verfasst: Donnerstag 17. Mai 2007, 23:40
von Keriot
Da war es, die Festung der Freiheit, ein Hort der Ruhe in einer Welt des Schreckens. Das Licht der Abendsonne fiel rot hernieder auf das Gildenhaus der schwarzen Rose. Trümmer lagen überall und die von Feuer und Flammen geschwärzten Steinwände bildeten einen beinahe witzigen Kontrast zu dem vom Regen getränkten Rasen, der von Pfeilen und Trümmern des Stalles überdeckt war.
Keriot saß in einer dunkelen Ecke im Garten und steckte sich eine Pfeiffe an. Er wusste, er brauchte Schlaf, aber er wusste auch, er würde nicht schlafen können, auch wenn es etwas war, was er jetzt sehr begehrte.
Wer kann schon schlafen, wenn er besiegt wurde? Und auch noch so einfach, die Waffe seines Gegners hing doch im Boden fest, er hätte nur noch zuschlagen müssen. Was nutze ihm da auch noch sein Plattenpanzer, er würde ihm den Kopf abschlagen und als Sieger aus dem Tor treten, doch es musste anders kommen. Sein Gegner war kein Bauernlümmel, dem man mit einem Hiebe das Leben nehmen kann. Sein Gegner war kein gewöhnlicher Mensch, auch wenn man die Gelegenheit hatte, würde das Schwert wohl selbstständig einen anderen Weg wählen und am Kopfe dieses Mannes vorbeihauen.
Manche Kehlen sind halt nicht dafür bestimmt in einem Kampf mit einem Versager durchtrent zu werden, doch der Versager würde noch erwachen und der Ehrlose würde noch sehen was geschieht, wenn die Rose ihre Dornen ausfährt...
Verfasst: Freitag 18. Mai 2007, 07:38
von Arias Lasanar
Noch immer hing ihm der Duft des Feuers an, das am gestrigen Tage die Hölzernen innereien der Befestigungsanlage der Schwarzen Rose verzehrten, gemischt mit dem bitteren Geruch der Salben, die die Brandwunden bedeckten, die das sprunghafte Feuer an seinem Leib hinterließ, als sie die Anlage stürmten, just als die Tore barsten und den Weg in die weichen Innereien Freigaben.
Den Blick auf den Sonnenaufgang gerichtet, der langsam über die Gestade Gerimors zog und die nahe See in feuriges Orange tauchte, ganz den Flammen des vergangenen Tages, so saß er auf dem Baumstumpf an seinem Lager, den schweren Harnisch längst abgelegt, in Gedanken versunken.
Er rekapitulierten den Verlauf der letzten Maßnahmen, zu denen er sich gezwungen sah, und neben dem süßen Geschmack dessen, was man Sieg nannte, mischte sich die bittere Note dessen, was man ihm, geboren aus Feig- oder Torheit, er wusste es kaum, verwehrt hatte: Genugtuung für die Demütigung die er erfahren musste, just an dem Tage, als der Urheber all dieser Dinge ausgesprochen wurde: Die Drohung.
Sie musste wahrlich von Fanatismus oder Wahnsinn besetzt sein, so striff es ihm durch die Gedanken, nicht bereit zum eigenen Wort zu stehen, nicht bereit persönlich zu verhandeln, und, bei Horteras, was waren schon die geringen Bedingungen dafür, das er darauf verzichten würde, wozu sie ihn letzten endes doch zwingen sollte?
Was war dies für eine Gemeinschaft, die den Frieden pries, was war dies für eine Gemeinschaft, die einem einzelnen, wie er es war, zu drohen wusste, doch vor der Konseqenz ihres eigenen Handels floh? Er konnte sich keinen Reim auf die Irrationalen Handlungen machen, die bereits begannen, als man ihm einen Vertreter schickte, dessen Worte nurmehr Hohn und Spott sprachen, immun gegen jeden Verhandlungszug, gegen jedes gnädiges Angebot, das er gebetsmühlenartig herunterbat.
Aye, selbst in der Stunde der Belagerung, in der er, gebunden an sein eigenes Wort unfähig war, den Gecken, den man ihm schickte zu züchtigen, sein vor allem vorlautes Maul zu stopfen, wurden sich jene, die in den Mauern der Schwarzen Rose weilten, nicht klar dessen, das sie begannen, den Anfang ihres eigenen Endes zu beschwören, wenn ihre Einsicht weiter verwehrt bliebe.
Er würde zu seinem Wort stehen. Stunden vergingen und die Verhandlungen standen still, wohl aus Unwissen und Unkenntis über die Gepflogenheiten der Kriegsführung höhnte man, sich offenbar der eigenen, vermeintlichen, Unverwundbarkeit der Mauern bewusst.
Seine Lohnknechte wurden unruhig, und unter dem nicht enden wollenden Strom der Beleidigungen und der Verhöhnung durch den Abgesandten der Rose war es ihm wie ein wunder erschienen, das diese Männer und Frauen, die er geworben hatte für seine Belange zu fechten, die Disziplin wieter aufrecht hielten.
Nur schwer war es ihm erschienen, kein Blutbad anzurichten ob der geringen Substanz, die man ihm bot, die Umstände hatten gegen alles verstossen, was diesseits der Meere als Usus der Krieger bedeuten sollte, und zu guter letzt floh auch der Abgesandte, unter den Schmährufen gegen seine Person, der Person Arias Lasanar.
Wie oft hatte er es vernommen? Man schrieb ihm offen Wahnsinn und Verwirrung zu, doch er wusste es zu gut besser, das dies der waidwunde Keifen eines Wolfes war, der bereits in den letzten Zügen lag. Sie mochten allein ihm nichts in den Weg werfen, das ihn stoppen würde, das seinen Vormarsch bremsen könnte, doch das Erscheinen eines Mitgliedes der varunesischen Allianz des Lichtes lies ihn straucheln.
Doch, so schien es ein alatarverfluchter Tag zu sein, war auch seine besonnenheit nicht weit her, das auch er nur Spott und Hohn für ihn und die Männer fand, die er in das Feld geführt hatte. Was war nur geschehen? War all die Vernunft von Gerimor verschwunden? Doch schon bald stellte sich heraus, das der Mann, trotz der Farben die er zu tragen pflegte, nicht in einem offiziellen Kontigent entsandt war. Er war ein einzelner, und so würde er ihn behandeln.
Mit Respekt und Achtung, soweit es sein eigener Jähzorn zuließ, der unablässig gereizt wurde. Aye, dies war sein Schwachpunkt und gäbe es eine moralische Instanz, vor der er, Arias, sich verantworten müsste, und währen die moralischen Maßstäbe jene der Rosen und ihres Besuchen gewesen, wohlwar, dann währe er wirklich der Wahnsinnige im Blutrausch, dessen Bild man zu zeichnen versuchte.
Doch vor seinen eigenen Regeln und Werten, dem Kodex eines Kriegers der seinen Lebtag im Solde vieler Herren diente, würde er bestehen. Viel mehr sogar, höhnte ihm seine eigene Gnade entgegen, viel zu weich waren seine Verhandlungsmethoden, doch er kannte die Propaganda, die man zu schüren wusste, und er konnte es sich weder erlauben, das Recht der Verhandlung zu Verletzen, noch die Gnadengebote des freien Abzugs von Nichtkombattanten und Wehrlosen nicht zu gestatten.
Nun, was war geschehen? Sie hätten sich dem bewusstsein stellen müssen, das er die Anlage schleifen würde, er hatte es deutlich genug proklamiert, nicht deutlicher hätten seine Worte sein Angebot und die Konsequenzen des Ausschlagens ausdrücken können. Und noch immer folgte dieser Hochmut? Nein, er würde ihnen eine Lektion erteilen, das ihnen sein Name für den Rest der Äonen im Gewissen bliebe.
Sein Ultimatum verstrich und auch der Mann der Allianz, den er in die Anlage sandte um die Übergabe und Kapitulation der Schwarzen Rose entgegen zu nehmen, kehrte nicht zurück, ganz anders wohl die Botin, die er sandte, eine unauffällige Beobachterin des Spektakels. Doch auch sie brachte keinen Entsatz seiner Sorgen, denn noch immer war es ihm nicht geheuer, diese Anlage zu schleifen, obdessen er sich bewusst war, das sie fallen würde, noch ehe die Sonne sich am anderen Ende Gerimors senken würde.
Er hatte keine Wahl. Nicht vor der Ehre, nicht vor der Geschichte, nicht vor sich selbst. Er befahl einen der Schützen als Feuermeister, denn er würde diese lasch gepflegte Anlage in Brand setzen, dies, so war er sich sicher, würde sie in die Knie zwingen und endlich zur Aufgabe ihres Hochmutes bewegen.
In seinem Hals brannte noch immer der Schmerz nach, den der Rauch und die bellenen Kommandos hinterließen, die sich über die Schwades des Rauches erhoben, deren Ursprung die Pfeile und Bolzen waren, die Feuer innerhalb der Mauern trugen, Salve um Salve in einem Tödlichen Stakkato rasselten die Pfeile auf den Innenhof hernieder, und setzten erst den strohgedeckten Unterstand, dann wohl aber auch das Haupthaus und die Hölzenen Elemente daran in Brand.
Nun endlich vernahm er Stimmen. Der Allianzler beschwerte sich lautsarkt, und für einen Moment ließ er die Salven enden, um dem Wahnsinn einhalt zu gebieten. Es war nicht sein Krieg, und noch immer nicht wusste er darum, was dieser Mann in der Anlage suchte, warum er das grosszügige Zeitgebot auslaufen ließ ohne einen Boten mit der bitte der Verzögerung des Angriffes sandt. All dies lief in seinem Kopf als ein Gedanke nebenher, während sein Hauptmerk sich auf den Angriff selbst fokussierte.
Da brannte sie lichterloh, und noch immer kein Zeichen der Besatzung, zu Räumen. Ja wollten sie darinne verbrennen? Nein. Er musste etwas übersehen haben, doch er würde weder Zeit noch Ressourcen haben, zu ergründen, worin sein Fehler lag, und so ließ er den Feuerregen gegen Gewöhnliches Salvenfeuer der Bogenschützen auf den Innenhof lenken.
Wenn sie sich dort vorbereiteten, so würde dies sie in Not bringen, dessen war er sich sicher. doch es war Zeit, das die Tore sich öffneten. Ganz gleich ob von Innen geöffnet, oder von aussen gebrochen.
Khoga, der seinen Dienst herrvorragend Leistete und wohl jede Münze Gold wert war, die er ihm zahlte, erhielt die Weisung, drei Mann zum Fällen eines Stammes und drei weiterer Stämme. Er würde dieses Tor brechen lassen, was immer es koste.
Die Vorbereitungen liefen gut, als er im Augenwinkel abermals die Präsenz von Truppen der Eisenwart wahr nahm, die sich zu diesem Schauspiel dazu gesellten, als währe es ein Theaterstück, wie er sie in den Grossen Städten Gerimors sah. Doch sie waren unwichtig, sein Händel mit einem der ihren lag lange zurück und so wusste er sich darum, das, nach ihren Worten kein Eingriff statt finden würde, solange keine Waffe gegen sie erhoben werden würde.
Die Bedingungen waren ideal, und schon bald konnte der improvisierte Rammbock sein Werk gegen die Tore der dünnwändigen Befestigungsanlage aufnehmen. Er spürte, wie de Sieg greifbar wurde, doch ahnte er, das, so dann kein Wunder geschehen sein mochte, bereits die Besatzung verbrannt oder Verraucht sein würde, wenn sie auch die Inneren Kreise der Anlage stürmten.
Der Hof der Befestigung fiel ohne Gegenwehr, wie erwartet. Nun ging es an das Haupthaus, das lichterloh brannte. Die folgenden Minuten, waren es vielleicht Stunden, er wusste es nicht, doch sie liefen einher wie eine abfolge Bilder an einem Wandteppich während sie tapferen Soldknechte sich wieder und wieder gegen die Türen worfen, immer der Gefahr des Feuers ausgesetzt.
[Wird durch editieren fortgeführt]
Verfasst: Freitag 18. Mai 2007, 12:11
von Josephine Croix
Als das Feuer ausbrach, war es ihr bewusst gewesen. Sie würde am heutigen Tage sterben. Es waren nur noch zwei Mitglieder im Hause und Friedolin im Hofe. Die Flammen hatten den Eingang bereits bedeckt und so war der Weg zu Friedolin abgeschnitten. Sollte sie sich ergeben?
Niemals würde sie diesem Wahnsinnigen die Genugtuung und sich die Blöße geben, diese Worte zu sprechen. Eher würde sie sich und das Kind opfern, um ihn zum Mörder zu machen, dessen war sie sich bewusst.
Josephine hatte gewusst, dass Stolz einer ihrer größten Charakterzüge ist, aber sie hatte nicht gewusst, wie weit sie bereit war zu gehen. Wäre es nicht Eleanor gewesen, die abermals das Haus durchsuchte, so wäre Josephine im Geheimraum geblieben und dort gestorben.
Erst in letzter Sekunde erkannte sie, dass der Stolz nicht gänzlich gebrochen war. Sie konnte noch gewinnen. Und vorallem, sie hatte ihren grenzenlosen Egoismus erkannt. Nicht nur hatte sie ihre Gilde und damit ihre Familie in Gefahr gebracht. Nein, auch das Kind.
So floh sie nach Varuna und wurde von dort in das Kloster der Temora gebracht. Niemals war sie zuvor an diesem Ort gewesen und Schönheit der Natur, aber Schlichtheit der Einrichtungen ließen sie grübeln. Erst nach einer Weile war sie wieder aus der geistigen Umnachtung herausgekehrt, um Darna und Lucenius die Geschehnisse zu offenbaren.
Sie hatten nicht angegriffen. Josephine hatte das nicht verlangt. Zu retten wäre eh nichts mehr gewesen, aber sie wollte Rache. Zu jedem Preis.
Lucenius schien dagegen, doch sie wollte und konnte nicht verstehen, wie sie überhaupt in dieser Situation noch rational handeln sollte.
Am Abend, nachdem Adrian das Kloster erreichte, brachte man Josephine wieder nach Varuna, wo sie Zeit fand zu überlegen und nachzudenken.
Eines stand nun fest.
Arias Lasanar würde durch ihre Hand und Tat bestraft werden.
Alleine das war ein Grund zum Überleben.
Verfasst: Freitag 18. Mai 2007, 12:40
von Sorcha Llastobhar
Da standen sie alle, vor den Toren des Klosters. Die Mitglieder der Schwarzen Rose, nervös und aufgescheucht wie ein Haufen Ameisen, denen man den Bau zertrümmert hatte. Ihre Anführerin murmelte wirres Zeug vor sich hin und wurde anschließend weggebracht, während der Rest der Mitglieder mit Lady von Elbenau einige Dinge besprachen, wie das weitere Vorgehen aussehen würde. Sorcha war gerade erst dazu getreten, doch das nötigste wurde ihr vermittelt; die Schwarze Rose war belagert und angegriffen worden und nun war man hier am Kloster um nach Hilfe zu fragen. Und gerade jener Umstand ließ Sorcha fast schon auflachen. Sie sah Josephine hinterher, jene Frau die ihr gegenüber schon öfters ein dreistes Mundwerk besaß und sehr schnell mit ihren teils frechen und unüberlegten Worten war, jene Frau die in ihrer Gegenwart selbst gesagt hatte, sie würde sich aus den Belangen der Götter raushalten und niemals etwas mit ihnen zu tun haben wollen. Diese Leute kamen nun zum Kloster der Temora und baten um Hilfe, welch Ironie des Schicksals. Sorchas eigene Meinung zu dieser Sache war fest gewesen; die Rose hatte es sich bestimmt wieder einmal selbst zu Schulde kommen lassen und dieses mal schien die Antwort etwas herber ausgefallen zu sein, aber was sie selbst dachte, war nicht von Belang; seine Hochwürden würde entscheiden was geschehen würde.
Nevyn, Andagar, seine Hochwürden und sie standen bereit während Lady von Elbenau nach den Kürrasieren fragte. Sie lauschten den Worten eines Mannes, der recht engstirnig versuchte sie zu überzeugen, bei der Rückeroberung des Gebäudes zu helfen. „Sind noch Menschen in diesem Gebäude?“ das war die Frage seiner Hochwürden gewesen, und die Antwort war einfach; nein, es wurden alle evakuiert. Und so blieb die Entscheidung recht einfach, die Streiter des Klosters würden nicht kämpfen, nicht für so etwas belangloses wie ein Gebäude welches man wieder errichten konnte. Der Mann ihnen gegenüber schien das anders zu sehen, sprach davon, dass dieses Gebäude ein Symbol der Freiheit sei und dass die Krieger des Klosters nur den Gläubigen helfen würden und nicht den anderen Menschen. Sorcha selbst musste sich beherrschen ihn nicht anzublaffen, diesen Narren der so anmaßend sprach. Hatten sie ihm nicht klar gemacht dass sie für die Mitglieder der Rose gekämpft hätten, wenn Menschenleben in Gefahr gewesen wären? Nein, dieser ignorante Dummkopf wollte dazu noch, dass sie ihr Leben für ein paar Mauern aufs Spiel setzten. Dazu kam wieder jene Unverfrorenheit, dass diese Menschen sich seit jeher offen einen Dreck um die Göttin scherten und gegen sie sprachen und nun auch noch die Dreistigkeit besaßen gerade seine Hochwürden um Hilfe zu bitten, dieses gottlose Pack! Doch ganz gleich wie vernünftig Sorcha, Lucenius und Nevyn auf den Mann einredeten und ihren Standpunkt klarzumachen versuchten, er redete immer etwas von Freiheit, Ehre und seinen eigenen, verdrehten Ansichten eben jener Begriffe. Letztendlich zog er ab, und Sorcha war nicht traurig drum.
Sie alle wandten sich wieder gen Kloster, es gab wichtigeres als ein Gebäude das zurückerobert werden wollte. Und auch wenn der Gedanke doch falsch war, so konnte in einer kleinen hinteren Ecke in ihrem Kopf eine kleine Genugtuung aufkeimen. Vielleicht würde die Führung der Rose nun endlich verstehen, dass Drohungen und Beleidigungen auch Folgen haben konnten und man sich nicht immer hinter anderen verstecken konnte. Doch diese Gedanken schweiften schon bald wieder fort als sie ihren Pflichten nachging.
Verfasst: Freitag 18. Mai 2007, 14:33
von Rafox Artanis
Ich hätte nie gedacht, dass dieser Irre soweit geht... Ich versuchte sogar noch mit ihm zu verhandeln, setzte mich vor ihm in den Dreck um meine Brüder und Schwestern zu schützen. Was für ein Narr mss man sein, wenn das bloße Wort eines Ehrenmannes nicht mehr zählt. Ich wusste, das ich die Drohung zurücknahm, Jose konnte in der Tat manchmal etwas aufbrausend sein. Doch ist das Grund ein ungeborenes Kind und andere Menschenleben auslöschen zu wollen?
Herr Ragwyn wird mir recht geben, er war dabei als ich versuchte den Wahnsinngen zu beschwichtigen. Mir scheint es als suchte dieser Mann Streit, sei es um der Aufwertung seines Egos oder fälschlichen Energieentladungen in seinem Kopf. Der Name Arias Lasanar brennt sich mir ein, wie die verbrannten Dachschindeln in ein Haus, dass ich zum Teil mit meinen eigenen Händen erbaute.
Eins war sicher, dieser Mann würde keine Freude mehr an seinem Leben haben, solange er einen Fuß auf diesen Inseln hat. Am besten ich.. nein... doch, ich denke ich sollte den Obrigkeiten des Lichtes genau schildern wie ich mich vor dem Vorfall offiziell und unbewaffnet bei den Irren entschuldigte. Ja ich nahm sogar alles zurück was gesagt worden war, nr um das ganze durch das reine Wort zu klären. Bestimmt werden sie es verstehen.
Und das Haus? Ja das ist die Frage, erstmal sehen wo Keriot und die anderen stecken. das Haus muss so schnell wie möglich wieder bewohnbar gemacht werden! Es soll nicht heißen, die Rose gibt auf nur weil ein Vernebelter versucht seine persönlichen Probleme mit Gewalt zu regeln. Vielleicht sollte ich den Handelskontor zu Hilfe ersuchen, Herr Pendri ist ein kluger Mann, er wird wissen wie man solch einen Schaden schnellst möglic beheben kann.
Andrinor, das ist auch so eine Sache... Allein er ist Grund diesen Männern ewige Rache zu schwören, zumal er im Kampf der Unerfahrenste scheint. Wieder so eine Hinterlistige Art seine Probleme zu tilgen. Ich sollte mit im reden, vielleicht weiß er bescheid über die verhüllten und gerüsteten Männer. "Soldknechte" nannte der Irre sie, ich frage mich wie vernünftige Menschen Befehle vom einem Mann annehmen können, der sich hinter einer Rüstung versteckt und ein potentieler Kindsmörder ist. Vielleicht haben sie keine Ehre oder kein Gewissen, doch eins ist klar:
Alle jene werden büßen für dieses Verbrechen. Arias wird nicht mehr Lachen wenn wir mit ihm fertig sind, genauso wie der Kerl, der einst einen Bruder von uns agriff und auf dessen Stirn nun ein "M" wie Mörder prangert, eingebrannt an die Stelle wo Arias jetzt ein Zielkreuz trägt, bis ans Ende seiner Tage.
Also Rafox den letzten Satz in sein kleines Büchlein schreibt, blickt er mit leeren Augen auf, lässt einige Minuten verstreichen und beisst schließlich so fest zu Zähne zusammen, das das Knirschen Tote erweckt hätte. In sich zusammengesackt sitzt er an der Mauer seines Zerstörten Heimes. das Buch wird zugeschlagen und sorgfältig verstaut, dann macht er sich auf, das Haus zu inspizieren, was damit enden sollte, dass er schließlich irgendwo zwischen angekohkelten Steinen und verbrannter Erde einschlief, wohl ob der Strapazen...