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Gedanken

Verfasst: Dienstag 15. Mai 2007, 20:49
von Baheera Ifrey
  • Rückblickend hatte der beschwerliche Weg vorgestern durch die Pyramide, das ständige Gedränge der anderen und immer wieder die Rufe.....Khalida und Baheera nach vorne, sie sehr erschöpft.
    Ihr war schon bewusst, dass sie das Eigentum des Emirs zu schützen hatte, aber wie verdammt noch mal sollte sie über die Menschenmauer vor sich hinweg kommen? Fliegen?
    Sie hatte ja nicht einmal einen Überblick aufgrund der kleinen Größe, wer oder was da vorne war. Außer den Schreien und den Lärm, der bis zu ihr nach hinten drang.

    Am meisten machte ihr diese schreckliche Gargoyle Angst. Das war kein wesen Eluives und sie musste sich wirklich beherrschen ihr nicht einen Tritt zum Ablenken und dann rasch einen gekonnten Hieb mit dem Säbel zu versetzen.
    Immer wieder war sie aufs Neue entsetzt und verwirrt so ein abgrundhässliches Wesen nahe zu haben. Ihr Innerstes widerstrebte sich dagegen, und wäre es möglich gewesen würden ihre Haare zu Berge stehen. Aber das taten sie zum Glück nicht. Erstens waren sie viel zu lang und zweites hielt sie der Turban in Schach.

    Und mitten in dem Durcheinander hatte sie noch Worte an einen Mann gerichtet. Es war ein Versehen gewesen. Diese Bemerkung war eigentlich für Khalidas Ohren bestimmt. Umso peinlicher war es ihr, als er noch eine Antwort darauf gab. Und sie machte sich so rasch wie möglich aus dem Staub. Nichts wie weg.
    Nur untertauchen in dem Gewühl, damit er ja nicht auf den Gedanken käme noch weitere Worte an sie zu richten.

    Und genau da, kam er ihr wieder in den Sinn. Sie hatte ihn
    nur zweimal gesehen, mit ihm sprechen dürfen. Aber…. ihr Herz klopfte erneut, wenn sie an ihn dachte. Er war so anders. So unberechenbar wie sie. So wild und unzähmbar und das gefiel Baheera.
    Sie hatte ihn angefaucht, war auf ihr losgestürmt mit dem Säbel in der Hand, und er lachte....er lachte nur, und sie konnte nicht anders sie musste mitlachen.
    Dann folgte das lange Gespräch in der Oase. Noch keiner hatte ihr je so viel Aufmerksamkeit geschenkt wie er.
    Gut Khalida tat es, aber sie war eine Frau und wie eine Schwester.
    Sie liebte Gespräche. Und der Mann konnte reden, aber auch zuhören. Eine seltene Gabe, die sie schätzte.
    Da gab es nur einen Wehmutstropfen...Khalida. Se mochte ihn nicht, so wie sie mit ihm gesprochen hatte, war es deutlich aus den Worten und Gesten zu erkennen.
    Daher durfte sie sich ihr niemals anvertrauen. Niemals!

    Danach verschwand er so geheimnisvoll wie er damals auf dem Steg aufgetaucht war. Wenn Khalida auch nur die geringste Ahnung davon hätte, was sie für diesen Mann fühlte, sie würde Baheera an den Haaren quer durch Menekur schleifen, um ihr das auszutreiben.
    Flausen würde sie das Kribbeln und die wohlige Wärme, die Baheera hatte, wenn sie an ihn dachte, nennen, dessen war Baheera sich sicher.
    Aber sie wusste es ja nicht, und das war gut so. Keiner wusste es.
    Nunja Eluive. Aber das zählte ja nicht. Oder? Eluvie hatte bisher keines ihrer Geheimnisse verraten. Dieses nun auch nicht. Hoffentlich!

    Man sollte nie träumen, wenn eine Mumie auf einem zukam und danach noch ein Feuerball. Rasch wich sie beiden aus, dann blickt sie sich um. Alle waren weiter gezogen. Schnell nach, damit es keinem auffiel. Gedanken und Träume sind frei, aber nicht gerade wünschenswert tief unten in einer Pyramide, wo so alles Mögliche an der nächsten Ecke lauern könnte.

    Aber zum Glück war auch das überstanden und sie lief.......Eluive möge ihr milde gestimmt sein, einfach weg. Weit weg durch die Wüste nach Hause, in ihr Heim. Dort warf sie alles auf den Boden, Rüstung, Waffen Turban und Tuch. Es tat gut einen Ort der Ruhe und Zuflucht zu haben.
    Sich einfach nackt auf den Polstern zu wälzen und nichts zu tun. Hin und wider eine Feige vernaschen und einen Schluck schwarzen Tee dazu nehmen. Das war’s schon. Ein runder vollkommener Abschluss eines entsetzlichen Tages. Das hatte sie sich verdient.