Ein Brief, zu Händen Alyssa Arnis', erreicht das Kloster
Verfasst: Dienstag 28. Juni 2005, 12:39
Und da saß sie...an einem Tisch...vor sich ein Stück Pergament und tauchte abwesend die Feder immer wieder in das Tintenfass während sie das Papier anstarrte und krampfhaft überlegte wie sie anfangen sollte. Sie wusste an wen das Schreiben gerichtet werden sollte, auch wusste sie welchen Inhalt es haben sollte...doch ihr fiel beim besten Willen nicht ein wie sie es so in Worte fassen sollte, dass sie sicherging, dass sich betreffende Person ihm auch annehmen würde.
Nachdem nun wohl der zehnte Tintenklecks seinen Weg aufs Pergament gefunden hatte ohne ein Wort daraus zu formen, seufzte sie kurz auf. Es half nichts...scheinbar würde sich der Brief keineswegs von selbst schreiben und bevor er nur so von Flecken übersät sein würde, fing sie in Sorge schließlich an einfach einige Worte hinzukritzeln.
"Salam du heilige Frau *die drei Worte nach der Grußformel wurden sauber durchgestrichen und daneben hieß es nun* Eure Heiligkeit!
Einst habe ich gehört, dass das Kloster hier auf dem Festland eine Anlaufstelle sei, für einen jeden der Heilung oder Hilfe bedarf. In diesem Zusammenhang kam mir auch oft dein *so schnell wie das 'dein' geschrieben ward, wurde es auch gleich so vernichtend durchgestrichen, dass nicht mehr erkennbar war, was dort einst gestanden hatte* Euer Name zu Ohren. Es heißt wohl Du *das 'Du' ertrank augenblicklich in einem Tintenklecks* Ihr wäret die Vorsteherin des Klosters, somit gehe ich davon aus, dass ich wohl, wenn ich die beste Heilkundige auf dem Festland suche, bei Dir *das 'Dir' erhielt eine wunderschöne Verzierung und wurde ebenso ersetzt* Euch an die richtige Person geraten bin. So hoffe ich zumindest.
Ich bin in Sorge um den Gesundheitszustand einer mir sehr am Herzen liegenden Frau, Irmenlind Auenfeld. Und so ersuche ich bei Dir *das 'Dir' wurde dermaßen misshandelt, dass sich an dieser Stelle nun ein Loch im Pergament auftat* Euch um ein Treffen, Rat und Hilfe und hoffe, dass dies mir zugestanden wird.
Ma’salama
Safiya Ifrey
Zufrieden war sie mit dem Schreiben bei weitem nicht, die Tinte, ob nun aus Flecken, Worten oder Schnörkeleien bestehend, glich auf dem Papiere eher einem eigensinnigen Kunstwerk, als einem ernstgemeinten Brief. Doch sie hatte nur diese eine Rolle zur Verfügung und so musste es wohl genügen. Immerhin hatte sie es wohl geschafft sich an die äußerst eigenartige, und in ihren Augen völlig überflüssige, komplizierte Sprech-, Schreib oder Höflichkeitsform, wie auch immer man es bezeichnen sollte, zu halten.
Sie rollte es zusammen, verließ den Bauernhof Irmenlinds vor Varuna und passte einen jungen Burschen ab. Schnell war er davon überzeugt das Schreiben an die Erztemplerin, und nur an sie persönlich, zu überbringen im Gegenzug für ein paar Münzen Entlohnung. Die Drohung sie würde sich sein Gesicht ganz genau einprägen und ihm dermaßen den Hinter versohlen, wenn er sich mit den Münzen einfach aus dem Staub machen würde, dass er wochenlang nicht mehr sitzen konnte, tat ihr übriges ihn davon zu überzeugen keinen Unsinn zu machen.. Und er versprach hoch und heilig den Auftrag sorgfältig auszuführen.
Nachdem nun wohl der zehnte Tintenklecks seinen Weg aufs Pergament gefunden hatte ohne ein Wort daraus zu formen, seufzte sie kurz auf. Es half nichts...scheinbar würde sich der Brief keineswegs von selbst schreiben und bevor er nur so von Flecken übersät sein würde, fing sie in Sorge schließlich an einfach einige Worte hinzukritzeln.
"Salam du heilige Frau *die drei Worte nach der Grußformel wurden sauber durchgestrichen und daneben hieß es nun* Eure Heiligkeit!
Einst habe ich gehört, dass das Kloster hier auf dem Festland eine Anlaufstelle sei, für einen jeden der Heilung oder Hilfe bedarf. In diesem Zusammenhang kam mir auch oft dein *so schnell wie das 'dein' geschrieben ward, wurde es auch gleich so vernichtend durchgestrichen, dass nicht mehr erkennbar war, was dort einst gestanden hatte* Euer Name zu Ohren. Es heißt wohl Du *das 'Du' ertrank augenblicklich in einem Tintenklecks* Ihr wäret die Vorsteherin des Klosters, somit gehe ich davon aus, dass ich wohl, wenn ich die beste Heilkundige auf dem Festland suche, bei Dir *das 'Dir' erhielt eine wunderschöne Verzierung und wurde ebenso ersetzt* Euch an die richtige Person geraten bin. So hoffe ich zumindest.
Ich bin in Sorge um den Gesundheitszustand einer mir sehr am Herzen liegenden Frau, Irmenlind Auenfeld. Und so ersuche ich bei Dir *das 'Dir' wurde dermaßen misshandelt, dass sich an dieser Stelle nun ein Loch im Pergament auftat* Euch um ein Treffen, Rat und Hilfe und hoffe, dass dies mir zugestanden wird.
Ma’salama
Safiya Ifrey
Zufrieden war sie mit dem Schreiben bei weitem nicht, die Tinte, ob nun aus Flecken, Worten oder Schnörkeleien bestehend, glich auf dem Papiere eher einem eigensinnigen Kunstwerk, als einem ernstgemeinten Brief. Doch sie hatte nur diese eine Rolle zur Verfügung und so musste es wohl genügen. Immerhin hatte sie es wohl geschafft sich an die äußerst eigenartige, und in ihren Augen völlig überflüssige, komplizierte Sprech-, Schreib oder Höflichkeitsform, wie auch immer man es bezeichnen sollte, zu halten.
Sie rollte es zusammen, verließ den Bauernhof Irmenlinds vor Varuna und passte einen jungen Burschen ab. Schnell war er davon überzeugt das Schreiben an die Erztemplerin, und nur an sie persönlich, zu überbringen im Gegenzug für ein paar Münzen Entlohnung. Die Drohung sie würde sich sein Gesicht ganz genau einprägen und ihm dermaßen den Hinter versohlen, wenn er sich mit den Münzen einfach aus dem Staub machen würde, dass er wochenlang nicht mehr sitzen konnte, tat ihr übriges ihn davon zu überzeugen keinen Unsinn zu machen.. Und er versprach hoch und heilig den Auftrag sorgfältig auszuführen.