Die Weisung des Meisters
Verfasst: Montag 14. Mai 2007, 21:16
Vollkommen entgeistert hatte sie die Wand angestarrt. Was bei Alatar hatte sie nur verbrochen um die Aufmerksamkeit des Meisters auf sich zu lenken. Wusste er etwa... sie beschloss diesen Gedanken lieber nicht zu Ende zu denken. Im Fall des Falles hätte sie sich ohnehin eingestehen müssen das er darum wusste. Sie gehörte ihm... er konnte über sie verfügen wie es ihm beliebte und er wusste alles was sie betraf. Lange war es her seit sie sich verkauft hatte. Zu lange als nun durch eine einfache Weisung so aus dem Konzept gebracht zu werden. Also schön.
Eine Arkoritherin muss glänzen im Bewusstsein ihrer Pfichten!
So und nicht anders war es zu sehen. Angemessen erhob sie sich und verstaute das Pergament an ihrer Seite. Wie bequem es gewesen wäre diese Aufgabe an die neuesten Ordensmitglieder abzutreten. Doch letztendlich waren diese dem noch nicht gewachsen. Lythiana und Sarog hatte sie nicht erreicht und somit war es Iloiss mit dem sie sich die Aufgabe teilen würde. Rasch wurden die Schritte zu dessen Anwesen gelenkt. Bevor die Nacht dem neuen Tag weicht! Die Worte klangen in ihren Ohren und die weibische, schmierige Stimme konnte das Unbehagen nicht vertreiben. Sie wollte nicht herausfinden was passierte so es bis dahin nicht so weit war. Die Schritte noch etwas beschleunigend erwartete sie den Bruder in seinen rituellen Räumen. Längst hatte sie sich die Worte zurecht gelegt und so war schnell erklärt welchen Wunsch der Meister hegte.
Der Bruder nahm es hin und zufrieden atmete sie auf. Mit seiner Hilfe würde das Ganze um ein vielfaches einfacher werden. Die Richtung war rasch gewählt und noch ehe der Abend gänzlich der Nacht wich hatten sie ein Räuberlager ausgemacht. Wie eine Plage kamen sie über die Menschen. Blut, Schreie und hervor quellende Innereien war der Lohn ihres wüten. Einzig den Frauen der Bande setzten sie nicht so zu. Nahezu unversehrt sanken diese mit einem Gesichtsausdruck des Schreckens zu Boden. Unterschlüpfe brannten und leblose Augen starrten gen Himmel. Einzig die funkelnden Sterne brachen sich im verlischenden Licht des Lebens. Sie genoss es. Genoss die Schreie, das warme Blut.. die Verzweiflung die wie eine süße Droge in der Luft lag. Hierfür lebte sie und hierfür würde sie sterben. Endlich dem inneren Drang nachgeben... endlich... Sie legte den Kopf zurück und ließ das Gefühl der Macht bis in jede Fingerspitze wirken.
Iloiss übernahm derweil die Wahl. Ruhig suchte er eine geeignete Frau aus. Nach einer Bestätigung von ihr riefen sie einige Flügelaffen an ihre Seite. Diese keckernden, nervenraubenden Tiere gingen ihrer Aufgabe nach einigen Anweisungen nach. Grotesk mochte das Bild sein das sich jedem Beobachter bot. Zwei schwarze Gestalten, Seite an Seite in gleichem Schritt denen eine Leiche nachgetragen wurde. Lautes keckern begleitete die kleine Parade. Sie zogen an Rahal vorbei, südlich gen der Höfe – immer weiter zur Burg.
Eine Arkoritherin muss glänzen im Bewusstsein ihrer Pfichten!
So und nicht anders war es zu sehen. Angemessen erhob sie sich und verstaute das Pergament an ihrer Seite. Wie bequem es gewesen wäre diese Aufgabe an die neuesten Ordensmitglieder abzutreten. Doch letztendlich waren diese dem noch nicht gewachsen. Lythiana und Sarog hatte sie nicht erreicht und somit war es Iloiss mit dem sie sich die Aufgabe teilen würde. Rasch wurden die Schritte zu dessen Anwesen gelenkt. Bevor die Nacht dem neuen Tag weicht! Die Worte klangen in ihren Ohren und die weibische, schmierige Stimme konnte das Unbehagen nicht vertreiben. Sie wollte nicht herausfinden was passierte so es bis dahin nicht so weit war. Die Schritte noch etwas beschleunigend erwartete sie den Bruder in seinen rituellen Räumen. Längst hatte sie sich die Worte zurecht gelegt und so war schnell erklärt welchen Wunsch der Meister hegte.
Der Bruder nahm es hin und zufrieden atmete sie auf. Mit seiner Hilfe würde das Ganze um ein vielfaches einfacher werden. Die Richtung war rasch gewählt und noch ehe der Abend gänzlich der Nacht wich hatten sie ein Räuberlager ausgemacht. Wie eine Plage kamen sie über die Menschen. Blut, Schreie und hervor quellende Innereien war der Lohn ihres wüten. Einzig den Frauen der Bande setzten sie nicht so zu. Nahezu unversehrt sanken diese mit einem Gesichtsausdruck des Schreckens zu Boden. Unterschlüpfe brannten und leblose Augen starrten gen Himmel. Einzig die funkelnden Sterne brachen sich im verlischenden Licht des Lebens. Sie genoss es. Genoss die Schreie, das warme Blut.. die Verzweiflung die wie eine süße Droge in der Luft lag. Hierfür lebte sie und hierfür würde sie sterben. Endlich dem inneren Drang nachgeben... endlich... Sie legte den Kopf zurück und ließ das Gefühl der Macht bis in jede Fingerspitze wirken.
Iloiss übernahm derweil die Wahl. Ruhig suchte er eine geeignete Frau aus. Nach einer Bestätigung von ihr riefen sie einige Flügelaffen an ihre Seite. Diese keckernden, nervenraubenden Tiere gingen ihrer Aufgabe nach einigen Anweisungen nach. Grotesk mochte das Bild sein das sich jedem Beobachter bot. Zwei schwarze Gestalten, Seite an Seite in gleichem Schritt denen eine Leiche nachgetragen wurde. Lautes keckern begleitete die kleine Parade. Sie zogen an Rahal vorbei, südlich gen der Höfe – immer weiter zur Burg.