[SQ] Sesam öffne dich, oder: Rayrrak und die Wunderschuppe.
Verfasst: Samstag 12. Mai 2007, 03:35
Dem kundigen Astronomen würde der Stand des Mondes verraten haben, dass die 2. Stunde
des Morgens anbrach, als die vier Infiltranten aus ihren Gemächern kamen.
Ungewohnt kühl empfing sie die Nacht, hatten sie den Tag über doch mit absolut gegensätzlichen
Temperaturen gerungen. Bereit ihren nur wenige Stunden zuvor getroffenen Plan auszuführen,
galt ihrer Ausrüstung ein letztes Augenmerk. Preces, Schild und vor allem die Tränke,
die sie für die Augen der Wachen unsichtbar machen würden, alles war vorhanden
und ungesehen unter den Roben hinein geschmuggelt worden.
Rayrrak, weiterhin in der Rolle als Leibwächter Hamilkar "An mir führt kein Weg vorbei" Grenz,
trug alles, was er brauchte, bereits bei seiner Ankunft am Körper: eine Silberrüstung und
andere minderwertige Ausrüstung. Doch sollte das für die heutige Nacht genügen,
waren sie ja nicht hier, um Kriege zu führen. Nachdem nun alles überprüft worden war
und des Leibwächters Kettenrüstung durch Verkantung der einzelnen Glieder zum Schweigen gebracht wurde,
konnte es losgehen. Rasch gossen sich alle vier den Inhalt ihrer Phiolen hinunter,
um dann auf leisen Sohlen, völlig unsichtbar, an den ersten Wachen vorbei zu schleichen.
Erste Probleme versuchte man durch improvisierte Ablenkungsmethoden, aus dem Wege zu räumen
und scheiterten jene, half auch schlicht der Harndrang eines Wachmannes.
Schlussendlich erreichten sie also den Mauervorsprung im äußersten Westen der Stadt,
von welchem aus ihre Odyssee in die Wüste, diesmal auf eigene Faust, beginnen sollte.
Kaum waren alle von der Mauer gesprungen, machten sie sich auch schon auf,
den am Vortag gegangenen Weg zu gehen. Rayrrak, der ab hier dazu auserkoren war,
die hinterlassenen Spuren mit einem Stab und einer daran befestigten Bandage zu verwischen,
bildete stets die letzte Person im Glied der 4. Sich stets an markanten Punkten und
den Zeichnungen Laraanjis orientierend, fanden sie schließlich, wohin sie zu gelangen suchten -
die Brücke zur Insel der Toten. Unweit jener ließen sie sich nieder, die Umgebung observierend.
Auf Anraten Laraanjis hin, wurde hier die Schuppe, ihr mitgebrachter Wegweiser aus ihrer Kiste geholt.
Doch zogen bald andere Vorgänge die Aufmerksamkeit der vier auf sich.
Schlangen, Dutzende von Schlangen, die sich ihren Weg durch den Sand bahnten,
offensichtlich mit einem Ziel vor Augen. Nicht zuletzt durch das Pulsieren der Schuppe
getrieben, entschlossen sie sich kurzerhand den Spuren der Schlangen zu folgen.
Die Wüste schien schier endlos zu sein, Düne um Düne passierten sie,
Kaktus um Kaktus stach ihnen ins Auge. Auch wenn sie sich vorgenommen hatten,
stets Orientierungspunkte zu finden, wusste nach kurzer Zeit keiner mehr, wo sie waren.
Einzig und allein die Schlangenspuren wiesen ihnen den Weg, vorbei an Ruinen und den dort
lauernden Gefahren, beispielsweise in Form eines Käfers, der sie aus dem Hinterhalt attackiert hatte.
Wenn auch von den extremen Temperaturen und der Rastlosigkeit gebeutelt, behielten sie stets,
vorallem wegen ihres starken Glaubens, einen wachen Verstand, der Fehler, wie das Hinterlassen von
Kadavern, die eine Verfolgung ermöglicht hätten, nicht zuließ. So wurde jegliches Insekt,
war es noch so aggressiv, schlicht mit der Macht des Einen gelähmt und umgangen.
Ab und an wechselten die Spuren ihre Richtung, führte sie vorbei an merkwürdigen Steinriesen
und einem ebenso merkwürdigen Lager, fernab jedweder Zivilisation.
Auch das Meer mit seinen hochschlagenden Wellen bekamen sie zu Gesicht.
Doch war das alles nichts gegen die Entdeckung, die ihnen noch bevorstand.
Letzte Schlangen wiesen ihnen den Weg, bis sich eine Quelle enormer Hitze vor ihnen aufbot.
Da stand sie nun also, eine Pyramide mitten im Nirgendwo und offenbar das Ziel
der Schlangenscharen. Der Hitze zum Trotz musste des Rätsels Lösung hier gefunden werden.
Unschlüssig darüber, was nun zu tun sei, versuchten sie zunächst
und nach einigen bestaunenden Blicken, die Pforte der Pyramide auf konventionelle Weise zu öffnen.
Ein Unwohlsein im Leibe aller kündigte aber an, dass dies' nicht von Erfolg gekrönt sein werde,
weshalb man die Schuppe, mit der man hierher aufbrach, zu gebrauchen versuchte.
Die Ausbuchtungen an den Wänden des Eingangsbereiches ließen die 4 neue Hoffnung schöpfen,
schien die Schuppe doch in eine der beiden hinein zu passen. Allerdings war der Hoffnungsmoment
nur von kurzer Dauer, als man feststellte, dass die Schuppe allein die Pforte nicht öffnen würde.
Offenbar am Ziel ihrer Reise angelangt, waren sie nun nicht in der Lage, den entscheidenden Schritt
zu tätigen und ihre letzte Hilfe waren vermutlich die, nicht zuletzt wegen ihrer übertriebenen Gastfreundschaft,
verhassten Bananenfresser. Am Ende ihrer Kräfte mussten sie nun zurück zur Wüstenstadt gelangen,
denn kündeten erste Sonnenstrahlen am Horizont den nahenden Tagesanbruch an.
Auch drangen einige der zahlreichen Poikilothermen an die Oberfläche, bereits erste Wärmeenergie speisend.
Nachdem Laraanji noch geschwind eine Skizze der 2. Ausbuchtung nahm, waren sie auch schon wieder verschwunden.
Völlig orientierungslos tappten sie mal dort hin, mal dort entlang.
Disharmonie machte sich innerhalb der Gruppe breit.
Letztendlich nutzten sie das Meer, welches sie nach langer Suche entdeckt hatten, als Wegweiser Richtung
Menek'ur-Stadt und sollten sie jene auch bald erreichen. Endlich vor den Mauern angelangt,
nahm die Disharmonie ihren Lauf, denn galt es nun einen Plan zu entwickeln, der sie wieder ungesehen
in die Stadt, in ihre Herberge brachte. Nach langem hin und her, es wurde gar vorgeschlagen zu schwimmen,
fand man natürlich die Idee des Ritters, dem die Uneinigkeit der 3 Furien langsam den Nerv raubte,
am duchführbarsten.
Also begab man sich zurück an jene Stelle, von welcher aus sie den Wüstensand betreten hatten.
Viele Meilen des Wüstenmarsches hinter sich gebracht, sollte sie nun auch kein Mauervorsprung mehr aufhalten.
Rayrrak, der per Räuberleiter zu erst auf die Mauer befördert wurde, half anschließend jeder einzelnen
Templerin, das Mauerwerk zu überwinden. Bis hierher ungesehen, Tränken und der Dunkelheit sei dank,
galt es nun wieder bekanntes Terrain zu bewältigen: Die Wache vor der Bank, die Wache am Tor und die Wache
direkt vor der Pension. Wieder schluckten die 4 den Inhalt ihrer Phiolen, um dann ungesehen
und überaus lautlos - sie waren so kurz davor, es zu schaffen, drum sollte nun nichts mehr schiefgehen -
ihre Gemächer zu erreichen. Über Erlebtes sinnend, ließ sich gleich ein jeder in eines der Betten fallen,
um den Schlaf nachzuholen, den sie bald so dringend nötig haben würden.
des Morgens anbrach, als die vier Infiltranten aus ihren Gemächern kamen.
Ungewohnt kühl empfing sie die Nacht, hatten sie den Tag über doch mit absolut gegensätzlichen
Temperaturen gerungen. Bereit ihren nur wenige Stunden zuvor getroffenen Plan auszuführen,
galt ihrer Ausrüstung ein letztes Augenmerk. Preces, Schild und vor allem die Tränke,
die sie für die Augen der Wachen unsichtbar machen würden, alles war vorhanden
und ungesehen unter den Roben hinein geschmuggelt worden.
Rayrrak, weiterhin in der Rolle als Leibwächter Hamilkar "An mir führt kein Weg vorbei" Grenz,
trug alles, was er brauchte, bereits bei seiner Ankunft am Körper: eine Silberrüstung und
andere minderwertige Ausrüstung. Doch sollte das für die heutige Nacht genügen,
waren sie ja nicht hier, um Kriege zu führen. Nachdem nun alles überprüft worden war
und des Leibwächters Kettenrüstung durch Verkantung der einzelnen Glieder zum Schweigen gebracht wurde,
konnte es losgehen. Rasch gossen sich alle vier den Inhalt ihrer Phiolen hinunter,
um dann auf leisen Sohlen, völlig unsichtbar, an den ersten Wachen vorbei zu schleichen.
Erste Probleme versuchte man durch improvisierte Ablenkungsmethoden, aus dem Wege zu räumen
und scheiterten jene, half auch schlicht der Harndrang eines Wachmannes.
Schlussendlich erreichten sie also den Mauervorsprung im äußersten Westen der Stadt,
von welchem aus ihre Odyssee in die Wüste, diesmal auf eigene Faust, beginnen sollte.
Kaum waren alle von der Mauer gesprungen, machten sie sich auch schon auf,
den am Vortag gegangenen Weg zu gehen. Rayrrak, der ab hier dazu auserkoren war,
die hinterlassenen Spuren mit einem Stab und einer daran befestigten Bandage zu verwischen,
bildete stets die letzte Person im Glied der 4. Sich stets an markanten Punkten und
den Zeichnungen Laraanjis orientierend, fanden sie schließlich, wohin sie zu gelangen suchten -
die Brücke zur Insel der Toten. Unweit jener ließen sie sich nieder, die Umgebung observierend.
Auf Anraten Laraanjis hin, wurde hier die Schuppe, ihr mitgebrachter Wegweiser aus ihrer Kiste geholt.
Doch zogen bald andere Vorgänge die Aufmerksamkeit der vier auf sich.
Schlangen, Dutzende von Schlangen, die sich ihren Weg durch den Sand bahnten,
offensichtlich mit einem Ziel vor Augen. Nicht zuletzt durch das Pulsieren der Schuppe
getrieben, entschlossen sie sich kurzerhand den Spuren der Schlangen zu folgen.
Die Wüste schien schier endlos zu sein, Düne um Düne passierten sie,
Kaktus um Kaktus stach ihnen ins Auge. Auch wenn sie sich vorgenommen hatten,
stets Orientierungspunkte zu finden, wusste nach kurzer Zeit keiner mehr, wo sie waren.
Einzig und allein die Schlangenspuren wiesen ihnen den Weg, vorbei an Ruinen und den dort
lauernden Gefahren, beispielsweise in Form eines Käfers, der sie aus dem Hinterhalt attackiert hatte.
Wenn auch von den extremen Temperaturen und der Rastlosigkeit gebeutelt, behielten sie stets,
vorallem wegen ihres starken Glaubens, einen wachen Verstand, der Fehler, wie das Hinterlassen von
Kadavern, die eine Verfolgung ermöglicht hätten, nicht zuließ. So wurde jegliches Insekt,
war es noch so aggressiv, schlicht mit der Macht des Einen gelähmt und umgangen.
Ab und an wechselten die Spuren ihre Richtung, führte sie vorbei an merkwürdigen Steinriesen
und einem ebenso merkwürdigen Lager, fernab jedweder Zivilisation.
Auch das Meer mit seinen hochschlagenden Wellen bekamen sie zu Gesicht.
Doch war das alles nichts gegen die Entdeckung, die ihnen noch bevorstand.
Letzte Schlangen wiesen ihnen den Weg, bis sich eine Quelle enormer Hitze vor ihnen aufbot.
Da stand sie nun also, eine Pyramide mitten im Nirgendwo und offenbar das Ziel
der Schlangenscharen. Der Hitze zum Trotz musste des Rätsels Lösung hier gefunden werden.
Unschlüssig darüber, was nun zu tun sei, versuchten sie zunächst
und nach einigen bestaunenden Blicken, die Pforte der Pyramide auf konventionelle Weise zu öffnen.
Ein Unwohlsein im Leibe aller kündigte aber an, dass dies' nicht von Erfolg gekrönt sein werde,
weshalb man die Schuppe, mit der man hierher aufbrach, zu gebrauchen versuchte.
Die Ausbuchtungen an den Wänden des Eingangsbereiches ließen die 4 neue Hoffnung schöpfen,
schien die Schuppe doch in eine der beiden hinein zu passen. Allerdings war der Hoffnungsmoment
nur von kurzer Dauer, als man feststellte, dass die Schuppe allein die Pforte nicht öffnen würde.
Offenbar am Ziel ihrer Reise angelangt, waren sie nun nicht in der Lage, den entscheidenden Schritt
zu tätigen und ihre letzte Hilfe waren vermutlich die, nicht zuletzt wegen ihrer übertriebenen Gastfreundschaft,
verhassten Bananenfresser. Am Ende ihrer Kräfte mussten sie nun zurück zur Wüstenstadt gelangen,
denn kündeten erste Sonnenstrahlen am Horizont den nahenden Tagesanbruch an.
Auch drangen einige der zahlreichen Poikilothermen an die Oberfläche, bereits erste Wärmeenergie speisend.
Nachdem Laraanji noch geschwind eine Skizze der 2. Ausbuchtung nahm, waren sie auch schon wieder verschwunden.
Völlig orientierungslos tappten sie mal dort hin, mal dort entlang.
Disharmonie machte sich innerhalb der Gruppe breit.
Letztendlich nutzten sie das Meer, welches sie nach langer Suche entdeckt hatten, als Wegweiser Richtung
Menek'ur-Stadt und sollten sie jene auch bald erreichen. Endlich vor den Mauern angelangt,
nahm die Disharmonie ihren Lauf, denn galt es nun einen Plan zu entwickeln, der sie wieder ungesehen
in die Stadt, in ihre Herberge brachte. Nach langem hin und her, es wurde gar vorgeschlagen zu schwimmen,
fand man natürlich die Idee des Ritters, dem die Uneinigkeit der 3 Furien langsam den Nerv raubte,
am duchführbarsten.
Also begab man sich zurück an jene Stelle, von welcher aus sie den Wüstensand betreten hatten.
Viele Meilen des Wüstenmarsches hinter sich gebracht, sollte sie nun auch kein Mauervorsprung mehr aufhalten.
Rayrrak, der per Räuberleiter zu erst auf die Mauer befördert wurde, half anschließend jeder einzelnen
Templerin, das Mauerwerk zu überwinden. Bis hierher ungesehen, Tränken und der Dunkelheit sei dank,
galt es nun wieder bekanntes Terrain zu bewältigen: Die Wache vor der Bank, die Wache am Tor und die Wache
direkt vor der Pension. Wieder schluckten die 4 den Inhalt ihrer Phiolen, um dann ungesehen
und überaus lautlos - sie waren so kurz davor, es zu schaffen, drum sollte nun nichts mehr schiefgehen -
ihre Gemächer zu erreichen. Über Erlebtes sinnend, ließ sich gleich ein jeder in eines der Betten fallen,
um den Schlaf nachzuholen, den sie bald so dringend nötig haben würden.