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die Bürde des Liedes ?!

Verfasst: Mittwoch 9. Mai 2007, 18:40
von Heinrich von Drachenfels
Der erste Unterricht.Lange vor dem eigentlichen Beginn des Unterrichts saß Heinrich im Zimmer. Nervös und gespannt starrte er auf die Bücher, an die Tafeln und die Abbildungen an den Wänden. Überall zeugte der Raum von dem Wissen welches schon wenig später auf sie einströmen sollte. Sie die Schüler, die Novicen der Akademie Arcana. Jene die es geschafft haben sich der schweren Prüfung erfolgreich zu stellen und nun in die Künste eingewiesen werden, welche die Akademie beherbergt. Noch während seine Gedanken durch seinen Kopf schwebten und keine Klarheit erkennen liessen öffnete sich die Tür und voller Spannung erwartete Heinrich nun den Einmarsch des Meister Elucius. Doch die Ernüchterung folgte so schnell wie die Anspannung aufgeblitzt war. Es war nur ein weiterer Novice. Und langsam füllte sich auch das Zimmer mit den Novicen. Vom Meister war nach wie vor nichts zu sehen und so verstrich auch schon die Zeit zu der die Novicen anwesend sein und damit der Unterricht beginngen sollte.Doch von Meister Elicius nach wie vor keine Spur. Ein wenig später als Gedacht begann dann der Unterricht und die Stunde wurde schnell interessant und alle Novicen nahmen aufmerksam daran teil. Fragen wurden gestellt und meist richtig beantwortet.Der Lehrer hätte wohl stolz auf seine Schüler sein können. Doch zu aller Ernüchterung durchlebte Meister Elicius einen dramatischen Moment. Alle waren fasziniert und viele so auch Heinrich schienen sehr beunruhigt zu sein. Sah es zunächst so aus als wäre eine unaufgeforderte Antwort daran schuld stellte sich im Verlauf des Unterrichts heraus, dass es die Einwirkung des Liedes war welche Meister Elicius so in Mitleidenschaft gezogen hatte. So berichtete der Arco Veneficius über den Zusammenhang der Magier mit dem Lied und die gegenseitige Beeinflussung.Ebendfalls erklärte er das diese extreme Reaktion seiner Person auf das Lied ihren Grund in einen schlechten Omen oder gar einen schlechten und bösen Nutzung des Liedes Eluive zurückzuführen sei.In einer Diskussion zwischen Lehrer und Lernenden wurde danach der Umstand lange diskutiert und zum Schluss bat der Leiter der Akademie seine Novicen sich umzuhören und die Augen aufzuhalten. Alles was zur Lösung beitragen könnte wäre wichtig. Motiviert von Neugier und einer Portion Ehrgeiz machte sich Heinrich auf Irgendwas über dieses ominöse Böse herauszufinden.

Verfasst: Sonntag 9. September 2007, 16:21
von Heinrich von Drachenfels
Mit rasendem Herz schaute Qualita um die Ecke. Da stand das Monster, mindestens 2 mal so gross , mit Haut die einen den Schauer über den Rücken liefen ließ und Augen in den nichts als die Leere des Grauens zu sehe war unter dem Schatten des Tiefen Kaputzenumhangs der das Antlitz zur Hälfte in Schatten legte. Noch ein letzter Blick und dann sprang er hoch und raste so schnell ihn seine Flügel trugen auf dieses Monster zu. Noch nicht ganz angekommen flog ihm der erste Feuerball um die Ohren Nur knapp konnte er ausweichen auf dem Weg zu diesen Ungetüm. Dann der zweite Feuerball. Dieser sauste aber von hinten an ihm vorbei und traf seinen Gegner. Erfreut und euphorisch gelang es Qualita nun auch den nächsten Angriff auszuweichen und schon stand er genau vor ihm und legte seinen Schlaghagel los. Immer und immer wieder schlug er mit ganzer Kraft auf das Monster ein und konnte so manche Konzentration stören. Dabei griff ihn diese Scheusal immer wieder mit den mächtigen Pranken an oder der Keule in seinen Händen. Es war ein harter Kampf der ihm alles abverlangte. Aber er wurde nicht weichen. Sein Gegenüber wurden dann erst von einen Blitz getroffen und nur kurze Zeit später von einen Eisscherbe. Es taumelte !. Was für ein toller Moment. Ohne unter lass setzte er seinen Schlaghagel fort. Nun sollte es ihm gelingenden Riesen zu Fall zu bringen. Und tatsächlich stürzte der nun leblose Körper vor ihn nach hinten und versank in einer Staubwolke die ihm den Atem nahm. Doch leider hatte er sich zu früh gefreut . Im Sturz konnte die Bestie ihn noch einmal mit der Keule erwischen. Dabei schleuderte Qualita quer durch den Raum und lag nun schmerzerfüllt auf dem Boden. Alle schien nun zu schwinden und der Blick war trübe und die Beine oder gar die Flügel verweigerten ihren Dienst. Und noch während er mit dem Tode rang geschah es das noch ein Riese auftauchte. Dieser war noch bedrohlicher als der erste da seine ganze Gestalt in einen unheimlichen Rot erstrahlte und direkt auf ihn zu hielt. Nun war es also aus ... das sollte das Ende sein. Nur wenige Schritte vor ihm kam der rote Riese zum stehen und kniete sich nieder.

Heinrich legte seine Hand auf seinen kleinen Geflügelten Freund. „Du hast tapfer gekämpft mein kleiner Freund“ . Unter hoher Konzentration manipulierte der junge Magus nun das Lied und entließ seinen kleinen Diener zurück in die Sphäre aus der er ihn zuvor geholt hatte. Dort verschwanden die Leiden. Ein leichtes Schmunzeln entglitt Heinrich beim Anblick des Lichs vor ihm. Wie muss das für eine solche Kreatur nur sein gegen ihn zu kämpfen. Wahrlich eine tapfere Seele wars. Auch wenn er eigentlich keine andere Wahl hatte. Nun untersuchte Heinrich den Leichnam des Lichs genauer. Er entnahm proben und hoffte das Lilly, Seine Schwester und begabte Alchemistin ihm darüber etwas sagen könne. Im Kampf selbst hatte er einiges Ausprobiert um den Lich zu prüfen. Schnell verschwand er aus dem Gewölbe. Den es könnten noch weitere da sein oder gar ein Lord der Lichs sein Unwesen treiben. Gegen einen solchen Gegner waren seine arkanen Künste noch nicht gewappnet.

Heinrich massierte die geschlossenen Augen und seufzte ein wenig. Die ganze Nacht saß er nun schon an den Aufzeichnungen und war immer noch nicht fertig. Doch nun war es fürs erste genug. Er entschied sich nach Hause zu reiten und dort in den Armen von Estrella wenigstens den Morgen zu verbringen.