Freiheit
Verfasst: Mittwoch 9. Mai 2007, 18:04
Wie ein Stein fiel sie boden.
Apruppt löste man die Ketten mit denen man sie vor 4 Tagen an die Wand fesselte.
Sie stützte vorneüber in die Schüssel Wasser die man ihr hingestellt hatte.
Wie zum Hohn stellte man Nahrung und Wasser einen meter vor ihre Füsse, wohl wissend das sie da eh nicht heran kam.
Wie gierig wollte sie das wasser aufsaugen, doch man zog sie gewaltsamm fort.
War sie vor drei Tagen noch Herr über ihre Sinne und ihren Körper und lies sie auch keinen Zweifel daran, das sie eine Anführerin sei, so würde man sie jetzt nur noch als Haufen Elend sehen.
Zwar war da noch dieser Stolze Blick, doch das war schon alles was noch an die Ronya erinnerte die man kannte.
Sie wurde auf dem Boden gen Ausgang der Zelle geschleift und fallen gelassen, wie ein Sack voller Unrat.
Ihr Mund war trocken und brannte wie Feuer, die Kehle ausgedörrt und das Hungergefühl längst ein schmerzvoller Begleiter im Magen.
Nackt lag sie da auf dem harten Stein, nackt wie man sie vor drei Tagen an die Wand kettete.
" Raus mit dir Täubchen ! " Meinte der Soldat höhnend, auf dessen Stiefel sie blickte.
Sie wollte etwas erwiedern, doch aus dem Hals drangen nur krächzende laute.
Laut lachte es um sie herum.
" Hats dir wohl die Sprache verschlagen Drecksweib. " Meinte eine Stimme irgendwo über ihr.
Man zog sie an den armen über den Boden, die Stufen herunter.
Sie knallte bei jeder, mit den Knien und anderen Gliedern auf die Stufenkanten, doch statt schmerzensschreie hörte man nur ein gurgelndes und krächzendes aufstöhnen.
Im Ergeschoss des Kerkerbaus, zog man sie unsaft auf die Beine.
Jemand holte einen Sack, Ronyas persönliche Habe und warf ihn auf den Boden.
" LOS, such dir was zum anziehen raus ! " Herrschte einer sie an.
" Witzbold wie denn " wollte sie sagen, die Gedanken waren in Ihrem kopf doch kein Laut kam von den Lippen.
Sie griff in den Sack nach dem ersten besten Stück Stoff, eine Tunica und ihren Stiefeln.
Mühsamm zog sie das ganze an.
Es schien eine Ewigkeit zu dauernd, und grade als sie kaum in den Stiefeln war, wurde sie erneut gezogen, fiel auf den Boden und wurde geschleift.
Eine Türe wurde aufgestossen, eine Wiese fiel ihr ins Blickfeld.
Kaum das sie den Anblick geniessen konnte stiess man sie auch schon durch die Tür und sie landete hart auf den Steinen davor.
Es rann warm ihr Kinn entlang und kleine rote Spritzer tränkten das Gestein.
Unfähig einen schrei von sich zu geben, unfähig irgendeine Reaktion zu zeigen und doch im inneren Glücklich den Himmel zu sehen, kniff sie geblendet von der plötzlichen Helligkeit die Augen zusammen.
Schmerz.
Lachen von allen Seiten und noch mehr Gardisten, die das äussere des Kerkers wohl bewachten.
Erneut hob man sie an und wollte sie auf die Füße stellen, doch die Knie knickten ein und so schleifte man sie abermals über Steine und irgendwann Straßenpflaster.
Sie kannte jenen Weg, meinte sich zu erinnern das dieser, in Richtung Stadttor führte.
Richtig.
Ein Fallgitter wurde gezogen.
Klirrende ketten und das quietschen von Metal auf Metal.
Ehe sie sich weiter auf irgendwas konzentrieren konnte wurde sie weitergezerrt und schlieslich einfach einige Meter vor dem Stadttor Rahals losgelassen.
Ein Sack krachte neben ihr Scheppernd zu Boden.
" Wir wollen uns ja nicht am schlechten Rüstzeug eines besiegten Weibes bereichern . " Meinte irgendeine Stimme.
Dann entfernten sich Schritte und von ferne hörte sie noch das lachen anderer Männer.
Sie griff den Sack neben sich und wollte sich erheben.
" Fort nur Fort, bevor sie es sich anders überlegen. " Schoß es ihr durch den Kopf.
Doch Denken und Handeln waren in diesem Falle zwei ungleiche Gesellen.
Sie zog mühsamm den Sack mit ihrer Habe und eigentlich auch sich selber am Boden entlang, in Richtung naher Bäume.
Wie lange sie so durch das Dickicht kroch, wusste sie nicht.
Sie wurde Bewusstlos und erwachte als es Dunkelte.
Zog sich wieder einige Meter und sackte erneut erschöpft zusammen.
So sollte es immer wieder passieren bis etwas ihre ganze aufmerksammkeit erforderte.
Wasser, sie hörte das plätschern.
Waren es nur die Sinne die ihr einen Streich spielten ?
Das Geräusch kam näher.
Sie konnte es schon fast riechen.
" Kann man Wasser riechen ? " Schoß ihr die Frage durch den Kopf.
" Unwichtig, beschäftige dich nicht mit solchen Unsinn, hauptsache du hast Wasser gefunden ." Schalt sie sich in Gedanken selber.
Da war es, ein kleiner Teich, unweit davon ein Haus, sie kroch gierig zum Wasser und schöpfte sich das erfrischende Nass in den Mund und benetzte die Augen und schlieslich den ganzen Kopf.
Überglücklich erlkannte sie unweit eine Palisade.
Das Söldnerlager, sie war also bereits ausserhalb der grenzen Rahals.
Einige Stunden sollten wiederum vergehen, es musste mitten in der NAcht sein, vielleicht schon kurz vor dem Morgengrauen.
Angestrengt füllte sie ihren Waserschlauch, den sie nach mehreren vergeblichen Versuchen endlich in dem Sack fand den sie die ganze Zeit, mit sich zog.
Dann zog sie sich an einem nahen Baum empor und hielt sich an jenem fest.
Die Knie schmerzten, das Kinn brannte, sie fror und schmerzen vor Hunger im Magen meldeten sich immer öfter.
Kriechend und für wenige schritte aufrecht gehend nur um wieder zusammenzubrechen, setzte sie ihren weg fort.
Ein Grab, nicht irgendeines, erfüllte ihr Blickfeld im fahlen Mondlicht.
" Miki . " Hauchte sie mehr als das sie den Namen aussprach.
Sie lies sich an diesem Grab nieder.
Strich mit den Fingerspitzen über den Stein und über die darauf stehende Statue eines Fuchses.
Tränen waren die diesmal ihr Gesicht erwärmten.
Sie wusste nicht mehr wie lange sie leise vor sich hin weinte und sich den Emotionen hingab die nun auf sie einschlugen.
Schlieslich übermannte sie die Erschöpfung und sie fiel in einen tiefen schlaf.
Apruppt löste man die Ketten mit denen man sie vor 4 Tagen an die Wand fesselte.
Sie stützte vorneüber in die Schüssel Wasser die man ihr hingestellt hatte.
Wie zum Hohn stellte man Nahrung und Wasser einen meter vor ihre Füsse, wohl wissend das sie da eh nicht heran kam.
Wie gierig wollte sie das wasser aufsaugen, doch man zog sie gewaltsamm fort.
War sie vor drei Tagen noch Herr über ihre Sinne und ihren Körper und lies sie auch keinen Zweifel daran, das sie eine Anführerin sei, so würde man sie jetzt nur noch als Haufen Elend sehen.
Zwar war da noch dieser Stolze Blick, doch das war schon alles was noch an die Ronya erinnerte die man kannte.
Sie wurde auf dem Boden gen Ausgang der Zelle geschleift und fallen gelassen, wie ein Sack voller Unrat.
Ihr Mund war trocken und brannte wie Feuer, die Kehle ausgedörrt und das Hungergefühl längst ein schmerzvoller Begleiter im Magen.
Nackt lag sie da auf dem harten Stein, nackt wie man sie vor drei Tagen an die Wand kettete.
" Raus mit dir Täubchen ! " Meinte der Soldat höhnend, auf dessen Stiefel sie blickte.
Sie wollte etwas erwiedern, doch aus dem Hals drangen nur krächzende laute.
Laut lachte es um sie herum.
" Hats dir wohl die Sprache verschlagen Drecksweib. " Meinte eine Stimme irgendwo über ihr.
Man zog sie an den armen über den Boden, die Stufen herunter.
Sie knallte bei jeder, mit den Knien und anderen Gliedern auf die Stufenkanten, doch statt schmerzensschreie hörte man nur ein gurgelndes und krächzendes aufstöhnen.
Im Ergeschoss des Kerkerbaus, zog man sie unsaft auf die Beine.
Jemand holte einen Sack, Ronyas persönliche Habe und warf ihn auf den Boden.
" LOS, such dir was zum anziehen raus ! " Herrschte einer sie an.
" Witzbold wie denn " wollte sie sagen, die Gedanken waren in Ihrem kopf doch kein Laut kam von den Lippen.
Sie griff in den Sack nach dem ersten besten Stück Stoff, eine Tunica und ihren Stiefeln.
Mühsamm zog sie das ganze an.
Es schien eine Ewigkeit zu dauernd, und grade als sie kaum in den Stiefeln war, wurde sie erneut gezogen, fiel auf den Boden und wurde geschleift.
Eine Türe wurde aufgestossen, eine Wiese fiel ihr ins Blickfeld.
Kaum das sie den Anblick geniessen konnte stiess man sie auch schon durch die Tür und sie landete hart auf den Steinen davor.
Es rann warm ihr Kinn entlang und kleine rote Spritzer tränkten das Gestein.
Unfähig einen schrei von sich zu geben, unfähig irgendeine Reaktion zu zeigen und doch im inneren Glücklich den Himmel zu sehen, kniff sie geblendet von der plötzlichen Helligkeit die Augen zusammen.
Schmerz.
Lachen von allen Seiten und noch mehr Gardisten, die das äussere des Kerkers wohl bewachten.
Erneut hob man sie an und wollte sie auf die Füße stellen, doch die Knie knickten ein und so schleifte man sie abermals über Steine und irgendwann Straßenpflaster.
Sie kannte jenen Weg, meinte sich zu erinnern das dieser, in Richtung Stadttor führte.
Richtig.
Ein Fallgitter wurde gezogen.
Klirrende ketten und das quietschen von Metal auf Metal.
Ehe sie sich weiter auf irgendwas konzentrieren konnte wurde sie weitergezerrt und schlieslich einfach einige Meter vor dem Stadttor Rahals losgelassen.
Ein Sack krachte neben ihr Scheppernd zu Boden.
" Wir wollen uns ja nicht am schlechten Rüstzeug eines besiegten Weibes bereichern . " Meinte irgendeine Stimme.
Dann entfernten sich Schritte und von ferne hörte sie noch das lachen anderer Männer.
Sie griff den Sack neben sich und wollte sich erheben.
" Fort nur Fort, bevor sie es sich anders überlegen. " Schoß es ihr durch den Kopf.
Doch Denken und Handeln waren in diesem Falle zwei ungleiche Gesellen.
Sie zog mühsamm den Sack mit ihrer Habe und eigentlich auch sich selber am Boden entlang, in Richtung naher Bäume.
Wie lange sie so durch das Dickicht kroch, wusste sie nicht.
Sie wurde Bewusstlos und erwachte als es Dunkelte.
Zog sich wieder einige Meter und sackte erneut erschöpft zusammen.
So sollte es immer wieder passieren bis etwas ihre ganze aufmerksammkeit erforderte.
Wasser, sie hörte das plätschern.
Waren es nur die Sinne die ihr einen Streich spielten ?
Das Geräusch kam näher.
Sie konnte es schon fast riechen.
" Kann man Wasser riechen ? " Schoß ihr die Frage durch den Kopf.
" Unwichtig, beschäftige dich nicht mit solchen Unsinn, hauptsache du hast Wasser gefunden ." Schalt sie sich in Gedanken selber.
Da war es, ein kleiner Teich, unweit davon ein Haus, sie kroch gierig zum Wasser und schöpfte sich das erfrischende Nass in den Mund und benetzte die Augen und schlieslich den ganzen Kopf.
Überglücklich erlkannte sie unweit eine Palisade.
Das Söldnerlager, sie war also bereits ausserhalb der grenzen Rahals.
Einige Stunden sollten wiederum vergehen, es musste mitten in der NAcht sein, vielleicht schon kurz vor dem Morgengrauen.
Angestrengt füllte sie ihren Waserschlauch, den sie nach mehreren vergeblichen Versuchen endlich in dem Sack fand den sie die ganze Zeit, mit sich zog.
Dann zog sie sich an einem nahen Baum empor und hielt sich an jenem fest.
Die Knie schmerzten, das Kinn brannte, sie fror und schmerzen vor Hunger im Magen meldeten sich immer öfter.
Kriechend und für wenige schritte aufrecht gehend nur um wieder zusammenzubrechen, setzte sie ihren weg fort.
Ein Grab, nicht irgendeines, erfüllte ihr Blickfeld im fahlen Mondlicht.
" Miki . " Hauchte sie mehr als das sie den Namen aussprach.
Sie lies sich an diesem Grab nieder.
Strich mit den Fingerspitzen über den Stein und über die darauf stehende Statue eines Fuchses.
Tränen waren die diesmal ihr Gesicht erwärmten.
Sie wusste nicht mehr wie lange sie leise vor sich hin weinte und sich den Emotionen hingab die nun auf sie einschlugen.
Schlieslich übermannte sie die Erschöpfung und sie fiel in einen tiefen schlaf.