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Aufruf zum Widerstand

Verfasst: Sonntag 6. Mai 2007, 14:21
von Richard Tarid
* Der Morgen graute als eine Person gekleidet in den Farben der Akademie und dessen Banner in der Hand auf den Märkten der Welt einritt, diese schaute sich kurz um und befestigte darauf einen Zettel an einem der freistehenden Pfähle*

Gesucht sein ein jeder der sich dem Erhalt der Gesetzte der Insel Lameriast und dem Schutz dessen Bewohner gewidmet hat…

Wir die Akademie sind auf der Suche nach fähigen Leuten die sich der Sachen wie oben beschrieben voll und verschworen haben . Nach den letzen Aktion die hier statt gefunden haben, ist es an der Zeit das man den Einfluss von außerhalb nicht mehr dulden und mit aller Macht verhindern sollte. Es ist wird Zeit das wir, die derzeitigen Bewohner der Insel das Runder an uns reißen und allem zeigen, das wir nicht der Spielball der Welt sind. Ein jeder ist Willkommen der dem Irrsinn des Krieges entsagen will und der sich in der Lage fühlt eine wichtige Rolle zu übernehmen, die man ihm mit Freuden überreichen würde, wenn sein Herz an der rechten Stelle schlägt.

Einzeln ist man schwach, aber Gemeinsam kann man die Welt verändern.



*deutlich unter der Nachricht, ist das Siegel der Akademie zu sehen*

Verfasst: Sonntag 6. Mai 2007, 14:41
von Malachai Schwarzmourne
Die vermummte Gestalt lass jenen schrieb dreimal, ehe er einen von der Wand abriss und in seine Tasche steckte.

Verfasst: Sonntag 6. Mai 2007, 16:22
von Richard Tarid
*Es werden mehr und mehr von diesen Schreiben in der Gegend angefunden, der Wind scheint diese Nachricht in alle Winkel und Ecke der Insel zu verteilen*

Verfasst: Montag 7. Mai 2007, 16:29
von Trutta van Drachenfels
Beim Anhäufeln der Kartoffeln fand Trutta im Kraut ein Pergament. Die vom Regen durchweichte Haut trug gut erkennbar das Siegel der Akademie zu Schwert und Kunst. Nach innerem Ringen, der Anstand verbot ihr das Lesen nicht freigegebener Nachrichten, siegte die Neugierde. Wem sollte sie das Schreiben bringen? ‚Ich muss es lesen!’

Das Enträtseln der Lettern, was bei ihr immer etwas länger brauchte, wurde durch das zum Teil verlaufene Schriftbild noch schwieriger. Die Tatsache, dass es eine Botschaft an alle Lebewesen war, denen Gerechtigkeit und Frieden bedeutsam war, stillte ihren Wissensdurst. Sie legte es zur Seite.

Als sie das Unkraut im Knoblauchbeet jätete, rollte der windige Gesell es, einem Boten gleich, wieder zu ihr. Im Stillen dachte sie: ‚Nun dann muss ich es wahrlich bis zum Schluss lesen!’

An einigen Stellen nickte sie, an anderen schüttete sie ihren Kopf. ‚Hier im Garten kann das niemand lesen’ dachte sie, glättet und spannte das dünne Leder so gut es eben ging und befestigtes es deutlich sichtbar an der Seitenwand der Bank.

Von dem schändlichen Friedensbruch, dem Blutvergießen und der Niederlage hatte sie gehört. An manchen Tagen bedauerte sie es nichts vom Kämpfen zu verstehen. Sie verstand auch nicht viel von dem was vor sich ging, aber sie wollte, dass es allen wieder gut gehen sollte und dass der Frieden wieder eine Heimstätte auf der Insel fand. Sie wollte nützlich sein.
Sie stiefelte zum Hof. Dort angekommen packte die Kisten mit Nahrung und nützlichen Dingen die zum Leben wichtigen waren.