'Geschenke'
Verfasst: Dienstag 24. April 2007, 22:08
Der Mond war nur noch weniger Schatten in dem Wald, das Haus auf der Lichtung lag still und allein, niemand schien sich mehr darin zu bewegen. Reika schien inzwischen zu schlafen. Mit geübten Griffen band ner nächtliche Besuch sich die Riemen um die Hände. In das Leder waren Nieten aus Eisen eingelassen mit kleinen Widerhaken an den Enden.
Die rauhe Steinwand war nicht schwer zu überwinden, der Efeu unter dem Balkon tat den Rest, es einem ... Einbrecher ... leicht zu machen. Er hatte zwar schon hin und wieder 'Geschenke' verteilt in Schwertbergen, aber das waren immer Geschenke, die niemand haben wollte. Dieses Geschenk war aber willkommen im Heim der Magierin.
Im Schatten der Bäume schlich er an das Haus herab und band sich das Geschenk an die Hüfte, ehe sich die Haende das erste mal an den Steinen festhielten. Etwa vier Meter hatte er bis zum Balkon vor sich. Stein um Stein kletterte er die unebene Wand nach oben, das Geschenk als zusätzliches Gewicht an der Hüfte. Es war wesentlich einfacher auf dem Rückweg etwas Gepäck mit sich zu tragen.
Nach einigen Minuten war er im Mondlicht auf dem Balkon angekommen. Den Sack mit den Wurzeln legte er vor die Tür und wand sich zum Geländer um. Mit einem Grinsen auf den Lippen nahm er den leeren Glaskrug vom Tisch und stellte diesen auf das Geländer, ehe er das Haus wieder verlies. An den Efeureben war der Abstieg ein leichtes - sicher nicht für den ersten Mann. Der eine oder andere hatte die Besitzerin sicher schon auf diesem Weg besucht oder verlassen.
Unten angekommen warf er einen Blick auf den Glaskrug, warf mit einem schelmischen Grinsen einige Steine nach dem Gefäß. Beim vierten Versuch endlich ging er mit lautem Scheppern zu Bruch. Gewiss laut genug um den Besitzer zu wecken. Der Bote aber verschwand im Schatten des Waldes.
Die rauhe Steinwand war nicht schwer zu überwinden, der Efeu unter dem Balkon tat den Rest, es einem ... Einbrecher ... leicht zu machen. Er hatte zwar schon hin und wieder 'Geschenke' verteilt in Schwertbergen, aber das waren immer Geschenke, die niemand haben wollte. Dieses Geschenk war aber willkommen im Heim der Magierin.
Im Schatten der Bäume schlich er an das Haus herab und band sich das Geschenk an die Hüfte, ehe sich die Haende das erste mal an den Steinen festhielten. Etwa vier Meter hatte er bis zum Balkon vor sich. Stein um Stein kletterte er die unebene Wand nach oben, das Geschenk als zusätzliches Gewicht an der Hüfte. Es war wesentlich einfacher auf dem Rückweg etwas Gepäck mit sich zu tragen.
Nach einigen Minuten war er im Mondlicht auf dem Balkon angekommen. Den Sack mit den Wurzeln legte er vor die Tür und wand sich zum Geländer um. Mit einem Grinsen auf den Lippen nahm er den leeren Glaskrug vom Tisch und stellte diesen auf das Geländer, ehe er das Haus wieder verlies. An den Efeureben war der Abstieg ein leichtes - sicher nicht für den ersten Mann. Der eine oder andere hatte die Besitzerin sicher schon auf diesem Weg besucht oder verlassen.
Unten angekommen warf er einen Blick auf den Glaskrug, warf mit einem schelmischen Grinsen einige Steine nach dem Gefäß. Beim vierten Versuch endlich ging er mit lautem Scheppern zu Bruch. Gewiss laut genug um den Besitzer zu wecken. Der Bote aber verschwand im Schatten des Waldes.