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Eine Wölfin zieht los...der Abschied

Verfasst: Mittwoch 18. April 2007, 12:07
von Aurora Silbersee
Der Winter war gegangen und der Frühling war herrlich dieses Jahr.
Doch der Winter war nicht spurlos an Aurora vorbei gegangen.
Sie fühlte, dass das was sie einstmal hier gehabt hatte, weg war.

Mit dem Tod von Freia...und mit dem Verschwinden der Anderen. Ihre Freunde, ihre Familie. Sven..hatte sie schon Wochen nicht mehr gesehen und sie wusste nicht was mit ihm passiert war.
Er war mit Falk das letzte Verbinungsglied zu ihrem alten Leben als Wölfin der Hinrah.
Vielleicht...vielleicht war es ja einfach nicht ihr Leben. Aber das konnte eigendlich nicht sein.

Auri stand am großen Tor, einen Rucksack in der Hand, den Bogen geschultert und eine Reagenzientasche in der Hand.
Es wurde Zeit zu gehen.
Mit wenig Mühe öffnete sie die beiden gewaltigen Tore der Hinrah-Feste und trat hinaus. Der Morgen war kühl und frisch. Es war noch sehr früh und über der Festung lag noch ruhe und frieden.
Einige Schritte trat sie hinaus ehe sie tief, sehr tief Luft holte.

Dann erschallte Auri`s typisches Heulen über den Wald und die Festung. Laut und hell heulte Auri wie eine junge Wölfin. Ob ihr jemand antworten würde?...
Vielleicht..aber das war nicht mehr wichtig. Sie warf Rucksack und Tasche auf den Rücken und verschwand im Wald.
Leise und mit traurigem Gesichtsausdruck sang sie ein Lied, das sie schon einmal Gesungen hatte...für Freia...
Heute..sang sie es für sich..und für Sven..


Niemand in dieser Taverne den ich kenne..
Du gabst uns einen Platz wo wir hingehen konnten
Ich sagte dir niemals dafür Danke.
Ich dachte ich bekomme noch eine Chance...

Was würdest du jetzt über mich denken?
So glücklich? So stark? So stolz?
Ich sagtedir niemals dafür: Danke.
Nun bekomme ich niemehr eine Chance

Mögen die Ahnen dich führen
Dort triffst du meine Freunde
Wo die schlaflosen Gehen
Wo die Schlaflosen Lieben
Mögen die Ahnen dich führen

Was würdest du nun von mir denken?
So glücklich? So stark? So stolz?
Ich sagte nie: Danke. Dafür.
Nun bekomme ich nie mehr die Chance.

Mögen die Ahnen dich führen
Dort triffst du meine Freunde
Wo die Schlaflosen gehen
Wo die Schlaflosen Lieben
Mögen die Ahnen dich führen...

Mööögen die Ahnen dich führen..

Mööhöögen die Ahnen dich führen...

Mögen die Ahnen dich führen...

Und wenn du heute Nacht bei mir währst.
Sage es dir ein allerletztes mal.
Ein Lied voller Herz...so tief
Die Ahnen würden es weitertragen

Mögen die Ahnen dich führen..
Dort triffst du meine Freunde...
Wo die Schlaflosen gehen..
Wo die Schlaflosen lieben
Mögen die Ahnen dich führen...

Mögen die Ahnen dich führen
Hier triffst du meine Freunde
Wo die Schlaflosen Gehen!
Wo die Schlaflosen Lieben!
Mögen die Ahnen dich führen..
Wo die Schlaflosen gehen...
Die Schlaflosen lieben...
Mögen die Ahnen dich führen...


Eine Wölfin verlässt das Rudel, mögen die Geister sie beschützen.