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Die Ankunft auf Alathair und der beginn seines Weges.

Verfasst: Sonntag 15. April 2007, 17:15
von Andargar Adamas
Ankunft in Bajard

Beinahe einen halben Zyklus war er gereist, die hälfte alleine auf diesem
Schiff. Temore seid dank das vor einigen Stunden der Ausguck das lang ersehnte
"Land in sicht" von oben herab geschrien hatte.
Zulange schon hatte er keinen festen Boden mehr unter den Füßen gehabt und zu lange
konnte er sich schon nichtmehr in einem Kloster Temoras um sein Studium bemühen.
Doch das würde nun vorbei sein.

Bajard, so heisst diese Stadt hatte der Kapitän ihm gesagt. "Nicht weit von dort findest
du die Leute deines glaubens" hatte er ihm zugesichert.
Langsam trat er von Bord und tat seinen ersten Schritt auf dieses neue Gefielde.
"Temora sei Dank" entfuhr ihm als er endlich das Schiff verlassen hatte und festen Boden
unter den Füßen hatte.
Für jemanden wie ihn der sein Lebtag kaum aus den heiligen Hallen eines Klosters gekommen
war ist so eine Schifffahrts wirklich nichts gestand er sich zu und winkte dem Kapitän ein
letztes mal zum Abschied.

Verloren schlenderte er durch die Gassen Bajards, etwas unsicher, doch auch neugierig und
aufgeregt dieses neue Land zu erkunden. Vor allem aber musste er das Örliche Kloster finden
und sich beim dem hiesigen Abt melden so wie es ihm Aufgetragen war. Doch zuspät war die Stunde
um jetzt in diesem Fremden Land noch die Stadt zu verlassen und so suchte er die nächste
Herberge auf.

Nungut...die Lager in einem Kloster waren kein Luxus, doch sein Nachtlager für diese Nacht war
selbst unter seiner Würde,...eigentlich unter jedermans würde. Da er nicht vorhatte noch mehr
Zeit zu verlieren Packte er recht rasch seine Sachen und wusch sich nochmals Gründlich.
So machte er sich auf den Weg durch die Gassen hindurch hinaus vor die Stadt. Einige Mannen
traff er bereits, welche er um den Weg fragen konnte.
Dabei musste Andargar recht schnell merken das wohl auch hier das einfache Volk zum teil
nicht viel vom Glauben halten mochte.

Er konnte bereits die Zinnen des Klosters sehen als er sein Lager aufschlug. Er wollte nicht
verschwitzt, übermüdet und halb verhungert vor seine Brüder und Schwestern im Glauben treten.
Mit müh und not fand er im halbdunkel noch einige Äste und machte sich Feuer.

Eine sanfte Frauenstimme ries ihn aus seinen Gedanken als er ins Feuer starte und überrascht wandt
er sich in ihre Richtung. Eine Dame hatte sich zu ihm gesellt und er bat ihr einen Platzt am Feuer
an. Sie stellte sich als Cyleen Li´Celair vor. Schon bald gesellte sich ein weiterer dazu Namens
Denias Horu und ein weiterer recht verschlossener Unbekannter.

Eine weile diskutierten sie über recht belangloses und Andargar versank etwas in Gedanken bis der
unbekannte etwas von einem Angriff auf einen Ritter nahe dem Kloster berichtete. Aufmerksam mischte
er sich wieder ins Gespräch und beschloss wohl doch noch an diesem Abend bis zum Kloster zu reisen.
Einige momente später verabschiedete sich der unbekannte und auch Andargar beschloss aufzubrechen.

Er verabschiedete sich von seinen neuen Bekannten und ging zügigen Schrittes in Richtung des Kloster.
Dort angekommen bot sich ihm merkwürdiges Bild. Eine Frau, in vollem Harnisch und dem Schild einer Ritterin und ein ebenfalls voll Gerüstet Mann standen um den Unbekannten der zuvor noch am Lagerfeuer mit ihnen saß.

„Temora zum Gruß“ sagte er laut und deutlich und ging auf die Gruppe zu.
Ein durchatmen ging durch den Unbekannten als er Andargar erkannte wärend die Frau und der Mann ihm recht skeptische und mistrauische Blicke zuwarfen.
„Temora und dem Reiche zur Ehr“ erwiederte die Frau. Was nun folgte glich einem Verhör den er sollte bezeugen da der Unbekannte ihm schon zuvor von dem Übergriff an dem Ritter erzählte jedoch erwähnte das er selbst unbeteiligter gewesen wäre. Da dies der Wahrheit entsprach bestättigte Andargar dies und die Situation entspannte sich ein wenig.
Dem weiteren Zwiegespräch zwischen den Anwesenden konnte er nur schwerlich folgen, zuwenig wusste er noch über dieses Land und die Namen von Personen die fielen sagtem ihm noch weniger.
So nutzte er die Zeit die Frau und den Mann etwas genauer zu begutachten, hoffte er doch vielleicht schon representanten der Klosters vor sich zu haben musste aber diesen Gedanken recht schnell begraben.

Erschöpft und Müde wandt er sich dann auch ab und lies die drei in ihrem Streit,..'Gespräch oder was auch immer alleine und wandt sich zum Tor des Klostes.
Immer wieder klopfte und klingelte er, doch niemand öffnete. Recht entmutig und enttäuscht lehnte er sich an die Mauer neben dem Tor und glitt gen Boden bis er an die Wand gelehnt da sass. Zu anstrengend waren die letzten Stunden gewesen, dieser Eilmarsch hatte ihm eingies abverlangt.
„Warum nur ehrwürdiger Abt habt ihr mich auf dieses Eiland geschickt“ murrmelte er und bettete seinen Kopf auf die Knie. „Bei Temora ich hoffe es war die richtige entscheidung...“ murrmelte er noch bevor er kurz einnickte.

Verfasst: Samstag 15. Dezember 2007, 05:35
von Andargar Adamas
Die Tage Wochen...nein sogar ganze Monde waren ins Lande gezogen.
Seid er sein Heim verlassen hatte war zuviel geschehen als das es ihn nicht geprägt hätte.
Lady Darna die ihm damals Nevyn vorstellte....Nevyn mit dem er nun schon einiger Zeit einen gemeinsamen Weg beschritt.
Die Bruderschaft hatte sich gegründet und zählte nun schon viele Mitglieder.
Alle waren sie beseelt vom Glauben an die Herrin, das Ziel vor Augen.
Im Herzen waren sie sich alle einig und er selbst hatte einen der schönsten momente für einen Glaubensbruder Freund und weggefährten mitlerlebt. Nevyns Ritterschlag war seid seiner Ankunft auf Gerimor das erhebenste und schönste gewesen das er miterleben wert gewesen war.

Über alle dem war er nun schon seid einigen Monden in Diensten dieses Ritters der Herrin und durfte sich Knappe nennen.
Auch wenn es manchmal schwer war den er war nicht nur Knappe sondern auch Glaubensbruder Freund und Weggefährte dieses Mannes geworden.
Genau aus diesem Grund trieb es ihm an diesem Abend die Zornesröte ins Gesicht,
Kaum Genesen war sein Bruder zu sonst etwas aufgebrochen und riskierte sein Leben und auch diesmal lies er ihn zurück.
Sei es weil er ihm nicht vertraute oder eben weil er dies tat und so die Bruderschaft in guten Händen wusste.
Am ende war ihm dies alles gleich. Er hätte ihn an diesem Tag einfach in der Pferdetränke ersäufen solllen.
Dieser Sturkopf! Er hasste es wenn Nevyn sich so benahm und doch wusste er das er ihm als sein Knappe und vor allem als Freund und Glaubensbruder Vertauen konnte und musste.
Doch diese Tage zu beschreiten waren schwer und er wünschte sich doch wenig mehr gewissheit was sein Freund dieses mal wieder vorhatte.

Verfasst: Donnerstag 3. Januar 2008, 23:00
von Andargar Adamas
Wieder öffnete sich die Türe und einige Gestallten drängten sich in die Taverne, nur kurz widmete er sich den eintretenden bevor er sich wieder dem Buch in seinen Händen zuwandt nur um kurz darauf wieder einige Notizen in das seine zu machen.
Es war wieder einer der Tage an dennen er sich überwinden musste seine Nase in die Bücher zu stecken die Nevyn ihm gegeben hatte. Doch was sollte er tun, er war nun schon eine Weile Knappe Silberhands und sollte sich daran gewöhnt haben diese Dinge zutun.
Schon in wenigen Tagen stand wieder Unterricht im Kloster an der Tagesordnung und darauf musste er vorbereitet sein.

Der erwählte Ritter der Herrin

Was zeichnete einen Ritter der Herrin aus? War es das Prunkvolle Harnisch samt Schwert und Schild, das ansehen oder die Ehre die einem erwiesen wurde.
Nichts von all diesen Dingen lagen ihm am Herzen, alles das war es nicht das in seinen Augen das Leben und den Stand eines Adlerritters ausmacht.

Der Weg des Gläubigen an sich, die Reinheit im Herzen, das Leben nach dem Heiligen Kodex und der unbeirrte Glaube an Temora selbst. Das war es was für Andargar entscheident war und dazu brauchte es keine Rüstung oder einen Titel.

Wieder krizelte er einige Zeilen in sein Notizbuch und klappte dieses dann seufzend zu wärend sein Blick gen Fenster wanderte. Kurz nach Mittag. Zeit aufzubrechen und sich eine tracht Prügel zu hohlen dachte er schmunzelnd wärend er seine Sachen packte. Er legte noch einige Münzen auf den Tisch und wandt sich zur Tür um rechtzeitig zum Training mit seinem Ritter zu erscheinen.