Unruhe auf Bajard's Totenhof
Verfasst: Donnerstag 12. April 2007, 18:06
Die Sonne hatte sich hinter finstre Wolkendecken zurückgezogen und der Schatten seine schützende Hand über die Wege des Beschwörers gelegt, auf das er nicht im Licht weilen musste...
Die Eingewöhnungszeit war herum,.. Taten mussten walten und gewisse Opfer gebracht werden, um die Sache zu ehren.
So kam es, dass der Ehemalige Persönlich sich auf den Weg nach Bajard machte, wo er einen Friedhof zu kennen glaubte, wo die Wachen oft unaufmerksam waren...
Leise Schritte brachen durch knackendes Geäst die Stille um den Hof, als der blutrot gekuttete Mann aus seiner Deckung trat und über die Gemeindegräber blickte...
Zwei knurrende Bestien...
nein, eher Hunde genannt... waren dort eingesetzt, vielleicht um den Hof zu schützen, vielleicht aber auch nur Streuner.
So öffnete der Beschwörer mit spielenden Bewegungen seiner dürren, knochigen Finger seine Tasche und zog jeweils einen Knochen hervor, auf welchen die ausgehungerten Hunde angemessen reagierten.
Instinkte waren es immerhin, was das "Sterblich sein" ausmachte...
Wenn er eines gelernt hatte, dann war es wohl dies.
Demnach war der einfachste Weg den Menschen zu geben, was sie wollen, um den Schlüssel zu ihrer Seele zu finden.
Immerhin war es ja des Einen Wille, eben genau diese auszubeuten.
Die Hunde nagten froh am Knochen und sie mochten fast schon einen Teppich bilden für den Beschwörer, welcher sich nun ruhigen Schrittes, mit im Winde wehender Kutte, den Gräbern nährte...
Ruckartig war die gute Klinge aus dem Ärmel gerutscht, um sich dem Willen des Beschwörers zu beugen und die alten Pflanzen vom Grab zu schneiden... genährt von Tod und Leid der Angehörigen, vermochten sie ihm vorallem bei seelischen Riten nützlich zu sein.
Dann wandt er sich dem Grab selbst zu und trug die lästige Oberschicht der Erde ab, sich wohl dabei immer umblickend.
Leise Formeln verließen den Flüstermund, welcher sich kaum bewegte und jedoch recht klar sprach.
Dann stand der dürre Mann auf und formte noch einige Handgesten und warf einige Kräuter nieder, wohl das Ganze besiegelnd.
Bellen, Wimmern...
Die Hunde spürten etwas,.. so auch der Nekromant, als er sich geschwind umsah und aus der ferne bereits den Mann erblickte, welcher auf den Hof zukam.
Die Füße des vermummten glitten übers grab und verwischten die Spuren, während er sich vom Hof entfernte.
Kaum wenige Schritte hatte er getan, da stand der Mann auch schon gaffend am Zaun, als wolle er seine Werke beschauen,... dabei hatte der Beschwörer doch sein Ritual noch nicht vollenden können.
Und so fragte jener was er denn dort treibe... und ob man ihn nicht schon einmal gesehen hatte. Der Zwiespalt im Geiste des Ehemaligen verriet ihn, als er sich in der Mehrzahl äußerte, damit war aber lediglich festgestellt, dass er sich bereits einmal auf diesem Hof aufgehalten hatte.
Jedoch der Kommentar, dass er sich beim letzten Mal als Friedhofspfleger und nun als Friedhofsgänger gezeigt hatte, führte ihn in schwere Ausschweifungen, was die Ausreden anging.
Letztendlich schien sein Gegenüber zwar noch misstrauisch, jedoch nicht mehr so sicher und stellte sich dem Nekromanten als Sylvian Karvex vor, ein Diener Unbekannter Leute, zumindest umschrieb er es so als wären sie nicht nennenswert und er zählte somit nicht zur Stadtwache, welche dem Beschwörer vielleicht noch hätte gefährlich werden können.
Den Rat, den Friedhof vorerst nicht aufzusuchen, da die Menschen sonst hart mit ihm ins Gericht gehen würden, konnte der Ehemalige nur belächeln, ob der mangelnden Beweise, dass er auf diesem Friedhof unrecht getan hatte.
Endlich fand der Krieger wohl seine Ruhe und verschwand, womit der Ehemalige noch geschwind das Ritual ungesehen beenden konnte um dann in den Schatten zu fliehen, wo ihn keiner vermuten würde.
Wie gewünscht brach schon wenige Momente ein willenloser aus einem der Gräber hervor. Zombie von den Menschen gerufen. Wandelnder Toter, als Beschreibung genügend.
Ein seelenloser Bastard, welcher nun in Bajard auf dem Hof der Toten sein Unwesen trieb.
Vollständig vermummt wie er zur Tat war, würde den Ehemaligen keiner wiedererkennen.
Sylvian hatte also weder Namen von ihm, noch Aussehen, noch Stimme, da er diese stets etwas verstellte, wenn er sich vermummt gab.
Lediglich die Mehrzahl in welcher er sprach hatte ihn verraten, doch diesen Fehler würde er beseitigen.
Sylvian Karvex musste schweigen... und würde er dies nicht tun, so müsste man ihn aus dem Weg schaffen, oder auf ewig zum Schweigen bringen...
So forderte es die Sache...
Die Eingewöhnungszeit war herum,.. Taten mussten walten und gewisse Opfer gebracht werden, um die Sache zu ehren.
So kam es, dass der Ehemalige Persönlich sich auf den Weg nach Bajard machte, wo er einen Friedhof zu kennen glaubte, wo die Wachen oft unaufmerksam waren...
Leise Schritte brachen durch knackendes Geäst die Stille um den Hof, als der blutrot gekuttete Mann aus seiner Deckung trat und über die Gemeindegräber blickte...
Zwei knurrende Bestien...
nein, eher Hunde genannt... waren dort eingesetzt, vielleicht um den Hof zu schützen, vielleicht aber auch nur Streuner.
So öffnete der Beschwörer mit spielenden Bewegungen seiner dürren, knochigen Finger seine Tasche und zog jeweils einen Knochen hervor, auf welchen die ausgehungerten Hunde angemessen reagierten.
Instinkte waren es immerhin, was das "Sterblich sein" ausmachte...
Wenn er eines gelernt hatte, dann war es wohl dies.
Demnach war der einfachste Weg den Menschen zu geben, was sie wollen, um den Schlüssel zu ihrer Seele zu finden.
Immerhin war es ja des Einen Wille, eben genau diese auszubeuten.
Die Hunde nagten froh am Knochen und sie mochten fast schon einen Teppich bilden für den Beschwörer, welcher sich nun ruhigen Schrittes, mit im Winde wehender Kutte, den Gräbern nährte...
Ruckartig war die gute Klinge aus dem Ärmel gerutscht, um sich dem Willen des Beschwörers zu beugen und die alten Pflanzen vom Grab zu schneiden... genährt von Tod und Leid der Angehörigen, vermochten sie ihm vorallem bei seelischen Riten nützlich zu sein.
Dann wandt er sich dem Grab selbst zu und trug die lästige Oberschicht der Erde ab, sich wohl dabei immer umblickend.
Leise Formeln verließen den Flüstermund, welcher sich kaum bewegte und jedoch recht klar sprach.
Dann stand der dürre Mann auf und formte noch einige Handgesten und warf einige Kräuter nieder, wohl das Ganze besiegelnd.
Bellen, Wimmern...
Die Hunde spürten etwas,.. so auch der Nekromant, als er sich geschwind umsah und aus der ferne bereits den Mann erblickte, welcher auf den Hof zukam.
Die Füße des vermummten glitten übers grab und verwischten die Spuren, während er sich vom Hof entfernte.
Kaum wenige Schritte hatte er getan, da stand der Mann auch schon gaffend am Zaun, als wolle er seine Werke beschauen,... dabei hatte der Beschwörer doch sein Ritual noch nicht vollenden können.
Und so fragte jener was er denn dort treibe... und ob man ihn nicht schon einmal gesehen hatte. Der Zwiespalt im Geiste des Ehemaligen verriet ihn, als er sich in der Mehrzahl äußerte, damit war aber lediglich festgestellt, dass er sich bereits einmal auf diesem Hof aufgehalten hatte.
Jedoch der Kommentar, dass er sich beim letzten Mal als Friedhofspfleger und nun als Friedhofsgänger gezeigt hatte, führte ihn in schwere Ausschweifungen, was die Ausreden anging.
Letztendlich schien sein Gegenüber zwar noch misstrauisch, jedoch nicht mehr so sicher und stellte sich dem Nekromanten als Sylvian Karvex vor, ein Diener Unbekannter Leute, zumindest umschrieb er es so als wären sie nicht nennenswert und er zählte somit nicht zur Stadtwache, welche dem Beschwörer vielleicht noch hätte gefährlich werden können.
Den Rat, den Friedhof vorerst nicht aufzusuchen, da die Menschen sonst hart mit ihm ins Gericht gehen würden, konnte der Ehemalige nur belächeln, ob der mangelnden Beweise, dass er auf diesem Friedhof unrecht getan hatte.
Endlich fand der Krieger wohl seine Ruhe und verschwand, womit der Ehemalige noch geschwind das Ritual ungesehen beenden konnte um dann in den Schatten zu fliehen, wo ihn keiner vermuten würde.
Wie gewünscht brach schon wenige Momente ein willenloser aus einem der Gräber hervor. Zombie von den Menschen gerufen. Wandelnder Toter, als Beschreibung genügend.
Ein seelenloser Bastard, welcher nun in Bajard auf dem Hof der Toten sein Unwesen trieb.
Vollständig vermummt wie er zur Tat war, würde den Ehemaligen keiner wiedererkennen.
Sylvian hatte also weder Namen von ihm, noch Aussehen, noch Stimme, da er diese stets etwas verstellte, wenn er sich vermummt gab.
Lediglich die Mehrzahl in welcher er sprach hatte ihn verraten, doch diesen Fehler würde er beseitigen.
Sylvian Karvex musste schweigen... und würde er dies nicht tun, so müsste man ihn aus dem Weg schaffen, oder auf ewig zum Schweigen bringen...
So forderte es die Sache...