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Tage auf Lameriast
Verfasst: Dienstag 10. April 2007, 22:48
von Nephilia
Es sind noch nicht viele Tage vergangen, seit Nephilia zu Burg fand und bei Khazkal um eine Audienz bat.
Sie lebte nun also auf der Burg. Doch war es absolut nicht so wie sie sich es erhoffte, die Wände sind kalt, der Boden feucht und die wenigen fackeln bieten einen eher schaudrigen Anblick. Sie fühlte sich wie in einer anderen Welt, einer Männerwelt. Hier mussten alle taff sein, niemand durft schwäche zeigen und niemand durfte an sich zweifeln. Disziplin war gefragt und gefordert...
doch konnte Nephilia dies alles geben?...
Nein, Nephilia merkte schnell das das Leben auf der Burg schwer und auch bald einsam wird. Der Schattenlord hatte sie bereits auf einem sehr unangenehmen Gespräch unterzogen... am selbigem Abend sah sie wie der Schattenlord einer ihr fremden Frau ein Bein amputierte. Sie bekam angst vor jenem, doch fühlte sie sich bei ihm auf eine eigene Art heimisch. Angst, verzweiflung und furcht waren die gefühle die in Ihr vorhand gewannen.
Auch ausserhalb der Burg stieß sie auf kaum jemanden der ihr freundlich begegnete. Lediglich einer begegnete ihr freundlich, doch auch jener schien sie nicht so zu respektieren wie sie war. Eines Abends, als sie nach einer schweren verletzung am Brustkorb, mit Cedric kämpfte und nur mit schweren Schmerzen stehen bleiben konnte, sah sie Cedric, Jerr und Dracon welche sich scheinbar über ihre vorsichtige und ängstliche Art lustig machten.
Nephilia rannte davon, tränen rannten ihr Gesicht runter, kurz saß sie an der großen Tafel ehe sie sich weiter aufmachte, sie verließ die Burg und blieb auf einem Holzstamm inmitten des Waldes sitzen, sie weinte jämmerlich und nun fing sie an zu bereuhen, sie wollte nicht wieder zurück zur Burg, doch musste sie das.
Sie war schließlich eine von ihnen...
Erst spät in der Nacht kehrte sie zur Burg zurück, die Nachtwache schaute Nephilia fragend an, doch sprach sie diesen Abend kein Wort mehr, sie legte sich nurnoch in ihr Bett, schloss ihre Augen. Tränen tränkten das Kissen und leise mochte man sie schlurchzen hören.
Markttag in Lameriast
Verfasst: Mittwoch 11. April 2007, 04:33
von Thorus Lanos
"Hey dicker kannst du mir Helfen?"
Trixi, eine erst neue und kurze Bekanntschaft von Thorus rief ihm hinter her als er die Bank verlassen wollte in Bajard. Prompt blieb der junge Mann stehen und blicke sich um, er erkannte sie sofort.
"Wobei denn?" fragte er.
"Heute ist Markttag und ich brauche jemanden der mir hilft beim tragen, hilfst du mir?"
Sie wartet auf eine Antwort von Thorus ab, der jene frage mit einem lächel en und einem nicken beantwortete.
Beide packten ihre Sachen zusammen und machten sich auf den Weg erstmal nach Varuna. In jener Stadt sollte es an diesem Tage auch ein Markt geben, jedoch waren jene die einzigsten dort.
"Hm, dann fahren wir wohl nach Lameriast"
So waren die Worte von Trixi, ehe die Beiden dann sich auf den Weg machten. Der Markt in Lameriast war gut Besucht, Trixi hat sich ein Stand dort Gemietet und began mit dem aufbau.
"Ich schau mich etwas um"
Sagte der junge Mann und begang sein kleinen Rundgang durch den Markt. Hier und da schaute er sich Waren an, manche mit Interesse manche mit weniger Interesse. Nach einer gewissen Zeit macht er sich dann wieder auf den Rückweg. Als er am Stand antraf sah er 3 Personen in Blau am Stand von Trixi. Es waren Bewohner der Burg Eisenwart. Er kam mit jenen Personen ins Gespräch: Leonore, Kelgor Mar Hent & Nephilia. Kelgor ein Schmied, Meister seines Faches verhalf Thorus zu seiner ersten Ausrüstung, jene Tat würde er niemals vergessen. Aber jedoch ging ihm ein Name nicht mehr aus dem Kopf:
Nephilia.
Beide haben zwar nicht viele Worte gewechselt, aber sie kannte seinen Namen und er ihren.
Verfasst: Mittwoch 11. April 2007, 22:11
von Nephilia
Eines Tages lernte sie nun auch endlich Leonore, des Burgherrens Weib, kennen. Leonore mochte Nephilia auf anhieb, sie war offen und nicht so vorurteilig wie viele andere auf der Burg. Es mag villeicht daran liegen das sie ebenfalls eine Frau ist, doch mochte sie die Art von Leonore.
Leonore wollte sich Schmuck kaufen, wesshalb Nephilia und Leonore zum Markt auf Lameriast gingen, dort hatte Leonore recht schnell gefunden was sie suchte und Kelgor, welchem sie ebenfalls dort begegnetem, fand auch schnell ein Weib mit welchem er sich etwas entfernte und tuschelte. Nephilia war glücklich für Kelgor, doch selbst war sie es nicht. Ihr war nun bewusst das ihr die zuneigung der Wirtin fehlte, die sie ihr bislang schenkte, doch war Nephilia für jene Wirtin seit des auszugs nurnoch ein Gast wie jeder andere...
Sie gingen zum nachbarstand, dort lagen Kleider und schöne Gewäder aus, Nephilia fand gefallen daran doch wusste sie das ihr Goldbeutel nicht groß genug sei um sich solch Eleganten Kleider zu erwerben. Stattdessen erkundigte sie sich nach dunklen Ledern und erfurh von einem Balron.
Der Balron war nun ihr Ziel, seine dunkle Haut wollte sie unbedingt an den Händen und Füßen tragen. Dunkel sollte es sein, denn darauf würde man den Schmutz der höhlen nicht sehen, so dachte sie...
Doch sollte das nur ein weiterer Traum bleiben, sie stand schließlich als schmächtige und ängstliche Kriegerin da und würde es niemals zustande bringen einen König der Dämonen zu erlegen...
Die Drei Burgler blieben an jenem Stand stehen. Da kam ein seltsamer Mann vorbei, in Nephilias Augen sah er wie ein Narr aus, der die Leute unterhalten wollte, denn er sagte er seie Krieger und Kämpfte dann mit einer Holzaxt? Sie musste schmunzeln und sie hatte ein amüsiertes Lächeln auf den lippen solange der Herr bei ihnen verweielte, Thorus, mehr merkte sie sich nicht von dem seltsamen Mann vom Markt...
Es würde später und Leonore sowie Nephilia machten sich wieder auf den Weg zur Burg... Zurück in eine kalte und trostlose Burg, in der nichts als ein strenger Militärischer ton herrschte.
Abends musste sie wieder mürrisch an den Schattenlord denken, er hatte sich geradezu in ihre Gedanken eingebrannt. Furch, Zorn, Wärme und Geborgenheit konnte dieser Mann ihr schenken. Doch sie kannte ihn garnicht. Weder Name noch Aussehen kannte sie von diesem Mann.
Doch sie wusste, wenn etwas sei würde sie sich an jenen Mann wenden der sie in dieses lange und unangenehme Gespräch verwickelte. Angst bekam sie wärend des Gespräches vor ihm, Furcht vor seinen Warnungen die er aussprach und doch bot er Nephilia seine Hilfe an. Sie wusste das sein verhalten nicht von dauer und nur aufgesetzt war, sie müsste nur wie er schon sagte sein vertrauen gewinnen, doch wie sollte sie das tun? Das war ihre einzigste Frage die sie zu diesem Mann noch hatte...
Auch der Burgherr war ihr einer der wohl eher geborgenheit spendenen Menschen auf der Burg, sie fühlte sich in seiner kühlen Aura die ihn stehts umgibt geborgen, obwohl sie immer eine Gänsehaut bekam sobald er anfing zu sprechen.
Verfasst: Sonntag 15. April 2007, 15:51
von Malachai Schwarzmourne
Es war sicherlich keines dieser gewöhnlichen Gespräche, die der Schattenlord mit Nephilia führte.
Sie hatte ihren eigenen Kopf, das merkte er schnell. Dennoch gehörten auch Zucht und Ordnung zu dieser stetig wachsenden Gemeinschaft.
Sie besass abermals eine dieser tragischen Geschichten aus der Vergangenheit. Oh wie oft hat er das Wehleid der Menschen mit anhören müssen. Darüber, dass irgendwer irgendwen tötete und man sich vom Zorne leiten liess, um Rache schwören zu können.
Er selbst war soweit nicht anders, bloss wusste er, wie er seine Angelegenheiten für sich behielt.
Nephilia sprach mit viel Verbitterkeit über das, was Banditen ihr und ihren Eltern angetan haben und trotz des Wissens, wohl nie diese Banditen ausfindig machen zu können, sprach Sie so voller Wut über diese, in ihren Augen Bastarde, und den Gedanken, Sie töten zu können.
Man versuchte ihr darzulegen, dass das Leben, getrieben von jenen Jähzorn, nicht gut sein kann, man offenbarte ihr, dass es eine Suche ins Leere seie, da Sie keinen der Banditen jemals wiedererkennen würde.
Sie schien zumindest soweit zu verstehen.
Dennoch existierte der Trotz eines Kindes in ihrem Kopfe.
Sie fühlte sich von den Worten des Schattenlords angegriffen. Man bemerkte dies ohne Zweifel an ihrer Reaktion.
Abwehrend, verschlossen trat Sie vor ihm.
Makel, die man versuchen muss, ihr zu nehmen.
Man klärte Sie über die Aufgaben des Schattenlords und über die Hierarchie in der Gemeinschaft der Burg auf. Sie verstand es, aber akzeptieren wollte Sie es wohl nicht.
Sicher bekam der Schattenlord oft solche Sturrköpfe vorgesetzt, bloss war es dieses male etwas anders.
Die Person war gewillt, sich der Gemeinschaft einzuordnen, bloss irgend etwas blockiert Sie an ihrem Handeln.
Was mag es sein?
Egal was es ist, der Schattenlord wird auch versuchen dies Geheimnis zu lüften und dann Nephilia den Weg offenbaren, den Sie bereit sein sollte, zu gehen. Denn umsonst sollte ihre Bemühung nicht sein, selbst wenn das Geschenk, dass Sie erfährt, eine Bande von Räubern ist, die ihre Eltern gemeuchelt haben.
Verfasst: Donnerstag 19. April 2007, 22:56
von Nephilia
Kaum eine Woche verging... Nephilia war sofort mit ihrem trotzigem Verhalten aufgefallen... Es dauerte nicht lang bis der Burgherr sie darauf ansprach.
Sie bekam den Befehl sich bei Armoran zu melden. Das tat sie am darauf folgenden Tag. Der Burgherr und Dracon standen daneben, es wurde von ihr erwartet das sie armoran Salutiert, wogegen sie sich strickt wehrte und sie weigerte sich... Armoran bekam den befehl Nephilia ihrer Wappen zu entledigen und sie von der Burg zu schaffen. Nephilia schmiss Umhang und Schwertscheide Weg, Schild und Schwert zog sie. als Armoran gewappnet vor ihr stand. Einige Augenblicke später wendete sie sich ab, sie ging zum Tor. Von dortan rannte sie, sie rannte so schnell sie konnte. Sie hatte die Orientierung verloren. Sie wusste nicht wo sie war, sie wusste nur das eine Hölzerne Festung vor ihr stand.
War es die Festung der "Hinrah"?das fragte sie sich immerwieder.
Sie überwand sich und ging zum Tor... leise klopfte sie an das Tor, ihr Blick schwankte nach Links, nach Rechts, ängstlich und eingeschüchtert wirkte ihr Blick nun. Angespannt stand sie nun vor dem Tor der Hölzernen Festung an welcher Rotbräunliche Banner hingen, mit der Aufschrift "Gefährtinnen des Waldes".
Wer würde sie in Empfang nehmen. War sie hier willkommen? Wo war sie? Was würde sie tun wenn man sie abstößt und wegjagt? Müsse sie dann sterben?
Weit gingen ihre gedanken. Angst stieg in ihr auf. Ihre Augen wurden größer und starrten das geschlossene Tor an...
Verfasst: Freitag 20. April 2007, 15:47
von Zera Asira
Das klopfen ging im turbulenten Alltagsgetummel im Dorf schon längst unter. An der Esse wurde geschmiedet, am Hauptplatz geritzt, geschnitzt und gemeisselt was die Rohstoffe hergaben. In den einzelnen Zimmern wurden Rüstungen, Waffen als auch Gebrauchsgegentsände in Schuss gehalten. Zera selbst war in diesem Moment im Zimmer welches mit Marye und Lajana geteilt hatte und bereitete ihre Ausrüstung vor um wieder loszuziehen. Ehe sie den rechten Arm mit den Plattenteilen abdeckte sah sie sich den dicken Verband nochmals an. Am Unterarm fehlte ein nicht ganz unbeachtliches Stück des Muskels und seit dem war es ihr verwehrt schwere Waffen ihne weiteres zu führen. Ein Schwert war sie noch in der Lage zu schwingen, doch ihre geliebten Äxte musste sie sich jedesmal aufs neue mit Bandagen an die Hand binden. Mit der Zeit würde sie Torina um ein Gestell oder ähnliches bitten das es ihr ermöglicht die Waffen direkt an den Plattenteilen zu befestigen. Irgentwie bekam Torina sowas immer hin. Zeit zu jammern blieb ihr keine und so schreitete sie durch den fortgeschrittenen Abend zum Tor.
Kraftvoll stiess sie alle beide Torhälften brummelnd auf und als sie die Frau vor ihr bemerkt, stemmte sie die Hände an die Hüften. Das rechte Auge unter einer Augenklappe verdeckt starrt das linke sie eingehend an, dabei ohne eine Miene zu verziehen.. ohne einen deut von Emotionen mit ihrer bedrohlich wirkenden muskelbepackten Statur steht sie vor ihr. Vollgerüstet und mit einem Arsenal an Waffen für mindestens 5 Leute bepackt fährt ihre Hand hoch bis zum Griffstück ihres Kriegshammers, doch macht es vorher eine Wendung zum Visier ihres Helmes welcher geöffnet wird.
Komm endlich rein bevor uns die Wölfe noch durchs Tor reinrennen!
Wird Nephilia entgegengeworfen und so steht sie am Tor, recht ungeduldig und betrachtet sie weiter mit ihrem linken Auge
Verfasst: Freitag 20. April 2007, 16:46
von Nephilia
Mit ängstlichem Blick schaute Nephilia zu Zera auf.
Sie lauschte ihren Worte ehe sie leicht nickte und mich immernoch ängstlicher und verunsichertem Blick sich umschaute, nicht weit ging sie, blieb immer in der nähe Zera's.
Nephilia trug eine Plattenrüstung welche leicht klapperte wärend des gehens. Ihr langer blonder Zopf mochte ungepflegt aussehen und ihr Gesicht zeigte bloß die pure Angst.
Habe ich die Burgler nun hinter mir gelassen?
Bin ich hier in sicherheit?
Fragen wichen durch ihren Kopf an die viele wohl niemals denken würden...
Denn es stellte sich ihr immerwieder die Frage, "Ist es das alles wert?"