Gedanken in der Nacht
Verfasst: Sonntag 1. April 2007, 00:21
Der Wind pfiff über das Meer hinweg durch ihr feuerrotes Haar. In der Ferne hörte sie quietschend eine Eisentür in das Schloss fallen. Schwach war Rahal vom Fackeln erhellt, in ihrer Ecke war es jedoch dunkel. Über ihr raschelten die Birkenblätter im Winde und um sie herum ward die Dunkelheit. Ihr Blick war auf die Fackeln der Häuser gerichtet. Nun war sie schon eine geraume Zeit in Rahal, traf viele Menschen welche es sich lohnte zu treffen und jene welche überflüssig waren. Sie sprach mit dem Kommandanten und seine Worte brachten sie nicht sonderlich weiter. Sie solle Geduld zeigen. Den Kopf zurück an den kühlen Stein gelegt drehte sie jenen nun zu der Burg des Heiligen. Die Wachen standen steif da, die Bäume im Vorgarten beugten sich leicht dem Winde, gaben ihm nach und die Äste ließen sich treiben. Bedrohlich und Dunkel wirkte die Residenz und doch zog es sie immer wieder an dieses Plätzchen, wo sie es beobachten konnte. Wie töricht sie doch war mit ihren Gedanken, Rahal zu verlassen und woanders für ihren Glauben zu kämpfen. Ihre Augenlider schlossen sich und wieder durchdrangen die Worte der Ahad ihre Gedanken. Ein Schmunzeln umspielte ihre Lippen als sie daran dachte was der Alka bei ihrer zweiten Begegnung zu ihr sprach, dann kam ihr der Satz: „Ich rate euch mich nicht zu enttäuschen.“, in den Sinn und ein Schauer jagte über ihren Rücken. Doch was konnte sie im Moment anderes tun als, das was Sir Crain ebenfalls meinte, warten? Fast nutzlos kam sie sich in ihrem jetzigen Zustand vor, keiner benötigte die Gardisten im Moment, wieso sollte man sie dann benötigen.
„Geduld. Rahal ist in eine große dunkle Wolke gehüllt, von Schweigen gefüllt. Gerade, das sie Krähen sich trauen zu rufen.“ Ihre Worte hauchte sie in den Meereswind, ehe sie Schritte vernahm. Das Augenmerk zur Seite gewandt betrachtete sie einen Rekrut wie er seinen Wachgang ging. Als er hinter einer Häuserecke wieder verschwand, seufzte sie aus. Sie müsse irgendetwas sinnvolles mit ihrer Zeit anstellen.
„Geduld. Rahal ist in eine große dunkle Wolke gehüllt, von Schweigen gefüllt. Gerade, das sie Krähen sich trauen zu rufen.“ Ihre Worte hauchte sie in den Meereswind, ehe sie Schritte vernahm. Das Augenmerk zur Seite gewandt betrachtete sie einen Rekrut wie er seinen Wachgang ging. Als er hinter einer Häuserecke wieder verschwand, seufzte sie aus. Sie müsse irgendetwas sinnvolles mit ihrer Zeit anstellen.