Alerion's Weg
Verfasst: Donnerstag 22. März 2007, 21:07
Es war eine kalte Winternacht, als man Schreie im Hause Sarek hörte. Es waren Schreie einer Frau.
Im Obergeschoss stand ein Mann vor einer verschlossenen Tür. Sein Name war Tandar....
Tandar lauschte den Schreien und schien sehr besorgt zu sein.
So sagte er: „Temora, ich bitte dich, lass alles gut werden!"
Einige Zeit später war Stille im Hause und Tandar bekam einen besorgten Gesichtsausdruck. Er starrte auf die Tür, doch plötzlich hörte er Babygeschrei. Kurz darauf öffnete sich die Tür und eine Hebamme kam heraus. Sie sagte: „Tandar, es ist ein Junge, ein Junge ist es Tandar." Tandar strahlte und stürmte in den Raum. Er sah zu seiner Frau, die völlig erschöpft auf dem Bette lag und das Kind in ihren Armen hielt. Mit leiser und zarter Stimme sprach sie: „Tandar, wir haben ein Sohn bekommen, Temora sei dank." Tandar lächelte und ging auf sie zu. Er nahm das Kind in die Arme und hielt es hoch. Dann sagte er: „Alerion mein Junge“.............
viele Jahre später
Alerion war nun 15 Jahre und half seinen Eltern wo er konnte.
Eines Tages gegen Abend klopfte es am Haus der Sarek's. Tandar ging zur Tür und öffnete sie. Ein alter Mann stand vor ihm. „Guten Abend der Herr“, sagte der Alte zu Tandar. „Ich bin weit gereist, und wollte erfragen, ob ich eine Nacht hier nächtigen könnte, um morgen meine Reise fortsetzen zu können?“ Tandar war immer hilfsbereit und freundlich, und so lies er den Alten in sein Haus. Nachdem der Alte sich hinsetzte an einen Tisch, sagte er: „Mein Name ist Banderius." Alerion schaut sich den Alten genau an, und so fiel ihm auch auf, dass er ein Schwert unter seinem Umhang trug. So fragte Alerion ihn: „Seit ihr ein Ritter?“ Der Alte Mann lachte etwas. „Nein mein Junge, ich bin kein Ritter. Ich bin ein Abendteurer auf der Reise nach Varuna. Ich bin auf dem Weg zum heiligen Orden der Temora.“ Alerion hörte ihm aufmerksam zu. Der alte Mann fing an, über Temora zu berichten. Er erzählte Geschichten von einem Bruderkampf, von den 7 Tugenden und von dem Kampf des Lichts gegen die Dunkelheit. Alerion war noch nie zuvor so aufmerksam, und lauschte den Worten des alten Mannes. Am nächsten Morgen stand Alerion ganz früh auf um sich von dem Alten zu verabschieden. „Auf bald Banderius.“ Der Alte schaut zu Alerion und sprach: „Mein Junge, wenn du älter bist, so gehe nach Varuna. Dort angekommen, wird dich dein Herz leiten.“ Er griff unter seinen Mantel und holte ein Buch hervor, was er Alerion in die Hände reichte. Dann sagte er: „Junge, mache dich mit dem Inhalt des Buches vertraut!“ Kaum die Worte ausgesprochen, machte der alte Mann sich auf den Weg und verschwand. Als die Tür zu war, schaut Alerion auf das Buch, worauf stand *Die 7 Tugenden*. Einige Zeit später kamen Alerion`s Vater und Mutter die Treppe hinunter, und Alerion berichtete seinen Eltern von dem, was passiert war. Sein Vater sagte nur: „Alerion Junge, wenn du alt genug bist und der Meinung du seiest bereit, so werden wir dich nicht aufhalten, deinem Schicksal zu folgen.“ Alerion nickte nur kurz und ging dann nach oben in sein Zimmer.
einige Jahre später
Alerion war nun 21. Er hatte in den letzten Jahren noch mehr über Temora gehört und versuchte immer wieder Leute zu finden, die dem heiligen Orden angehören.
Alerion war auch fleißig und übte sich im Umgang mit der Waffe. In seinem Falle war es das Schwert. Er beherrschte es noch nicht perfekt, doch eines Tages würde auch er wie ein Meister damit umgehen können.
Es war ein schöner Morgen, als Alerion zu seinem Vater sagte: „Heute werde ich abreisen Vater und Mutter. Heute ist der Tag, an dem ich mich nach Varuna begeben werde, um beim Orden vorzusprechen.“ Sein Vater sagte mit sanfter Stimme: "Mein Sohn, ich sagte dir vor vielen Jahren, wenn du dich bereit fühlst, so kannst du gehen. Und auch am heutigen Tage werden deine Mutter und ich dir nicht im Wege stehen." Nachdem Alerion`s Vater dies sagte, ging Alerion in sein Zimmer um sich für die Reise vorzubereiten. Einige Zeit später kam er runter mit einem Rucksack voll gepackt mit Sachen. „Ich werde nun los ziehen. Vater, Mutter lebt wohl.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Alerion und ging aus dem Haus.
Die Reise nach Bajard und weiter nach Varuna
Am Hafen angekommen, schaute er sich um. Welches der Schiffe müsse er nehmen, fragte er sich.
Er ging an ein Brett und schaute nach. „Ahh, das ist es. Das Schiff nach Bajard." Er ging zu einem großen Schiff.
Als er ankam, sah er viele Männer. Einige schrubbten das Deck, andere hissten die Segel. So ging er an Bord.
Dort angekommen, sah er einen Mann, der anders war. Er schien wohl der Kapitän zu sein. Alerion ging auf den Mann zu.
„Temora zum Gruß“ sagte Alerion zu dem Mann. Der Mann schaute Alerion an. „Aye Aye Landratte, was gibt es denn?“
„Ist dies das Schiff nach Bajard?“ fragte Alerion. „Aye, das ist mein Schiff. Es fährt nach Bajard, aye.“
„Wie lange wird es unterwegs sein?“ fragte Alerion.
Der Mann lachte etwas. „Nun junger Bursche, es werden 3 Tage sein.“ „Habt Dank“ sprach Alerion und ging unter Deck.
3 Tage später: „Anker lichten“ schallte es über das komplette Schiff. „Aye Aye Kapitän.“ Alerion ging an Deck, der Kapitän kam auf Alerion zu.
„Sagt Landratte, würdet ihr einen alten Seebären ein Gefallen tun?“ Alerion sagte: „Sicher, worum geht es?“ Der Kapitän gab ihm einen Brief. „Bringt diesen zur Academia Arcana. Der Empfänger, wird sich dies einiges kosten lassen.“ Alerion nickte leicht und ging dann von Bord.
Dies sei also Bajard. „Sehr schön“ sagte Alerion. Doch war dies nicht sein Ziel. Er müsse weiter nach Varuna, und so machte er sich auf den Weg.
Er ging die Straßen entlang, bis er an einer Kutsche ankam. „Seid gegrüßt Kutschersmann, fahrt ihr nach Varuna?“ sagte Alerion. Der Kutscher nickte und sagte: „Ja der Herr. Die Reise geht gleich los.“ „Das trifft sich gut“ antwortete Alerion und stieg ein. Die Fahrt war holprig und sie kam ihm vor wie eine Ewigkeit. Plötzlich hörte er „Brrrrrrr meine Guten, bleibt stehen. Herr, wir sind nun da. Dies sei Varuna.“ Alerion stieg langsam aus, und was er dann sah, verschlug ihm die Sprache. Er stand direkt vor der Stadt Varuna, eine prächtige Stadt, wie er sie zuvor nie gesehen hatte. Nun war ihm auch klar, warum der Orden hier seinen Sitz hatte.
Kaum in der Stadt angekommen, steuerte er direkt auf einige Leute zu. „Seid gegrüßt der Herr, oh und die Dame. Ich bin neu hier und vielleicht könnten sie mir ein wenig weiter helfen. Ich bin auf der Suche nach dem Orden der Temora.“ Der Mann lächelte freundlich. „Nun, da seid ihr hier goldrichtig“ antwortete er. „Wenn ihr Glück habt, seht ihr hier einen Templer des Ordens vorbeireiten. Wenn dem nicht so ist, so geht aus dem Osttor raus, und folgt der Strasse nach Süden, dann kommt ihr direkt zum Ordenshaus.“
Die Dame schüttelte etwas den Kopf. „Wer hat euch gekleidet?“ fragte sie. „Ein grauer Kilt mit einer roten Hose, das passt nun wahrlich nicht.“ Sie stellte sich vor. Sie war vom Beruf her Schneiderin, und bat Alerion, ihr zu folgen. Der Mann hingegen schmunzelte und begleitete sie. An ihrem Haus angekommen, fing sie an. „Ihr benötigt vernünftige Sachen.“ Und so schnippelte sie drauf los. Ein Arm hier, ein Bein da. „So nehmt dies und zieht euch da drüben mal um!“ Alerion tat wie man ihm sagte.
Nun stand er da, in einer schönen Robe, und neuer Hose wie auch die Stiefel. Er war sehr zufrieden.
Er bezahlte die gute Frau und ging aus der Tür hinaus.
Es war einiges an Zeit vergangen und so machte er sich auf den Weg die Stadt zu erkunden...............
Am Ordenshaus der Temora
Nachdem er mit seiner Erkundung fertig war, begab er sich auf den Weg zum Ordenshaus der Temora. Dort angekommen, musste er mit ansehen, wie wohl einem Ordensmitglied der Zutritt
verwehrt wurde. Alerion bekam nur Bruchstücke von dem Gespräch mit und stellte sich an die
Seite des Tores und wartete ab. Nach dem das Gespräch beendet wurde, ging Alerion auf die Person in blauem Gewand zu und sprach sie an. Nach einem kurzen Gespräch stellte sich die Person im blauen Gewand als Nevyn Silberhand vor, und Alerion stellte sich ebenso vor. Plötzlich erschien eine Schar Menschen und anderer Wesen begleitet von Wachleuten der Stadt und wohl
höher gestellten Personen dem Anschein nach. Sie verlangten Einlass ins Ordenshaus. Alerion ging ein paar Schritte zur Seite und beobachtete die Szenerie still. Nevyn ging voran und der Rest hinterher.
Alerion hingegen wartete geduldig am Tor, und er sagte zu sich selber, dass dies wohl eine Art Prüfung seiner Geduld sei. Nach etlicher Zeit, es kam ihm ewig vor, öffnete sich das Tor und die ganze Meute kam heraus. Darunter auch eine Frau, sie war blind und Nevyn sprach sie immer zu
mit ihrer Heiligkeit an. Sie war wohl eine Art Priesterin, doch wohl schon um einiges höher gestellt.
Alerion wartete den ganzen Trubel ab. Nachdem alles vorbei war, standen nur noch Nevyn und Alerion am Tor.
Nevyn blickte zu Alerion. „Nanu, ihr seid ja noch da.“ Alerion sagte: „Ja so ist es“ und lächelte dabei.
Nevyn bat Alerion einzutreten um das Gespräch fortzuführen, was sie begannen. Sie gingen in das Kaminzimmer und unterhielten sich die halbe Nacht. Am Ende des Gesprächs sagte Nevyn: „Herr Sarek, ihr solltet einen Brief mit eurem Anliegen an Farion Lefar verfassen, seines Zeichens Paladin und Ordensleiter der Temora.“
Alerion sagte: „Das werde ich tun, doch nun muss ich aufbrechen. Es ist schon spät.“
Nevyn brachte Alerion zum Haupttor und sie verabschiedeten sich….
Im Obergeschoss stand ein Mann vor einer verschlossenen Tür. Sein Name war Tandar....
Tandar lauschte den Schreien und schien sehr besorgt zu sein.
So sagte er: „Temora, ich bitte dich, lass alles gut werden!"
Einige Zeit später war Stille im Hause und Tandar bekam einen besorgten Gesichtsausdruck. Er starrte auf die Tür, doch plötzlich hörte er Babygeschrei. Kurz darauf öffnete sich die Tür und eine Hebamme kam heraus. Sie sagte: „Tandar, es ist ein Junge, ein Junge ist es Tandar." Tandar strahlte und stürmte in den Raum. Er sah zu seiner Frau, die völlig erschöpft auf dem Bette lag und das Kind in ihren Armen hielt. Mit leiser und zarter Stimme sprach sie: „Tandar, wir haben ein Sohn bekommen, Temora sei dank." Tandar lächelte und ging auf sie zu. Er nahm das Kind in die Arme und hielt es hoch. Dann sagte er: „Alerion mein Junge“.............
viele Jahre später
Alerion war nun 15 Jahre und half seinen Eltern wo er konnte.
Eines Tages gegen Abend klopfte es am Haus der Sarek's. Tandar ging zur Tür und öffnete sie. Ein alter Mann stand vor ihm. „Guten Abend der Herr“, sagte der Alte zu Tandar. „Ich bin weit gereist, und wollte erfragen, ob ich eine Nacht hier nächtigen könnte, um morgen meine Reise fortsetzen zu können?“ Tandar war immer hilfsbereit und freundlich, und so lies er den Alten in sein Haus. Nachdem der Alte sich hinsetzte an einen Tisch, sagte er: „Mein Name ist Banderius." Alerion schaut sich den Alten genau an, und so fiel ihm auch auf, dass er ein Schwert unter seinem Umhang trug. So fragte Alerion ihn: „Seit ihr ein Ritter?“ Der Alte Mann lachte etwas. „Nein mein Junge, ich bin kein Ritter. Ich bin ein Abendteurer auf der Reise nach Varuna. Ich bin auf dem Weg zum heiligen Orden der Temora.“ Alerion hörte ihm aufmerksam zu. Der alte Mann fing an, über Temora zu berichten. Er erzählte Geschichten von einem Bruderkampf, von den 7 Tugenden und von dem Kampf des Lichts gegen die Dunkelheit. Alerion war noch nie zuvor so aufmerksam, und lauschte den Worten des alten Mannes. Am nächsten Morgen stand Alerion ganz früh auf um sich von dem Alten zu verabschieden. „Auf bald Banderius.“ Der Alte schaut zu Alerion und sprach: „Mein Junge, wenn du älter bist, so gehe nach Varuna. Dort angekommen, wird dich dein Herz leiten.“ Er griff unter seinen Mantel und holte ein Buch hervor, was er Alerion in die Hände reichte. Dann sagte er: „Junge, mache dich mit dem Inhalt des Buches vertraut!“ Kaum die Worte ausgesprochen, machte der alte Mann sich auf den Weg und verschwand. Als die Tür zu war, schaut Alerion auf das Buch, worauf stand *Die 7 Tugenden*. Einige Zeit später kamen Alerion`s Vater und Mutter die Treppe hinunter, und Alerion berichtete seinen Eltern von dem, was passiert war. Sein Vater sagte nur: „Alerion Junge, wenn du alt genug bist und der Meinung du seiest bereit, so werden wir dich nicht aufhalten, deinem Schicksal zu folgen.“ Alerion nickte nur kurz und ging dann nach oben in sein Zimmer.
einige Jahre später
Alerion war nun 21. Er hatte in den letzten Jahren noch mehr über Temora gehört und versuchte immer wieder Leute zu finden, die dem heiligen Orden angehören.
Alerion war auch fleißig und übte sich im Umgang mit der Waffe. In seinem Falle war es das Schwert. Er beherrschte es noch nicht perfekt, doch eines Tages würde auch er wie ein Meister damit umgehen können.
Es war ein schöner Morgen, als Alerion zu seinem Vater sagte: „Heute werde ich abreisen Vater und Mutter. Heute ist der Tag, an dem ich mich nach Varuna begeben werde, um beim Orden vorzusprechen.“ Sein Vater sagte mit sanfter Stimme: "Mein Sohn, ich sagte dir vor vielen Jahren, wenn du dich bereit fühlst, so kannst du gehen. Und auch am heutigen Tage werden deine Mutter und ich dir nicht im Wege stehen." Nachdem Alerion`s Vater dies sagte, ging Alerion in sein Zimmer um sich für die Reise vorzubereiten. Einige Zeit später kam er runter mit einem Rucksack voll gepackt mit Sachen. „Ich werde nun los ziehen. Vater, Mutter lebt wohl.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Alerion und ging aus dem Haus.
Die Reise nach Bajard und weiter nach Varuna
Am Hafen angekommen, schaute er sich um. Welches der Schiffe müsse er nehmen, fragte er sich.
Er ging an ein Brett und schaute nach. „Ahh, das ist es. Das Schiff nach Bajard." Er ging zu einem großen Schiff.
Als er ankam, sah er viele Männer. Einige schrubbten das Deck, andere hissten die Segel. So ging er an Bord.
Dort angekommen, sah er einen Mann, der anders war. Er schien wohl der Kapitän zu sein. Alerion ging auf den Mann zu.
„Temora zum Gruß“ sagte Alerion zu dem Mann. Der Mann schaute Alerion an. „Aye Aye Landratte, was gibt es denn?“
„Ist dies das Schiff nach Bajard?“ fragte Alerion. „Aye, das ist mein Schiff. Es fährt nach Bajard, aye.“
„Wie lange wird es unterwegs sein?“ fragte Alerion.
Der Mann lachte etwas. „Nun junger Bursche, es werden 3 Tage sein.“ „Habt Dank“ sprach Alerion und ging unter Deck.
3 Tage später: „Anker lichten“ schallte es über das komplette Schiff. „Aye Aye Kapitän.“ Alerion ging an Deck, der Kapitän kam auf Alerion zu.
„Sagt Landratte, würdet ihr einen alten Seebären ein Gefallen tun?“ Alerion sagte: „Sicher, worum geht es?“ Der Kapitän gab ihm einen Brief. „Bringt diesen zur Academia Arcana. Der Empfänger, wird sich dies einiges kosten lassen.“ Alerion nickte leicht und ging dann von Bord.
Dies sei also Bajard. „Sehr schön“ sagte Alerion. Doch war dies nicht sein Ziel. Er müsse weiter nach Varuna, und so machte er sich auf den Weg.
Er ging die Straßen entlang, bis er an einer Kutsche ankam. „Seid gegrüßt Kutschersmann, fahrt ihr nach Varuna?“ sagte Alerion. Der Kutscher nickte und sagte: „Ja der Herr. Die Reise geht gleich los.“ „Das trifft sich gut“ antwortete Alerion und stieg ein. Die Fahrt war holprig und sie kam ihm vor wie eine Ewigkeit. Plötzlich hörte er „Brrrrrrr meine Guten, bleibt stehen. Herr, wir sind nun da. Dies sei Varuna.“ Alerion stieg langsam aus, und was er dann sah, verschlug ihm die Sprache. Er stand direkt vor der Stadt Varuna, eine prächtige Stadt, wie er sie zuvor nie gesehen hatte. Nun war ihm auch klar, warum der Orden hier seinen Sitz hatte.
Kaum in der Stadt angekommen, steuerte er direkt auf einige Leute zu. „Seid gegrüßt der Herr, oh und die Dame. Ich bin neu hier und vielleicht könnten sie mir ein wenig weiter helfen. Ich bin auf der Suche nach dem Orden der Temora.“ Der Mann lächelte freundlich. „Nun, da seid ihr hier goldrichtig“ antwortete er. „Wenn ihr Glück habt, seht ihr hier einen Templer des Ordens vorbeireiten. Wenn dem nicht so ist, so geht aus dem Osttor raus, und folgt der Strasse nach Süden, dann kommt ihr direkt zum Ordenshaus.“
Die Dame schüttelte etwas den Kopf. „Wer hat euch gekleidet?“ fragte sie. „Ein grauer Kilt mit einer roten Hose, das passt nun wahrlich nicht.“ Sie stellte sich vor. Sie war vom Beruf her Schneiderin, und bat Alerion, ihr zu folgen. Der Mann hingegen schmunzelte und begleitete sie. An ihrem Haus angekommen, fing sie an. „Ihr benötigt vernünftige Sachen.“ Und so schnippelte sie drauf los. Ein Arm hier, ein Bein da. „So nehmt dies und zieht euch da drüben mal um!“ Alerion tat wie man ihm sagte.
Nun stand er da, in einer schönen Robe, und neuer Hose wie auch die Stiefel. Er war sehr zufrieden.
Er bezahlte die gute Frau und ging aus der Tür hinaus.
Es war einiges an Zeit vergangen und so machte er sich auf den Weg die Stadt zu erkunden...............
Am Ordenshaus der Temora
Nachdem er mit seiner Erkundung fertig war, begab er sich auf den Weg zum Ordenshaus der Temora. Dort angekommen, musste er mit ansehen, wie wohl einem Ordensmitglied der Zutritt
verwehrt wurde. Alerion bekam nur Bruchstücke von dem Gespräch mit und stellte sich an die
Seite des Tores und wartete ab. Nach dem das Gespräch beendet wurde, ging Alerion auf die Person in blauem Gewand zu und sprach sie an. Nach einem kurzen Gespräch stellte sich die Person im blauen Gewand als Nevyn Silberhand vor, und Alerion stellte sich ebenso vor. Plötzlich erschien eine Schar Menschen und anderer Wesen begleitet von Wachleuten der Stadt und wohl
höher gestellten Personen dem Anschein nach. Sie verlangten Einlass ins Ordenshaus. Alerion ging ein paar Schritte zur Seite und beobachtete die Szenerie still. Nevyn ging voran und der Rest hinterher.
Alerion hingegen wartete geduldig am Tor, und er sagte zu sich selber, dass dies wohl eine Art Prüfung seiner Geduld sei. Nach etlicher Zeit, es kam ihm ewig vor, öffnete sich das Tor und die ganze Meute kam heraus. Darunter auch eine Frau, sie war blind und Nevyn sprach sie immer zu
mit ihrer Heiligkeit an. Sie war wohl eine Art Priesterin, doch wohl schon um einiges höher gestellt.
Alerion wartete den ganzen Trubel ab. Nachdem alles vorbei war, standen nur noch Nevyn und Alerion am Tor.
Nevyn blickte zu Alerion. „Nanu, ihr seid ja noch da.“ Alerion sagte: „Ja so ist es“ und lächelte dabei.
Nevyn bat Alerion einzutreten um das Gespräch fortzuführen, was sie begannen. Sie gingen in das Kaminzimmer und unterhielten sich die halbe Nacht. Am Ende des Gesprächs sagte Nevyn: „Herr Sarek, ihr solltet einen Brief mit eurem Anliegen an Farion Lefar verfassen, seines Zeichens Paladin und Ordensleiter der Temora.“
Alerion sagte: „Das werde ich tun, doch nun muss ich aufbrechen. Es ist schon spät.“
Nevyn brachte Alerion zum Haupttor und sie verabschiedeten sich….