Die gestellte Aufgabe
Verfasst: Mittwoch 21. März 2007, 19:00
Eigentlich so im Großen und Ganzen gesehen war der gestrige Tag von Ereignissen nur so geprägt.
Wie immer wachte sie unter ihrer Lieblingspalme in der verborgenen Oase auf. Jede klirrend kalte Nacht saß sie da und blickte zu dem nächtlichen Sternenhimmel der Wüste auf, bis die Müdigkeit sie einfach überraschte.
Jede Nacht erzählte sie irgendeine der vielen Geschichten
ihrer Familie, die fern in der Wüste in einer der Oasen dort Schutz gesucht hatten und genau in diesem Augenblick
das gleiche tun würden. So war sie ihnen mit ihren Gedanken und dem Herzen nahe. Tagsüber waren diesen
stillen, geruhsamen Momente, die nur ihr alleine gehörten, sehr spärlich gesät.
Vielleicht eines fernen Tages, würden sie auch eine Geschichte über die kleine Säbelschwingerin Baheera erzählen.
Beschwingt von diesem Gedanken erhob sie sich rasch.
Sie musste sich beeilen, rasch noch eine handvoll der heißgeliebten Datteln als tägliche Ration pflücken, und
dann eilte sie fröhlich mit dem gewohnt leichtfüßigen hüftschwingenden Gang davon, um sich der Aufgabe zu widmen, die Khalida ihr gestellt hatte.
Schlangenschuppen sollte sie besorgen und die Mine vor den täglichen Angriffen dieser Biester zu verteidigen.
Es war ihr schon länger aufgefallen, dass diese Schlangenplage die Wachen dort sehr belastet hat und
hin und wider, wenn sie aufbrach, um die Ahnenngräber zu erforschen, sah sie vorbei und half so gut sie konnte.
In letzter Zeit verspürte sie aber, einen Wandel in sich. Etwas, was sie sich nicht so recht erklären konnte.
Immer dann wenn sie den Säbel zur Hand nahm, das unverkennbare surrende Geräusch hörte, das die Luft durchschnitt,
dann ja dann fühlte sie sich eins mit der Klinge. Baheera war nicht stark, zierlich und klein eher, aber sie hatte
einen Vorteil, sie war schnell. Das hatte Vater schon damals mit stolz festgestellt als sie ein Kind war.
Unzählige Abwehrgriffe mit dem Dolch hatte er der Kleinen gezeigt bis sie ihr in Fleisch und Blut übergingen und sie sich wehren konnte.
Wie stolz wäre er jetzt, wenn er sie sehen könnte, wie sie geschickt mit der Wildheit ihres Temperaments um den Gegner
herum wirbelte, auswich und immer wieder zuschlug, bis er tödlich getroffen zusammenbrach.
Schmachvoll erinnerte sie sich an einen Tag, als zwei Schlangen sie zugleich angriffen. Zu spät eilten die Wachen herbei und konnten dem Gift in ihrem Körper nur mit einem entgiftenden Trank Einhalt gebieten.
Sie hatte daraus gelernt.
Egal welchem Kampf sie sich stellte, sie achtete penibel darauf sich den Rücken freizuhalten.
Aber darüber würde sie mit keinem Mann sprechen, und Vater war einer und wie alle Männer ihres Volkes bangte er um die Schönheit seiner Tochter, auch wenn er wie alle ihrer Nomadenfamilie durch die äußeren Umstände gezwungen wurden Frauen und Waffen zu akzeptieren.
Das Überleben in der Wüste ist hart, auch die Frauen müssen sich Gegner
stellen können und jede Frau ihrer Familie konnte das mehr oder weniger gut.
Schon von Ferne hörte sie das unverkennbare Zischen der Schlangen, sah die wellenförmigen schlängelnden Zeichen im Sand und die Zurufe der
Wachen. Rasch eilte sie herbei mit erhobenem Säbel in den Händen. Wirbelte mehrmals so wild und rasch um das Tier herum, so den Bissen ausweichend, dass der Wüstensand ihrer Gestalt wie ein feiner Schleier folgte.
[i]Geschafft diesmal kein Biss, das war nicht übel.[/i]
Weiter konnte sie nicht denken, denn eine weitere Schlange und dann noch eine und abermals eine schlängelten durch den Sand auf die Mine zu. So vergingen Stunden, sie hatte völlig das Zeitgefühl verloren. Angriffe, abwehren und töten, dann die von Khalida geforderten Schuppen von der Haut lösen.
Eine noch, danach konnte sie zu Khalida aufrechen und kund tun dass sie, Baheera aus dem Hause Masari die Aufgabe erledigt hatte.
Wie immer wachte sie unter ihrer Lieblingspalme in der verborgenen Oase auf. Jede klirrend kalte Nacht saß sie da und blickte zu dem nächtlichen Sternenhimmel der Wüste auf, bis die Müdigkeit sie einfach überraschte.
Jede Nacht erzählte sie irgendeine der vielen Geschichten
ihrer Familie, die fern in der Wüste in einer der Oasen dort Schutz gesucht hatten und genau in diesem Augenblick
das gleiche tun würden. So war sie ihnen mit ihren Gedanken und dem Herzen nahe. Tagsüber waren diesen
stillen, geruhsamen Momente, die nur ihr alleine gehörten, sehr spärlich gesät.
Vielleicht eines fernen Tages, würden sie auch eine Geschichte über die kleine Säbelschwingerin Baheera erzählen.
Beschwingt von diesem Gedanken erhob sie sich rasch.
Sie musste sich beeilen, rasch noch eine handvoll der heißgeliebten Datteln als tägliche Ration pflücken, und
dann eilte sie fröhlich mit dem gewohnt leichtfüßigen hüftschwingenden Gang davon, um sich der Aufgabe zu widmen, die Khalida ihr gestellt hatte.
Schlangenschuppen sollte sie besorgen und die Mine vor den täglichen Angriffen dieser Biester zu verteidigen.
Es war ihr schon länger aufgefallen, dass diese Schlangenplage die Wachen dort sehr belastet hat und
hin und wider, wenn sie aufbrach, um die Ahnenngräber zu erforschen, sah sie vorbei und half so gut sie konnte.
In letzter Zeit verspürte sie aber, einen Wandel in sich. Etwas, was sie sich nicht so recht erklären konnte.
Immer dann wenn sie den Säbel zur Hand nahm, das unverkennbare surrende Geräusch hörte, das die Luft durchschnitt,
dann ja dann fühlte sie sich eins mit der Klinge. Baheera war nicht stark, zierlich und klein eher, aber sie hatte
einen Vorteil, sie war schnell. Das hatte Vater schon damals mit stolz festgestellt als sie ein Kind war.
Unzählige Abwehrgriffe mit dem Dolch hatte er der Kleinen gezeigt bis sie ihr in Fleisch und Blut übergingen und sie sich wehren konnte.
Wie stolz wäre er jetzt, wenn er sie sehen könnte, wie sie geschickt mit der Wildheit ihres Temperaments um den Gegner
herum wirbelte, auswich und immer wieder zuschlug, bis er tödlich getroffen zusammenbrach.
Schmachvoll erinnerte sie sich an einen Tag, als zwei Schlangen sie zugleich angriffen. Zu spät eilten die Wachen herbei und konnten dem Gift in ihrem Körper nur mit einem entgiftenden Trank Einhalt gebieten.
Sie hatte daraus gelernt.
Egal welchem Kampf sie sich stellte, sie achtete penibel darauf sich den Rücken freizuhalten.
Aber darüber würde sie mit keinem Mann sprechen, und Vater war einer und wie alle Männer ihres Volkes bangte er um die Schönheit seiner Tochter, auch wenn er wie alle ihrer Nomadenfamilie durch die äußeren Umstände gezwungen wurden Frauen und Waffen zu akzeptieren.
Das Überleben in der Wüste ist hart, auch die Frauen müssen sich Gegner
stellen können und jede Frau ihrer Familie konnte das mehr oder weniger gut.
Schon von Ferne hörte sie das unverkennbare Zischen der Schlangen, sah die wellenförmigen schlängelnden Zeichen im Sand und die Zurufe der
Wachen. Rasch eilte sie herbei mit erhobenem Säbel in den Händen. Wirbelte mehrmals so wild und rasch um das Tier herum, so den Bissen ausweichend, dass der Wüstensand ihrer Gestalt wie ein feiner Schleier folgte.
[i]Geschafft diesmal kein Biss, das war nicht übel.[/i]
Weiter konnte sie nicht denken, denn eine weitere Schlange und dann noch eine und abermals eine schlängelten durch den Sand auf die Mine zu. So vergingen Stunden, sie hatte völlig das Zeitgefühl verloren. Angriffe, abwehren und töten, dann die von Khalida geforderten Schuppen von der Haut lösen.
Eine noch, danach konnte sie zu Khalida aufrechen und kund tun dass sie, Baheera aus dem Hause Masari die Aufgabe erledigt hatte.