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Ein Brautpreis und der Weg nach Fuachtero
Verfasst: Montag 12. März 2007, 23:59
von Fuad Ifrey
Ein Brautpreis... ein Brautpreis musste her. Ein angemessenes Geschenk für ein unbezahlbares Gut was ihm zu Teil wurde.
Lange überlegte er. Sei es auf seinem Posten am Westtor der Stadt Menek'ur oder in seinem zu Hause gewesen.
Tage vergingen und Ratlosigkeit machte sich in ihm mehr und mehr breit. Irgendwann, es war ein ruhiger und gewohnter Nachmittag in der prächtigen Stadt gewesen, lief Fuad seiner geliebten Cousine Mnunaya über den Weg.
Beide haben sich lange nicht mehr gesehen. Gar mit einander gesprochen. Beide hatten ihren Platz im Reiche Menek'urs. Und so waren die wenigen Begegnungen umso schöner und intensiver in den Inhalten ihrer Gespräche.
Fuad, der erst kürzlich in den Rang eine Jemaats erhobene Soldat, erzählte Munaya von saeinem Glück welchen ihm wiederfahren war.
Beide Oberhäupter der Familien Masari und Ifrey gaben ihm und seiner geliebten Yafiah ihr wohlwollen in ihrer bitte, sich lieben und so auch vermählen zu dürfen.
Doch gebürte es der Sitte und dem Respekt, der Familie der Braut, einen angemessenen Ausgleich für die Freigabe eben jener zu zahlen.
Doch was war angemessen genug. Lange zermürbte er sich den Kopf.
So bat er seine geliebte Cousine Munaya um Rat.
Auch dauerte es nicht lange und sie gab ihn wohl den besten Rat und den besten Vorschlag für ein angemessenes Geschenk den er erhalten konnte.
Das Hause Masari, wie wohl alle anderen Häuser haben sich vollens mit dem wenigen was es auch Menek'ur gibt angefreundet. Und haben aus dem wenigen einen was sie hatten einen großen Wohlstand hervor gebracht.
Doch macht es dies umso schwerer angemessene Geschenke zu finden.
Seine Cousine gab ihm schließlich den Rat, nicht auf Menek'ur nach diesem zu suchen.
So kam ihr in den Sinn, dass wohl Fuachtero der wohl beste Ort ist um nach etwas wirklich kostbaren und seltenen zu suchen.
Weiße Bären solle es dort geben! Ein wohl wahrhaft seltenes und kostbares Geschenk.
Dankend verneigte er sich vor ihr und schließlich umarmte er sie warmherzig.
Wenn jemand einen Rat wusste dann Munaya. Dies wurde ihm in diesem Augenblick wieder einmal bewusst.
Doch war Fuad auch bewusst wo er hinreisen wollte. In ein Land was noch rauer zu sein mag als das Festland Gerimor. Selbst hatte er noch keine Erfahrungen mit diesem Volke gemacht. Doch hörte er bereits einige Erzählungen, welche von riesigen, rauen und streitsüchtigen Barbaren handelten.
So würde er sich vorbereiten. Und wie es sich für einen Menekaner gebührt, es auf dem Wege des Handels versuchen.
So packt er einige Handelsgüter ein. Und verstaute ebenso seine Rüstung in einem Rucksack.
Dann machte er sich auf den Weg zum Hafen. Wo er das nächste Schiff nahm um nach Fuachtero zu reisen.
Die Reise war lang und beschwerlich. Auch fand er aufgrund der rauen Wellen, welche sich zu mehren schienen, umso weiter sie nach Norden gelangen, nur wenig Schlaf.
Auf Fuachtero angekommen. Suchte er die Taverne auf um sich dort zu stärken und schließlich ein Zimmer zu nehmen.
Sein hab und gut führte er stets bei sich.
Die Wachen am Hafen erblickten bereits sein Handelsgut, welches aus Salz und einem besonderen Leder bestand.
Sie blickten ihn zwar recht misstrauig an. Doch ließen ihn sie passieren.
Lange saß er noch in der Taverne. Den Blick stets auf sein Essen und sein Getränk gerichtet...
Re: Ein Brautpreis und der Weg nach Fuachtero
Verfasst: Dienstag 13. März 2007, 09:48
von Fuad Ifrey
... Einige vielleicht misstrauige, oder auch neugierige Blicke, wurden dem deutlich dunkelhäutigeren und um einiges schmächtigeren Mann geschenkt. Doch zeugten sie nicht von besonders viel Interesse.
Die Zeit war schon sehr vorangeschritten. Und so wurde es auch für den Menekaner Zeit sich auf sein Zimmer zu bewegen und Kraft für den kommenden Tag zu sammeln.
Wenn keiner in diesem kleinem Dörfchen auf ihn zukommen würde, so würde er es in einem anderen versuchen.
Am nächsten morgen versuchte er in der üblichen Handelssprache mit dem Wirt zu sprechen.
Die verständigung war schwer. Traffen zwei Kulturen aufeinander, die jene Sprache wohl seltener nutzten.
Doch war sie ausreichend genug gewesen, um Fuad zu erklären, dass er die "machthabenden" Stämme nicht im diesen Dorf finden würde, sondern er weiter ins Landesinnere reisen musste.
Den Proviantbeutel noch gefüllt, verlor er keine Zeit asich auf den Weg zu machen...
Verfasst: Dienstag 13. März 2007, 12:28
von Munaya Bashir
Sie war gerade dabei gewesen die Musterstücke der verschiedenen Teppiche in ihrem Fach des Bankhauses zu verstauen. Sie hatte einen Brief von Amelie bekommen den sie nun bereits größtenteils selbst lesen konnte. Voller Geschäftigkeit lief sie ihrem Cousin in die Arme. Fuad. Ja Fuad war ihr von der ganzen Familie der Ifrey immer am nähsten gewesen. Oftmals schien er Fremden gegenüber etwas brummelig doch er hatte ein großes und vor allem ein aufrichtiges Herz. Sie sahen sich nur wenig doch jedesmal fühlte sie sich bei ihm geborgen und verstanden. Für gewöhnlich war es so das sie vor den Männern ihres Volkes dennoch eine gewisse Scheu verspürte was auch gut so war. Der Anstand erlaubte zu große Nähe nicht sobald man erwachsen war. Doch immer wieder stellte sie fest das Fuad für sie anders war. Oh es war nicht die verzehrende Sehnsucht die Ibraheem in ihr weckte und auch nicht die erfürchtige Verzückung die der Erhabene in ihr hervorrief. Es war als wäre er aus dem selben Schoß geschlüpft indem auch sie vor ihrer Geburt verweilte.
Wärme durchflutete ihre Augen als sie ihn vor sich sah der Stolz ihrer Familie der Sohn der Ifrey.
Auch entbrannte Vorfreude in ihrem Herzen als er ihr erzählte das die Obehäupter der Masari und der Ifrey seiner Bitte Yafiah zu ehelichen zugestimmt hatten. Yafiah war wie für ihn gebohren.Als er ihr das erste Mal von dieser zarten Blüte berichtete hatte sie gemerkt wie es ihrer Liebe zu Ibraheem glich.
Brautpreis? Sie hörte dieses Wort aus seinem Munde und entschlüpfte ihren Erinnerungen. Ob sie ein würdiges Geschenk an die Familie Yafiah wüsste welches ihre Kostbarkeit wiederspiegeln würde.
Sie überlegte. Was wußte sie über Yafiah?
Sie liebte schöne Dinge gut welche Frau liebte diese nicht. Sie mochte fremde Kulturen was sie zur Botschafterin ihres Volkes gemacht hatte.
Ein brautpreis sollte selten, kostbar und vor allem einzigartig sein.
Was war das seltenste kostbarste das sie sich denken konnte?
Golddraht nun ja ein einfacher Goldteppich war wertvoll aber nichts das fremdartig und selten hier war. Eine kleine steile Grube formte sich auf ihrer Stirn als sie ihn anblickte und dann plötzlich ausrief.
"Fuad ich habs ich weiß was du selbst erarbeiten könntest und das wertvoll und für sie bezeichnend ist!"
Dann erzählte sie ihm von den weißen Bären Fuachteros, deren Fell wie Salz in der Sonne schimmerte.
Er sollte die Einwohner bitten das er sie mit ihnen zusammen erlegen durfte, jeden einzelnen damit er seinen Anteil daran trug.
Er lachte und verstand sofort wie sie es meinte und kurz umarmten sich die beiden fest bevor er bereits loszog um sich Yafiahs Hand zu erarbeiten.
Kaum war er gegangen wurde ihr übel. Was hatte sie da getan?
Sie schickte ihren liebsten Cousin hinaus in eine eisige Welt voller Gefahren und vor allem zu Wesen von denen die Grobheit und Wilde nur zu bekannt waren.
"Oh Eluive"flüsterte sie die Hand auf ihren rebellierenden Magen pressend.
"Bitte Mutter des Lebens beschütze ihn. Er ist das strahlende leben das du hervorgebracht hast. Bitte nimm ihn uns nicht weg."
Noch reichlich blass um die Nase kehrte sie zum Palast zurück....
Was hatte sie da nur getan...
Verfasst: Montag 19. März 2007, 17:00
von Fuad Ifrey
Das Treffen
Unwirklich war diese Landschaft für Fuad. Die fraß sich in alle Körperstellen ein welche nicht verdeckt waren.
Die Landschaft und das Klima war wohl das genaue Gegenteil was man auf Menek'ur vor fand.
Wahrhaft kein Ort für einen Menekaner. Doch hatte er ein Ziel.
Die Verständigung mit den Bewohnern war jedoch sehr schwer. Nur wenige vermochten über die Handelssprache Herr zu sein.
Der Menekaner wurde oft einer gewissen Distanz aber auch Neugierde betrachtet. Und schließlich nach einigen Gesten und Wortfetzen kam er seinem Ziel näher.
Sein Weg führte ihn mehr und mehr nach Norden. Nach einiger Zeit des umherwandeln traf er schließlich auf Erin Mac Agrona. Sie erwies sich als sehr interessiert für seine Waren die er mit sich führte. Doch vermochte sie kein Wort der Handelssprache zu verstehen.
So verständigten sie sich nur über Gesten. Doch gelang es Fuad ihr klarzumachen weshalb er den Weg nach Fuachtero suchte.
Mit einer knappen Geste bat sie ihm wohl zu folgen. Doch nahm Erin wenig Rücksicht darauf, ob Fuad auch tatsächlich ihrem Schritt standhalten konnte.
Abermals verging einige Zeit bis beide das Dorf Erins erreichten.
Fuad war sichtich überrascht wie einfach jene Anguren lebten. Und erst spät wurde ihm bewusst welchen Clan er hier auf Fuachtero aufsuchte.
Der Clan Mac Agrona. Er genoss keinen besonderen Ruf bei den Menekaner. Raubeinig und als sehr zurückgeblieben wurde er in den Reihen der Meneknaer beschrieben.
So gab es wohl schon einige unsnafte Begegnungen zwischen beiden Parteien. An welchen jedoch Fuad nie beteiligt war.
Was ihm an jenen Tage wohl sehr zu gute kam.
Unsanft wurde er von einem riesigen Hühnen, welcher sich später als Berek vorstellte, begrüßt.
Berek erkannte Fuad gleich als der der er war, ein Menekaner.
So wurde Fuad, sehr unsanft im Ton, Schläge angeboten.
Dem Menekaner war jene Situation in welche er gerutscht ist, wahrhaft nicht geheuer. Und gar bereute er es fast innerlich jenen Weg so unvorbereitet gegangen zu sein.
Doch kam er mit einem Ziel, und getrieben durch den willen dieses zu erreichen, fasste er von neuem wieder sein Standbein, und begegnete den Hühnen aufrecht und mit klaren Verstand.
Fuad zeigte auch jenem Hühnen seine Waren.
Abermals gestikulierte er so gut es ging, um ihn sein Begehr und den Vorschlag eines Handels klar zu machen.
Erin welche Fuads Begehr bereits vernomm und wohl auch verstanden hatte half Fuad. Sie berichtete es wohl ebenso Berek in ihrer Stammessprache.
Berek betrachtete den wohl für ihn sehr schmächtig und klein wirkenden Menekaner sehr lange. Ehe auch er Fuad anwies ihm zu folgen.
Die betraten ein Haus in dem wohl die Stammesmitglieder nächtigen und sich wohl auch zugleich versammelten.
Es war vorerst ein sehr befremdeter Anblick für den Menekaner.
Ein Haus in dem mehere schliefen, zugleich ihre Hab und Gut lagerten und auch wohl darin aßen und und sich versammelten.
Ein solche Sitte war ihm mehr als fremd und neu. Gar war es etwas widerwertig, was durch die muffige und feuchte noch verstärkt wurde.
Doch war er ein mehr oder wenig Geduldeter in diesem Dorf. Den Gedanken als Gast angesehen zu sein verbarg er stark in seinem inneren.
Beide Anguren berieten eine Lange weile und wiesen Fuad nach mermaligen gestikulieren auch an, draußen zu warten.
Wieder verging eine Stunde stunde in dieser, für den Menekaner, unwirlkichen Kälte.
Als er wieder in das Haus gerufen wurde, wurde ihm bereits ein wünderschönes Weißes Bärenfell auf den Boden zurecht gelegt.
Sichtlich betrachteten es die Anguren mit großem Stolz. Auch Fuad erblickte es mit einem leuchten in den Augen.
Berek bot ihm an es gegen die Waren Fuads zu tauschen.
Lange blickten sich beide ausdrucklos und wohl auch prüfend. Fuad zeigte lange keine Regung.
Eher nach einiger Zeit den Kopf schüttelte.
Auf jener Reaktion bäumte sich Berek auf. Und er erschien noch größer und noch bulliger als er es ohnehin schon war.
Fuad deutete, ohne auf weitere Reaktionen oder Worte des Hühne zu warten, auf das Bärenfell.
Daraufhin löste er seinen Mantel. An seinem Gürtelbund war eine Armbrust hängend befestigt.
Er löste und richtete sie in den Raum haltend, wohl bedacht nicht auf die Anguren zu zielen, auf.
Es war eine verständige Geste für den Angurenkrieger.
Stoßweiße brachte Fuad in der Handelssprache die Worte... Brautpreis, Hochzeit, die Ehre eines Kriegers und Mannes... heraus.
Ein tiefer und kalter Bick wurde ihm von Berek geschenkt. Ein kurzzeitigen Schmatzen untermalte seine Überlegungen. Ehe ein ein breites Grinsen aufsetzte und zum Waffenschrank ging.
Berek nahm zwei Speere heraus, welche gar größer als der 1,70m große Menekaner waren.
So ging der Hühne auf Fuad zu und überreichte ihm diese. Zunächst etwas zögernt betrachtete er jene Waffe.
Prüfend und kalten Ausdrucks blickte Berek Fuad weiterhin an. Man konnte nur ahnen, dass er den Menekaner nicht für ersnt wollte, gar ihm das kommende zutrauen.
Doch war es wohl auch der Stolz und die Manneskraft der beiden Parteien die an diesem Tage geprüft werden sollte. Berek wollte dem im nichts nachstehen.
Nach einer kurze Weile des wohl, fast zur Gewohnheit gewurdenen Mustern, legte Fuad seine Rüstung an, welche ganz und gar nciht für dieses Land geeigenet war.
Sehr luftig und vorallem durch die Rotfärbung mehr als auffällig.
Berek gab dem Menekaner seine Zeit und seinerseits bereitete er sich ebenso auf das kommende vor.
Die Jagt
Schließlich machte sich beide auf den Weg in die Wildnis Fuachteros.
Das Jagtfieber des Anguren ging schon früh auch auf Fuad über.
Es mochte unglaudwürdig klingen. Doch in dieser Weise genossen sie eine Gemeinsamkeit. Beide Waren Jäger in für sie extremen Gebieten. Jener Menekaner in der heißen Wüste und jener Angurer in dieser kalten Hölle.
Auch mochte Fuad der weiche und tiefe Schnee mit der Zeit nur noch wenig ausmachen. War es in der Wüste nicht unbedingt anders.
Stunden vergingen, des vergebichen Suchens.
Erst führte ihr Weg nach nord-westen. Dann nach süd-osten. Dies führte die Jagt mit sich. Ausharren und Beobachten!
Gesprochen wurde so gut wie nie. Höchstens gab es mal weisende Handzeichen des Anguren, gefolgt von Richtungswechsel, Deckungsspiele oder kurzzeitige Sprints.
Die Dämmerung war nicht mehr fern. Und die abendliche Sonnenkugel färbte sich bereizts rot-organe, umhüllt von einem langen abenrötliches Schleier.
Da vernahmen beide die Spuren eines wohl gewaltigen Tieres. In Bereks Blick konnte man erkennen das es genau jenes Tier war, auf wessen Suche sie waren.
War die bisherige Suche davon geprägt nur wachsam nach spuren zu suchen, ist sie nun vollens von den Jagtinstinkten der Jäger auf ihre Beute umgarnt.
Langsam, wachsam und meist gebügt, stets darauf erpicht eine Deckung zu haben, ging es voran.
Bis dei Spur schließlich am Meer, welches gezeichnet von Eischollen war und einem gewaltigen weißen Mosaik ähnelte.
Auf den ersten Blick wirkte Berek entäuscht. Doch dann erhahlten die ersten plätschernden Töne, welche sich den beiden Jägern mehr und mehr näherten. Beide in der Kuhle verborgen, betrachteten aufmerksam das schwarze Wasser.
Dann war es soweit. Ihre Beute erhob sich aus dem Wasser und ein gewaltiger Eisbär stad nun gut 15m von ihnen entfernt.
Es war ein majestätischer Anblick für Fuad. Ein solch schönes und stolzes Tier erblickte nur selten.
Berek gab ihn dann schließlich das Zeichen. Fuads Stunde, nach welcher er sich ersehnt hat, hat nun geschlagen.
Der Angure klopfte auf Fuads Speer und nickte ihm zu.
Der Kampf
Ein letztes mal holte er tief Luft. Die Augen kurz geschlossen. Sah er nur noch die Spitze des Speeres und jenes Stolze Tier, welches sich daran machte, seinerseits seine Beute zu verspeißen.
Fuad richtete schlagartig auf.
Ein weiter Ausfallschritt nach hinten.
Den Speer parallel zum Boden gerichtet in seiner Hand liegend.
Dann holte er aus und mit einem lauten Kampfesschrei flog der Speer auf den Eisbären zu.
Der Bär, aufgeschreckt durch den Schrei richtete seinen Blick auf. Doch ohne das der Bär etwas dazu tat. Verfehlte der Speer das Tier nur knapp.
Jäger und Beute standen sich gut 15m gegenüber. Doch wendete sich wohl für den Betrachter nun die Ansicht, wer hier Jäger und wer hier Beute war.
Der Bär richtete sich nun auf, den Blick auf Fuad gerichtet.
Beide verharrte eine Zeit lang Regungslos. Berek weiter verborgen in der Kühle.
Dann kam es und der Bär stürzte auf Fuad los.
Fuads Hand lag am Griff seines Säbel, doch verharrte er lange Ruhig.
Jegliche Gedanken in ihm kamen zum Stilstand. Das Gefühl für die bittere Kälte verlor er schon lange vorher.
Sein Atem jedoch schnell und sein Blick gezeichnet von Höchster Wachheit.
So stürmte der Tod auf ihn zu und wohl nur der Bruchteil eines Augenblick stand zwischen Leben und Tod.
Der Bär, kaum mehr entfernt vorn ihm, setze zu einem weiten Satz an, eine Pranke sich dabei auch Fuad zielstrebig zu bewegte.
Erst im letzten Augenblick, als der Bär fast seine gesamte Last in der Luft hatte, wich Fuad mit einem erprubten Bewegung zur Seite und versuchte sich so weit es geht weg von dem Bären zu Rollen.
Auf den Rücken liegend, den Blick nur auf den Bären gerichtet, zog er seinen Wüstenskorpion und richtete ihn in die Richtung des Bären.
Erst nach dem der Bär wieder vollens Boden unter den Füßen hatte, wendete er seinen Blick zu Fuad und bewegte sich nun etwas langsamer aber doch zielstrebig und Kraftvoll auf Fuad zu.
Fuad versuchte in eine etwas höhere Lage zu kommen. Doch war der Schnee zu nachgiebigund er rutsche immerwährend nach hinten weg.
In seinen Augen spiegelte sich dennoch keine Furcht. Vielmehr war es der Blick eines Kriegers, welcher wohl vor seinem Meister stand, und seinem Schicksal aufrecht entgegen ging.
Das gewaltige Tier stand nun wieder aufrecht unmittelbar vor ihm. Das Maul weit geöffnet.
Jener Eisbär wollte sich gerade fallen lassen und seine Tatzen auf Fuad rammen, Als Berek mit seine ganzen hühnenhaften Kraft auf den Bären zustürmte und ihn auf die Seite drückte.
Für einen Moment schien die Zeit sehr langsam abzulaufen. Die nächsten Augenblicke waren rein von Instinkten und den Willen lebend davon zu kommen, geprägt.
Der bär versuchte sich über Berek zu rollenund ihm mit seinem Gerwicht zu erdrücken und sich zu lösen. Fuad versuchte so schnell es ging sich aufzurichten.
Und rammte schließlich seinen Säbel in die Flanke des Bären.
Lautest vom Schmerz geprägtes Gebrüll ging von dem Bären aus. Mit aller kraft richtete er sich wieder auf seine vier Pfoten auf. Dabei löste sich fuad feste griff Halt am Säbel. Und der Menekaner wurde durch jene ruckartige bewgung wieder zu Boden gebracht.
Nun lag er seitlich unter dem Bären.
Das geifernde Maul des Türes direkt über seinem Gesicht.
Wieder schien es als seien es mehrere Augenblicke gewesen, in dem er seinen sicheren Tod vor sich sah.
Der Säbel steckte weiterhin im Unterleid des Tieres.
Doch so lange dieser Augenblick gedauert in Fuads Geist gedauert haben mag. So kurz war er in Wirklichkeit.
Berek verlor keine Zeit, nach dem er von der gewaltigen Masse des Bäres befreit war und griff zu seinem Dolch.
Wieder setzte er seine gewaltige Kraft ein und stürmte auf das Tier zu. Und wieder musste das Tier unter dieses Kräften nach geben.
Berek rammte dabei den Dolch in die Forderpfote des Tieres und drückte ihn von Fuad weg.
Auch Fuad reagierte sofort und kroch mit letzter Kraft vom Bären weg.
Wollte es das Schicksal oder war es nur zufall. Aber Fuad erblickte den Speer von Berek.
Der Bär und Berek wieder in einem monströsen Gerangel und gedrehe verwickelt, griff Fuad zu dem Speer.
Er Richtete sich auf, betrachtete nur einen Bruchteil von einem Augenblick, jene beiden "Tiere, ja Tiere anders konnte er es auf seiner Heimreise nicht für sich ausdrücken.
Die Anguren glichen in ihrer Kraft den Tieren dieser Insel.
Dann stürutze der Menekaner mit einem lauten Kampfesschrei auf den Bären zu. Und diesmal sehrwohl darauf bedacht das Tier zwar in seiner Flanke zu treffen, doch seine Brust zu durchboren in der Hoffnung sein Herz zu treffen.
Als der Speer das Fleich und auch den Brustkorb des Tieres durchborte, legte er sein ganzes Gewicht auf den Speer um ihn so tief hinein zu rammen wie es nur ginge.
Berek lag halb unter dem Bär und man erkannte das auch ihm die Kraft schwindete.
Doch war es geschaft. Das stolze Tier hauchte seine letzten Lebenszüge.
Mehr und mehr schwindete seine Kraft. Und Regungslos lag es nun da.
Fuad viel nach hinten zurück und hiolte tief Luft. Seine Augen schlossen sich wie von alleine.Die Arme von sich gestreckt, versuchte er seine Kräfte wieder zu sammeln.
Seine Gedanken galten nun seiner Geliebten. Er dankte Eluive, dass sie ihn nciht zu sich geholt hatte und er eweiter an der Seite Yafiahs weilen konnte.
Berek dagegen richtete sich auf. Ebenso sichtlich erschöpft, rammte er jenen Speer noch tiefer in den Bären hinein.
In seiner Sprache sagte er einige, für Fuad unverständliche Worte.
Als der Menekaner jene vernahm. Blickte er zunächst zu den Hühnen und richtete sich daraufhin auf.
Erst hob Berek den Speer in Fuads Richtung. Dann Tat es der Menekaner mit seinem Säbel, in Bereks Richtung, gleich.
Es war für Fuad ein Augenblick des gegenseitigen Respekts. Beide verdankten einander ihr Leben.
Schließlich machte Berek sich daraun den Bären zu Häuten und das Brauchbare Fleisch in die rechten Stücke zu lösen.
Jene wickelte in das Fell und sie machten sich, nach weiteren Stunden jener Arbeit auf den Weg zum Dorf.
Es war nun stockenduster. Die Frauen bereiteten das Abendmal. Und machte sich auch gleich daran das Fell zu säubern.
Trotz dieses gemeinsamen Erlebnisses wurde nciht viel miteinander gesprochen. Berek sah Fuad nun vieleicht als einen Ehrbaren Jäger und Krieger an. Doch verfiel er wohl auch wieder in sein gewohntes Misttrauen gegen die Menekaner oder einfach Fremden des Landes.
Noch in der selben Nacht begleitete Berek Fuad zum Hafen im Süden der Insel.
Erst dort überreichte er ihm den Grund seiner Reise. Und auch erst da überreichte Fuad ihm das Balronleder und eine gewisse anzahl an Salzsäcken, welche er in einer Kiste gelagert hatte.
Der Abschied war knapp. Abermals begleitet von nur wenigen Worten.
Doch schenkten sich beide ein anerkennendes Nicken.
Fuads weiteres Gesten, als er auf das Schiff übersetzte, waren von großem Dank an den Anguren gerichtet.
Lange blickte der Menekaner auf die am Horizont immer kleiner werdende Insel. Auf seiner Schulter das Bärenfell ruhend.
Die gesamte Reise nach Menek'ur dachte er über das Geschene nach. Und auch an seine Geliebte Yafiah.
Vorallem hielt ihm der Gedanke fest. Das sie sich bald nach Fuachtero aufmachen sollte. Um Verhandlungen zu führen.
Fuad war sich sicher. Alleine würde er sich nicht Reisen lassen....