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Gedankensplitter

Verfasst: Donnerstag 8. März 2007, 08:28
von Demoar Llastobhar
[Kleine OOCInfo vorab: Alle Aphorismen, Gedichte, Zitate etc. sind von mir ;)]


das Licht erlischt, die Hoffnung weicht,
dein Ziel vor dir verblasst.

der Schrei verstummt, die Farbe bleicht,
durch Dunkelheit in Hast.

der Wind erliegt, nichts regt sich mehr,
die Dunkelheit zerbricht.

....

Ein Funke glimmt
du findest dich...
nun folge diesem Licht!

Verfasst: Donnerstag 8. März 2007, 08:44
von Demoar Llastobhar
Das Schicksal schlägt die größten Löcher in die Wirklichkeit

Ein Schlag, das Leben in Trümmern.
Vergangenheiten versunken in abnormen Gedankengebilden, die ihrer Obskurität in unwirtlichen, mannigfaltigen Formen Ausdruck verleihen.
Träume, die vom Schicksal zu Fantasiegebilden unerkenntlichen Ausmaßes pervertiert werden.
Gedanken, all ihrer Sinnigkeit beraubt, irreführend, wahnsinnig, verlogen.
Wünsche, die wie kleine Lichter beständig aufleuchtender Hoffnung, trotzig dem tosenden Sturm der Wirklichkeit entgegenstehen.

Wirklichkeit... der irrealste Traum von allen

Verfasst: Donnerstag 22. März 2007, 08:44
von Demoar Llastobhar
Die Hoffnung des Menschen neigt dazu, ihn dann zu erschlagen, wenn er der Verzweiflung am nähsten ist.

Es war in der Burg Llastobhar...
Eine steingewordene Festung trohnte nunmehr in dem Talkessel, von einem breiten Burggraben umzogen. Meterhohe Mauern verbargen das Innere vollends, nur an den Zinnen flatterten die Familienbanner und -wappen unruhig im lauen Wind. Das Werk der Baumeisterkunst der Zwerge war diese Burg gewesen und nun war sie errichtet.

Es war Alleen, die im Burghof auf ihn wartete...
Völlig verunsichert, sprachlos, verwirrt stammelte sie auf ihn ein. Schließlich ergab sie sich der Übermacht ihrer Sprachlosigkeit und griff in ihre Manteltasche. Sie zog das Stück Stoff mit der ihm allzubekannten Sigille heraus. Und dann... zog sie eine Weste hervor, auf der das selbe Wappen prangerte.

Es war Alleens Vater gewesen, dem diese Weste gehörte...
Und die Gedanken erschlugen ihn.

Verfasst: Sonntag 25. März 2007, 21:51
von Demoar Llastobhar
Wenn man lange im Dunkel der Unwissenheit wandert, schmerzt das Licht der Erleuchtung später um so mehr.

Die folgenden Stunden würde immer unvergessen bleiben. Hand in Hand kamen Alleen und Demoar in den leeren Rittersaal der Llastobharburg und Una staunte nicht schlecht, als sie die beiden sah. Natürlich verstand sie nicht, aber das sollte im ersten Moment nicht weiter von Belang sein. Es würde genug Zeit geben, ihr und den anderen alles zu erklären, doch vorher musste er sich über das, was er in den letzten Stunden, im Klaren werden... es schmerzte noch zu sehr

Verfasst: Montag 2. April 2007, 13:05
von Demoar Llastobhar
Soll Zukunft warten, bis es Zeit für sie ist

Unruhig wanderte ein widerhallender Klang schneller Schritte durch die Hallen der Llastobharburg. Wo konnte sie nur stecken?
"Alleen?"
Wieder keine andere Antwort als das feixende Echo, das widerwärtig laut und oft durch die Hallen drang.
"Wo steckst du?"
"Wo steckst du?"
"Wo steckst du?"
"Wo steckst du?"
"Du.. du.. du?"

"Cathal? Una? Shanna?"
"Cathal"
"Una?"
"Cath..Una..Sha"
"Cathunsha?"

Wenn Alleen es ihnen noch nicht gesagt hatte, würde er es nun tun, Zeit war genug vergangen... vielleicht zuviel, als dass die Wahrheit ihren Anspruch auf Absolutheit noch gelten machen könnte.. oder wollte.