Auf der Suche nach Wissen über Fallen
Verfasst: Montag 5. März 2007, 16:53
[OOC: Ein beliebiger Fallensteller möge hier bitte antworten]
Etwas unzufrieden blickte Samwin sich im Zelt um. Er wunderte sich über dieses Gefühl, schließlich war er nirgendwo so freundlich aufgenommen worden wie hier. Er würde ihnen dies versuchen zurückzugeben was er alles von ihnen bekommen hatte. Dieser eine, Kanubio, hatte ihm ein Werkzeug verkauft, das er verwenden konnte um Fallen zu bauen.
Ein Freund von ihm hatte ihm während seiner Zeit im Waisenhaus einmal ein paar Tricks gezeigt. Spaß war es damals für sie, die Fallen in dunklen Ecken aufzustellen um damit die Katze der Besitzerin zu ärgern. Doch dies war alles lange her und diesen Freund hatte er aus den Augen verloren und die Hoffnung ihn je zu finden war wohl sehr gering. Aus der ursprünglichen Falle die mit Steinen beladen war, hatte er es geschafft diese für Pfeile und Bolzen zu modifizieren. Doch so stark waren diese nun auch nicht und er konnte sich noch an den Glanz in den Augen seines Freundes erinnern, als er von Fallen sprach, die giftige Tränke auf Gegner schleuderte oder einen Blitz produzierten.
Zwar hatte Siobhan ihn gewarnt, im Wald Fallen aufzustellen, doch seine Neugierde war zu groß und da es nur Siobhan war, ignorierte er dieses Verbot. Er würde schon darauf achten, dass keine Tiere sich in den Fallen verfangen würden. Doch nicht einmal einen tollwütigen Wolf konnte er damit bezwingen und sein Forscherdrang trieb ihn dazu neue Konstruktionen zu entwerfen. Tagelang saß er in den Wäldern und fertigte Halterungen , Schussvorrichtungen und Auslösemechanismen, doch der Erfolg stellte sich nicht ein.
So versorgte er auch an diesem Abend sein Werkzeug in dem Zelt und setzte sich auf einen Stuhl in diesem Meer von Chaos, das Lamiro hinterlassen hatte. Auf diese Weise kam er nicht viel weiter, dass war ihm klar, doch kannte er auch niemanden der ihm helfen konnte. Ein weiteres Faktum war, dass er seine Freunde nicht schon wieder belästigen wollte mit seinen Belangen. Sie alle hatten genug zu tun mit dem Beginn der Bauarbeiten für ihr Gemeinschaftshaus. Er würde wohl oder übel Hilfe von einem Außenstehenden annehmen müssen, einem Städter. Schon der Gedanke daran ließ ihn ein wenig erschaudern. Er stand auf und ging durch den Nebelwald und in Richtung des Fuchsbaues. Während er sich durch das Dickicht wand, legte er in Gedanken noch einmal seine Optionen vor ihm aus. Doch alles verlief in eine Sackgasse, er würde wohl das kleinste Übel wählen müssen und dies war wohl seine Freunde zu fragen. Nein, sagte er sich, nicht schon wieder. Diesmal würde er nicht dem geraden Weg folgen, wie die Vögel es taten. Er würde sich durch den Wald der Hindernisse kämpfen und sich geschickt hindurchschlängeln. Sich umblickend, entdeckte er einen Baum, der etwas höher oben in den Ästen wahrscheinlich einen guten Schlafplatz bieten würde. Samwin sprang hoch, griff sich den ersten Ast und kletterte geschwind wie ein Eichhörnchen den Stamm empor zu der Astgabel, die er sich ausgesucht hatte. Ein letztes Mal erinnerte er sich noch an seinen Beschluss und verfiel in einen tiefen Schlaf.
Zwitschernd weckte ein Vogel ihn am Morgen. Er blickte zu seiner Gesellschaft und nachdem er sich die Augen gerieben hatte, zog er ein paar Körner aus seiner Hose, die er dem Vogel zum fressen hinhielt. Er blickte in Richtung der aufgehenden Sonne und erinnerte sich wieder daran was dieser Tag für ihn bringen sollte. Nachdem der Vogel gegessen hatte, stieg er von dem Baum herunter und ging in Richtung der großen Stadt.
Penibel untersuchte er das Gebüsch und Unterholz. Ganz vorsichtig, denn das was er suchte wollte er nicht unbedingt berühren. Nach mehreren Stunden der Suche, erblickte er dann am Rande einer Lichtung eine Stelle, die schien, als hätte man etwas Zweige und Laub über etwas geworfen. Er musste sich gestehen, dass dieser jemand sich Mühe gegeben hatte, doch einen, der sich so gut auskennt wie seinesgleichen, war nicht so einfach zu täuschen. Vorsichtig legte er die obersten Zweige zur Seite und darunter kam ein Holzgestell zum Vorschein, das über eine komplizierte Mechanik verfügte. Vielleicht konnte er ja diese Falle einfach nachbauen. Doch er entdeckte zwar den Auslösemechanismus, die Art und Funktionsweise der restlichen Mechanik entzog sich jedoch seinen Kentnissen. Betrübt legte er die Zweige wieder zurück über die Falle, darauf achtend, dass die Falle danach nicht zu sehen war. Die Position war günstig für ihn. Er könnte sich in einem Baum auf der anderen Seite der Lichtung verstecken und abwarten, ob sich jemand um die Falle kümmern würde. Etwas unentschlossen blickte er sich um. Ja, das war wohl die beste Variante, dachte er sich und huschte geschwind über die Lichtung um auf der gegenüberliegenden Seite in einer Baumkrone zu verschwinden. Er hatte eine gute Aussicht über die ganze Lichtung, so würde er wahrscheinlich den Fallensteller zuerst bemerken und konnte dann immer noch entscheiden, ob er sich zeigen würde oder nicht. Es hieß also wieder einmal abwarten, doch in seiner Zeit im Wald hatte er gelernt jeden Augenblick in jenem zu geniesen.
Etwas unzufrieden blickte Samwin sich im Zelt um. Er wunderte sich über dieses Gefühl, schließlich war er nirgendwo so freundlich aufgenommen worden wie hier. Er würde ihnen dies versuchen zurückzugeben was er alles von ihnen bekommen hatte. Dieser eine, Kanubio, hatte ihm ein Werkzeug verkauft, das er verwenden konnte um Fallen zu bauen.
Ein Freund von ihm hatte ihm während seiner Zeit im Waisenhaus einmal ein paar Tricks gezeigt. Spaß war es damals für sie, die Fallen in dunklen Ecken aufzustellen um damit die Katze der Besitzerin zu ärgern. Doch dies war alles lange her und diesen Freund hatte er aus den Augen verloren und die Hoffnung ihn je zu finden war wohl sehr gering. Aus der ursprünglichen Falle die mit Steinen beladen war, hatte er es geschafft diese für Pfeile und Bolzen zu modifizieren. Doch so stark waren diese nun auch nicht und er konnte sich noch an den Glanz in den Augen seines Freundes erinnern, als er von Fallen sprach, die giftige Tränke auf Gegner schleuderte oder einen Blitz produzierten.
Zwar hatte Siobhan ihn gewarnt, im Wald Fallen aufzustellen, doch seine Neugierde war zu groß und da es nur Siobhan war, ignorierte er dieses Verbot. Er würde schon darauf achten, dass keine Tiere sich in den Fallen verfangen würden. Doch nicht einmal einen tollwütigen Wolf konnte er damit bezwingen und sein Forscherdrang trieb ihn dazu neue Konstruktionen zu entwerfen. Tagelang saß er in den Wäldern und fertigte Halterungen , Schussvorrichtungen und Auslösemechanismen, doch der Erfolg stellte sich nicht ein.
So versorgte er auch an diesem Abend sein Werkzeug in dem Zelt und setzte sich auf einen Stuhl in diesem Meer von Chaos, das Lamiro hinterlassen hatte. Auf diese Weise kam er nicht viel weiter, dass war ihm klar, doch kannte er auch niemanden der ihm helfen konnte. Ein weiteres Faktum war, dass er seine Freunde nicht schon wieder belästigen wollte mit seinen Belangen. Sie alle hatten genug zu tun mit dem Beginn der Bauarbeiten für ihr Gemeinschaftshaus. Er würde wohl oder übel Hilfe von einem Außenstehenden annehmen müssen, einem Städter. Schon der Gedanke daran ließ ihn ein wenig erschaudern. Er stand auf und ging durch den Nebelwald und in Richtung des Fuchsbaues. Während er sich durch das Dickicht wand, legte er in Gedanken noch einmal seine Optionen vor ihm aus. Doch alles verlief in eine Sackgasse, er würde wohl das kleinste Übel wählen müssen und dies war wohl seine Freunde zu fragen. Nein, sagte er sich, nicht schon wieder. Diesmal würde er nicht dem geraden Weg folgen, wie die Vögel es taten. Er würde sich durch den Wald der Hindernisse kämpfen und sich geschickt hindurchschlängeln. Sich umblickend, entdeckte er einen Baum, der etwas höher oben in den Ästen wahrscheinlich einen guten Schlafplatz bieten würde. Samwin sprang hoch, griff sich den ersten Ast und kletterte geschwind wie ein Eichhörnchen den Stamm empor zu der Astgabel, die er sich ausgesucht hatte. Ein letztes Mal erinnerte er sich noch an seinen Beschluss und verfiel in einen tiefen Schlaf.
Zwitschernd weckte ein Vogel ihn am Morgen. Er blickte zu seiner Gesellschaft und nachdem er sich die Augen gerieben hatte, zog er ein paar Körner aus seiner Hose, die er dem Vogel zum fressen hinhielt. Er blickte in Richtung der aufgehenden Sonne und erinnerte sich wieder daran was dieser Tag für ihn bringen sollte. Nachdem der Vogel gegessen hatte, stieg er von dem Baum herunter und ging in Richtung der großen Stadt.
Penibel untersuchte er das Gebüsch und Unterholz. Ganz vorsichtig, denn das was er suchte wollte er nicht unbedingt berühren. Nach mehreren Stunden der Suche, erblickte er dann am Rande einer Lichtung eine Stelle, die schien, als hätte man etwas Zweige und Laub über etwas geworfen. Er musste sich gestehen, dass dieser jemand sich Mühe gegeben hatte, doch einen, der sich so gut auskennt wie seinesgleichen, war nicht so einfach zu täuschen. Vorsichtig legte er die obersten Zweige zur Seite und darunter kam ein Holzgestell zum Vorschein, das über eine komplizierte Mechanik verfügte. Vielleicht konnte er ja diese Falle einfach nachbauen. Doch er entdeckte zwar den Auslösemechanismus, die Art und Funktionsweise der restlichen Mechanik entzog sich jedoch seinen Kentnissen. Betrübt legte er die Zweige wieder zurück über die Falle, darauf achtend, dass die Falle danach nicht zu sehen war. Die Position war günstig für ihn. Er könnte sich in einem Baum auf der anderen Seite der Lichtung verstecken und abwarten, ob sich jemand um die Falle kümmern würde. Etwas unentschlossen blickte er sich um. Ja, das war wohl die beste Variante, dachte er sich und huschte geschwind über die Lichtung um auf der gegenüberliegenden Seite in einer Baumkrone zu verschwinden. Er hatte eine gute Aussicht über die ganze Lichtung, so würde er wahrscheinlich den Fallensteller zuerst bemerken und konnte dann immer noch entscheiden, ob er sich zeigen würde oder nicht. Es hieß also wieder einmal abwarten, doch in seiner Zeit im Wald hatte er gelernt jeden Augenblick in jenem zu geniesen.