Oft kommt es anders als man glaubt...
Verfasst: Freitag 2. März 2007, 04:21
...ein sanfter Wind, wie die Berührung Eluive's selbst... strich über den Sand der weiten Menekanischen Wüste, und der Mond erhellte wachsam an jenem Abend mit seinem Antlitz das Land...
...dem Tod ins Auge sehen...
Lange bereitete er sich auf diesen Augenblick vor. Stundenlang saß er im Ausgestoßenen Lager und schmiegte seine Pläne. In einem Zerfetzten Zelt ruhte er wie üblich im Schneidesitz auf einem alten Kissen. Vor ihm auf einem Tisch, ruhte sein gesamtes Arsenal an Waffen. Er hatte die Hände ineinander gefaltet und hielt sie vor dem Mund. Eine Räucherstatue Vertrieb den elenden Motten Geruch der ihn umgab. Ihn umgaben die ganze Zeit laute Stimmen... Stimmen von betrunkenen Ausgestoßenen die sich um etwas Zankten. Doch Hasib ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Wie eine aus Stein gemeiselte Statue ruhte sein blick auf die ausgebreiteten Werkzeuge des Todes. Einige Minuten vergingen, und die erste Regung war wahr zu nehmen. Er streckte seine Arme zurück, und machte mit den Schultern eine kleine kreisende Bewegung rückwärts. So das sein Stoffmantel hinterrücks hinab rutschte, und er nun mit nacktem Oberkörper da saß. Langsam richtete er sich auf, kniete sich nieder. Er beugte sich einmal tief vor, so das seine Stirn den Boden berührte, wobei er die Arme weit nach vorne streckte. Hasib schloss seine Augen und atmete tief durch, eher er dann einige Worte hinaus hauchte. Es schien wohl eine bitte, an die Göttin gerichtet. Es war eine bitte um Vergebung. Sie möge ihm seine bevorstehende Tat vergeben, und ihm Kraft schenken. Nachdem er seine kleine Beichte ablegte. Stämmte er sich wieder hoch und nahm eine mit Wasser gefüllte Schüssel zur hand in welcher ein Stofftuch eingetaucht war. Er legte sie langsam vor sich ab, zuerst tauchte er die Fingerkuppe seines Mittelfingers in die Schüssel. Dann die Fingerspitze seines Daumens. Mit jenen zweien fuhr er sich erst über seine Augenglieder. Dann ließ er den Mittelfinger ganz sanft Vertikal über sein Gesicht wandern. Von der Stirn angefangen über die Nase, an der Nasenspitze vorbei über seine schmalen dunklen Lippen. Worauf hin sich seine Augenglieder öffneten. Seine rechte Hand wanderte zur Schale, und er ergriff das darin schwimmende Tuch. Einmal ausgepresst, fing er an sich zu waschen. Traditionell vom linken Schlüsselbein weg, zur rechten Talie. Dann vom rechten Schlüsselbein weg, zur linken Talie. Nach erneutem eintauchen in das mit Wasser gefüllte Gefäß. Setzte er an der linken Seite seines Halses an. Hasib wollte weiter machen, doch stockte er. Seine Hand in dem Fetzen gehüllt, befand sich genau über seiner Tätowierung. Auf jener Tätowierung die ihn als Großmeister auszeichnete. Er presste den Lumpen zusammen, und die Tropfen die aus dem Tuch heraus liefen bahnten sich ihren weg über seinen Trainierten Körper.
In seinen Augen funkelte Hass auf, und die Tätowierung auf seiner Brust verzog sich extrem als jene sich anspannte. Hasib warf das etwas Stoff in eine Ecke, und erhob sich um sich seinem Schicksal zu stellen. Der Erfahrene Krieger wusste, das er in einer Rüstung es niemals schaffen würde unauffällig in den Palast zu gelangen. So blieben ihm nur Stoffkleider. Er stand über dem Tisch gebeugt, und griff zu den Bandagen. Hasib band eine schlinge zusammen, und stülpte sie über den rechten Daumen. Mit langsamen gekonnten Bewegungen wickelte er nun die Bandagen um sein Handgelenk. Immer wieder straff ziehend und weiter wickelnd führte er diesen Akt fort bis knapp unter seinem Ellbogen. Dort verknotet er dann den Abschluss, und tat es dann auf dem linken Arm gleich. So Rüstete er sich Stück für Stück. Erst schnallte er sich seinen von verschiedenen Phiolen geschmückten Gurt um die Talie. Dann befestigte er Diamant Legierten Wurfmesser an die dafür gedachten Halterungen an jenem Gurt. Er wandte sich dann zu seiner Schwarz gefärbten Weste, und legte sie ruhigen Atems an. Bei jedem Knopf den er zuknöpfte. Seine Haare waren zu einem langen Zopf zusammen geflochten, und eine Drachenschuppen Maske verhüllte sein Gesicht. So griff er zuallerletzt nach dem in Barlonleder geschiedenem Säbel. Welchen er auf dem Rücken befestigte. Ein letztes mal huschte ihm ein lächeln unter der Maske über die Lippen. Eher er sich dem Ausgang wandte und in die helle Nacht hinausging. Sein blick fiel zu seiner rechten, dann zu seiner linken Seite, und schon machte er sich flinken Schrittes in Richtung des Palastes. So Pechschwarz gekleidet war er kaum wahrzunehmen. Man spürte ledeglich den lauwarmen Wind. Einen lauwarmen Wind von dem Hasib ein Teil zu sein schien. Ohne auch nur ein einziges wahrnehmbares Geräusch zu machen flitzte er in Richtung der Stadt
...der Weg in den Palast...
Einige Meter vor der Stadtmauer hielt der vermummte Krieger. Als ehemaliger Offizier und persönliche Leibwache der Omar Familie kannte er die Patrouille Zeiten der Wachen. So wie alle Geheimgänge des Palastes. Somit war es eine Leichtigkeit hinein zu dringen. Doch musste er seine Geduld beweisen. Hasib blickte hoch zu den Sternen, und wusste das die Wache jeden moment vorbeimarschieren würde. So legte er sich in den Sand, und kaum war das geschehen kamen sie auch schon um die Ecke. Lachend und amüsiert gingen sie nichts ahnend keine zwei Meter an ihm vorbei. Doch Hasib wollte sie nicht töten. Nein, er wusste dass wenn sie nicht zu einer gewissen zeit woanders aufkreuzen. Alarm geschlagen wird. So verschonte er ihr Leben und machte sich zur Palastmauer sobald jene wieder um die Ecke verschwanden. Ein kleiner Ankerhaken an einem Seil befestigt half ihm die große Mauer zu überwinden. Drei versuchen waren nötig bis sich jener an einer Rille verfing und fest genug saß um sein Gewicht tragen zu können. So nützte der Ex-Militär die Gelegenheit und kletterte wie eine Echse schnell an dem Seil hoch. Oben angekommen nützte er die selbe Methode um sich auf der anderen Seite wieder abzusetzen. Flink wie eine Gazelle huschte er zur Seite. Stets leicht in der Hocke und die Hand am Säbelknauf ruhend. Wie ein Schatten glitt er dann an der Palastwand entlang bis zum Eingang des Kellergewölbes. Zu seinem Glück, war er noch im Besitz der Palastschlüssel, und jene Hürde war somit eine Leichtigkeit. In dem Gewölbe eingedrungen, kannte er einen Geheimgang der zu den oberen Geschoßen führte. Doch musste er irgendwie an den Wachen vorbei. Eine Phiole der Verschleierung trug er bei sich. Hasib dachte sich es sei vielleicht klüger noch nicht in den offenen Kampf zu gehen. Sondern damit zu warten bis er vor dem Erhabenen steht. Um nur ihm seinen Hass zukommen zu lassen. So griff er ohne weitere Gedanken daran zu verschwenden zu seinen Gurt und löste jene Phiole. Mit dem Daumen zerbrach er die empfindliche Öffnung wie eine Ampulle und leerte den Inhalt in einem Zug. Nun von Jeglichen Blicken geschützt huschte er leisen Schrittes durch die Gänge. Nur Aasims Gesicht vor den Augen haltend, mit dem drang danach seinem Regime ein ende zu bereiten. Seinem Leben ein ende zu bereiten. In der kleinen Kammer angekommen, betätigte er den Auslöser für die Geheimtür. Welcher sich in einer Wandöffnung befand. Der Attentäter schlängelte sich rasch durch und folgte dem Weg bis zur anderen Öffnung. Welche hinter dem Thron in der großen Halle führte.
... das Massaker...
Langsam schob Hasib den Thron des Erhabenen bei Seite, um sich Platz zu verschaffen und in den Raum einzudringen. Seinem Wissen zufolge, Befanden sich dort über Nacht keine Wachen. Sie Patrouillierten nur ab und an, und sahen nach den rechten. Doch wie es schien veränderten sich doch so manches seitdem er nicht mehr seinem Herren diente. Auf sein Wissen verlassend sprang er hoch, und Schlenderte gelassen die Treppen herab. Von der letzten Stufe gerade absteigend, hörte er „Wer ist da?!“ und auch eine zweite Stimme erklang „Da war doch was?!“. Blitzschnell richtete sich sein Blick in die Richtung aus der die er die Stimme vernahm, und ebenso schnell wanderten seine Hände zu seinen Wurfmessern. *Zzssp**Zzssp* Zischten die zwei Klingen auch schon durch die Luft. Ein dumpfes Geräusch war zu hören, wie der Klang eines zu Boden fallenden Körpers. Genau so wie ein Klirren, wie der Klang eines Metalls der gegen eine Wand fliegt. Er schien den zweiten Wachmann verfehlt zu haben. Was zur folge hatte das jener einen lauten schrei los lies. „EINDRINLING!!!!“
Natürlich war er in diesem Moment für Hasib ein leichtes Ziel, *Zzssp*und sein drittes Wurfmesser fand seinen Weg in die Kehle des um Verstärkung rufenden Menekaners. Welcher nun röchelnd zu Boden stürzte und in seinem eigenen Blut ertrank. Hasib's Herz begann zu rassen, und sein Blick traf die große Eingangstür der Halle. Welche bereits durch einige Soldaten weit aufgerissen wurde und jene in Massen die Halle Stürmten. Die Zeit schien für eine Sekunde still zu stehen. Man konnte in den Augen des hasserfüllten Krieger's eine statische Aufhellung erkennen. Der Mond schien an Helligkeit zu gewinnen und durchdrang den gesamten Raum mit Licht. Hasib fing sich wieder und er erkannte die auf ihn zukommende Bedrohung. So setzte er sich ebenso in Bewegung. Auf Zehenspitzen weg stoßend rannte er auf seine Gegner zu. Der Erste wollte ihn mit seinem Säbel von rechts ausholend treffen. Doch der geschickte Krieger wich dem aus indem er sich einfach bückte. Gleichzeitig zog er erneut ein Wurfmesser in der Bewegung und rammte es dem Angreifer beim erheben ins Genick. Während jener durch seinen Schwung leicht mit dem Rücken zu Hasib gewendet wahr und ihm somit die ideale Gelegenheit bot. Der Zweite Wachmann lies nicht lange auf sich warten und versuchte Hasib mit einem schlag von oben niederzustrecken. Doch Hasib wirkte dem entgegen indem er mit über kreuzten Unter armen sich so nahe wie möglich am Gegner stellte und seinen Unter arm abfing. Er umklammerte mit den Händen den Arm der Wache und führte sie über seinen Kopf hinweg so weit dass er seinem Angreifer den Arm verdrehte.
Ein gezielter Tritt ins Genick hatte zur Folge das jener nur noch kurz auf knackte *KNACK* eher der leblose körper zu Boden sackte. Er erfahrene Nahkämpfer machte nur auf Zehenspitzen zwei flinke Schritte zurück und wartete den nächsten Soldaten ab. Doch liefen diesmal gleich Zwei der brüllenden Menekaner auf ihn zu. So wie auch hinter ihm er einen bemerkte. So ergriff Hasib wieder eine der am Gurt hängenden Phiolen und warf sie einem der beiden auf ihn zukommenden Soldaten ins Gesicht. Ein lauter knall war zu hören *BANG* es war ein Explosions Trank welcher nicht mehr viel vom Gesicht des gerade noch kampfmutig schreienden Menekaner's übrig blieben ließ. In der gleichen Bewegung zog Hasib seinen Säbel aus der Barlonscheide und drehte sich Parrierend zu dem hinter ihm stehenden Soldaten. *KSLING* war der erste schlag zu vernehmen. *KSLANG* Dann sofort auch der zweite, welcher durch den anderen Wachmann hervorgerufen wurde. Das Oberhaupt der Falah machte einen Ausfallschritt zurück und erkannte wie noch weitere Vier Gegner zum Kampf hinzukamen. So fackelte Hasib und stürzte sich in den aussichtslosen Kampf. Als er den Ersten Schritt nach vorne wagte, umklammerte er fest den Knauf seines funkelnden Diamant Säbels. Er sprang in die Mitte um von seinen Feinden umkreist zu sein. Den der Großmeister war gut trainiert im Kampf gegen mehrere Gegner. Mit leicht ab gebeugten Knien, auf Zehenspitzen ausbalancierender und ständig verlagernder Gewichtsverlagerung konnte er sich gut winden, und war seinen Gegnern somit in großem Vorteil. Welche alle eine Rüstung Trugen. Ein dumpfer Schlag *BUMM* ein helles zischen *KSLING*. Ein tritt in die Brust, ein Schlag mit dem Knauf. Seine Hiebe trafen ihre Schilder, ihre Klingen, ihre Körper, ihre Gesichter. Mit der Zeit sogar den einen oder anderen Kehlkopf. Das Blut spritzte ihm quer übers Gesicht. Nein, es war nicht sein Blut. Es war das Blut seiner Feinde. Das warme Blut welches durch seine hastigen Bewegungen überall verstreut wurde. Auf den Boden, auf die Säulen. Einer nach dem anderen fanden sie ihren weg auf dem kalten trostlosen Boden der Sandsteinfliesen. Drei der Sechs Wachleute waren schon Gefallen. Jeder gefallene Wachmann steigerte Hasib's Zuversicht Aasim zu töten. Von seinem Hass geleitet führte er weiterhin seinen Säbel mit der Eleganz die so eine Waffe verdiente. Nicht mehr lange dauerte es an. Der Blut überströmte Kämpfer ließ den Blick kurz schweifen, und sah nur Leichen um sich herum. Ermüdet zog er mit der Fingerspitze des Zeigefingers langsam die Maske von der Nasenspitze und wandte sich der Tür zu. Welche zu Aasim's Gemächer führten. Hasib Öffnete langsam die Tür, und betrachtete den langen Gang. Einige Schritte machte er, eher er sich aus Not Hilfe suchend an der Wand stützte. Ein Husten reiz überkam ihn und Blut floss aus jenem heraus. Tropfte zu Boden, zog Fäden. Er Atmete nochmals tief ein und drückte sich von der Wand. Fest umklammerte er den Griff seiner Waffe und setzte seinen Weg fort. Mit gebückter Haltung schwankte, schleppte er sich mit letzter Kraft weiter. Die Spitze seines Säbels schliff er hinter sich her. Blut rannte ihm dem Arm hinab. Den Säbel hinab. Ja, es war sein Blut. In Wut bemerkte er nicht das er verwundet wurde. Er merkte nicht, das es auch sein Blut war. Welches sein Gesicht benetzte. Seine Haarzopf war zerzaust. Seine Klamotten zerfetzt. Seine Wunden groß. Doch dachte er nicht daran Um zukehren. Nein, sein Stolz ließ das nicht zu. Entweder würde er den Emir töten, oder bei dem Versuch sterben.
So stand er davor, vor der Tür der Gemächer. Als er sie Öffnen wollte, stürzte er fast in den Raum. Hasib konnte sich gerade noch fangen und sein Blickte fiel ins Bett des Auserwählten. Er weitete die Augen, denn das hat er nicht erwartet.
Ein leeres Bett. Der schwer angeschlagene Attentäter taumelte leicht nach vorne. Als er von außen Aasim's Stimme wahrnahm. „Hier bin ich Hasib... mich suchst du doch, oder?“ Ziemlich heiter mag er Klingen. Was in Hasib Unmut hervorrief. Doch ließ sich der dunkelhaarige Kämpfer nichts anmerken. Langsam schweifte sein Augen merk nach draußen. Wo der Emir mit einem Diamant Säbel am Teich bereits auf ihn wartete. Hasib musste schmunzeln. Als er den ersten Schritt gen Aasim machte. Wurde er erneut von einem Hustenanfall überkommen und spuckte einiges an Blut auf das in weis gehüllte Bett. Immer wieder abstützend kam er dann langsam raus. Mit immer wieder leicht zufallenden Augengliedern musterte er erst Aasim. Dann bemerkte er die Esra, wie sie in ihrem Schlafanzug da stand. Voller Missachtung das Oberhaupt beäugend. „Wie ich sehe haben dir meine Wachen Probleme bereitet. Schade das ich dir nur den Gnaden stoß geben darf. Nach all deinen Helden Geschichten“ strotzte es nur so von Ironie aus Aasim's Mund und er verfiel einem spöttischen Lachen.
Hasib lehnte seinen Säbel an die Wand, ihm fehlte die Kraft noch große töne zu spucken. Er wollte sich schonen. Er hatte immer noch das Bild im Kopf. Wie er mit Aasim's Kopf in der Hand den Palast verlässt. So lockerte der Großmeister die um den rechten Unterarm befestigte Bandage. Als sie bis zum Handgelenk offen war. Begann er wieder sie fester zu schnüren, jedoch in größeren Abständen. Wären dessen schloss er wieder die Augen und legte seinen Kopf in den Nacken. Er ließ sich vom sanften Wind streicheln und ein letztes mal von den Strahlen des Mondes küssen. Die Bandagen waren in so einem großen Abstand um seinen Arm gebunden. Das er letztendlich wieder die Augen öffnete und das Ende der Bandage in den Mund nahm. Hasib biss fest hinein und griff wieder zu seinen Säbel. Leise meinte er nur mit zusammen gebissenen Zähnen. „Verabschiede dich...“Woraufhin Aasim ein aber mal zu lachen begann. „Du warst ein guter Krieger Hasib, ich werde mich vielleicht so gütig erweisen und das eine oder andere mal einen Gedanken an dich verschwenden“
Ertönte es von seinem gegenüber. Hasib ging nur wie gewohnt in seine Ausgangsposition und streckte den Schwert haltenden Arm in einem Fünf und Vierzig Grad winkel zu seinem Körper nach hinten. Auch der Erhabene tat es ihm gleich und nahm Ausgangsstellung an. Safiya stand nur auf einem Podest mit ineinander gefalteten Händen und schloss die Augen als die beiden den ersten Schritt auf einander taten. Hasib zog seinen Säbel schräg nach oben als sein Gegner in Reichweite war. Doch Blockte der Emir jenen Schlag Elegant ab. Aasim konterte mit einem von rechts ausholenden Hieb. Hasib dreht sich einmal und ließ sich in die Knie fallen. In der Bewegung um griff er mit beiden Händen den Knauf seines Schwertes und fing den Schwungvollen Schlag des Emir's ab.
Noch fester auf die Bandage beißend, stieß er sich hoch und rammte den Omar. Welcher darauf etwas zurück taumelte. Während Aasim noch in der Rückfallbewegung war. Setzte Hasib mit einem von oben nach unten gezogenen Schwert Angriff nach. Er schaffte es den Erhabenen an Kinn zu treffen und ihn am Hals schwer zu verwunden. Aasim viel zu Boden und hielt sich mit der linken Hand an der schwer blutenden Wunde. Safiya schrie los, sie sprang herab und rannte zu ihrem Geliebten. Um sich seinen Säbel zu schnappen. Schließlich war sie selbst eine begabte Kämpferin. Als Hasib das Bemerkte gab er ihr mit einem dreh tritt einen stoß seitlich in die Hüfte. So dass sie selbst zu Boden viel. Hasib wandte sich wieder gen Aasim, welcher bereits leise röchelnd sich auf einem Knie aufgepäppelt hat. Immer noch die stark Blutende Wunde mit der freien Hand zuhaltend. Hasib stellte sich vor ihn. Umschlang mit beiden Händen fest den Griff seines Säbels und hob ich an. „Grüß die Göttin... du Auserwählter Schweinehüter“ Hasib nahm schwung und setzte gerade zum schlag an, jedoch bemerkte er nicht, wie Aasim sich seinen Säbel bereit legte. Hasib war siegessicher. Er dachte der Sieg währe schon sein. Doch bemerkte er, als sein Säbel bereits auf dem Weg war Aasim's Haupt von seinem Torso zu trennen. Wie sich etwas in seinen Bauch bohrte... wie sich etwas durch seinen Körper hindurch bohrte...
Durch sein Gewicht und den aufgebrachten Schwung wurde er immer tiefer auf den Säbel Gespießt.
Aasim rollte sich zur Seite, und Hasib...
Hasib taumelte vor, sein funkelnder Säbel glitt ihm aus der Hand. Er fiel auf die Knie, seine Arme tauchten in den Teich. Das klare blaue Wasser nahm schnell die Farbe des Blutes an. Bis letztendlich sein Haupt sich senkte und im Blut getränktem Teich verschwand.
[Die letzten Gedanken die Hasib durch den Kopf gingen]
„Mein Bruder....? Yameela...?“ Bilder erschienen ihm von den Leuten die er Liebte, für die er alles getan hätte. Es tat ihm Leid, Leid ihnen hiermit weh getan zu haben. Er würde es am liebsten rückgängig machen. Sich ein letztes mal verabschieden. Wer konnte schon ahnen, dass es so kommen würde...
...dem Tod ins Auge sehen...
Lange bereitete er sich auf diesen Augenblick vor. Stundenlang saß er im Ausgestoßenen Lager und schmiegte seine Pläne. In einem Zerfetzten Zelt ruhte er wie üblich im Schneidesitz auf einem alten Kissen. Vor ihm auf einem Tisch, ruhte sein gesamtes Arsenal an Waffen. Er hatte die Hände ineinander gefaltet und hielt sie vor dem Mund. Eine Räucherstatue Vertrieb den elenden Motten Geruch der ihn umgab. Ihn umgaben die ganze Zeit laute Stimmen... Stimmen von betrunkenen Ausgestoßenen die sich um etwas Zankten. Doch Hasib ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Wie eine aus Stein gemeiselte Statue ruhte sein blick auf die ausgebreiteten Werkzeuge des Todes. Einige Minuten vergingen, und die erste Regung war wahr zu nehmen. Er streckte seine Arme zurück, und machte mit den Schultern eine kleine kreisende Bewegung rückwärts. So das sein Stoffmantel hinterrücks hinab rutschte, und er nun mit nacktem Oberkörper da saß. Langsam richtete er sich auf, kniete sich nieder. Er beugte sich einmal tief vor, so das seine Stirn den Boden berührte, wobei er die Arme weit nach vorne streckte. Hasib schloss seine Augen und atmete tief durch, eher er dann einige Worte hinaus hauchte. Es schien wohl eine bitte, an die Göttin gerichtet. Es war eine bitte um Vergebung. Sie möge ihm seine bevorstehende Tat vergeben, und ihm Kraft schenken. Nachdem er seine kleine Beichte ablegte. Stämmte er sich wieder hoch und nahm eine mit Wasser gefüllte Schüssel zur hand in welcher ein Stofftuch eingetaucht war. Er legte sie langsam vor sich ab, zuerst tauchte er die Fingerkuppe seines Mittelfingers in die Schüssel. Dann die Fingerspitze seines Daumens. Mit jenen zweien fuhr er sich erst über seine Augenglieder. Dann ließ er den Mittelfinger ganz sanft Vertikal über sein Gesicht wandern. Von der Stirn angefangen über die Nase, an der Nasenspitze vorbei über seine schmalen dunklen Lippen. Worauf hin sich seine Augenglieder öffneten. Seine rechte Hand wanderte zur Schale, und er ergriff das darin schwimmende Tuch. Einmal ausgepresst, fing er an sich zu waschen. Traditionell vom linken Schlüsselbein weg, zur rechten Talie. Dann vom rechten Schlüsselbein weg, zur linken Talie. Nach erneutem eintauchen in das mit Wasser gefüllte Gefäß. Setzte er an der linken Seite seines Halses an. Hasib wollte weiter machen, doch stockte er. Seine Hand in dem Fetzen gehüllt, befand sich genau über seiner Tätowierung. Auf jener Tätowierung die ihn als Großmeister auszeichnete. Er presste den Lumpen zusammen, und die Tropfen die aus dem Tuch heraus liefen bahnten sich ihren weg über seinen Trainierten Körper.
In seinen Augen funkelte Hass auf, und die Tätowierung auf seiner Brust verzog sich extrem als jene sich anspannte. Hasib warf das etwas Stoff in eine Ecke, und erhob sich um sich seinem Schicksal zu stellen. Der Erfahrene Krieger wusste, das er in einer Rüstung es niemals schaffen würde unauffällig in den Palast zu gelangen. So blieben ihm nur Stoffkleider. Er stand über dem Tisch gebeugt, und griff zu den Bandagen. Hasib band eine schlinge zusammen, und stülpte sie über den rechten Daumen. Mit langsamen gekonnten Bewegungen wickelte er nun die Bandagen um sein Handgelenk. Immer wieder straff ziehend und weiter wickelnd führte er diesen Akt fort bis knapp unter seinem Ellbogen. Dort verknotet er dann den Abschluss, und tat es dann auf dem linken Arm gleich. So Rüstete er sich Stück für Stück. Erst schnallte er sich seinen von verschiedenen Phiolen geschmückten Gurt um die Talie. Dann befestigte er Diamant Legierten Wurfmesser an die dafür gedachten Halterungen an jenem Gurt. Er wandte sich dann zu seiner Schwarz gefärbten Weste, und legte sie ruhigen Atems an. Bei jedem Knopf den er zuknöpfte. Seine Haare waren zu einem langen Zopf zusammen geflochten, und eine Drachenschuppen Maske verhüllte sein Gesicht. So griff er zuallerletzt nach dem in Barlonleder geschiedenem Säbel. Welchen er auf dem Rücken befestigte. Ein letztes mal huschte ihm ein lächeln unter der Maske über die Lippen. Eher er sich dem Ausgang wandte und in die helle Nacht hinausging. Sein blick fiel zu seiner rechten, dann zu seiner linken Seite, und schon machte er sich flinken Schrittes in Richtung des Palastes. So Pechschwarz gekleidet war er kaum wahrzunehmen. Man spürte ledeglich den lauwarmen Wind. Einen lauwarmen Wind von dem Hasib ein Teil zu sein schien. Ohne auch nur ein einziges wahrnehmbares Geräusch zu machen flitzte er in Richtung der Stadt
...der Weg in den Palast...
Einige Meter vor der Stadtmauer hielt der vermummte Krieger. Als ehemaliger Offizier und persönliche Leibwache der Omar Familie kannte er die Patrouille Zeiten der Wachen. So wie alle Geheimgänge des Palastes. Somit war es eine Leichtigkeit hinein zu dringen. Doch musste er seine Geduld beweisen. Hasib blickte hoch zu den Sternen, und wusste das die Wache jeden moment vorbeimarschieren würde. So legte er sich in den Sand, und kaum war das geschehen kamen sie auch schon um die Ecke. Lachend und amüsiert gingen sie nichts ahnend keine zwei Meter an ihm vorbei. Doch Hasib wollte sie nicht töten. Nein, er wusste dass wenn sie nicht zu einer gewissen zeit woanders aufkreuzen. Alarm geschlagen wird. So verschonte er ihr Leben und machte sich zur Palastmauer sobald jene wieder um die Ecke verschwanden. Ein kleiner Ankerhaken an einem Seil befestigt half ihm die große Mauer zu überwinden. Drei versuchen waren nötig bis sich jener an einer Rille verfing und fest genug saß um sein Gewicht tragen zu können. So nützte der Ex-Militär die Gelegenheit und kletterte wie eine Echse schnell an dem Seil hoch. Oben angekommen nützte er die selbe Methode um sich auf der anderen Seite wieder abzusetzen. Flink wie eine Gazelle huschte er zur Seite. Stets leicht in der Hocke und die Hand am Säbelknauf ruhend. Wie ein Schatten glitt er dann an der Palastwand entlang bis zum Eingang des Kellergewölbes. Zu seinem Glück, war er noch im Besitz der Palastschlüssel, und jene Hürde war somit eine Leichtigkeit. In dem Gewölbe eingedrungen, kannte er einen Geheimgang der zu den oberen Geschoßen führte. Doch musste er irgendwie an den Wachen vorbei. Eine Phiole der Verschleierung trug er bei sich. Hasib dachte sich es sei vielleicht klüger noch nicht in den offenen Kampf zu gehen. Sondern damit zu warten bis er vor dem Erhabenen steht. Um nur ihm seinen Hass zukommen zu lassen. So griff er ohne weitere Gedanken daran zu verschwenden zu seinen Gurt und löste jene Phiole. Mit dem Daumen zerbrach er die empfindliche Öffnung wie eine Ampulle und leerte den Inhalt in einem Zug. Nun von Jeglichen Blicken geschützt huschte er leisen Schrittes durch die Gänge. Nur Aasims Gesicht vor den Augen haltend, mit dem drang danach seinem Regime ein ende zu bereiten. Seinem Leben ein ende zu bereiten. In der kleinen Kammer angekommen, betätigte er den Auslöser für die Geheimtür. Welcher sich in einer Wandöffnung befand. Der Attentäter schlängelte sich rasch durch und folgte dem Weg bis zur anderen Öffnung. Welche hinter dem Thron in der großen Halle führte.
... das Massaker...
Langsam schob Hasib den Thron des Erhabenen bei Seite, um sich Platz zu verschaffen und in den Raum einzudringen. Seinem Wissen zufolge, Befanden sich dort über Nacht keine Wachen. Sie Patrouillierten nur ab und an, und sahen nach den rechten. Doch wie es schien veränderten sich doch so manches seitdem er nicht mehr seinem Herren diente. Auf sein Wissen verlassend sprang er hoch, und Schlenderte gelassen die Treppen herab. Von der letzten Stufe gerade absteigend, hörte er „Wer ist da?!“ und auch eine zweite Stimme erklang „Da war doch was?!“. Blitzschnell richtete sich sein Blick in die Richtung aus der die er die Stimme vernahm, und ebenso schnell wanderten seine Hände zu seinen Wurfmessern. *Zzssp**Zzssp* Zischten die zwei Klingen auch schon durch die Luft. Ein dumpfes Geräusch war zu hören, wie der Klang eines zu Boden fallenden Körpers. Genau so wie ein Klirren, wie der Klang eines Metalls der gegen eine Wand fliegt. Er schien den zweiten Wachmann verfehlt zu haben. Was zur folge hatte das jener einen lauten schrei los lies. „EINDRINLING!!!!“
Natürlich war er in diesem Moment für Hasib ein leichtes Ziel, *Zzssp*und sein drittes Wurfmesser fand seinen Weg in die Kehle des um Verstärkung rufenden Menekaners. Welcher nun röchelnd zu Boden stürzte und in seinem eigenen Blut ertrank. Hasib's Herz begann zu rassen, und sein Blick traf die große Eingangstür der Halle. Welche bereits durch einige Soldaten weit aufgerissen wurde und jene in Massen die Halle Stürmten. Die Zeit schien für eine Sekunde still zu stehen. Man konnte in den Augen des hasserfüllten Krieger's eine statische Aufhellung erkennen. Der Mond schien an Helligkeit zu gewinnen und durchdrang den gesamten Raum mit Licht. Hasib fing sich wieder und er erkannte die auf ihn zukommende Bedrohung. So setzte er sich ebenso in Bewegung. Auf Zehenspitzen weg stoßend rannte er auf seine Gegner zu. Der Erste wollte ihn mit seinem Säbel von rechts ausholend treffen. Doch der geschickte Krieger wich dem aus indem er sich einfach bückte. Gleichzeitig zog er erneut ein Wurfmesser in der Bewegung und rammte es dem Angreifer beim erheben ins Genick. Während jener durch seinen Schwung leicht mit dem Rücken zu Hasib gewendet wahr und ihm somit die ideale Gelegenheit bot. Der Zweite Wachmann lies nicht lange auf sich warten und versuchte Hasib mit einem schlag von oben niederzustrecken. Doch Hasib wirkte dem entgegen indem er mit über kreuzten Unter armen sich so nahe wie möglich am Gegner stellte und seinen Unter arm abfing. Er umklammerte mit den Händen den Arm der Wache und führte sie über seinen Kopf hinweg so weit dass er seinem Angreifer den Arm verdrehte.
Ein gezielter Tritt ins Genick hatte zur Folge das jener nur noch kurz auf knackte *KNACK* eher der leblose körper zu Boden sackte. Er erfahrene Nahkämpfer machte nur auf Zehenspitzen zwei flinke Schritte zurück und wartete den nächsten Soldaten ab. Doch liefen diesmal gleich Zwei der brüllenden Menekaner auf ihn zu. So wie auch hinter ihm er einen bemerkte. So ergriff Hasib wieder eine der am Gurt hängenden Phiolen und warf sie einem der beiden auf ihn zukommenden Soldaten ins Gesicht. Ein lauter knall war zu hören *BANG* es war ein Explosions Trank welcher nicht mehr viel vom Gesicht des gerade noch kampfmutig schreienden Menekaner's übrig blieben ließ. In der gleichen Bewegung zog Hasib seinen Säbel aus der Barlonscheide und drehte sich Parrierend zu dem hinter ihm stehenden Soldaten. *KSLING* war der erste schlag zu vernehmen. *KSLANG* Dann sofort auch der zweite, welcher durch den anderen Wachmann hervorgerufen wurde. Das Oberhaupt der Falah machte einen Ausfallschritt zurück und erkannte wie noch weitere Vier Gegner zum Kampf hinzukamen. So fackelte Hasib und stürzte sich in den aussichtslosen Kampf. Als er den Ersten Schritt nach vorne wagte, umklammerte er fest den Knauf seines funkelnden Diamant Säbels. Er sprang in die Mitte um von seinen Feinden umkreist zu sein. Den der Großmeister war gut trainiert im Kampf gegen mehrere Gegner. Mit leicht ab gebeugten Knien, auf Zehenspitzen ausbalancierender und ständig verlagernder Gewichtsverlagerung konnte er sich gut winden, und war seinen Gegnern somit in großem Vorteil. Welche alle eine Rüstung Trugen. Ein dumpfer Schlag *BUMM* ein helles zischen *KSLING*. Ein tritt in die Brust, ein Schlag mit dem Knauf. Seine Hiebe trafen ihre Schilder, ihre Klingen, ihre Körper, ihre Gesichter. Mit der Zeit sogar den einen oder anderen Kehlkopf. Das Blut spritzte ihm quer übers Gesicht. Nein, es war nicht sein Blut. Es war das Blut seiner Feinde. Das warme Blut welches durch seine hastigen Bewegungen überall verstreut wurde. Auf den Boden, auf die Säulen. Einer nach dem anderen fanden sie ihren weg auf dem kalten trostlosen Boden der Sandsteinfliesen. Drei der Sechs Wachleute waren schon Gefallen. Jeder gefallene Wachmann steigerte Hasib's Zuversicht Aasim zu töten. Von seinem Hass geleitet führte er weiterhin seinen Säbel mit der Eleganz die so eine Waffe verdiente. Nicht mehr lange dauerte es an. Der Blut überströmte Kämpfer ließ den Blick kurz schweifen, und sah nur Leichen um sich herum. Ermüdet zog er mit der Fingerspitze des Zeigefingers langsam die Maske von der Nasenspitze und wandte sich der Tür zu. Welche zu Aasim's Gemächer führten. Hasib Öffnete langsam die Tür, und betrachtete den langen Gang. Einige Schritte machte er, eher er sich aus Not Hilfe suchend an der Wand stützte. Ein Husten reiz überkam ihn und Blut floss aus jenem heraus. Tropfte zu Boden, zog Fäden. Er Atmete nochmals tief ein und drückte sich von der Wand. Fest umklammerte er den Griff seiner Waffe und setzte seinen Weg fort. Mit gebückter Haltung schwankte, schleppte er sich mit letzter Kraft weiter. Die Spitze seines Säbels schliff er hinter sich her. Blut rannte ihm dem Arm hinab. Den Säbel hinab. Ja, es war sein Blut. In Wut bemerkte er nicht das er verwundet wurde. Er merkte nicht, das es auch sein Blut war. Welches sein Gesicht benetzte. Seine Haarzopf war zerzaust. Seine Klamotten zerfetzt. Seine Wunden groß. Doch dachte er nicht daran Um zukehren. Nein, sein Stolz ließ das nicht zu. Entweder würde er den Emir töten, oder bei dem Versuch sterben.
So stand er davor, vor der Tür der Gemächer. Als er sie Öffnen wollte, stürzte er fast in den Raum. Hasib konnte sich gerade noch fangen und sein Blickte fiel ins Bett des Auserwählten. Er weitete die Augen, denn das hat er nicht erwartet.
Ein leeres Bett. Der schwer angeschlagene Attentäter taumelte leicht nach vorne. Als er von außen Aasim's Stimme wahrnahm. „Hier bin ich Hasib... mich suchst du doch, oder?“ Ziemlich heiter mag er Klingen. Was in Hasib Unmut hervorrief. Doch ließ sich der dunkelhaarige Kämpfer nichts anmerken. Langsam schweifte sein Augen merk nach draußen. Wo der Emir mit einem Diamant Säbel am Teich bereits auf ihn wartete. Hasib musste schmunzeln. Als er den ersten Schritt gen Aasim machte. Wurde er erneut von einem Hustenanfall überkommen und spuckte einiges an Blut auf das in weis gehüllte Bett. Immer wieder abstützend kam er dann langsam raus. Mit immer wieder leicht zufallenden Augengliedern musterte er erst Aasim. Dann bemerkte er die Esra, wie sie in ihrem Schlafanzug da stand. Voller Missachtung das Oberhaupt beäugend. „Wie ich sehe haben dir meine Wachen Probleme bereitet. Schade das ich dir nur den Gnaden stoß geben darf. Nach all deinen Helden Geschichten“ strotzte es nur so von Ironie aus Aasim's Mund und er verfiel einem spöttischen Lachen.
Hasib lehnte seinen Säbel an die Wand, ihm fehlte die Kraft noch große töne zu spucken. Er wollte sich schonen. Er hatte immer noch das Bild im Kopf. Wie er mit Aasim's Kopf in der Hand den Palast verlässt. So lockerte der Großmeister die um den rechten Unterarm befestigte Bandage. Als sie bis zum Handgelenk offen war. Begann er wieder sie fester zu schnüren, jedoch in größeren Abständen. Wären dessen schloss er wieder die Augen und legte seinen Kopf in den Nacken. Er ließ sich vom sanften Wind streicheln und ein letztes mal von den Strahlen des Mondes küssen. Die Bandagen waren in so einem großen Abstand um seinen Arm gebunden. Das er letztendlich wieder die Augen öffnete und das Ende der Bandage in den Mund nahm. Hasib biss fest hinein und griff wieder zu seinen Säbel. Leise meinte er nur mit zusammen gebissenen Zähnen. „Verabschiede dich...“Woraufhin Aasim ein aber mal zu lachen begann. „Du warst ein guter Krieger Hasib, ich werde mich vielleicht so gütig erweisen und das eine oder andere mal einen Gedanken an dich verschwenden“
Ertönte es von seinem gegenüber. Hasib ging nur wie gewohnt in seine Ausgangsposition und streckte den Schwert haltenden Arm in einem Fünf und Vierzig Grad winkel zu seinem Körper nach hinten. Auch der Erhabene tat es ihm gleich und nahm Ausgangsstellung an. Safiya stand nur auf einem Podest mit ineinander gefalteten Händen und schloss die Augen als die beiden den ersten Schritt auf einander taten. Hasib zog seinen Säbel schräg nach oben als sein Gegner in Reichweite war. Doch Blockte der Emir jenen Schlag Elegant ab. Aasim konterte mit einem von rechts ausholenden Hieb. Hasib dreht sich einmal und ließ sich in die Knie fallen. In der Bewegung um griff er mit beiden Händen den Knauf seines Schwertes und fing den Schwungvollen Schlag des Emir's ab.
Noch fester auf die Bandage beißend, stieß er sich hoch und rammte den Omar. Welcher darauf etwas zurück taumelte. Während Aasim noch in der Rückfallbewegung war. Setzte Hasib mit einem von oben nach unten gezogenen Schwert Angriff nach. Er schaffte es den Erhabenen an Kinn zu treffen und ihn am Hals schwer zu verwunden. Aasim viel zu Boden und hielt sich mit der linken Hand an der schwer blutenden Wunde. Safiya schrie los, sie sprang herab und rannte zu ihrem Geliebten. Um sich seinen Säbel zu schnappen. Schließlich war sie selbst eine begabte Kämpferin. Als Hasib das Bemerkte gab er ihr mit einem dreh tritt einen stoß seitlich in die Hüfte. So dass sie selbst zu Boden viel. Hasib wandte sich wieder gen Aasim, welcher bereits leise röchelnd sich auf einem Knie aufgepäppelt hat. Immer noch die stark Blutende Wunde mit der freien Hand zuhaltend. Hasib stellte sich vor ihn. Umschlang mit beiden Händen fest den Griff seines Säbels und hob ich an. „Grüß die Göttin... du Auserwählter Schweinehüter“ Hasib nahm schwung und setzte gerade zum schlag an, jedoch bemerkte er nicht, wie Aasim sich seinen Säbel bereit legte. Hasib war siegessicher. Er dachte der Sieg währe schon sein. Doch bemerkte er, als sein Säbel bereits auf dem Weg war Aasim's Haupt von seinem Torso zu trennen. Wie sich etwas in seinen Bauch bohrte... wie sich etwas durch seinen Körper hindurch bohrte...
Durch sein Gewicht und den aufgebrachten Schwung wurde er immer tiefer auf den Säbel Gespießt.
Aasim rollte sich zur Seite, und Hasib...
Hasib taumelte vor, sein funkelnder Säbel glitt ihm aus der Hand. Er fiel auf die Knie, seine Arme tauchten in den Teich. Das klare blaue Wasser nahm schnell die Farbe des Blutes an. Bis letztendlich sein Haupt sich senkte und im Blut getränktem Teich verschwand.
[Die letzten Gedanken die Hasib durch den Kopf gingen]
„Mein Bruder....? Yameela...?“ Bilder erschienen ihm von den Leuten die er Liebte, für die er alles getan hätte. Es tat ihm Leid, Leid ihnen hiermit weh getan zu haben. Er würde es am liebsten rückgängig machen. Sich ein letztes mal verabschieden. Wer konnte schon ahnen, dass es so kommen würde...