wenn dann richtig
Verfasst: Sonntag 25. Februar 2007, 00:00
Oh, wie sie das hasste. „Frau Leador.....“ er wusste es genau und nun, wahrscheinlich nur um sie zu necken, nannte er sie hier im Ratsgebäude Frau Leador. Als ob sie eine Fremde wäre! Doch er hatte derlei Scherz schon öfter mit ihr getrieben also sah sie darüber hinweg. Nachdem sie ihm mitgeteilt hatte das sie mit ihm reden müsse bat er sie endlich hinein. Sich ohne Aufforderung setzend sah sie zu wie er praktisch am anderen Ende des Raumes in einer Kiste kramte. Gut, sie war einfach vorbeigekommen und störte vermutlich bei der Arbeit. Trotzdem könnte man sich doch dazusetzen und ihr zuhören so sie etwas zu sagen hatte, oder nicht? Vermutlich war es ihm gar nicht bewusst. Er nahm es für so selbstverständlich das sie zu ihm gehörte das er sich manchmal wahrhaftig wie der letzte Mensch anstellte. Normalerweise lächelte sie still über seine Tollpatschigkeit doch heute war sie säuerlich berührt. Tief durchatmend kam sie zum Punkt.
„Ich werde nicht mit dir nach Varuna ziehen Antarian. Ich möchte am Strand bleiben nun da wir uns das Haus in der Stadt nicht aneignen können.“
Jetzt endlich richtete er sich auf und sah sie an. Sie legte ihm dar wie sie es sah. Etwas Eigenes zu haben, darauf war sie wahrlich stolz und hatte nicht wenig dafür geschuftet. Doch ging die Ausführung gänzlich in die Hose. Er hörte nicht richtig zu, regte sich auf dabei war sie noch gar nicht fertig. Bereits kurze Zeit später standen sie sich gegenüber und warfen sich sinnlose Worte an den Kopf, gründlich aneinander vorbeiredend. Lange war es her seit sie zornig gewesen war und das er sie so zur Weißglut treiben würde hätte sie nie gedacht. Wütend stürmte sie nach weiteren Worten aus dem Raum. Die Türe so laut zuknallend das der Gardist ihr einen empörten Blick zuwarf. Ehe er jedoch etwas sagen konnte traf ihn so ein wütender Blick das er hastig den Kopf abwandte und sie nach Unten stürmte. Gut, würde sie ihm eben auszahlen was er damals beigesteuert hatte. Wenn dieses feine Haus in Varuna dem edlen Herren soviel bedeutete sollte er es eben haben.
Bei den Göttern, wie schnell er bereit gewesen war dies alles aufzugeben. Sie konnte nur noch fassungslos den Kopf schütteln. Sonst hatte er sie mit offenen Armen mehr als herzlich empfangen und heute... Frau Leador. Selbst Yarin ignorierte sie gewissen pflichtig als sie mit einem Gewittergesicht an ihm vorbei ritt. Eigentlich mochte sie den Baron und wusste das dieses Verhalten keinesfalls angemessen war doch stichelte sie dieses Wissen nur noch mehr an. In der Bank verlangte sie unfreundlich nach ihrem Vermögen und warf dem Bankier einen Blick zu das er erst gar nicht nachfragte sondern ihr lediglich die Summe reichte. 200 Kronen, wahrlich nicht wenig doch danach würde das Häuschen gänzlich ihr gehören. Ein Haus, für ein Leben. Noch immer wütend trieb sie ihr Tier an bis sie wieder vor dem Ratsgebäude war. Der Gardist übersah sie gewissenspflichtig wusste er doch wie sie zu dem 'hohen Herren' stand. Ohne anzuklopfen zog sie die Türe auf und hinter sich zu. Kurz stockend als sie einen Fremden darin erblickte murrte sie diesem förmlich einen Gruß entgegen ehe sie zu Antarian trat. Sein Gesicht zeigte keinerlei Regung, so kühl ließ ihn das also alles. In ihrem Zorn sah sie gar nicht wie er kurz um Fassung rang.
„Die 200 Kronen Herr de Dynal.“
Der Blick bei den Worten kühl knallte sie ihm die Schatulle vor die Nase und verließ das Zimmer womöglich noch schneller als sie es betreten hatte. Ziellos ritt sie durch die Stadt das Durcheinander in ihrem Kopf spiegelte sich auf den Zügen wieder. Irgendwann fand sie sich vor Bajard. Sie wusste nicht mehr das sie ihr Tier hier her gelenkt hatte doch nun da sie schon einmal hier war konnte sie sich auch in die Taverne setzen. Ein guter Schnaps und sie würde wenigstens schlafen. Was den Abend geschehen war blitze immer wieder in ihren Erinnerungen auf und sichtlich verstimmt öffnete sie die Tavernentüre den Gästen nicht sonderlich freundlich einen Gruß zuwerfend. Die ordentlichen Gewänder und der teure Schmuck stand im klaren Gegensatz zu ihrem derzeitigen Verhalten. Eine ganze Flasche Schnaps und ein Glas wurde bestellt ehe sie sich in eine dunkle Ecke verzog. Nach dem zweiten Glas verschwand der Zorn etwas von ihren Zügen. Beim vierten Glas erhob sie sich und fragte den einsamen Herren ob sie sich dazu gesellen dürfte. Nachdem sie platz genommen hatte sprachen sie miteinander doch machte dies ihre Stimmung nicht wirklich besser. Die Wangen gerötet trank sie ein Glas nach dem Anderen. Das sie so viel vertrug erstaunte sie nahezu. Dem Fremden nur wenig erzählend war es doch genug das die Wände der Taverne plötzlich enger und enger zu werden schienen. Sie musste hier hinaus, ganz gleich was war. Sie musste nach Hause. Beim Aufstehen zwar etwas schwankend verabschiedetet sie sich ungeschickt und trat hinaus.
Die eisige Luft ließ sie nach einigen Atemzügen klar denken und rasch sah sie zu ihr Pferd wieder abzuholen und den Heimweg anzutreten. Eine Nacht darüber schlafen und die Welt schaut anders aus. Obgleich sie den Mantel im Ratsgebäude vergessen hatte war ihr nicht kalt. Vermutlich tat der Alkohol sein Übriges und zu Hause angekommen lehnte sie ihre Stirn einen Moment gegen die Flanke ihres Tieres. Der ruhige Atem des Pferdes beruhigte auch sie ehe sie letztendlich ins Haus trat. Die Türe hinter sich schließend blieb sie wie ein verschrecktes Reh stehen als sie sah das sie erwartet wurde. Was wollte er noch hier nachdem er sie vorhin gar nicht schnell genug loswerden konnte?
„Ich werde nicht mit dir nach Varuna ziehen Antarian. Ich möchte am Strand bleiben nun da wir uns das Haus in der Stadt nicht aneignen können.“
Jetzt endlich richtete er sich auf und sah sie an. Sie legte ihm dar wie sie es sah. Etwas Eigenes zu haben, darauf war sie wahrlich stolz und hatte nicht wenig dafür geschuftet. Doch ging die Ausführung gänzlich in die Hose. Er hörte nicht richtig zu, regte sich auf dabei war sie noch gar nicht fertig. Bereits kurze Zeit später standen sie sich gegenüber und warfen sich sinnlose Worte an den Kopf, gründlich aneinander vorbeiredend. Lange war es her seit sie zornig gewesen war und das er sie so zur Weißglut treiben würde hätte sie nie gedacht. Wütend stürmte sie nach weiteren Worten aus dem Raum. Die Türe so laut zuknallend das der Gardist ihr einen empörten Blick zuwarf. Ehe er jedoch etwas sagen konnte traf ihn so ein wütender Blick das er hastig den Kopf abwandte und sie nach Unten stürmte. Gut, würde sie ihm eben auszahlen was er damals beigesteuert hatte. Wenn dieses feine Haus in Varuna dem edlen Herren soviel bedeutete sollte er es eben haben.
Bei den Göttern, wie schnell er bereit gewesen war dies alles aufzugeben. Sie konnte nur noch fassungslos den Kopf schütteln. Sonst hatte er sie mit offenen Armen mehr als herzlich empfangen und heute... Frau Leador. Selbst Yarin ignorierte sie gewissen pflichtig als sie mit einem Gewittergesicht an ihm vorbei ritt. Eigentlich mochte sie den Baron und wusste das dieses Verhalten keinesfalls angemessen war doch stichelte sie dieses Wissen nur noch mehr an. In der Bank verlangte sie unfreundlich nach ihrem Vermögen und warf dem Bankier einen Blick zu das er erst gar nicht nachfragte sondern ihr lediglich die Summe reichte. 200 Kronen, wahrlich nicht wenig doch danach würde das Häuschen gänzlich ihr gehören. Ein Haus, für ein Leben. Noch immer wütend trieb sie ihr Tier an bis sie wieder vor dem Ratsgebäude war. Der Gardist übersah sie gewissenspflichtig wusste er doch wie sie zu dem 'hohen Herren' stand. Ohne anzuklopfen zog sie die Türe auf und hinter sich zu. Kurz stockend als sie einen Fremden darin erblickte murrte sie diesem förmlich einen Gruß entgegen ehe sie zu Antarian trat. Sein Gesicht zeigte keinerlei Regung, so kühl ließ ihn das also alles. In ihrem Zorn sah sie gar nicht wie er kurz um Fassung rang.
„Die 200 Kronen Herr de Dynal.“
Der Blick bei den Worten kühl knallte sie ihm die Schatulle vor die Nase und verließ das Zimmer womöglich noch schneller als sie es betreten hatte. Ziellos ritt sie durch die Stadt das Durcheinander in ihrem Kopf spiegelte sich auf den Zügen wieder. Irgendwann fand sie sich vor Bajard. Sie wusste nicht mehr das sie ihr Tier hier her gelenkt hatte doch nun da sie schon einmal hier war konnte sie sich auch in die Taverne setzen. Ein guter Schnaps und sie würde wenigstens schlafen. Was den Abend geschehen war blitze immer wieder in ihren Erinnerungen auf und sichtlich verstimmt öffnete sie die Tavernentüre den Gästen nicht sonderlich freundlich einen Gruß zuwerfend. Die ordentlichen Gewänder und der teure Schmuck stand im klaren Gegensatz zu ihrem derzeitigen Verhalten. Eine ganze Flasche Schnaps und ein Glas wurde bestellt ehe sie sich in eine dunkle Ecke verzog. Nach dem zweiten Glas verschwand der Zorn etwas von ihren Zügen. Beim vierten Glas erhob sie sich und fragte den einsamen Herren ob sie sich dazu gesellen dürfte. Nachdem sie platz genommen hatte sprachen sie miteinander doch machte dies ihre Stimmung nicht wirklich besser. Die Wangen gerötet trank sie ein Glas nach dem Anderen. Das sie so viel vertrug erstaunte sie nahezu. Dem Fremden nur wenig erzählend war es doch genug das die Wände der Taverne plötzlich enger und enger zu werden schienen. Sie musste hier hinaus, ganz gleich was war. Sie musste nach Hause. Beim Aufstehen zwar etwas schwankend verabschiedetet sie sich ungeschickt und trat hinaus.
Die eisige Luft ließ sie nach einigen Atemzügen klar denken und rasch sah sie zu ihr Pferd wieder abzuholen und den Heimweg anzutreten. Eine Nacht darüber schlafen und die Welt schaut anders aus. Obgleich sie den Mantel im Ratsgebäude vergessen hatte war ihr nicht kalt. Vermutlich tat der Alkohol sein Übriges und zu Hause angekommen lehnte sie ihre Stirn einen Moment gegen die Flanke ihres Tieres. Der ruhige Atem des Pferdes beruhigte auch sie ehe sie letztendlich ins Haus trat. Die Türe hinter sich schließend blieb sie wie ein verschrecktes Reh stehen als sie sah das sie erwartet wurde. Was wollte er noch hier nachdem er sie vorhin gar nicht schnell genug loswerden konnte?