Tief schnaufte er durch, als er an die Oberfläche kam. Ein leichter Seufzer kam aus ihm heraus, aber dennoch schaute er mit glücklichem Blick zu Gregor und Nevyn. Der Schock saß tief, was sich ebenso in den Gesichtern der drei Krieger widerspiegelte.
Es sollte nur eine Jagd sein, nur wenige Knochenkämpfer sollten zurück in Ihre Löcher, in denen Sie entstanden, zurückgejagt werden. Einst waren er und Nevyn zu zweit. Plötzlich bröckelten die Wände und die Gruft schien einzustürzen. Schnell ergriffen Sie die Flucht und liefen zum Ausgang und an die Oberfläche. Dort trafen Sie auf Gregor - einen berittenen Söldner. Ungläubigen Blickes lauschte Gregor den Worten von Irakas und Nevyn, als diese ihm schilderten, was grade passierte. Um sich zu vergewissern kam er in die besagte Kammer, nahe des Einganges.
Nichts.... Nichts passierte als Sie die Kammer betraten. Einen Augenblick später fing es wieder an. Erst bröckelten kleine Steine aus den Wänden, dann fingen jene an, sich zu verschieben. Der Ausgang versperrte sich - sie waren gefangen.
Der Griff um den Knauf seines Schwertes war stärker geworden. Eine trügerische Stille kam auf. Die drei Krieger schauten sich fragend an. Sie gingen zum versperrten Eingang - eine Mauer blockierte diesen. Sie tasteten die Steine der Mauer ab. Dann verschoben sich die Oberseiten der Sarkophage zur Seite. Dichter Nebel trat aus - er verteilte sich über den gesamten Boden der Kammer.
Ein Knochenkrieger nach dem anderen kroch aus dem Sarkophag und stürzte sich auf die Drei. Nur mit Mühe konnten Sie diesen Angriff abwehren. Als der letzte Knochenmann zu Boden ging breitete sich wieder Stille in der Kammer aus. Sie schauten sich um. Ein rotes Leuchten erschien, nicht weit von Ihnen entfernt. Das Leuchten kam näher. Erst als es in den schwachen Lichtkegel war, konnte man eine Gestalt wahrnehmen. Sie hatte die Größe von zwei ausgewachsenen Männern.
Die bedrohlich leuchtenden Augen blickten auf die Männer herab. Worte waren zu vernehmen. Worte voller Hass. "Ihr werdet jetzt sterben" "Ihr werdet hier niemals rauskommen" "Dies wird euer Ende sein"... Die Kreatur hob die linke Hand und murmelte etwas. Die Gliedmaßen der Männer wurden schwerer und schwerer. Sie konnten sich geradeso in den schweren Rüstungen auf den Füßen halten. Ein Kampf ging los. Die starken Mächte der dunklen Magie gegen drei angeschlagene Krieger. Schnell gingen die Männer zu Boden. Das Licht ging aus.
Einige Minuten später kam Irakas zu sich. Erst als sich seine Augen an die Finsternis gewöhnt hatten konnte er die Umrisse der Gestalt sehn. Sie beugte sich über Gregor, welcher starr nach oben zu den furchterregenden roten Augen der Kreatur blickte. Irakas kroch leise an die beiden ran. Langsam zog er sich am steinernen Sarkophag hoch. Er atmete einmal tief durch. Die staubige Luft biss sich in seine Lungen. Dann begann er wackeligen Schrittes in die Richtung der Kreatur zu gehen. Im letzten Moment zog er sein Schwert und bohrte es mit allerletzter Kraft in den moderen Körper der Kreatur herein.
Die Kreatur schien keinen Schmerz zu kennen. Sie drehte sich langsam um und blickte Irakas an, welcher kraftlos auf die Knie ging. Abermals erhebte sich die linke Hand der Kreatur. Irakas kniff die Augen zu und schaute zu Boden. Noch bevor ein Spruch von den Lippen ging gab es ein dumpfes Geräusch. Die Kreatur ging zu Boden. Dann kam Gregor zum Vorschein. Er zog seine Klinge aus der Kreatur heraus und stütze sich anschließend mit Dieser ab. Nach einigen Sekunden voller Stille rappelten sich Irakas und Nevyn auf. Ein immer lauter werdendes Grollen erschien. Die Luft im Raum war voller Staub. Nach wenigen Momenten konnte man erkennen, dass der Ausgang frei lag. Die Krieger schleppten sich Richtung Ausgang. Sie wollten nur noch an die Oberfläche.
Verhängnisvolle Jagd
-
Nevyn Silberhand
"FÜR TEMORA!"
Langsam wurde er heiser, so oft hatte er in der letzten Stunde den Schlachtruf geschrien.
Doch noch immer krochen immer neue Skelette und andere Scheußlichkeiten aus den Sarkophagen.
Der Weg war noch immer von Tonnenschweren Felsbrocken blockiert, die sie hier in der Gruft eingeschlossen hatten.
Schnell warf er einen flüchtigen Blick auf seine beiden Mitstreiter.
Beide konnten sich noch auf den Beinen halten und schwangen ihrerseits die Klingen.
Gut.
Jeder kleine Fehler konnte sich schnell als tötlich erweisen.
Sie waren hier hinuntergestiegen, um den Elfen zu suchen, der ihnen kurz vorher begegnet war...
Kurz darauf hatte die Erde gebebt und Schutt war von der Decke herabgestürzt.
Mit Müh und Not hatten sie sich geradenoch nach oben an die Oberfläche retten können.
Doch da war ja noch der Elf! Es wäre unverantwortlich gewesen, den dort unten zu belassen.
Und dann dieser Söldner, der ihnen nicht geglaubt hatte.
Mit einem Hauch Zufriedenheit warf Nevyn einen erneuten Blick auf den Mann in grüner Rüstung, der soeben ein Skelett zu Boden schlug.
Der würde gewiss nicht mehr am Wort eines Temoragläubigen zweifeln!
Mit einem Tritt beförderte er den Untoten vor sich ein Stück von sich weg und schlug ihm mit seiner Silberklinge
den Kopf ab.
Eine kurze Verschnaufpause...gerade Zeit genug, den Schnitt am Oberarm notdürftig zu verbinden...
Dann mit einem Mal wurde es still im Raum.
Eine Gestalt löste sich aus den Schatten, die über die Wände flackerten.
Ein Lichfürst, doch anders als die, denen Nevyn bisher gegenübergestanden hatte.
Die roten Augen glommen wie Kohlestücke im eingefallenen Gesicht und dann sprach das Ungeheuer:
"Ich werde Euch das Fleisch vom Leib reissen und Eure Knochen werden mir dienen...!
Seine Mitstreiter waren vor Furcht wie gelähmt.
Herr Relben wollte gar mit dem Monster verhandeln!
Er flehte um Gnade, doch die finstere Kreatur Kra'thors lachte nur und beschwor eine weitere Horde Untote.
Mit einem erneuten Schlachtruf wollte Nevyn sich eben auf die neue Bedrohung werfen, als ihn ein
"Nein, Nicht! Dann tun sie uns vielleicht nichts!" von seinem Mitstreiter entsetzt aufkeuchen lies.
Das konnte doch nicht dessen Ernst sein!?
Dieser kurze Moment der Unachtsamkeit reichte.
Nevyn erhielt einen heftigen Schlag auf den Kopf, der ihn auf die Knie zwang.
Dann ein weiterer Hieb...und ihm wurde schwarz vor Augen...
Als er sich kurze Zeit darauf wieder hochrappelte, schienen seine Kampfgefährten zur Besinnung gekommen zu sein.
Auch wenn ihm jeder Knochen im Leib schmerzte, beteiligte sich er sich so gut es eben ging am heftigen Kampf, der
um ihn herum tobte.
Als der letzte Untote gefallen war und sie schlussendlich auch den Lich bezwungen hatten, wurde das Licht in der
Kammer wieder etwas heller.
Und, Temora sei Dank!, auch die Steine vor dem Eingang begannen ihre feste Form als Mauer zu verlieren und polterten in einem wilden Durcheinander zur Seite.
Der Weg nach draußen war wieder frei...
Langsam wurde er heiser, so oft hatte er in der letzten Stunde den Schlachtruf geschrien.
Doch noch immer krochen immer neue Skelette und andere Scheußlichkeiten aus den Sarkophagen.
Der Weg war noch immer von Tonnenschweren Felsbrocken blockiert, die sie hier in der Gruft eingeschlossen hatten.
Schnell warf er einen flüchtigen Blick auf seine beiden Mitstreiter.
Beide konnten sich noch auf den Beinen halten und schwangen ihrerseits die Klingen.
Gut.
Jeder kleine Fehler konnte sich schnell als tötlich erweisen.
Sie waren hier hinuntergestiegen, um den Elfen zu suchen, der ihnen kurz vorher begegnet war...
Kurz darauf hatte die Erde gebebt und Schutt war von der Decke herabgestürzt.
Mit Müh und Not hatten sie sich geradenoch nach oben an die Oberfläche retten können.
Doch da war ja noch der Elf! Es wäre unverantwortlich gewesen, den dort unten zu belassen.
Und dann dieser Söldner, der ihnen nicht geglaubt hatte.
Mit einem Hauch Zufriedenheit warf Nevyn einen erneuten Blick auf den Mann in grüner Rüstung, der soeben ein Skelett zu Boden schlug.
Der würde gewiss nicht mehr am Wort eines Temoragläubigen zweifeln!
Mit einem Tritt beförderte er den Untoten vor sich ein Stück von sich weg und schlug ihm mit seiner Silberklinge
den Kopf ab.
Eine kurze Verschnaufpause...gerade Zeit genug, den Schnitt am Oberarm notdürftig zu verbinden...
Dann mit einem Mal wurde es still im Raum.
Eine Gestalt löste sich aus den Schatten, die über die Wände flackerten.
Ein Lichfürst, doch anders als die, denen Nevyn bisher gegenübergestanden hatte.
Die roten Augen glommen wie Kohlestücke im eingefallenen Gesicht und dann sprach das Ungeheuer:
"Ich werde Euch das Fleisch vom Leib reissen und Eure Knochen werden mir dienen...!
Seine Mitstreiter waren vor Furcht wie gelähmt.
Herr Relben wollte gar mit dem Monster verhandeln!
Er flehte um Gnade, doch die finstere Kreatur Kra'thors lachte nur und beschwor eine weitere Horde Untote.
Mit einem erneuten Schlachtruf wollte Nevyn sich eben auf die neue Bedrohung werfen, als ihn ein
"Nein, Nicht! Dann tun sie uns vielleicht nichts!" von seinem Mitstreiter entsetzt aufkeuchen lies.
Das konnte doch nicht dessen Ernst sein!?
Dieser kurze Moment der Unachtsamkeit reichte.
Nevyn erhielt einen heftigen Schlag auf den Kopf, der ihn auf die Knie zwang.
Dann ein weiterer Hieb...und ihm wurde schwarz vor Augen...
Als er sich kurze Zeit darauf wieder hochrappelte, schienen seine Kampfgefährten zur Besinnung gekommen zu sein.
Auch wenn ihm jeder Knochen im Leib schmerzte, beteiligte sich er sich so gut es eben ging am heftigen Kampf, der
um ihn herum tobte.
Als der letzte Untote gefallen war und sie schlussendlich auch den Lich bezwungen hatten, wurde das Licht in der
Kammer wieder etwas heller.
Und, Temora sei Dank!, auch die Steine vor dem Eingang begannen ihre feste Form als Mauer zu verlieren und polterten in einem wilden Durcheinander zur Seite.
Der Weg nach draußen war wieder frei...