Die Vision des blutenden Himmels
Verfasst: Freitag 3. Juni 2005, 13:27
Wiedereinmal nahm der scheinbar endlose Zyklus von Tag und Nacht seinen Lauf. Der blasse, kalte Mond sollte die kräftige, wärmende Sonne wie so oft verdrängen und die Nacht einläuten. Dämmernd verfärbte sich der Himmel langsam, goldfarben, wie sie ihn für gewöhnlich sahen und die Sonne schien ihren Abschied preiszugeben, hinter der Bergkette, die Rahal im Süden hin umgab. Ein gemächliches Tummeln sah man zu dieser Zeit auf den Straßen und hier und dort, standen einige Menschen um sich über ihre Tageserlebnisse auszutauschen. Ein herrlicher Abend, der dank lauen Luftmassen richtig einlud, noch einen Humpen heben zu gehen oder sich benachbart zu treffen um die einklingenden Abendstunden gemeinsam zu genießen.
Abscheu, Ekel, Widerwärtigkeit spiegelte sich tief in seinem Inneren wieder. So viele von Ihnen auf den Straßen, in seiner Gegenwart. Waren sie zwar ansässig in ihrer Nähe, hieß es noch lange nicht, dass er sich mit ihnen halten musste. Hier und dort ein unscheinbares Lächeln sollte reichen um ihnen ausreichend aus dem Weg zu gehen. Zwar war ihre Rasse in Rahal nicht so verhöhnt, wie in den anderen Städten, doch wusste er, dass sie auch hier ihre Vormachtstellung seit langer Zeit verloren hatten. Warum nur? Das war eine der zwei Fragen, die er sich stellte, wenn er allein war.
Die zweite Frage glich eher einem komplexeren Wesen und mit ihr beschäftigte er sich auch diesen Abend einmal wieder ausführlicher, als der Himmel in seine „Blutphase“ überging, wie er es nannte denn diese war es, die ihn jedes Mal an die totale Auslöschung erinnerte, die bevorstand, die er sich schon seit Dekaden herbeiwünschte...
Wann entschließt sich Vater für die totale Auslöschung?
In seinen Visionen sah er das Leid, sah er sich und seine Rasse hinaufsteigen als der Tod gipfelt, in dem Moment als sich der Frevel sicher fühlte. Die blutende Färbung des Himmels läutet, so jedenfalls in seinen Visionen, den Untergang ein, den unwichtigen Verlust all jener, die sich diese Welt zu eigen machen wollten. Doch wann würde dieser Zeitpunkt ihm vergönnt sein?
Er ging ziellos durch die Gassen Rahals und verneigte sich vor dem Tempel, welcher dem Allmächtigen gewidmet war. Majestätisch ragte der Bau in den Himmel und war dem Wesen Alatars durchaus gerecht. Als er die Türen hinter sich schloss und in einer dunklen, kühlen Ecke durch ein nahes Fenster sah, verblasste die blutrote Färbung langsam aufgrund der fortschreitenden Zeit. Hier würde er versuchen weitere Gedanken zu sammeln...
Abscheu, Ekel, Widerwärtigkeit spiegelte sich tief in seinem Inneren wieder. So viele von Ihnen auf den Straßen, in seiner Gegenwart. Waren sie zwar ansässig in ihrer Nähe, hieß es noch lange nicht, dass er sich mit ihnen halten musste. Hier und dort ein unscheinbares Lächeln sollte reichen um ihnen ausreichend aus dem Weg zu gehen. Zwar war ihre Rasse in Rahal nicht so verhöhnt, wie in den anderen Städten, doch wusste er, dass sie auch hier ihre Vormachtstellung seit langer Zeit verloren hatten. Warum nur? Das war eine der zwei Fragen, die er sich stellte, wenn er allein war.
Die zweite Frage glich eher einem komplexeren Wesen und mit ihr beschäftigte er sich auch diesen Abend einmal wieder ausführlicher, als der Himmel in seine „Blutphase“ überging, wie er es nannte denn diese war es, die ihn jedes Mal an die totale Auslöschung erinnerte, die bevorstand, die er sich schon seit Dekaden herbeiwünschte...
Wann entschließt sich Vater für die totale Auslöschung?
In seinen Visionen sah er das Leid, sah er sich und seine Rasse hinaufsteigen als der Tod gipfelt, in dem Moment als sich der Frevel sicher fühlte. Die blutende Färbung des Himmels läutet, so jedenfalls in seinen Visionen, den Untergang ein, den unwichtigen Verlust all jener, die sich diese Welt zu eigen machen wollten. Doch wann würde dieser Zeitpunkt ihm vergönnt sein?
Er ging ziellos durch die Gassen Rahals und verneigte sich vor dem Tempel, welcher dem Allmächtigen gewidmet war. Majestätisch ragte der Bau in den Himmel und war dem Wesen Alatars durchaus gerecht. Als er die Türen hinter sich schloss und in einer dunklen, kühlen Ecke durch ein nahes Fenster sah, verblasste die blutrote Färbung langsam aufgrund der fortschreitenden Zeit. Hier würde er versuchen weitere Gedanken zu sammeln...