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Tod eines Druiden..

Verfasst: Donnerstag 15. Februar 2007, 15:59
von Lukan
Sie werden ihn finden, Lukan, vor seinem Haus. Die geöffneten blauen Augen gen Himmel gerichtet, als scheine er einen Fleck dort zu fixieren.
In den Händen hält er eine Löwenzahnblume.
Auf den ersten Blick scheint es, als würde er vor sich hin träumen, doch ist sein Körper bereits starr.
Der Lebenshauch hat ihn verlassen, sein Leben ist übergegangen in den Kreislauf des Lebens. Nichts wird ihn mehr wecken können in seinem ewigen Schlaf.
Dinge sind in den Kisten zu finden, die anscheinend einst dem Druiden gehört haben..
Argos wird etwas finden genauso wie Irmion die alte Rüstung seines früheren Lehrers, ebenso wie die Schlüssel zum großen Haus und Shaja, als schien er gewusst zu haben, dass etwas nicht in Ordnung ist..
Doch ist seine Zeit verstrichen und jemandes neue Zeit wird folgen...

Verfasst: Freitag 16. Februar 2007, 00:18
von Kanubio Bunjam
Als Kanubio die Botschaft erfährt, ist er zutiefst betrübt. Vieles ist in den letzen Tagen nicht so gelaufen, wie er es sich gewünscht hätte. Sein Kopf ist voll wirrer Gedanken und wilder Überlegungen, sein Herz ist schwer … und nun auch noch das! Er war nicht oft mit Lukan zusammen gewesen, aber das Gefühl zu haben, dass da immer einer wäre, der ein offenes Ohr für ihn hätte und ihm mit seiner Weisheit und Erfahrung Unterstützung bot, gab ihm eine gewisse Sicherheit.

Lukan ist nicht mehr. Schwermütig, ja der Verzweiflung nahe, läuft Kanubio durch den Wald, seine Umwelt gar nicht wahrnehmend, bis hinauf zur alten Elfenstadt, wo er sich erschöpft auf einem Baumstamm niederlässt und eine Weile den Stimmen der Vögel lauscht. Seine Gedanken wandern zurück in eine Zeit, in der es in seinem Leben ähnlich chaotisch zuging wie heute. Damals hatte ihm Lukan sehr geholfen, seine wirren Grübeleien zur Ruhe zu bringen und den richtigen Weg zu finden. Und jetzt?

Erst, wenn ein guter Freund gegangen ist, weiß man, was fehlt.

Aber Kanubio würde Lukan nicht so schnell vergessen. Er steht auf und blickt sich um. Eine verloschene Laterne fällt ihm ins Auge. Er geht hin und bringt sie zum Leuchten. Für Lukan. Da gibt es noch mehr Laternen! Kanubio entzündet sie alle, bis die ganze Stadt in hellem Licht erstrahlt. Lukan zu Ehren. (Die Elfen würden wohl nichts dagegen haben.) Und er nimmt sich vor, das Licht in der Elfenstadt am Leben zu erhalten, bis sein Schmerz über Lukans Tod überwunden wäre.