Das ist alles nur geklaut, das ist eigentlich Rahaler's.
Verfasst: Mittwoch 14. Februar 2007, 01:02
[OOC-Anmerkung im Voraus: Es wurde auch nicht der geringste Krümel aus einer der Truhen im Kistenhaus geklaut. Lediglich lose herumliegende Erze wurden von uns um nicht ganz 20% vermindert.]
Tiefe Nacht lag über Gerimor, als fünf vermummte Gestalten gleichzeitig von ihren Pferden stiegen, in die Knie gingen und so synchron, als seien sie Spiegelbilder, die Hufe ihrer Tiere dick mit Fell umwickelten, damit die beschlagenen Hufe keinen Laut von sich geben sollten, so sie im Schnee auf einen Stein träten. Die Pferde wurden aneinander gebunden und der Späher machte sich auf den Weg voraus um nach Gefahren Ausschau zu halten und den Nachfolgenden einen Weg zu weisen.
Als wenig später der Ruf eines nächtlich gestörten Wiederhopfes erklang, das verabredete Zeichen, betraten die restlichen Tiefländer den Boden des heiligen alatarischen Reiches.
Am voran gegangenen Nachmittag hatten die Späher entdeckt, dass die rahalische Mine nach aussen hin eingestürzt sei und das Lagerhaus davor nicht mehr besucht wurde, obwohl dort noch immer wertvolles Erz lagerte. Da das Lagerhaus ausserhalb des schützenden Gebirges stand und die Wachen ihren Dienst auf die schreckliche Pantherpforte beschränkten, war der Entschluss schnell gefasst: Man würde das Erz der Rahaler rauben und es gegen sie benutzen. Dem feindlichen Gut kam so ein doppelter Wert zu, er fehlte dem Feind und nutzte den Clans.
Aus diesem Grund bewegten sie sich zu so später Stunde auf feindlichem Boden, Almarr, Eldjarn, Keikya, Skallagrim und Falk selbst bahnten sich vorsichtig, auf jedes Geräusch achtend ihren Weg am Rande des Gewässers entlang.
Almarr, immer voraus, lockte den Zug mit seinen Vogelrufen und hielt Acht auf seinen Jarl und die Bunjams. Er stockte erst als der kleine Trupp mit seinen sechs Pferden nahe an den Torwachen Rahals vorbei musste. Vorsichtig ließ er sich nieder und robbte im Schnee hinter einen Baum zu dessen Füssen ein kleiner Strauch ihn vor den Blicken der Wächter verbarg, mit hellen Augen behielt er diese im Blick und bediente sich eines kleinen Ästchens, welches er wie vom Wind bewegt winken ließ, um seinen Gefährten erkennen zu geben dass sie sich langsam vortasten sollten. Diese gehorchten sofort, ein jeder legte dem Pferd das er führte eine Hand beruhigend auf die Nüstern und führte es langsam, ganz langsam und vorsichtig weiter. Es dauerte beinahe eine halbe Stunde bis sie diese gefährliche Stelle passiert hatten. Doch der schwierigste Teil lag noch vor ihnen, denn sie würden diesen Weg mit voll beladenen Pferden wieder gehen müssen.
Unter Aufbietung all ihrer Vorsicht erreichten sie das Kistenhaus. Der kalte Schweiss lag Falk auf der Stirn. So nahe an Rahal hatte er noch nie einen Trupp von Tiefländern geführt der im Kampf so unerfahren war. Würde Rahal sie bemerken, wäre das ihr Ende und er hätte den Tod von Vier hervorragenden, jungen Leuten zu verschulden.
Doch bisher hatte man sie nicht bemerkt und jetzt begann der spaßige Teil des Raubzugs. Mit einem freudigen Jauchzen wurden die Kisten aufgebrochen, deren Inhalt sich auf den Boden des Lagerhauses ergoss. Und währen Skallagrim und Almarr Wache standen und Keikya die Pferde aus ihrer eigenen Zucht ruhig hielt, waren Eldjarn und Falk damit beschäftigt die feindlichen Güter möglichst schnell in Kisten, Fässer und Säcke zu schaufeln und diese auf die Packtiere zu laden. Wenn man sie nicht aufhalten würde, hätte sich der Raubzug mehr als gelohnt.
Und als Raubzug feindlicher Güter wurde es betrachtet, nicht als Diebstahl. Denn der Feind weiss was er zu erwarten hat während der Bestohlene oft noch angelächelt wird. Die Tiefländer empfanden ihr Tun einfach nicht als unehrlichen Diebstahl, sondern als ehrlichen und aufrichtigen Raubzug. Wenn Rahal nicht klug genug war die eigenen Vorräte an Kohle und Kupfer zu bewachen, dann war es selber Schuld wenn seine Feinde sich bedienten.
Schließlich wurden die Pferde unruhig, die gewaltigen Muskeln der Tiere spannten sich unter der Last und auch die Tiefländer luden sich alle bis auf Almarr der weiterhin als Pfadfinder dienen musste einen grossen Sack auf. So machte man sich auf den Rückweg und auch diesmal gelang es unter Mühen und grossem Zeitaufwand die Torwachen ungesehen hinter sich zu lassen. Zum Glück der Tiefländer schien der eine sehr müde, während der andere Wächter sich immer wieder in den Schatten der Tore verzog und nach einem Seitenblick auf seinen Kollegen, schnell einen heimlichen Schluck aus einer Flasche zu sich nahm.
Was die Tiefländer nicht bemerkten waren die Löcher und Risse in ihren Kisten und Säcken, viel ging nicht verloren, doch hinterließ der heimliche Zug eine langsam immer undeutlicher werdende Fährte aus Erzkrumen die man am Morgen würde verfolgen können.
Doch für diese Nacht sollte niemand mehr auf die hochgewachsenen Gestalten mit den Packpferden aufmerksam werden. Wenig später hatte der Nachtvogel noch dreimal gerufen und man konnte die Grenze des feindlichen Reiches endlich hinter sich lassen. Erst noch ein Stück weiter fort erlaubte man sich ein höhnisches Gelächter und die üblichen Prahlereien wurden etwa in der Gegend von Bajard laut. Doch zum Glück verstand niemand dem die Gesellschaft mit den Packpferden begegnete ihre Sprache. Aus dem Raub einiger, wenig wertvoller Erze aus einem Lagerhaus ausserhalb Rahals wurde eine Prahlerei bei der man direkt unter den Augen der Torwachen vorbeigeschlichen und die gesamten rahaler Erzvorträte gestohlen hatte. In ihrem Hochgefühl nach dem gelungenen Raub, merkten sie nicht einmal dass die Spur der Erzkrümel welche die Packtiere verloren sich beinahe bis nach Grimwould zog.
Tiefe Nacht lag über Gerimor, als fünf vermummte Gestalten gleichzeitig von ihren Pferden stiegen, in die Knie gingen und so synchron, als seien sie Spiegelbilder, die Hufe ihrer Tiere dick mit Fell umwickelten, damit die beschlagenen Hufe keinen Laut von sich geben sollten, so sie im Schnee auf einen Stein träten. Die Pferde wurden aneinander gebunden und der Späher machte sich auf den Weg voraus um nach Gefahren Ausschau zu halten und den Nachfolgenden einen Weg zu weisen.
Als wenig später der Ruf eines nächtlich gestörten Wiederhopfes erklang, das verabredete Zeichen, betraten die restlichen Tiefländer den Boden des heiligen alatarischen Reiches.
Am voran gegangenen Nachmittag hatten die Späher entdeckt, dass die rahalische Mine nach aussen hin eingestürzt sei und das Lagerhaus davor nicht mehr besucht wurde, obwohl dort noch immer wertvolles Erz lagerte. Da das Lagerhaus ausserhalb des schützenden Gebirges stand und die Wachen ihren Dienst auf die schreckliche Pantherpforte beschränkten, war der Entschluss schnell gefasst: Man würde das Erz der Rahaler rauben und es gegen sie benutzen. Dem feindlichen Gut kam so ein doppelter Wert zu, er fehlte dem Feind und nutzte den Clans.
Aus diesem Grund bewegten sie sich zu so später Stunde auf feindlichem Boden, Almarr, Eldjarn, Keikya, Skallagrim und Falk selbst bahnten sich vorsichtig, auf jedes Geräusch achtend ihren Weg am Rande des Gewässers entlang.
Almarr, immer voraus, lockte den Zug mit seinen Vogelrufen und hielt Acht auf seinen Jarl und die Bunjams. Er stockte erst als der kleine Trupp mit seinen sechs Pferden nahe an den Torwachen Rahals vorbei musste. Vorsichtig ließ er sich nieder und robbte im Schnee hinter einen Baum zu dessen Füssen ein kleiner Strauch ihn vor den Blicken der Wächter verbarg, mit hellen Augen behielt er diese im Blick und bediente sich eines kleinen Ästchens, welches er wie vom Wind bewegt winken ließ, um seinen Gefährten erkennen zu geben dass sie sich langsam vortasten sollten. Diese gehorchten sofort, ein jeder legte dem Pferd das er führte eine Hand beruhigend auf die Nüstern und führte es langsam, ganz langsam und vorsichtig weiter. Es dauerte beinahe eine halbe Stunde bis sie diese gefährliche Stelle passiert hatten. Doch der schwierigste Teil lag noch vor ihnen, denn sie würden diesen Weg mit voll beladenen Pferden wieder gehen müssen.
Unter Aufbietung all ihrer Vorsicht erreichten sie das Kistenhaus. Der kalte Schweiss lag Falk auf der Stirn. So nahe an Rahal hatte er noch nie einen Trupp von Tiefländern geführt der im Kampf so unerfahren war. Würde Rahal sie bemerken, wäre das ihr Ende und er hätte den Tod von Vier hervorragenden, jungen Leuten zu verschulden.
Doch bisher hatte man sie nicht bemerkt und jetzt begann der spaßige Teil des Raubzugs. Mit einem freudigen Jauchzen wurden die Kisten aufgebrochen, deren Inhalt sich auf den Boden des Lagerhauses ergoss. Und währen Skallagrim und Almarr Wache standen und Keikya die Pferde aus ihrer eigenen Zucht ruhig hielt, waren Eldjarn und Falk damit beschäftigt die feindlichen Güter möglichst schnell in Kisten, Fässer und Säcke zu schaufeln und diese auf die Packtiere zu laden. Wenn man sie nicht aufhalten würde, hätte sich der Raubzug mehr als gelohnt.
Und als Raubzug feindlicher Güter wurde es betrachtet, nicht als Diebstahl. Denn der Feind weiss was er zu erwarten hat während der Bestohlene oft noch angelächelt wird. Die Tiefländer empfanden ihr Tun einfach nicht als unehrlichen Diebstahl, sondern als ehrlichen und aufrichtigen Raubzug. Wenn Rahal nicht klug genug war die eigenen Vorräte an Kohle und Kupfer zu bewachen, dann war es selber Schuld wenn seine Feinde sich bedienten.
Schließlich wurden die Pferde unruhig, die gewaltigen Muskeln der Tiere spannten sich unter der Last und auch die Tiefländer luden sich alle bis auf Almarr der weiterhin als Pfadfinder dienen musste einen grossen Sack auf. So machte man sich auf den Rückweg und auch diesmal gelang es unter Mühen und grossem Zeitaufwand die Torwachen ungesehen hinter sich zu lassen. Zum Glück der Tiefländer schien der eine sehr müde, während der andere Wächter sich immer wieder in den Schatten der Tore verzog und nach einem Seitenblick auf seinen Kollegen, schnell einen heimlichen Schluck aus einer Flasche zu sich nahm.
Was die Tiefländer nicht bemerkten waren die Löcher und Risse in ihren Kisten und Säcken, viel ging nicht verloren, doch hinterließ der heimliche Zug eine langsam immer undeutlicher werdende Fährte aus Erzkrumen die man am Morgen würde verfolgen können.
Doch für diese Nacht sollte niemand mehr auf die hochgewachsenen Gestalten mit den Packpferden aufmerksam werden. Wenig später hatte der Nachtvogel noch dreimal gerufen und man konnte die Grenze des feindlichen Reiches endlich hinter sich lassen. Erst noch ein Stück weiter fort erlaubte man sich ein höhnisches Gelächter und die üblichen Prahlereien wurden etwa in der Gegend von Bajard laut. Doch zum Glück verstand niemand dem die Gesellschaft mit den Packpferden begegnete ihre Sprache. Aus dem Raub einiger, wenig wertvoller Erze aus einem Lagerhaus ausserhalb Rahals wurde eine Prahlerei bei der man direkt unter den Augen der Torwachen vorbeigeschlichen und die gesamten rahaler Erzvorträte gestohlen hatte. In ihrem Hochgefühl nach dem gelungenen Raub, merkten sie nicht einmal dass die Spur der Erzkrümel welche die Packtiere verloren sich beinahe bis nach Grimwould zog.