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Die Steinerne Faust der Mine Lameriasts

Verfasst: Montag 5. Februar 2007, 16:25
von Der Erzähler
Dumpfes Poltern und Rascheln der kleineren herabstürzenden Steine begleitet den immer stärker werdenden, aufkommenden Wind auf Lameriast nahe des Einganges zur Mine. Von Westen her peitschen die Winde gegen den kahlen Fels der sich erhebenden Berge und lassen nach und nach loses Gestein herab in die Tiefe sinken. Immer stärker beginnt der aufkommende Wind bereits schon über den Gipfel zu wirbeln und vereinzelt verschneite Stellen aufzuwirbeln.
Im Gestöber des Schnees erblicken die Augen derer, welche es noch wagen sich nahe der Mine zu befinden, wie sich die starken Winde immer mehr an den Windes des nahen Meeres nähren und zu einem kraftvollen Sturm heranwachsen. Immer stärker schwingen sich die Winde auf und aufgewirbelter Schnee, Steine und der Staub der Mine verschlechtern mehr und mehr die Sicht der nunmehr fast schon flüchtenden verbleibenden Arbeiter. Mehrere male bereits kündigte ein nicht sehr lautes, aber in seiner dumpfen, fast schon brüllenden Wucht bedrohliches Donnern innerhalb des Berges ein größeres Unheil an.
So geschah es alsbald, dass einer der oberen, vom Wind bereits glatt geschliffenen Bäume unter einem hellen Knirschen, einem betrübten Seufzen gleich, seinen Stand verlor und in der Mitte umknickte.

Sein massiver Stamm rollt den Abhang hinunter, immer schneller dreht er sich und stößt einzelne kleine, lose Steine von der Oberfläche des Berges ab und verwundet jenen so immer mehr. Von einem kurzen Vorsprung aus fliegt der hinabstürzende Rest des Baumes auf das kleine hölzerne Gestell vor der Mine und bricht so zwei der oberen Holzpfähle beinahe entzwei. Immer mehr Steine beginnen jenen Weg zu folgen und poltern von der Kuppe und den Hängen des Berges hinab und scheinen fast schon das Rauschen des Sturmes zu übertönen als sich mit einem kräftigen Ruck ein Schwall von mehreren mannsgroßen Steinbrocken unweit des zurückgeblieben Baumstumpfes von dem festen Gestein löst wie eine mächtige Faust hinab rast. Die steinernen Schläge hageln auf das Gestell hinab und schlagen fast ungebremst auf die darin befindlichen Kisten ein und begraben jene mit ohrenbetäubendem Lärm der Dumpfen, krachenden Schläge unter sich.

Nach nur wenigen Momenten scheint der Spuk vorbei, nur noch ein laues Lüftchen weht um die Gipfel der Berge herum um der seichte Nebel aus aufgewirbeltem Schnee, dem vielen Staub und kleinsten Steinchen lichtet sich und möge so einen Blick auf das zerstörte Holzkonstrukt bieten. An einigen Stellen blitzt das Eisen der Kisten hervor, gesplitterte Holzpfähle säumen wie ein bezeichnender Rahmen die Umrisse des einstigen Lagers und die gefallenen Steine ragen in der Mitte empor.

Mit Leichtigkeit hatten die Steine das doch recht stabile Gebilde aus Holz und Nägeln vernichtet und noch immer ragen einige größere und kleinere Felsbrocken am Rand des Berghanges bedrohlich empor als würden sie wie wachende Augen nur noch darauf warten, die Macht ihrer Selbst erneut unter Beweis stellen zu können… wohl würde man einen Weg finden müssen, jenen Ort sicherer zu bebauen um nicht erneut von der steinernen Faust des Berges dahin gerafft zu werden.

Verfasst: Montag 5. Februar 2007, 17:37
von Deril Sohran
Entsetzen packte ihn als er das Rumpeln und dröhnen hörte.
Einige staubkörnchen und kleinere steine rieselten von der Minendecke und Deril befürchtete das schlimmste.
Wie oft hatte er versucht, andere bergleute anzuhalten, die mine im inneren und äusseren sicherer zu machen.
Vergebens.
Die meistens noch jungen Leute, wollten nicht hören.
Sie interessierte nur der reichtum des berges.
Ihnen war es meistens egal was in der mine passierte wenn sie fertig waren mit der arbeit.
Manchmal sehnte er schon fast ein unglück herbei, damit sie es lernten, das ein gesichertes arbeiten wichtiger war als raffgier.
War es heute soweit ?
Er stürmte aus der Mine und neben ihm prasselten faustgroße Steine in den Schnee.
Er rannte weit.
30 oder mehr meter entfernt blieb er endlich stehen udn richtete den Blick nach hinten.
Zerstörung.
Das Dach was irgendwelche Pfuscher dort notdürftig errichtet hatten und mit viel zu dünnen stützen darunter, ward ein Opfer des Steinregens.
Einige Kisten lagen dort zertrümmert.
Andere Verschüttet und wieder andere so stark zerbeult, das Deril sich nicht vorstellen wollte, was wohl aus Menschen geworden wäre , wenn sich jemand dort aufgehalten hätte.
" Hab ichs nicht immer wieder gesagt " brummte er.
" Aber nein, lasst den alten doch faseln, wir wissen ja alles besser. "
Innerlich lachte er, doch nach aussen war ihm nicht nach lachen zumute.
Im augenblick schwieg der Berg, doch das konnte sich jederzeit ändern.
Vorsichtig machte er sich an die Arbeit, all jene Kisten aus den Trümmern zu bergen, die nicht zerstört waren.
Die welche zu schwer waren umschlang er mit einem Seil und band jenes an die Pferde, auf das sie ihre Kraft einsetzten.
Irgendwann fand er in dem Geröll auch seine eigene Kiste.
Wenigstens hatte er darin Werkzeuge.
So arbeitete er emsig ud hoffte das bald noch mehr Bergleute kamen, dieses Desaster zu beseitigen.
Danach so hoffte er waren vielleicht endlich andere bergleute bereit, die Mine aussen und vor allem innen, sicherer zu machen.

Verfasst: Montag 5. Februar 2007, 17:44
von Kelgor Mar Hent
Zur Nachmittagsstund brach ich auf, um meiner Tätigkeit an jenem Berg nachzugehen. Auf meinem treuen Begleiter sah ich von weitem schon die Umrisse des Berges. Als er immer grösser vor mir Empor ragte trieb ich ihn an um eilig den alten Stollen zu erreichen. Dort angekommen erblickte ich ein Bild des Grauens, Felsen lagen mir in meinem Weg, Hölzer ragten aus dem Schneebedeckten Boden und ein Geruch von Staub machte sich in meiner Nase breit. Vorsichtig näherte ich mich jener Holzkonstruktion die zuvor dort empor ragte, um ausschau nach meiner Kiste zu halten. Ich fand sie noch mit Staub bedeckt jedoch unversehrt und schleifte sie ein wenig aus dem Trümmerhaufen, setzte mich auf den Deckel der Kiste, Starrte auf das Schrecken das vor mir geschehen war und versank in Gedanken.

Es muss einige Zeit vergangen sein, denn die Dunkelheit nahm langsam die Überhand an. Plötzlich kam mir jener Einfall. Ich sprang auf und entfachte meine Lampe, ich suchte die Namen der Besitzer jener Kisten die ich bei meiner Suche freilegte. Einen Kohlestift in meinen Händen haltend notierte ich mir die ich noch erkennen konnte und machte mich auf. Nach meinem treuem Begleiter pfeiffend hetzte ich auf jenen zu und Stieg eilig auf seinen Rücken. Ich überlegte einen moment wo man jetzt fähige Schmiede finden kann die mir bei meinem Plan beiseite stehen würden. Auch Schreiner, Schneider und kräftige Krieger gehörten zu meiner Suche um jenes Projekt möglich zu machen.

Ich suchte in Tavernen, klopfte an Türen und schickte einen Boten los um jene zu finden. Dem Boten erklärte ich, ich benötige einige Schmiede die mir sowohl mit Eisenbarren als auch mit Tat zur seitestehen wollen, Um eine Eisenplatte zu Schmieden die der Faust des Berges Standhalten könnte. Auch Schreiner brauche ich da jene Platte ein enormes Gewicht bedeuten sollte, und dies nur Stämmen bewgen zu sei. Anbei noch die Starken Krieger jene das Gewicht, und sei es nur eine Handbreit , Heben können. Diese Platte muss nur einen Stabielen Untergrund haben wobei man auch eine erhebliche Menge an Steinen dafür benötigen würde. Schneider müssten Starke Seile flechten damit man die Platte ziehen kann. Auch dachte ich mir man muss die Platte etwas angeschrägt an den Berg lehnen, damit herabfallende Felsen daran weitergeleitet werden.All jene solle er suchen und über den Vorschlag unterweisen und einen Tag festhalten an jenem man dieses Werk beginnen könne.

Verfasst: Montag 5. Februar 2007, 19:22
von Torina
Als sie zur Mine kam , bot sich ihr ein Bild des Grauens, Steinnebel lag noch in der Luft, erschrocken schaute sie zu dem ehemaligen Unterstand sie sah Herrn Sohran und fragte sogleich was passiert sei, er erzählte es ihr, erschrocken meint sie so etwas habe ich schon lange erwartet! Konnte es doch nicht ewig so weiter gehen mit dem Raubbau der Mine niemand kümmerte sich außer ihr die Mine ein wenig abzustützen.

So spannte sie auch ihrem Pferd ein Seil an und band sie um eine Kiste die aus dem Schutt heraus ragte. „Ziehhhh mein Guter, Zieeehhhhh“!!! rief sie ihrem treuem Begleiter zu.

Nach einiger Zeit und einigen Kisten die geborgen werden konnten, machten sie sich daran die kleineren Steine weg zu schaffen.
Wir brauchen Hilfe alleine werden wir es nicht schaffen, es sind sicherlich etliche Mannen nötig um dies hier weg zu schaffen und neu zu errichten.
Vielleicht würde man dann auch endlich an das abstützen des Mineninneren denken.

Verfasst: Montag 5. Februar 2007, 23:20
von Polgara Varga
.. erst klang es nur wie ein Gerücht, das von fern bis zu der Schmiede der Burg drang..“Ein Bergschlag im Küstengebirge!... Eine riesige Gerölllawine hat die Mine zerstört!... Opfer sind zu befürchten!“
Polgaras Hand entfiel fast der Schmiedehammer, als ihr klar wurde, was das eigentlich bedeutete. Wenn die Mine eingestürzt wäre, das Ende des freien Handwerks würde es bedeuten. Dann fielen ihr alle die Edelerze in ihre Kiste im dem zugigen, wackligen Lager vor der Mine ein.
„Ja, Deril hatte recht gehabt, schon längst hätte sie etwas tun müssen!“

Jetzt hielt sie nichts mehr. Sie musste mit eigenen Augen sehen, was los war. Trotz der einsetzenden Dämmerung sah man schon auf große Entfernung den Staub der Lawine in der Luft hängen. Und dann… entsetzt weiteten sich ihre Augen… mannshohe Geröllbrocken übersäten die Schneefläche vor dem Mineneingang, die Mine selbst nur über eine Kletterpartie erreichbar und der Unterstand völlig zerstört.. hier und da sah man Kisten zwischen den Gesteinsbrocken hervorschauen. Herr Mar Hent schien in all der Verwüstung seine Kiste zu suchen.

„Was soll denn nun geschehen?“.. entfuhr es Polgara. Nun, Opfer gab es keine, erklärte Herr Mar Hent, zu Polgaras Erleichterung, doch habe er einen Plan, die Mine wieder sicher in Betrieb zu nehmen. Zunächst müsse man das Geröll beseite schaffen.. und dann einen stabilen Unterstand für das Lager und die kleine Schmiede schaffen.. sowie den Zugang und das Innere der Mine sichern.
Dazu brauche man jedoch eine größere Menge Material, Gold und Arbeitskräfte.

„Mmmh… am besten schreiben wir einen Aushang und bitten um Hilfe“, meinte Pol „ und befestigen ihn hier an der Mine!“ „ Und am besten auch überall auf Gerimor an allen Postkutschenstationen“, fügte Herr Mar Hent hinzu.

Gesagt – getan.. schon einige Stunden später flatterte der Aushang im leichten Abendwind:
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Um Spenden und Hilfe zum Wiederaufbau der Mine in Lameriast wird gebeten

Eine fürchterliche Gerölllawine hat einen Teil der Mine von Lameriast zerstört und das Innere der Mine unsicher werden lassen.
Um die Mine wieder sicher begehbar zu machen und ein festes Lager zu bauen, bitten wir um dringend benötigte Hilfe.


Gebraucht werden:
Hölzer, Eisen und Bausteine in größeren Mengen,
sowie kundige Hilfe bei der Holz- und Metallverarbeitung.
Auch Goldspenden sind sehr willkommen
.


Wir bitten jeden willigen, geneigten Helfer sich hier auf diesem Aushang einzutragen.

Für die betroffenen Minenarbeiter in Lameriast
Polgara Varga ....... Kelgor Mar Hent

Verfasst: Dienstag 6. Februar 2007, 01:32
von Falk Hinrah
Laut dröhnte des Lachen des Jarls durch die Nacht über Lameriast als es ihm gelang im fahlen Mondlicht den Schrieb zu entziffern.

"Das ist mal wieder typisch. Die Städter beuten den Berg aus, ohne dem alten im Berg die Ehre zu erweisen. Sie erzürnen das Element der Erde mit ihrer Gier und wenn seine Faust auf sie nieder fährt, um lange verdienten Urteilsspruch zu fällen. Dann wundern sie sich und sind plötzlich in heller Aufregung."

Er schüttelte den Kopf und warf den Zettel von sich.

"Sie werden es niemals begreifen. Ihre Gier drängt sie den alten Weg zu verlassen und sie sehen nicht dass die Wut der Elemente ihre eigene Schuld ist. Anstatt sich den Elementen zu fügen und mit dem Berg zu arbeiten statt gegen ihn wollen sie jetzt versuchen ihn zu zähmen. HAH gutes Gelingen. Nichts hält einer Mure stand. Wenn der Berg sich bewegt wird noch soviel Stein und Stahl ihn nicht mehr aufhalten. Aber vielleicht kommen sie ja noch auf die Idee die Druiden zu fragen, damit diese ihnen sagen können, wie man den Berg besänftigt damit es ney wieder geschieht."

Erneut schnaubte er und wendete sein Pferd, mit einem scharfen Schnalzen ließ er Eclaf antraben und setzte sich in Bewegung richtung Grimwould.

Verfasst: Dienstag 6. Februar 2007, 01:49
von Ronya Sotan
Verdreckt kam Torina am abend nach hause.
Nicht staubig voller Kohlendreck, wie man es gewohnt war nach ihrer arbeit, vielmehr als habe sie im Staub gewühlt.
Nach einer kurzen schilderung der Lage lies Ronya alle Anwesenden im Lager die nicht grade von der Jagt heimgekehrt waren, um das Lagerfeuer versammeln.
" Schwestern, wir werden jede ein Pferd nehmen, das nötigste an Waser und auch Lebensmittel aufladen und jenes zur Mine bringen. "
Die Anwesenden waren anfangs recht verwundert, erfuhren aber auch dann worum es ging und was passiert war.
" Ich möchte das wir alle dort mit anpacken und helfen wo wir helfen können.
Fragt die Leute was sie brauchen, versorgt sie mit frischen Wasser und Nahrung.
Baut ihnen notfalls ein Zelt für die Nacht, wir haben Übung darin. "
Zwar gab es Anfangs gemurmel aber schnell sahen alle ein das es wichtig war zu helfen.
Schlieslich war es auch ihre Mine, sie trugen immerhin Rüstzeug das aus den Metallen dieses Berges gefertigt wurde.
So konnte man zur frühen Abendstunde eine kleine Karawane aus Packpferden das Lager verlassen sehen.
Wenige Stunden später brannte ein fester Lagerfeuer an der Mine und stand ein Zelt in seinem Lichtschein.
Einige Schwestern verteilten den hungrigen frisches Wasser und andere halfen unter Torinas Anleitung, das Geröll zu beseitigen

Verfasst: Dienstag 6. Februar 2007, 15:45
von Corian Radon
Nachdem er an der Mine antraf und auf Polgara stoß unterhielten sich die beiden über das gescheen der Mine. Kurz berichtete sie ihm was sie sah und nachdem er sich die Mine ansah dämmerte ihm auch schon eine Idee für die Spenden. Eilig rannte er zu Polgara zurück und lediglich ansätze seiner Idee brachten sie auf die gleiche. Man könnte eine stabile Eisentruhe an der Mine aufstellen und ein Schild darüber anbringen dass daraf hinweisen würde, dass dort die Spenden gesammelt werden können. Polgara schien direkt ebenso begeistert von der Idee und kurze Zeit späterrafen sie sich an der Mine und jene Truhe zu fertigen und einen relativ sicheren Ort auszuwählen wo sie jene dann aufstellen würden. Bevor die beiden jedoch damit anfingen, schrieb sich Corian in der Liste der Helfer ein.

Verfasst: Dienstag 6. Februar 2007, 17:06
von Corian Radon
Gesagt getan, schnell wurde eine Eiserne Truhe angefertigt und direkt am Eingang aufgestellt und mit rotem Schild darüber versehen. Jetzt mussten nur noch die Spenden kommen und die nötigen Handwerker sich einschreiben. Polgara hatte nun einen Schlüssel zur Spendentruhe und gab Corian dann eine Kopie des Schlüssels, so hatten zmindest zwei schon mal Zugang zu der Truhe wenn der Bau dann beginnen würde. Ohne zu überlegen packte Corian direkt die ersten Steine und Eisenbarren in die Truhe, ebenso ein Säckchen mit Gold, der Anfang war gemacht. Jetzt würden nur och weitere Spenden fehlen, dann könne der Neuaufbau beginnen.

Verfasst: Dienstag 6. Februar 2007, 18:10
von Corian Radon
Nachdem die ersten Vorbereitungen getroffen waren, ritt er nach Hause und bereitete mit 3 Brettern notdürftig einen Untrgrund für eine Liste vor schrieb nun einen Text auf ein Pergament dass sich alle freiwillingen Handwerker darauf eintragen möchten und befestigte dieses auf dem hölzernen Untergrund.

Dann verfasste er noch einige Aushänge mit der Bitte nach Spenden zum Wiederaufbau der Mine welche er dann zur Bank brachte um sie von dort in das ganze Land Alathair verteilen zulassen.

Als auch dies erledigt war, hängte er noch eine Liste an der Mine über der Spendentruhe auf, auf der sich alle freiwilligen Handwerker die beim Wiederaufbau helfen möchten, eintragen konnten.

Zufrieden nickte er ehe er mit der Spitzhacke vorsichtig die Mine betrat um Baumaterial für die Renovierung zu sammeln.

Verfasst: Mittwoch 7. Februar 2007, 23:38
von Kelgor Mar Hent
Es ist nun zwei Tage her als das Unglück geschah, und ich erfreut die ersten Freiwilligen auf jener Liste vernehmen konnte. Ich stand vor dem Pergament und harrte einige Minuten nachdenklich davor aus. "Hmm Schmied, Schmied, das kann nicht sein. Keiner der Hölzer verarbeiten kann, kein Schneider". Ich rieb mir über das leicht stoppelige Kinn und fasste den Entschluss mich wieder auf die Suche zu begeben. Bei meiner abendlichen Geschäftsreise nach Bajard erkundigt ich mich bei der ansässigen Schneiderin nach Hilfe, die mir sogleich zusagte, starke Seile zu fertigen. Wieder Erfreut kehrte ich zurück zur Miene, wo ich auf Polgara traf. Wir sahen die Spenden durch um eine kleine Bilanz zu ziehen und waren überrascht wieviele doch Wert an die Bergleute legten. Wir sahen uns an und hatten beide den gleichen Gedanken, es fehlt ein fähiger Schreiner.

Aushang an der Mine

Verfasst: Dienstag 13. Februar 2007, 11:38
von Freerk
Nach langer Zeit, welche er auf Reisen wart, kommt Freerk an seine Lieblingsmine und erblickt die Kisten der Bergleute, die ohne Schutz im Freien stehen. Grübelnd hält er inne und denkt angestrengt nach, warum der hübsche Überbau wohl verschwunden ist. Nach einiger Zeit entfährt ein Seufzer seiner Kehle, er schüttelt den Kopf und flucht leise vor sich hin....
"Also heutzutage wird aber auch alles gestohlen...."

Er schreitet sodann zu den Kisten und sucht in dem Durcheinander nach der, auf der er sein Zeichen gemacht hat. Bald ist sie gefunden und er entnimmt ihr sein Werkzeug und seine Laterne. Sogleich macht er sich auf den Weg in die Mine. Als er fast schon in der Mine ist fällt ihm eine einzelne Kiste auf, über der sich eine Schrift befindet. Freerk hält inne und kratzt sich nachdenklich am Kopf. Plötzlich vernimmt er Schritte hinter sich, eine junge Bergfrau nähert sich ihm.

"Entschuldigt gute Frau, könnt ihr mir sagen was hier steht?"
Die junge Frau lächelt ihn an und nickt verhalten. Blinzelt dann einige Zeit auf das Geschriebene und erklärt ihm was dort steht. Interessiert hört er zu und nickt das eine oder andere Mal.
Nach kurzem Überlegen bittet er die junge Frau ihm etwas aufzuschreiben.

So entsteht eine Notiz, die er in die Kiste schiebt:

Seid mit gegrüßt werte Leute,

da ich hier sehr gerne Erze abbaue und mich ein wenig an den Kosten einer würdigen Ausbildungsstelle für die Jungschmiede der freien Insel beteiligen möchte und auch vermeiden möchte, dass meine Kiste rostet, erkläre ich mich gerne bereit zu dem Bau eine kleine Summe Geldes zuzugeben. Ich weiß nicht wie viel Geld man für sowas benötigt, würde aber gern schon einmal 250 Kronen zuschießen. Ferner würde ich den jungen Schmieden gerne ihre Steine zahlen, wenn diese nur die Arbeit teilen sie zu beschaffen. Jeden Stein, den ein junger Schmied zugibt den will ich am Tage des Baues mit 15 Schilling vergüten. Gleiches soll für jeden Baumstamm gelten, den junge Holzfäller dazu tun. Ferner teilt mir bitte mit wie viel Eisen ihr benötigt, dann will ich euch dieses geben. Wird mehr Geld benötig, so sagt mir nur wie viel ihr braucht.

"Daumenabdruck des Freerk"
darunter sein Name geschrieben

Verfasst: Donnerstag 15. Februar 2007, 14:27
von Polgara Varga
.. kühl wehte der Morgenwind ihr um die Ohren, als sie in der ersten Dämmerung an der Mine ankam. Ein neuer Arbeitstag. Im ersten fahlen Licht der Morgensonne sah die Mine und das Lager schon wieder ganz manierlich aus. Das meiste Geröll war zur Seite geschafft worden und die Truhen der Bergarbeiter waren, wenn auch recht beschädigt und zerbeult, wieder ordentlich aufgestapelt.
Viele hatten mitgeholfen, dass aus dem Unglück keine Katastrophe wurde, die vor allem junge Bergleute und Schmiede um ihre Lebensgrundlange gebracht hätte. Doch noch immer war die Mine unsicher und nicht ungefährlich, handbreite Klüfte hatten sich in dem Deckengewölbe aufgetan und jeder Minengang war immer noch ein Risiko.

Ein Blick in die Spendenkiste vor der Mine zeigte, dass recht reichlich Spenden für den Wiederaufbau zusammengekommen waren: Steine, Holzstützen und metallene Nägel und Schrauben, auch ein wenig Proviant und andere nützliche Dinge. Das Holz würde sicher noch nicht reichen, aber es fand sich genug Gold in der Kiste, dafür zu bezahlen. Allein Deril und Freerk hatten jeder ein kleines Vermögen gespendet, und auch sie hatte 50 Beutel schon bereitgestellt, um den Aufbau zu unterstützen.

Jetzt war es bald an der Zeit, einen verlässlichen Architekten zu finden, der sich der Aufgabe annehmen würde, die Mine zu sichern, eine Beleuchtung einzubauen, sowie eine regengeschützte Schmiede und einen Keller für das Kistenlager zu bauen.

Ein Brunnen wäre noch gut, hatte sie gestern mit Freerk besprochen, so dass man nicht immer das brackige, abgestandene Wasser aus der Tonne zum abschrecken edler Schmiedestahle benutzen musste. Die Waldläufer waren wohl die rechten, so eine Quelle mit der Rute zu suchen. Einen Boten hatten sie denn auch gleich zu dem nahe gelegenen Lager der Waldläufer geschickt, ob denn einer so freundlich wäre, bei der Suche zu helfen. – Wenn sie Glück hatten, waren die Waldläufer noch nicht weitergezogen.- bei ihnen wusste man ja nie – unstetige Gesellen, die sie waren.

Doch dann, pünktlich zum Hochstand der Sonne, kam Lamiro Dandreon, einer der Waldleute an der Mine vorbei, erbot seine Gruß und zog ohne viele Worte eine gebogenem, zweigabelige Weidenrute hervor. „Einen Brunnen wollt ihr bauen und sucht eine Quelle?“, fragte er wohl in ruhigem Tonfall. Polgara nickte und zeigte ihm das Gelände, wo sie wohl die neue Schmiede bauen wollten. Lamiro nickte bedächtig und versprach, nach den WasserAdern zu suchen, die den Schoß der Mutter durchziehen. Er packte die Rute locker an der beiden Gabelenden und hielt sie vor sich, ruhig und konzentriert das Gelände abschreitend.
Plötzlich schlug die Rute wie wild nach unten. „Da!.. Hier!“, rief Polgara ganz aufgeregt, hatte sie doch so etwas noch nie gesehen.
Bedächtig nickt Lamiro. „Grabt hier nach, hier kommt die Ader nahe an die Oberfläche!“

Das nun war kein Problem für einen geübten Bergarbeiter. Mit wenigen Pikenschlägen war wohl ein Loch von 2 Ellen Tiefe entstanden, noch ein Schlag – und Wasser begann von unten in das Loch hineinzusprudeln,

„Ihr solltet das Wasserloch mit ein paar Steinen befestigen, dass hier nicht alles überflutet und morastig wird“, riet Lamiro. „.. und auch einen Draht in das Loch einbringen, dass man die Wasserstelle wieder öffnen kann, im Falle, dass sie zufriert.“

Gesagt – getan. Mit ein wenig Hilfe wurde die Wasserstelle erst einmal provisorisch befestigt und abgedichtet. Polgara schnaufte zufrieden – wieder ein Schritt weiter!

Nun galt es nur noch Lamiro für seine Hilfe mit einer feinen kleinen Waffe, wie sie wohl einem Waldläufer gut anstehen mag, zu belohnen.

Verfasst: Donnerstag 22. Februar 2007, 13:34
von Polgara Varga
http://www.alathair.de/forum/viewtopic.php?t=17630

Verfasst: Dienstag 27. Februar 2007, 15:28
von Kelgor Mar Hent
Die Tage ziehen durchs Land und die Arbeiten in der Miene schreiten voran, als wie wenn nie etwas geschehen wäre. Das Einzige das noch an die Steinere Faust erinnert sind die grossen Beulen in den Kisten der Bergleute und die Riesigen Felsbrocken am Abhang des Berges. Mich verwunderte als ich eines Abends die Miene betrat, wieviele doch die Gier packt.


Es ist nun einige Tage her als sich wenige Bergleute vor dem Berg trafen, um über die zu verrichtende Arbeit zu reden. Als ein fähiger Schreier noch ankam um die Runde zu vervollständigen, begannen wir uns den Eingang in das dunckle innere des Berges genauer anzusehen. Was wir sahen lies uns beinahe erstarren, Faustgrosse Risse, Brocken die beim blosen hinsehen schon beinahe herunterfallen. Der anwesende Schreiner traute sich nicht einmal in die nähe des Eingangs ohne entsprechende Kopfbedeckung. Als einer von uns ihm einen passenden Helm anfertigte, um ihn vor herabfallenden Steinen zu schützen, sagte er zu es sich einmal genauer anzusehen. Am bröselnden Eingang machten wir halt und schauderten erneut, in welch unsicherem Zustand er doch sei. Der Schreiner murmelte etwas vor sich hin begann etwas zu messen, und deutet wild mit den Fingern einige Linien in der Luft an. Abschliessend nickte er einmal kurz und meinte: " Das wird ein hartes Stück Arbeit". Es muss Fachmännisch abgestützt werden, da er das meiste tragen muss um nicht den Weg nach draussen zu versperren. Als ein jeder der Runde damit einverstanden war, nahmen wir die Laternen zur Hand die eifrig gespendet wurden, um uns ins innere des Berges zu wagen. Als das Tageslicht uns nur noch einen leichten Schimmer gab, versuchten wir die Dunkelheit mit all dem Licht das wir aufbringen konnten zu vertreiben. Die Überraschung bei den unsrigen war nicht sehr gross, doch sah man jenem Schreiner ein sehr unwohles Gesicht an als er den jämmerlichen Zustand sah. Nach eifriger Diskusion und Zahlreichen Vorschlägen einigten wir uns, wie es wohl am sinnvollstem sei. Der Eingang des Berges sollte hell erleuchtet werden, stärker gestützt als die hintern Teile der Miene. Einen kleinen Holzverschlag für unbrauchbare Erze soll angefertigt werden, damit nicht ein jeder in dieser grausigen Dunkelheit sich seine Beine verletzt. Wir einigten uns darauf, die hinteren Teile der Miene etwas zu vernachlässigen, um die Sicherheit des Einganges schneller garantieren zu können. Denn das Schrecklichste was passieren kann ist, wenn jemand den Eingang nicht mehr erreichen sollte, weil dieser durch Nachlässligkeit einstürzt und in dem grausigen Staub den sicheren Erstickungstot findet.

Als wir dieses nach Zahlreichen Stunden besprochen hatten und alle damit zufrieden waren, begaben wir uns wieder in das sichere Tageslicht. Als nächster Punkt stand noch das neue Lagerhaus offen, das wie beschlossen es etwas abseits des Berges zu bauen. Der Waldrand schien uns sehr geeignet um es vor herabfallendem Geröll zu sichern. Doch dieses Haus soll der Architekt mit uns planen um auch die Stabilität gewähren zu können, und der Hitze der Arbeit standhalten zu können.