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Im Sumpfe von Lameriast

Verfasst: Sonntag 4. Februar 2007, 12:07
von Der Erzähler
Laut drang das Gebrüll der kämpfenden Krieger hervor, als das Ungetüm endlich zu Boden fiel. Das zweiköpfige Ungeheuer lag tot da und zuckte nur noch an einigen Stellen, ehe die Krieger ihm den Todesstoss gaben. Die Ureinwohner sahen nachdenklich auf das tote Monstrum hinab, war es doch bereits das dritte, welches die Siedlung angegriffen hatte. Ein seltsames Verhalten für jene Wesen die sich immer distanziert hielten zu den Einwohnern der Sümpfe.

Doch nicht nur die Monstrositäten benahmen sich seltsam, auch die Tiere des Sumpfes schienen zunehmends aggresiver und nervöser. Irgendwas stimmte nicht, irgendetwas stimmte hier ganz und gar nicht ...

Verfasst: Sonntag 4. Februar 2007, 13:23
von Arinul
* versteckt hinter einem Baum beobachtete Arinul das treiben der Krieger, wollte er doch irgendwann selber einer werden

Oft streifte der kleine Junge durch den Dschungel bisher war ihm nie etwas passiert oder ungewöhnliches aufgefallen,
doch seit einige Zeit bemerkte auch er das etwas nicht stimmen mag, auf seinen Wanderungen bemerkte er das die Tiere des Urwaldes recht nervös schienen so bald man sich ihnen näherte,

er kletterte auf einen seiner Lieblingsbäume um den Urwald zu beobachten, doch als er die wilden Tiere beobachtet merkte er das diese recht schnell auf ihn aufmerksam wurden,
was sonst eher nicht der Fall war, da er sich meistens Lautlos fortbewegte.
Sie bekämpften sich gegenseitig aber beachteten ihn dann doch nicht weiter.

Merkwürdig fand er das die Zweiköpfe immer weiter in den Urwald vordrungen, gab es bisher 3 Angriffe von Ihnen, doch er sah wie sie sich immer weiter im Urwald ausbreiteten so das sie dem Stammesdorf immer näher kamen.

Besorgt stieg er vom Baum und rannte zurück ins Dorf, dort angekommen berichtet er den Stammeskriegern was er beobachtet hatte, mit schnellen kindlichen Formulierungen erzählte er es ihnen und sie hörten aufmerksam zu, wussten sie doch das Arinul sehr viel den Urwald beobachtet um von ihm zu lernen.*

Sie kommen, es werden immer mehr , sie kommen zu nah an unser Dorf. Die Tiere sind nervös und die Vögle fliegen weg.

Verfasst: Sonntag 4. Februar 2007, 15:11
von Yooku
Natürlich spürte auch der Jungschamane die Unruhe des Waldes. Kaum einer im Stamm verbrachte so viel Zeit in intensiver Nähe zur Natur wie er. Zweiköpfe hatte er bis vor einigen Tagen allerdings kaum gesehen - Zu große Distanz hatten diese bisher zu dem Dorf der Ureinwohner gehalten.

Fragen plagten Ihn:
Woher kommt die plötzliche Aggresivtät dieser Wesen?
Ist das Verhalten der anderen Tiere nur durch den plötzlichen Vorstoß der Zweiköpfe zu erklären oder gab es da noch etwas anderes?
Würden noch mehr Angriffe folgen?


Er war sich bewusst, dass er nicht der einzige war, der diese Antworten wollte. Die Leute würden zu ihm kommen und ihm genau diese Fragen stellen - Sie benötigten Hilfe und Rat.
Allein konnte er diesen Menschen allerdings nicht helfen - Er musste die Geister befragen und um Hilfe bitten. Viel Zeit hatte er wohl nicht und so wandte er sich gleich an den ältesten Schamanen des Stammes um die Vorbereitungen für ein Ritual einzuleiten...

Verfasst: Sonntag 4. Februar 2007, 16:29
von Thabo
Wie jeden Tag streifte Thabo mit seinem Speer auf der Suche nach Vögel und anderem Getier druch den dichten und sumpfigen Wald. Und wie seit einem Tag fand Thabo keine Vögel. Selbst die Lockrufe, die er schon als kleiner Junge von den anderen Stammeskriegern beigebracht bekommen hatte, funktionierten nicht. Es schien, als seien die Vögel weg - vor etwas geflohen.
Thabo wusste nicht wieso, doch er hatte auch die "großen Bären mit zwei Köpfen und ohne Fell" gesehen und hatte vor das dem Häuptling zu melden, wenn er ihn treffen würde. Thabo war nicht nicht intelligent genug um einen Zusammenhang zwichen dem Angriff von einem wilden Bären, das verschwinden der Vögel und dem Vorrück der Zweiköpfe zu sehen.
Doch er würde das Dorf verteidigen wenn es sein müsste, auch wenn diese Zweiköpfe Thabo um ein vielfaches überlegen zu sein scheinen.

Verfasst: Montag 5. Februar 2007, 04:19
von Yejide
Yejide beugte sich über den stämmigen Körper des alten Kriegers und strich eine winzige Menge des wertvollen Öles über seine Wunde. Er war bereits das dritte Mal bei ihr und obgleich der Heilungsprozess schon eingesetzt hatte, beunruhigte sie die Entwicklung und Verfärbung der Verwundung. Mit Fingerspitzengefühl trug sie die Reste des Teebaumöles an den Rändern auf und machte sich daran einen frischen Verband anzulegen. Der altverdiente Stammesjäger bedachte sie mit einem geqäultem Blick, wusste er doch, dass sie ihm weitere Ruhe verordnen müsse. Das passte ihm garnicht. Denn der Stamm war im Augenblick ohnehin in hellem Aufruhr, da niemand die eigenartigen und bedrohlichen Veränderungen zu deuten wusste.
Yejide hatte bereits die wildesten Geschichten gehört - Und Einjeder bedachte seine Version mit einer ganz eigenen Note. So hörte sie von gewaltigen Bären, die auf zwei Füßen gingen und kein Fell trugen, von Wesen mit mächtigen Pranken und scharfen Zähnen, oder einfach von ungeheuer großen Tieren mit stahlharter Haut, die kaum zu durchdringen sei. Eines hatten die Geschöpfe jedoch in allen Erzählungen gemeinsam: Sie trugen zwei Köpfe.

Sie ließ schließlich von ihm ab und schenkte ihm in ihrer kindlich-naiven Art ein flüchtiges Lächeln. Gewiss würde seine Seele schon bald ihr Gleichgewicht wieder erlangen, wenn die Wunde verheilt ist und er mit den anderen Männern erneut auf Beutezug gehen kann.
Allerdings häuften sich die Fälle der Verletzten, die zu einer Behandlung in die Heilerhütte kamen oder gebracht werden mussten. Dieser Umstand schlug sich spürbar auf das Gemüt des Stammes nieder und störte dessen Harmonie und Klarheit. Auch ihr bereitete es Sorgen. Bestimmt war sie nicht die Einzige, die in der letzten Zeit von grauseligen Träumen heimgesucht wurde. Und obwohl Yooku ihr wieder und wieder versichterte, sie brauche keine Angst zu haben, war sie sich ganz sicher, dass der Stamm das Missfallen der Geister erregt hatte.