Die zwei Gesichter einer Clansfrau
Verfasst: Donnerstag 25. Januar 2007, 16:25
Sefa die Kriegerin
Früh hatte ihr Dah ihr beigebracht eine Axt zu führen, wie sie sich und andere schützen konnte.. Sefa begriff recht schnell und ihr Dah hatte seine Mühe sie in Zaun zu halten. So manches mal hätte man denken können, er würde es bereuen sie zu einer Kriegerin auszubilden. Nur all zu oft forderte das Kind ihn auf mit ihr einen Übungskampf zu bestreiten, wollte sie sich messen. Nedhard wusste zu genau wie wichtig es für sie beide war, sich verteidigen zu können. Waren sie auch die meiste Zeit für sich, so kam es dennoch des öfteren vor, dass sich ein streitsuchender Städter zu ihnen verirrte und unsinnige Forderungen stellte. Mal war es das Haus, welches er mit seinen Händen für sie beide gebaut hatte oder auch nur die angesparten Vorräte die sie dringend brauchten. Egal was es war, er wollte es ihnen nicht kampflos überlassen. Die kleine Sefa wurde ihm mehr und mehr eine Hilfe. Durch ihren Ehrgeiz lernte sie schnell worauf es ankam, sie war wendig und recht geschmeidig in ihren Bewegungen. Ihr dah war voller stolz und schenkte ihr recht früh eine richtige Axt. Er ging hierfür extra in die etwas weiter entfernte Stadt um einen fähigen Schmied zu finden. Der Städter staune nicht schlecht, als der Tiefländer ihm kund tat, die Waffe sei für seine Tochter. Er bot dem Schmied alles Ersparte, welches er besaß und so bekam Sefa ihre erste Axt. Sie war gut verarbeitet und ganz auf Sefa angepasst. Voller Stolz wurde das Kind um einige fingerbreit grösser und sie schwor sich ihren Dah nicht zu enttäuschen. Sie wollte ihm beweisen, das sie es wert war für sie das Ersparte zu opfern. Also übte sie noch fleissiger, nutzte jede Gelegenheit zum üben. So mancher Städterjunge, den sie auf ihren Streifzügen durch die Wälder traf, hatte unter ihrem Ehrgeiz zu leiden. Als wieder einmal einer dieser Städter zu ihnen kam, um ihnen ihre Habe zu nehmen, kam die Gelegenheit es ihrem Vater zu danken. Ihr Dah mühte sich mit diesem Städter ab, der einfach nicht verstehen wollte das es hier nichts zu holen gab. Bedrohlich zog der Städter blank und forderte Gold. Dah versuchte ihn zu beruhigen und ihm zu erklären, dass sie nichts hatten, doch er wollte nicht verstehen. Je mehr Nedhard versuchte auf ihn einzureden, um so agressiver wurde der Städter. Er fuchtelte bedrohlich mit dem Schwert herum. Das junge Mädchen atmete tief durch und griff zur Axt. Langsam und konzentriert kam sie hinter ihren Dah zum Vorschein, die Axt zum Schlag bereit. Ihre Miene ernst befahl sie ihm das Schwert zu scheiden und ihren Grund zu verlassen. Doch der Städter lachte nur voller Hohn und ihr Dah sandte ein Stossgebet zu den Ahnen. Noch einmal befahl sie ihm zu gehen und sie griff die Axt nun fester. Der Städter nahm sie nicht ernst, und das sollte sein Fehler sein. Er fuchtelte ein wenig mit dem Schwert vor ihrer Nase, dabei immer noch lachend, als Sefa zum Schlag ausholte ihm mit diesem entwaffnete. „Erste Regel halte deine Waffe fest im Griff“, meinte sie und setzte zum nächsten Schlag an. Ihr Vater nicht ahnend wie das sie so viel geübt hatte, staunte nicht schlecht und voller Stolz verzog sich sein Mund zu einem Grinsen. Sie stieß dem Städter mit der stumpfen Seite in den Magen und überrascht wie er war, kam dieser ins stolpern. Sefa indes lies nicht nach und zog ihm mit der Axt die Füsse weg und setzt sofort nach. Der verdutze Städter fiel zu Boden, und hatte kurzerhand den Dolch des stolzen Vaters an der Kehle. „ Verschwinde du Narr und lass dich ja nicht wieder blicken. Sonst werden wir allen berichten wie du von einem Kind niedergeschlagen wurdest“, lachte ihr Dah und wuschelte ihr durch ihre Mähne. Sefa war nie stolzer als in diesem Moment. Von da an hatte Nethard nun keine Ruhe mehr. Ständig forderte sie nun weiteren Unterricht im Kampf, auch die Heilkunst wollte sie lernen. Denn auch das musste eine Kriegerin schließlich können, zumindest das Grobe. Und auch hier lernte das wissbegierige Kind schnell. Und so wuchs sie zu einer jungen Kriegerin heran, die von ihrem Dah alles gelernt hatte, was er ihr hatte beibringen können.
Und es sollte ihr zum Vorteil sein. Es kam die Zeit sich zu lösen, auf eigenen Beinen zu stehen. Sie hatte den Traum gehabt, die Botschaft der Dame im Wind. Sie wollte nicht ohne ihren Dah gehen, wollte ihn nicht zurück lassen. Doch machte er ihr klar das sie ihrer inneren Stimme folgen sollte. Schweren Herzens verließ sie ihren Dah und machte sich auf die Suche nach ihrem Volk. Auf ihrer Reise begriff sie immer deutlicher, was ihr Vater für sie getan hatte. Alles was sie wusste und konnte hatte sie von ihm gelernt und es war nützlich. So verdiente sie sich ihren Unterhalt als Söldnerin und kämpfte so manche Schlacht. Jeden Abend dankte sie ihm, in Gedanken, für seine Lehren. Und so kämpfte sie sich buchstäblich durchs Leben, bis sie endlich ihr Volk fand und im Clan der Hinrah als Clansschwert aufgenommen wurde.
Früh hatte ihr Dah ihr beigebracht eine Axt zu führen, wie sie sich und andere schützen konnte.. Sefa begriff recht schnell und ihr Dah hatte seine Mühe sie in Zaun zu halten. So manches mal hätte man denken können, er würde es bereuen sie zu einer Kriegerin auszubilden. Nur all zu oft forderte das Kind ihn auf mit ihr einen Übungskampf zu bestreiten, wollte sie sich messen. Nedhard wusste zu genau wie wichtig es für sie beide war, sich verteidigen zu können. Waren sie auch die meiste Zeit für sich, so kam es dennoch des öfteren vor, dass sich ein streitsuchender Städter zu ihnen verirrte und unsinnige Forderungen stellte. Mal war es das Haus, welches er mit seinen Händen für sie beide gebaut hatte oder auch nur die angesparten Vorräte die sie dringend brauchten. Egal was es war, er wollte es ihnen nicht kampflos überlassen. Die kleine Sefa wurde ihm mehr und mehr eine Hilfe. Durch ihren Ehrgeiz lernte sie schnell worauf es ankam, sie war wendig und recht geschmeidig in ihren Bewegungen. Ihr dah war voller stolz und schenkte ihr recht früh eine richtige Axt. Er ging hierfür extra in die etwas weiter entfernte Stadt um einen fähigen Schmied zu finden. Der Städter staune nicht schlecht, als der Tiefländer ihm kund tat, die Waffe sei für seine Tochter. Er bot dem Schmied alles Ersparte, welches er besaß und so bekam Sefa ihre erste Axt. Sie war gut verarbeitet und ganz auf Sefa angepasst. Voller Stolz wurde das Kind um einige fingerbreit grösser und sie schwor sich ihren Dah nicht zu enttäuschen. Sie wollte ihm beweisen, das sie es wert war für sie das Ersparte zu opfern. Also übte sie noch fleissiger, nutzte jede Gelegenheit zum üben. So mancher Städterjunge, den sie auf ihren Streifzügen durch die Wälder traf, hatte unter ihrem Ehrgeiz zu leiden. Als wieder einmal einer dieser Städter zu ihnen kam, um ihnen ihre Habe zu nehmen, kam die Gelegenheit es ihrem Vater zu danken. Ihr Dah mühte sich mit diesem Städter ab, der einfach nicht verstehen wollte das es hier nichts zu holen gab. Bedrohlich zog der Städter blank und forderte Gold. Dah versuchte ihn zu beruhigen und ihm zu erklären, dass sie nichts hatten, doch er wollte nicht verstehen. Je mehr Nedhard versuchte auf ihn einzureden, um so agressiver wurde der Städter. Er fuchtelte bedrohlich mit dem Schwert herum. Das junge Mädchen atmete tief durch und griff zur Axt. Langsam und konzentriert kam sie hinter ihren Dah zum Vorschein, die Axt zum Schlag bereit. Ihre Miene ernst befahl sie ihm das Schwert zu scheiden und ihren Grund zu verlassen. Doch der Städter lachte nur voller Hohn und ihr Dah sandte ein Stossgebet zu den Ahnen. Noch einmal befahl sie ihm zu gehen und sie griff die Axt nun fester. Der Städter nahm sie nicht ernst, und das sollte sein Fehler sein. Er fuchtelte ein wenig mit dem Schwert vor ihrer Nase, dabei immer noch lachend, als Sefa zum Schlag ausholte ihm mit diesem entwaffnete. „Erste Regel halte deine Waffe fest im Griff“, meinte sie und setzte zum nächsten Schlag an. Ihr Vater nicht ahnend wie das sie so viel geübt hatte, staunte nicht schlecht und voller Stolz verzog sich sein Mund zu einem Grinsen. Sie stieß dem Städter mit der stumpfen Seite in den Magen und überrascht wie er war, kam dieser ins stolpern. Sefa indes lies nicht nach und zog ihm mit der Axt die Füsse weg und setzt sofort nach. Der verdutze Städter fiel zu Boden, und hatte kurzerhand den Dolch des stolzen Vaters an der Kehle. „ Verschwinde du Narr und lass dich ja nicht wieder blicken. Sonst werden wir allen berichten wie du von einem Kind niedergeschlagen wurdest“, lachte ihr Dah und wuschelte ihr durch ihre Mähne. Sefa war nie stolzer als in diesem Moment. Von da an hatte Nethard nun keine Ruhe mehr. Ständig forderte sie nun weiteren Unterricht im Kampf, auch die Heilkunst wollte sie lernen. Denn auch das musste eine Kriegerin schließlich können, zumindest das Grobe. Und auch hier lernte das wissbegierige Kind schnell. Und so wuchs sie zu einer jungen Kriegerin heran, die von ihrem Dah alles gelernt hatte, was er ihr hatte beibringen können.
Und es sollte ihr zum Vorteil sein. Es kam die Zeit sich zu lösen, auf eigenen Beinen zu stehen. Sie hatte den Traum gehabt, die Botschaft der Dame im Wind. Sie wollte nicht ohne ihren Dah gehen, wollte ihn nicht zurück lassen. Doch machte er ihr klar das sie ihrer inneren Stimme folgen sollte. Schweren Herzens verließ sie ihren Dah und machte sich auf die Suche nach ihrem Volk. Auf ihrer Reise begriff sie immer deutlicher, was ihr Vater für sie getan hatte. Alles was sie wusste und konnte hatte sie von ihm gelernt und es war nützlich. So verdiente sie sich ihren Unterhalt als Söldnerin und kämpfte so manche Schlacht. Jeden Abend dankte sie ihm, in Gedanken, für seine Lehren. Und so kämpfte sie sich buchstäblich durchs Leben, bis sie endlich ihr Volk fand und im Clan der Hinrah als Clansschwert aufgenommen wurde.