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Experimente und ihre Folgen

Verfasst: Mittwoch 24. Januar 2007, 20:08
von Lythiana Cronor
Lythiana lag rücklings auf dem Bett, die Augen fest geschlossen. Schon einige Stunden lag sie regungslos da, schien fest zu schlafen – und schlief doch nicht. So müde sie auch war, so sehr sie den Schlaf herbeisehnte – der Rappe, der durch ihren Schädel zu galloppieren schien, dachte gar nicht daran, sich ihr zu fügen. Im Gegenteil...von einem boshaften Willen getrieben, steigerte er sein Tempo immer mehr. Die Schuld daran trug die junge Maga allein, schließlich war sie es gewesen, die seinen Stall entriegelt hatte...

Durch Zufall hatte sie Enkida getroffen, die junge Frau, die sie als „Schülerin“ angenommen hatte und deren Existenz sie eigentlich fast schon wieder vergessen hatte – schließlich hatte sie sie seit über einem Monat nicht mehr gesehen... und besonders wichtig war sie sowieso nicht gewesen. Nun jedoch hatten sie sich wieder getroffen und das Gespräch nach wenigen Minuten von der Kälte draußen in die Wärme von Lythianas Haus verlagert.
Die Unterredung plätscherte vor sich hin, die Arkoritherin begann sich bereits zu langweilen – und immer öfter abwartend zur Tür herüber zu sehen - bis ihr plötzlich einfiel, dass nicht nur Enkida, sondern auch sie selbst etwas lernen konnte. Also blendete sie sie Worte ihrer Gesprächspartnerin aus, verdrängte auch jegliche anderen äußeren Reize... und lauschte den verschiedenen Klängen und Tonfolgen des Liedes. Leicht war Enkida darin gefunden.... doch was darauf folgte, stellte sich schon als schwieriger heraus. Das Resultat war zufriedenstellend – eine leichte Unsicherheit und Abgelenktheit verriet Lythiana, dass das Bild sehr wohl wahrgenommen worden war. Sie ließ es vorerst dabei bewenden, spann die Unterhaltung weiter, bis sie sicher sein konnte, dass Enkida sich wieder vollends entspannt hatte. Das nächste Bild folgte... eine leicht veränderte Version des ersten. Und wieder hatte sie Erfolg. Davon angetrieben, wiederholte sie den Vorgang noch zwei Mal, jedes mal mit ausreichendem Abstand und jedes mal mit einem leicht veränderten Bild. Es war anstrengend und auch spürte sie schon, wie der Rappe sich regte – und doch genoss sie es, genoss die wachsende Verwirrung Enkidas, die aufkommende Angst... Wieso nur hatte sie dies vorher nie versucht? Es eröffnete SEHR interessante Möglichkeiten – die sie erforschen würde, wenn sie wieder in der Lage dazu war.
Kaum war die Tür hinter Enkida zugefallen, ließ sich die junge Frau aufs Bett fallen. Schon wenige Augenblicke später hörte sie einen Schlüssel im Schloss...

Verfasst: Donnerstag 25. Januar 2007, 18:47
von Enkida Vinser
Federn, Pflanzen und allerlei anderes sammeln. Ihr Götter wie eintönig. Aber wenigstens bringt es gutes Gold. Immer wieder wird der Schnee abgesucht.
Kalter Wind pfeift durch die kahlen Laubbäume, wirbelt da und dort Schneefahnen hoch. Er zaubert ein rotes Muster auf die auskühlenden Wangen, zugleich aber auch ein kindlich-freudiges lächeln auf das Gesicht.
Ab und an bücken einen Schneeball formen und aus purer Lust am Schnee nach oben werfen. Dann mit der Hand zerschlagen und die rieselenden Kristalle geniessen.

Schliesslich geht nicht weit links von ihr eine Tür. Bin kurzer blick und dann steht sie da. Ein kurzes Gespräch bevor es eher wiederwillig ins Haus geht.
Ausgerechnet jetzt!

Ein seltsames Gespräch folgte, zuerst scheinabr normal dann wurde das thema immer ungewöhnlicher bis dann vor ihren Augen wieder diese seltsamen Bilder auftraten.

Eine Ebene flach wie eine Pfanne eine düster wirkende Sonne am Horizont.
Später kamen die ersten Einzelheiten dazu, eine schlucht schnurgerade wie von einer Klinge geschlagen.Aufkommender Nebel, düster wirkende Fetzen die hin und her wabern. Wie die Fangarme eines Riesenkraken nach mir greifen. Schliesslich treten Gestalten aus dem Nebel hervor verzerrt wirkende Menschenwesen. Sie kommen näher und näher sind aber nie direkt zu sehen mehr zu spüren. Ein Angrif?

Schlagartig wechselt das Bild, wieder das kleine Häuschen, die Stimme der Gastgeberin, ungehalten. Hastiges Verabschieden unter dem Vorwand das die Krankheit wohl noch nachwirkungen zeigt.

Aufatmen im freien, auf enmal scheint alles so weit weg. Vielleicht wirklich nur Fieber?

Verfasst: Donnerstag 25. Januar 2007, 18:50
von Enkida Vinser
*doppelpost kann gelöscht werden*