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Gelia en'Ithorellain ( Studien des Ithorellain )
Verfasst: Montag 22. Januar 2007, 00:32
von Ithorellain (zu loeschen)
Rettung vor dem immer hungrigen Schlund des Raben
Die Bewohner des Südreiches, die sich selbst Menekaner nannten, waren in größerer Gefahr, als sie es zu erkennen vermochten. Sie hegten einen Streit mit den Bewohnern der Burg Eisenwart, auf der der Insel Lameriast. Kürzlich hatte Ithorellain den Menekanern die Kunde gebracht, dass Jünger des Raben sich auf der Burg eingenistet hatten. Ithorellain vermutete, dass diese jenen Konflikt angezettelt haben um die Seelenlieder der Kriegsopfer in den immer hunrigen Schlund ihres Herren Krathor zu lenken, um jenen weiter erstarken zu lassen.
Der Rabe durfte nicht genug Kraft ansammeln, um wieder in die Welt zurückkehren zu können, zu groß war sein Hass auf jene, deren Bann er sich einst entriss. Es würde verheerend für eine jede Schöpfung der Mutter sein, würde er den Weg finden.
Sicherlich würde es Ithorellain nicht gelingen die Edain von ihren Kriegen abzubringen, und auch würde er keinesfalls eingreifen, um jenen zu einem schnelleren Ende zu führen. So galt es also für ihn einen Weg zu finden, wie er es unterbinden konnte, dass die Seelenlieder der Gefallenen dem Raben als Nahrung dienten. Die Diener Kra'thors mussten in jenem Moment, wo ein Mensch starb und sein Seelenlied den Weg ins große Lied antrat, einen Weg gefunden haben es in den Schlund des Raben zu lenken. Anders ließe es sich nicht erklären, was ihr Interesse daran war Kriege unter Menschen anzuzetteln.
Es galt also einen Weg zu finden, um eben dieses zu unterbinden. Unweigerlich würde jener Weg viel Kontakt mit Seelenliedern bedeuten, und gewiss auch mit Dingen, die Ithorellain ebenfalls noch nicht geläufig waren. So beschloss er nun ersteinmal das schnelle und vollständige Erfassen von Seelenliedern zu üben, bevor er sich weitere Gedanken machte. Stundenlang wanderte er im heiligen Tal umher und lauschte eindringlich den Melodien seinen Gwedyr und Gwethil, bis er eine jede einzelne bis auf den letzten Ton erfasst hatte. Länger dauerte dies, als es im lieb wäre und so widerholte er diese Prozedur immer und immer wieder, bei so vielen unterschiedlichen Brüdern und Schwestern wie nur möglich, denn eine bereits bekannte Melodie konnte er schneller wieder erfassen, als eine, die er noch nicht so eindringlich verinnerlicht hatte. Doch auch kam ihm der Gedanke, dass es nicht abträglich sein konnte, wenn es ihm gelingt sich Melodien vollständig und fehlerlos einzuprägen, und so hatte er bereits zweierlei wichtige Dinge entdeckt, die es zu praktizieren galt.
Viele, viele Stunden widmete er sich diesen Übungen, erweiterte seine Streifzüge auf den Nebelwald und übte auch mit den Tieren dort, und den Gwadyr und Gwethil des Waldes. Er wollte zunächst jene Hürde meistern und perfektionieren, ehe er sich der Nächsten widmete. Doch immer machte er sich des Abends, bevor er sich zur Ruhe begab Gedanken darüber was die nächste Hürde sein würde, und wie er das Gesamtproblem lösen konnte.
Verfasst: Montag 22. Januar 2007, 00:33
von Ithorellain (zu loeschen)
Ein seltenes Tier
Einige Tage nun schon hatte sich Ithorellain seinen Übungen gewidmet, doch immernoch nicht wollte eine Lösung für das Gesamtproblem den Weg in seine Gedanken finden. Soeben fanden die ersten Strahlen der Sonne den Weg durch die Baumwipfel, deutlich sichtbar im dichten Nebel des alten Waldes. Einige mögen sich auf dem Schneeweißen Boden reflektiert haben und wieder zurück in den Schoss der Sonne gefunden haben.
Ithorellain streifte grade wieder durch den Wald, auf der Suche nach neuen Melodien, die er noch nicht erfasst hatte, um zu sehen wie schnell es ihm gelang fremde Melodien zu verinnerlichen. Mit langsamen, bedächtigen Schritten ging er in Richtung einer kleinen Lichtung. Doch bevor er sie erreichte hielt er inne und machte sich daran seine magischen Fühler auszustrecken, um die Melodien zu ertasten, die dort zu finden waren. Die erste erkannte er recht schnell als die eines Fuches. Auch ein Hase schient aus seinem Bau gekrochen zu sein, um etwas Nahrung zu suchen, doch dort war noch etwas, dessen Melodie er bisher noch nie eingehend erforscht hatte. Es war eindeutig ein Lebewesen, doch wurde ihm nicht gleich klar, was es für eines war. Er kannte dessen Aufenthaltsort und machte sich zielstrebig auf in jene Richtung. Seine Schritte führten ihn zu einem kleinen Stein. Die Melodie war immernoch da, doch auch seine wachsamen Elfenaugen mochten das Wesen nicht auf den ersten Blick entdecken, erst der zweite enthüllte das Geheimnis.
Ein Chamäleon saß dort auf dem Stein und hatte sich sehr, sehr gut an seine Umgebung angepasst. Viele Stunden verharrte Ithorellain bei dem Chamäleon, untersuchte eingehend dessen Melodie. Nach einer Weile legte sich ein vergnügtes Lächeln auf seine Lippen, und er murmelte ein leises "Die Lösung des Rätsels scheint nah.".
Er nahm sich vor ersteinmal mit Aethain oder Yonai über sein Vorhaben zu sprechen, um zu ergründen, ob es in jener Weise überhaupt umzusetzen sei, ehe er sich eingehender damit beschäftigen würde. Und so lenkte er nun seine Schritte in Richtung des Tales, hoffend einen der beiden bald anzutreffen.
Verfasst: Montag 22. Januar 2007, 16:30
von Ithorellain (zu loeschen)
Ein weiterer Schritt zu des Rätsels Lösung
Er hatte Glück und traf Yonai in dessen Haus an. Ithorellain erzählte ihm zunächst seine Sorge, und warum er überhaupt vorhatte etwas in dieser Richtung zu unternehmen. Dann erklärte er Yonai, was genau sein Plan war.
"Mae Gwador, du weißt nun was meine Sorge ist, und welches Rätsel es zu lösen gilt. Nicht sicher bin ich darüber, ob meine Idee funktionieren wird, doch ich will sie dir zunächst erläutern.
Im Wald traf ich ein Chamäleon, es saß auf einem Ast und hatte seine Farbe perfekt an jenen angeglichen, so dass Tiere, welchen ihn zu fressen gesuchten ihn nicht zu entdecken vermochten. Ich denke dieses Prinzip ließe sich vielleicht auch auf das Problem übertragen. Ich weiß nicht wie genau die Diener des Raben es anstellen das Seelenlied der Toten in den Schlund des Raben zu lenken, doch denke ich eine Lösung zu haben. Ich will versuchen um einen jeden menekanischen Kämpfer eine Melodie zu weben, die seinem Seelenlied ähnlich ist. Vollständige Gleicheit wird nicht zu erreichen sein, denn die Kraft der Schöpfung liegt allein bei der Mutter. Doch denke ich könnte es gelingen eine Melodie zu erschaffen, welche dem Seelenlied sehr ähnlich ist und sich an seiner statt in die Fänge des Blutdämons wirft. Da es sich nicht um ein wahrhaftiges Seelenlied handelt, sollte er sich davon auch nicht nähren können. Es wäre als beiße man in einen schönen, roten Apfel, doch dieser verwandelte sich im Munde in ein Häufchen Sand."
Die Antwort des alten Elfen auf jenen Vortrag stellte Ithorellain nicht völlig zufrieden, doch war er nun weiter als vorher. Yonai sagte ihm er solle tun was er mit der Philosophie der Edhil für vereinbar hielt. Es war kein Nein, aber auch kein eindeutiges Ja. Ithorellain wollte es versuchen, denn er hielt den Raben für gefährlich und sah es als die Pflicht eines Wächters des heiligen Liedes jenem Tun entgegenzuwirken.
Nun, eine Melodie ließ sich nicht einfach aus dem Nichts weben. Er brauchte ein sehr dichtes Material, das viele Töne enthielt, die sich neu kombinieren ließen, denn Seelenlieder sind äußerst komplex und bestehen aus vielerlei Melodien und Motiven. Sein Entschluss fiel auf Diamantedelsteine, jene könnten sich gut dazu eignen.
Weiterhin war zu beachten, dass sich Seelenlieder unter gewissen Bedingungen änderten. Die Chamäleon-Melodie musste also auch darauf reagieren. Er glaubte zwar nicht, dass ein Diener des Raben im Stande war jenes wahrzunehmen, aber ganz sicher konnte er sich nicht sein, so musste er versuchen auch dieses mit einzubeziehen.
Sicherlich musste er jenen Vorgang auch vorher einige Male üben, ehe er die Menekaner aufsuchen würde. So setzte er sich an den Teich im Walde und machte sich Gedanken, wie sich sein Vorhaben am besten in die Tat umsetzen ließe und wie er sich angemessen darauf vorbereiten konnte.
Verfasst: Donnerstag 25. Januar 2007, 12:43
von Ithorellain (zu loeschen)
Steinhasen
Die ersten strahlen der Sonne küssten bereits den feuchten Waldboden und der Frühtau hatte sich längst auf die noch vorhandenen Blätter der Bäume gelegt. Doch diese Nacht des Nachdenkens war von Erfolg gekrönt. Ithorellain saß immernoch im Wald an dem kleinen See. Vor sich auf dem Boden lag ein Stein, der nicht sonderlich groß war, aber auch nicht klein. Am rande der Lichtung, welche den See umgab, saß schon seit geraumer Zeit ein kleiner Hase im Dickicht. Langsam griff Ithorellain in die Tasche seines Hamp en'Ithron und holte einen Diamantedelstein hervor. Ein Sonnenstrahl brach sich in jenem und warf ein wundervolles Muster von bunten Farben auf den Felsen, der auf dem weichen Waldboden lag.
Auf seiner nach oben gerichteten Handfläche lag der Edelstein, die andere ruhte auf dem Felsen. Sein Blick war gerichtet auf den Hasen am Waldsaum. Er schloss seine Augen, seine magischen Fühler richteten sich auf jenes kleine Tier. Mit seinem Geiste lauschte er dem Seelenlied des Hasen. Melodie für Melodie verinnerlichte er und lauschte weiter zur nächsten. Mehrmals überprüfte er jeden Ton auf seine Richtigkeit, denn er wollte nicht scheitern. Schließlich, als er glaubte den Klang des Hasen hinreichend zu beherrschen, versuchte er soviele der Töne auf den Stein zu übertragen. Ein Kleid wollte er um den Stein weben, das ihn aussehen ließ wie den kleinen Hasen am Waldsaum. Nun, zumindest solange man mit geschlossenen Augen und nur den magischen Fühlern den Stein zu betrachten gesuchte.
Der Diamantedelstein in seiner Hand schien zu vielen, vielen kleinen glitzenden Partikeln zu zerfallen, welche sich sogleich wie eine goldene Wolke um den Stein legten. Immer dichter näherte sie sich ihm an ehe die Wolke für einen Moment flimmert, den Anschein einer züngelnden Flamme erweckend, und dann einfach verschwindet.
Ithorellain nickte zufrieden und schloß seine Augen. Er wollte sehen, ob nun das gewünschte Ziel erreicht ward. Er streckte seine magischen Fühler nach dem Stein aus. Zu seiner großen Freude nahm er jedoch keinen Stein war, sondern die Gestalt eines Hasen. Auch wenn jener irgendwie leblos schien, da es ja kein richtiges Seelenlied war, das er dort erschaffen hatte, sondern lediglich ein geschicktes Trugbild. Doch nur Momente später flackerte das Bild des Hasen, wie zuvor die Partikelwolke. Nunmehr war kein Hase erkennbar, sondern ein pelziger Stein. Ein weiteres Flackern. Ein steinerner Hase, mit Diamant-Schneidezähnen. Einen weiteren Moment später sah er wieder das Bild des Steines. Als er die Augen öffnete entdeckten seine Blicke feinen Diamantstaub in der nahen Umgebung des Steines.
"Es muss einen Weg geben,..." murmelte Ithorellain nur und verharrte wieder lange Stunden in seiner nachdenklichen Posen. Viele Möglichkeiten mochte er in Gedanken durchgehen, doch die Lösung für das neue Problem war noch nicht darin enthalten. Er musste noch nachdenken.
Verfasst: Dienstag 30. Januar 2007, 10:54
von Ithorellain (zu loeschen)
Illusions Falle
Es schien also nicht möglich zu sein die Illusion dauerhaft aufrecht zu halten, ohne permanent einen Teil seiner Konzentration darauf zu verwenden. Und soviel Konzentration, wie er für all die Menekanischen Kämpfer benötigen würde, würde er nicht dauerhaft aufbringen können. Zumindest derzeitig nicht. Es war wahrlich nicht einfach. Sobald ein Problem gelöst ward, wurde es sogleich von einem anderen abgelöst. Doch irgendwann musste das Ende dieser Kette gefunden sein, es konnte nicht endlos so weitergehen. Weiterhin waren seine Gedanken noch auf die Worte jenes Druiden gelenkt, er ihm von Fallen in den Wäldern vor Berchgard berichtete. Fallen, die Tiere fingen. Abscheuliche Gerätschaften der Edain, die es nie geben sollte. Sie locken mit einem Köder, doch am Ende wartet der Tod. Und wiedereinmal geschah es, dass der Zufall die Lösung des Rätsels brachte. Ein Köder. Eine Falle. Sie schnappt nur zu, wenn man den Köder anrührt. Was wäre ein besserer Köder für den Raben, als ein unberührtes, echtes, von der Mutter geschaffenes Seelenlied ? Seine Idee lag darin, die Illusion nicht dauerhaft aufrecht zu erhalten. Sie sollte sich lediglich für einen kurzen Moment aufbauen, wenn der Rabe nach dem wirklichen Seelenlied greift, und sich an seiner statt in den Rachen des Blutdämons werfen. Die Melodie eines Kämpfers würde ihn locken, wie es ein Köder in einer Falle tat, doch wenn er hineinbeißen will, dann beißt er in den Apfel, der dann zum Staub zerfällt, während der richtige Apfel längst sicher ins heilige Lied übergegangen ist. Ja. So könnte es funktionieren. Doch diese Melodien zu weben dürfte sich als noch schwieriger gestalten, als der ursprüngliche Plan. Ein Mechanismus musste eingebaut werden, der anspringt, wenn jemand oder etwas versucht das Seelenlied anzutasten. Dann die Illusion freigeben, welche sich zwischen das Seelenlied und den Angreifer wirft, sodass dieser zu glauben vermag er würde wirklich das Seelenlied zu fassen bekommen haben. So versank Ithorellain wieder für eine lange Zeit in seinen Gedanken, immerwieder versuchend seine Übungen an dem Stein auszuführen und verschiedene Wege zu testen, doch ein Erfolg war ihm noch nicht beschieden.
Verfasst: Mittwoch 31. Januar 2007, 18:43
von Yonai´luen Nifar
Des Öfteren in den vergangenen Umläufen küssten die feingliedrigen Fingerspitzen den "wachenden Stern", welcher seinen stillen Platz auf der Brust des hageren Elfen gefunden hatte, um die Bilder zu erlangen, nach welchen er gelüstete. Spielend durchdrangen die Bilder den Verstand des Trägers, welcher wohl Gefallen am Machwerk seines Bruders fand. Eifrig überschwiff die Hand, welche die Feder trug, die Pergamente und formte somit ein neu gereiftes Schriftstück, welches seinen Platz alsbald auf dem Plateau der Kunst erhalten sollte.
Einige Tropfen Regen bildeten am Morgen, als Yonai'luen erwachte, eine schimmernde Wasserlache auf dem fein geschliffenen Marmor der Schönheit: "Ered Luin". Das Wetter verhieß einen weiteren angenehmen Tag im Leben der Stadt, was Yonai'luen wohl veranlasste das Schreiben fortzusetzen. Gemütlich schlüpften seine Arme in die Ärmeltaschen des seidigen Jackets, während seine Beine mit Hilfe seiner Hose vor dem eher kühlen Wetter beschützt werden sollten. Sachte zwangen seine Emotionen die Muskulatur ein zufriedenes Lächeln in seinem Antlitz abzuzeichnen, während die farbige Feder begann über das Papier zu schreiten. Die kleine Schwalbe hatte schon auf dem riesigen Regal der Bücher Platz genommen.
Meine liebsten Grüße Bruder Ithorellain,
so sehr hoffte mein Herz du würdest das Plateau betreten
um zu verkünden, wie es um deine Erfolge steht,
wie deine Zweifel weiter hegen oder nun verebbt sind.
Gern hoffte ich, einige spannende Zeilen über den Raben,
wie du ihn nennen magst, zu lesen.
So deine Zeit Raum findet, bietet mein Verstand dir Gehör.
Verfasst: Montag 12. Februar 2007, 11:07
von Ithorellain (zu loeschen)
Die Sprache der Tiere
Ithorellain beschloss zunächst seine Forschungen zu unterbrechen, um wieder mehr Zeit mit Aethain zu verbringen, in der Hoffnung, dass eine der Weisheiten, die ihm dort vermittelt würden eine Hilfe bei seiner Aufgabe sein würde. So traf er sich wiedermals mit Aethain in den Hallen der Weisheit und sie sprachen am heutigen Tage über die Sprache der Tiere. Sie kamen zu dem Schluss, dass man am besten mit Tieren kommunizieren konnte, indem man ihnen Bildern in ihren Geist sandte. Doch genaueres besprachen sie noch nicht darüber. Denn damit dies überhaupt möglich war galt es zunächst das Vertrauen des Tieres zu gewinnen, sein Verhalten zu kennen und zu wissen wie sich welche Bedürfnisse gebären. Außerdem galt es nocheinmal das Wissen über den Schutz des Geistes aufzufrischen. Dies war es, was Ithorellain zunächst tat. Er Schlug es in einem der Bücher nach und las aufmerksam all jene Buchstaben. Als er glaubte es verinnerlicht zu haben, ging er in den Wald und suchte nach jener Melodie des Hasen, den er als Vorbild für seine gescheiterte Illusion genommen hatte. Eine lange Weile folgte er ihm, bat ihm hier und dort ein Stückchen Apfel oder Birne an, redete mit sanfter Stimme auf ihn ein. Einige Tage folgte er so dem Hasen und studierte ihn aufmerksam, wie Aethain es ihm aufgetragen hatte. Er wollte mehr erfahren über die Technick jemandem Bilder in den Geist zu senden. Sicherlich würde ihm das großen Nutzen bringen, bei seinen Forschungen.
Als er nun meinte den Hasen hinreichend zu kennen, machte er sich wieder auf zum Tal in mitten der blauen Berge. Er wollte seinen Lehrmeister aufsuchen und ihm berichten von seinem Erfolg. Und weitere Lehren erbitten. Während er Aethain suchte, oder in der Bibliothek auf ihn wartete kreisten seine Gedanken doch stets um seine Forschungen, und wie er das neu gelernte dafür verwenden konnte.