Alchemie, Bücher und alles Andere...
Verfasst: Samstag 13. Januar 2007, 20:07
Fast alles ist durch Bücher lernbar. Nur nicht das, was noch unentdeckt ist oder sich bis jetzt keiner wagte in Worte zu fassen und aufs Papier zu bringen.
Doch alles hat mal einen Anfang…
Ein lautes Knacken ertönt als sie sich am Baum empor zieht um einige Blätter von diesem zu rupfen. Ihr Gewicht wird oft von den stark verwurzelten Bäumen getragen, nur der Winter hat jene stark geschwächt und sogar die Leichtigkeit ihres Köpers ist schon eine starke Belastung. Somit knackte es an allen Ecken und Enden, was sie jedoch von ihrem Tun nicht abhielt. Sie musste es haben, dieses Blatt was weit oben in der Krone hing. Es ist eine Seltenheit geworden in dieser Jahreszeit Kräuter zu finden, geschweige denn welche zu entdecken die noch so unbeschädigt sind. Der Schnee und das Eis bedeckten den ganzen Wald, die meisten Bäume sind morsch geworden, gar brüchig durch die eisige Kälte. Die Existenz der Pflanzen hat beinahe vollkommen nachgelassen. Es war ein harter Winter, eine schwere Kälte bedeckte das Land und nur wenige würden wohl in der Lage sein, diese Jahreszeit zu überstehen. – Ihre dürren Finger umschlingen das letzte, gut erhaltene Blatt, dieses klemmt sie sich dann zwischen die Lippen und lässt sich nach einigem Zögern den Baum „herunter gleiten“. Der Wind pfiff um die Krone des Baumes und einige kleine Äste verloren den Halt und wehten in der eisigen Luft davon. Erschöpft lehnt sie sich nun an den morschen Baum, welcher immer noch knarrend im Wind weht. Das Blatt wickelt sie in ein altes Tuch, welches jedoch recht rein wirkt, nur die kleinen Löcher zeigen, dass es wohl schon einiges durchgemacht hat. Das eingewickelte Laub wird nun in ein Buch gelegt, direkt auf der Abbildung und der Beschreibung, welche sie schon vor einigen Tagen in ihr kleines Buch gekritzelt hatte.
So lasse die Arbeit beginnen und beende diese, wage es nicht mitten im Handwerk zu stoppen, es beiseite zu legen… Beende es!
Nun, einige Stunden später, saß sie da. Ihr Gesicht war mit Dreck beschmiert, der Dreck zog sich über ihre Kleidung bis hin zu dem Mörser der zwischen ihre Beinen lag, genauso wie einige Pilze, Lehmklumpen und Reste vom Laub. Ihr Gesicht sah alles andere als Begeistert aus, eher funkelten ihre leeren Augen dem umgestoßenen Mörser entgegen, wo der letzte Tropfen Kräutermatsch heraussackte. Der Versuch war missglückt, genauso wie ihre restlichen tausend Versuche. Seit einigen Tagen gelingt es ihr nicht mehr den Angaben zu folgen, aus ihrem Buch, aus ihrem wertvollsten Besitz. Es wird alles so detailliert erklärt und trotzdem schlagen die Versuche fehl!
Reiß dich zusammen! Herrgott!
Immer noch sitzt sie im eisigen Schnee und ihr Augenmerk liegt nun auf ihrem Buch. Außer einer lächerlichen Skizze und 10 Wörtern ist in jenen noch nicht viel zu sehen. Und auch heute hatte sie keine Erfolge, die sie in das beige Büchlein eintragen könnte. Trotzdem ist es aufgeschlagen, trotzdem hält sie den Kohlestift in der Hand. Sie quälte sich, sie wollte unbedingt irgendwas Aufschreiben, irgendwas!
Heute habe ich zum wiederholten Male eines der Versuche versaut, zum wiederholten Male ist es mir nicht gelungen den simpelsten Anweisungen zu folgen…
Ich werde ihn einen Brief schreiben, ihn um die Hilfe bitten die ich mir jämmerlich erbettelt habe. Ich werde es tun, vielleicht nicht heute aber morgen sicher. Morgen werde ich es Tun. Wenn morgen der Versuch fehlschlagen sollte, so werde ich mich morgen an Ihn wenden. Stolz hin oder her…
Doch alles hat mal einen Anfang…
Ein lautes Knacken ertönt als sie sich am Baum empor zieht um einige Blätter von diesem zu rupfen. Ihr Gewicht wird oft von den stark verwurzelten Bäumen getragen, nur der Winter hat jene stark geschwächt und sogar die Leichtigkeit ihres Köpers ist schon eine starke Belastung. Somit knackte es an allen Ecken und Enden, was sie jedoch von ihrem Tun nicht abhielt. Sie musste es haben, dieses Blatt was weit oben in der Krone hing. Es ist eine Seltenheit geworden in dieser Jahreszeit Kräuter zu finden, geschweige denn welche zu entdecken die noch so unbeschädigt sind. Der Schnee und das Eis bedeckten den ganzen Wald, die meisten Bäume sind morsch geworden, gar brüchig durch die eisige Kälte. Die Existenz der Pflanzen hat beinahe vollkommen nachgelassen. Es war ein harter Winter, eine schwere Kälte bedeckte das Land und nur wenige würden wohl in der Lage sein, diese Jahreszeit zu überstehen. – Ihre dürren Finger umschlingen das letzte, gut erhaltene Blatt, dieses klemmt sie sich dann zwischen die Lippen und lässt sich nach einigem Zögern den Baum „herunter gleiten“. Der Wind pfiff um die Krone des Baumes und einige kleine Äste verloren den Halt und wehten in der eisigen Luft davon. Erschöpft lehnt sie sich nun an den morschen Baum, welcher immer noch knarrend im Wind weht. Das Blatt wickelt sie in ein altes Tuch, welches jedoch recht rein wirkt, nur die kleinen Löcher zeigen, dass es wohl schon einiges durchgemacht hat. Das eingewickelte Laub wird nun in ein Buch gelegt, direkt auf der Abbildung und der Beschreibung, welche sie schon vor einigen Tagen in ihr kleines Buch gekritzelt hatte.
So lasse die Arbeit beginnen und beende diese, wage es nicht mitten im Handwerk zu stoppen, es beiseite zu legen… Beende es!
Nun, einige Stunden später, saß sie da. Ihr Gesicht war mit Dreck beschmiert, der Dreck zog sich über ihre Kleidung bis hin zu dem Mörser der zwischen ihre Beinen lag, genauso wie einige Pilze, Lehmklumpen und Reste vom Laub. Ihr Gesicht sah alles andere als Begeistert aus, eher funkelten ihre leeren Augen dem umgestoßenen Mörser entgegen, wo der letzte Tropfen Kräutermatsch heraussackte. Der Versuch war missglückt, genauso wie ihre restlichen tausend Versuche. Seit einigen Tagen gelingt es ihr nicht mehr den Angaben zu folgen, aus ihrem Buch, aus ihrem wertvollsten Besitz. Es wird alles so detailliert erklärt und trotzdem schlagen die Versuche fehl!
Reiß dich zusammen! Herrgott!
Immer noch sitzt sie im eisigen Schnee und ihr Augenmerk liegt nun auf ihrem Buch. Außer einer lächerlichen Skizze und 10 Wörtern ist in jenen noch nicht viel zu sehen. Und auch heute hatte sie keine Erfolge, die sie in das beige Büchlein eintragen könnte. Trotzdem ist es aufgeschlagen, trotzdem hält sie den Kohlestift in der Hand. Sie quälte sich, sie wollte unbedingt irgendwas Aufschreiben, irgendwas!
Heute habe ich zum wiederholten Male eines der Versuche versaut, zum wiederholten Male ist es mir nicht gelungen den simpelsten Anweisungen zu folgen…
Ich werde ihn einen Brief schreiben, ihn um die Hilfe bitten die ich mir jämmerlich erbettelt habe. Ich werde es tun, vielleicht nicht heute aber morgen sicher. Morgen werde ich es Tun. Wenn morgen der Versuch fehlschlagen sollte, so werde ich mich morgen an Ihn wenden. Stolz hin oder her…