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erste Begegnung - die Ureinwohner von Lameriast

Verfasst: Mittwoch 3. Januar 2007, 11:06
von Marye Larou
Der Winter war über Lameriast hereingebrochen. Marye dachte oft über die Ureinwohner nach. Ob diese in dieser harten Zeit wohl genug Nahrung hatten? Sie schlug ihren Schwestern vor, doch mal nach ihnen zu sehen. Marye packte daraufhin frisches Brot und gebratenes Fleisch ein und sie machten sich auf den Weg. Nach kurzer Zeit waren sie angekommen und sahen zu ihrer Verwunderung daß weiter im Süden kein Schnee lag. Auch war es dort deutlich milder. Trotzdem wollte sie sich nicht von ihrem Vorhaben abbringen lassen. Am Gebiet der Ureinwohner angekommen rief sie laut um auf sich aufmerksam zu machen und legte dann ihre Geschenke auf den Boden. Zu dem Essen legte sie noch einige glitzernde Edelsteine, in der Hoffnung, daß dieese das Interesse der Ureinwohner wecken könnten. Sie warteten eine geraume Weile und fast schon wollten sie wieder aufbrechen, als Marye etwas durchs Unterholz huschen sah. Ich glaube sie kommen, flüsterte Mary ihren Gefährtinnen zu. Nur sehr sehr langsam und vorsichtig näherten sich diese und die vier Gefährtinnen zogen sich ein wenig zurück, damit die Ureinwohner, die doch sehr scheu zu sein schienen. zu den Geschenken die sie abgelegt hatten, gelangen konnten.

Verfasst: Mittwoch 3. Januar 2007, 18:29
von Nii´kita Sha´isa
Kita verspürte die Unruhe im Dorf. Überall wurde getuschelt und irgendetwas von "Fremden" erzählt. Ihr war mulmig zumute. Zwar hatten sie schonmal gesehen, wie die ein oder anderen Fremden durch die Wälder schlichen, aber das lag schon eine Weile zurück. Hastig zog sie mit Kreh durch die Wälder, den Stimmen nach. Doch irgendwann verlor sie auch ihn aus den Augen und folgte dem Deut der anderen Eingebohrenen Richtung Osten. Sie schlängelte sich leise und geschickt durch die Büsche und dicht gewachsenen Bäume. Erst kurz vor der Lichtung kam sie zum stehen. Dort standen vier Frauen. Vor ihnen war etwas ausgebreitet. Nii'kita beobachtete aus ihrem Versteck. Erst als die Frauen Stück für Stück zurückwichen traute sich die kleine Eingeborene ein Stückchen näher. Vorsichtig untersuchte sie die Sachen, die dort lagen. Schob die kleinen Glitzersteinchen in ihren Mund und kaute darauf herum, doch zerkauen ließ sich nichts außer die Brote und Hähnchenschenkel.

Erst nach einer Weile ging Kita nach vorn. Sharif und Kreh'Schaklum waren ihr gefolgt und sahen Kita kritisch nach, wie sie sich den fremden Weibern näherte. Neugierig war sie und dennoch vorsichtig. Immer wieder hörte sie Kreh hinterrücks etwas sagen, dass sie vorsichtig sein solle. Mit der Zeit wurde sie den Weibchen vor ihr vertrauter, sah sie sich genauer an, ging sogar bis auf wenige Zentimeter zu ihnen hin und befühlte das, was sie anhatten. Vielleicht würden sie nützlich sein.

Verfasst: Donnerstag 11. Januar 2007, 19:58
von Marye Larou
Die Ureinwohner kamen langsam näher, betrachteten die dargebotenen Geschenke. Vor allem die glitzernden Edelsteine hatten es ihnen angetan. Aber auch das Essen das Marye ausgebreitet hatte, verschmähten sie nicht. Dann kamen eine anscheinend doch sehr neugierige Frau näher, schaute sich Tajaras Haare genauer an. Ein Mann kam dann näher und interessierte sich sehr für ihre Bärenmütze, die sie ihm kurz reichte. Sie macht ihm aber mit Zeichensprache klar, daß sie die wiederhaben wolle. Der Mann probierte sie kurz auf und war hellaufbegeistert, reichte ihr die Maske dann zurück. Es war deutlich sichtbar daß beide Gruppen sehr neugierig auf einander waren. Sie versuchten sich mit Händen und Füßen zu verständigen, bis Marye auf die Idee kam mit ihrem Speer etwas in den Sand zu malen, was von den Eingeborenen begeistert aufgenommen wurde.

Verfasst: Sonntag 25. Februar 2007, 09:49
von Marye Larou
Einige Wochen vergangen und immer wieder einmal kam es zu Kontakten mit den Ureinwohnern. Mit einem von ihnen, hatten sich Zera und sie sogar ein wenig angefreundet. Man traf sich öfters mal ehr zufällig, wenn sie ihre Tour rund um den Berg zu den Zweiköpfen, Trollen und Ogern machten. Enyama lud sie auch in ihr Dorf ein und öfter gingen sie mal zusammen jagen. Die Verständigung war anfangs sehr schwierig, doch mit Händen und Füßen, sowie mit ihrem Speer mit dem sie immer wieder etwas in den Sand malten konnte man sich doch irgendwie verständigen. Mit der Zeit lernte Marye auch so einige Worte seiner Sprache und war recht begierig darauf diese noch besser zu beherschen. So deutete sie immer wieder auf Gegenstände und versuchte ihm den Namen hierfür zu entlocken, was allerdings auch oft für Mißverständnisse sorgte. So hielten die Eingeborenen sie wohl auch für schwanger, Marye hatte keine Ahnung wieso das so war. Auch sonst war deren Kultur in vielen Dingen ganz anders und es gab Sachen die er einfach nicht kannte, ja sogar fürchtete. Marye berichtete ihren Schwestern unter Kichern wie Enyama die Treppe auf allen vieren rauf und auch wieder runterging, wobei er natürlich Prompt bei runterfiel. Auch die Tür war "Barata!" also ein Feind, erklärte sie grinsend. Was überhaupt nicht in seinen Kopf ging, war daß Frauen Kriegerinnen sein sollten, beim ersten mal als er dies verneinte, fauchte ihn Marye wütend an und es kam zu einem Kampf, bei dem sie ihn beweisen sollte, eine Kriegerin zusein. Marye stellte sich diesem und so gingen sie auf einander los. Marye gelang es ihn davon zu überzeugen, doch mußte sie zugeben daß sie die bessere Ausrüstung hatte. Er trug die beschlagene Echsenlederrüstung, die Marye ihm geschenkt hatte. Sie konnt es einfach nicht mehr ansehen wie er in seiner Knochenrüstung zwischen den Ettin, Ogern und Trollen umher tanzte. So hatte sie sich eines Tages auf dem Weg zum Sumpf gemacht umd dort ein wenig Zypressenholz zu schlagen und Echsenleder zu besorgen. Marim hatte dann das Leder verarbeitet und eine Rüstung daraus angefertigt, die sie dann noch mit Pyrian beschlagen hatte. Lächelnd übereichte sie ihm diese als "Geschenk" Dieses Wort kannte er inzwischen. So hatten sie sich öfter kleine Geschenke überreicht und auch schon erste Tauschgeschäfte gemacht. Federn hatten sie dort jede Menge, aber anscheinend niemanden der Pfeile schnitzte. So tauschten sie Federn, von denen sie jede Menge hatten gegen Pfeile und Marye bekam noch ein paar Edelsteine dazu.
Ronya war sehr angetan davon daß Marye und Zera sich mit den Eingeborenen ein wenig verständigen konnten und meinte daß sie davon eigentlich schon geträumt hätte, seit sie auf Lameriast angekommen war.
Und so ging Marye fast täglich in den Wald und auch zum Lager der Ureinwohner; Enyama hatte ihm ein Stück Holz gegeben in das einige Symbole, wie eine Bärenpranke eingeschnitzt waren. Er dürfte jederzeit in ihr "Watam" also in ihr Lager hatte er ihr gesagt.. und auf das Holz gedeutet. Und so war es auch, die Wachen liessen sie anstandslos durch, wenn sie das Stück Holz vorzeigte. Die Eingeborenen waren zwar friedlich geworden, doch ihren Wald, zu dem sie auch das Stück zählten, das um den Berg herum ging, verteidigten sie schon gegen Fremde. So mußte Marye schon einmal einschreiten als sie einm von dieser Akademie begegneten. Enyama fauchte diesen an und da sich dieser bedroht fühlte, hob er die Armbrust und zielte damit auf Enyama
Marye drängte sich dazwischen und rief immer wieder "Enyama Ani!" und forderte auch Corus, so war sein Name, dazu auf die Armbrust wegzustecken. Erst nach einem kleinen Gerangel brachte sie die Männer dazu die Waffen wenigstens zu senken. Marye war froh eine Austragung des Konfliktes mit Gewalt, verhindert zu haben. Sie hätte sich nicht einmischen können, da Enyama ein Freund, dieser Corus aber einer befreundeten Gilde angehörte, mit denen ihre Gemeinschaft sogar ein gemeinsames Handelshaus betreiben wollte...

Verfasst: Mittwoch 7. März 2007, 12:46
von Marye Larou
Immer wieder mal kam es zu Kontakten mit den Ureinwohnern, hauptsächlich jedoch mit Enyama. So langsam konnte sie sich ein wenig mit ihm verständigen, sie hatte doch inzwischen einige Worte seiner Sprache aufgeschnappt und fast jedes mal kamen ein oder zwei Worte dazu. Probleme machten vor allem Worte, auf die man nicht deuten konnte, auch war Marye Kenntnisse in der Grammatik sowieso unterentwickelt, da sie nie eine Schule besucht hatte. Oft wünschte sie sich, sie könne die Worte die sie lernte aufschreiben und nahm sich vor eine der Schwestern mal darum zu bitten. Vieleicht wäre es auch ganz nützlich wenn sie selber das Schreiben und Lesen lernen würde.
Über Enyama mußte sie sich sehr oft wundern. Manchmal wirkte er in Anwesenheit anderer so sehr verängstigt, dann aber stürzte er sich oft fast ungerüstet mit seinem Speer auf Zweiköpfe, Trolle, Oger, ja sogar auf den Ogerfürsten. Marye hatte mit diesem schon öfter Bekanntschaft gemacht und wußte, daß dieser ihn mit einem einzigen Schlag niederstrecken konnte.