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Finsterer Traum oder warnende Vision

Verfasst: Samstag 30. Dezember 2006, 13:19
von Lagus Holopainen
Es scheint wie ein Fluch wie die Söldnerhauptmänner von Träumen und anderen Dingen heimgesucht wurden, welche die so echt erscheinen das man sie fühlen kann.
Im Schlafe vermag er nicht still zu liegen, hin und her wälzt er sich in seinem Bette. Die Decke und die Felle die ihn warmhalten sollten stören, doch ohne sie ist die Unruhe noch größer. Er murmelt immer etwas von einer Impa vor sich hin wärend er ruht.
Im Traume erscheint sie ihm...seine ehemalige und wohl auch die letzte Liebe. Er vermag nicht sich von der Liebe zu ihr abzuwenden, der Schmerz ist zu groß. Sie führt ihn in einen Walde. Tiefer immer tiefer folgt er ihr hinein, bis zu einer Stelle wo nur wenige Lichtstrahlen durch die dichten Bäume fallen. Sie kommt hinter einem Baume hervor und blickt ihn nur einige momente Starr an. Die Haut bleich, das Gesicht blass. Die Haare wallen im Winde der durch die Büsche und den dichten Wald singt und den Walde zum flüstern bringt. Ihre Gewandung sauber und rein das sie in jenem etwas leuchten mag. Langsam geht sie auf ihn zu und bittet um Vergebung, sie bittet um Vergebung da sie ihn allein gelassen hat. Bis sie letzt endlich vor ihm steht.
Lagus scheint es nicht zu begreifen. Er kann sie sehen, ihren Atem hören, ihre Wärme fühlen, doch langsam fühlt er auch wie ihre kalte Hand die seine ergreift und er blickt sie nur nachdenklich an. Auch etwas Angst vermag sich in seinen Augen zu verbergen. Leise spricht sie, dass sie ihn erwarten wird und wendet sich mit einem sanften Kuss auf seine Stirn in den dichten Wald zurück. Er ruft ihr nach das sie warten sollte und folgt ihr rasch, doch findet er sie nicht. Er geht immer tiefer und weiter in den Wald hinein bis sich ein schwarzer Bär vor ihm aufdrückt und sich brüstet. Ein Lautes grollen und Brüllen geht von dem Bären aus ehe er mit seinen scharfen Klauen seine Brust zerkratzt. Lagus fällt zurück auf den Boden und erwacht im selben Moment aus dem Schlafe. Doch der Schmerz scheint nicht zu weichen, er hebt sich die Brust und blickt sich ungläubig im Zimmer um. Er atmet rasch und schwer. Schweißperlen lassen seinen vernarbten Körper glänzen und nässen das Bett. Die Augen weit, das Gesicht blass und weiß als wäre er wirklich gerade nur knapp mit dem Leben davon gekommen. Ihm wird langsam wieder bewusst warum er solch Furcht vor dem Tode hat, und warum er Impa nicht einst in den Tod folgte. Der Schmerz breitet sich nun im Kopf aus welchen er sich mit beiden Händen hebt. Das Gesicht rötet sich nun doch etwas, und Fieber zeichnet seine Stirne, Augenringe malen sich in sein Gesicht und die Augenlieder werden schwer. Kurz ist ein lauter grollender Schrei zu hören welcher durch die Räume nach außen dringt. Er erhebt sich erschöpft aus seinem Bett. Schwarz vor Augen wird ihm, und er droht ineinander zu sacken, doch stützt er sich am Türgriff welchen er sogleich öffnet. Er stolpert langsam hinaus aus dem Haupthaus. Mit den nackten füßen stampft er durch den Schnee. Die Tränen rollen über sein Gesicht und erkalten ehe sie auf den weißen blendenden Schnee fallen. Bis er das Gemeinschaftshaus erreicht und sich dort niederlässt. Vor Erschöpfung schafft er es nichtmal sich eine flasche Schnaps hinter dem Tresen hervor zu holen. Sein Kopf sinkt in seine Arme und die Augen fallen letztendlich wieder zu. Kurz murmelt er nochmals ihren Namen vor sich hin.
"Impa". Die restlichen Söldner mögen wohl auf sich aufmerksam machen wollen doch er vermag sie nicht zu hören...