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Blutbad an Bord eines Schiffes nach Bajard

Verfasst: Sonntag 3. Dezember 2006, 22:08
von Erwald Steinberg
Ein unglücklicher Tag, mein Bruder und ich sind beinahe gestorben. Eine wirklich sehr ungerechte Welt die ihr Zorn an Arme, werlose Obdachlose ausläst und sich noch dabei daran belustigt. Wir machten eine vermummte Gestallt darauf aufmärksam sich der Stadt Bajard zu zeigen, damit er nicht noch ärger mit den Wachen bekomme. Und was geschehe? Er folgt uns unauffällig an Bord eines Schiffes und Bedroht uns das wir mit ihm kommen. Dann zerrte er uns Tatsächlich am Land mit seltsamen namen wo er und seine Kumpanen uns die Hände und Füße abhacken wollen. Wir hatten fürchterliche angst und wie durch ein Wunder kamen dann noch unzählige von Anderen Menschen. Erst glaubten wir sie seien Götter und Retten uns, doch sie waren nach langem getue auf der Seite des Bösen. Ein Mann der das Boot bewachte sagte zu uns nach einer Weile, das wir an Bord kommen sollten, daher dachten wir er ist so nett und verschohnt uns. Doch plötzlich Schlitze er mir eine Kerbe in die Brust und Meinem Bruder hackte er beinahme das Bein ab. Außerdem verletze er noch mir das Bein. Danach fuhren wir mit dem Schiff, mir ward schwarz vor Augen. Ich merkte dann nur noch wie er mich und meinem Bruder an Land warf und wieder an Deck des Schiffes verschwand. Wir zerrten uns zum naheligenden Heiler. Ich möchte daher die Bürger vor einem Langhaarigen mit Grünlich Dunkelen Haaren der meist in Dunkel Blau herum läuft Warnen! Habt acht vor diesem Mann und glaubt ihm kein Wort!

Gezeichnet: Erwald Steinberg

Verfasst: Montag 4. Dezember 2006, 14:46
von Cyrion Sha´Ar
Nachdenklich und mit erhobenen schwarzen Augenbrauen stand er da und musterte den Schrieb.
Erwald Steinberg... war das einer der beiden Ketzer von denen Khaz gesprochen hatte? Er hatte mitanhören müssen, wie jemand selbstzufrieden Khaz erzählt hatte, was er jenen beiden 'Ketzern' angetan hatte... Gebrochene Finger, Quetschungen, abgetrennte Zehen... Die Liste war lang gewesen.
Wären rund um Khaz nicht so viele leute gewesen, hätte Cyrion mit Khazkal ein ernstes Gespräch geführt. Doch einfach einen Burgherrn zurecht stutzen vor seinen eigenen Leuten - das hätte nach hinten losgehen können. Trotzdem würde er Khaz nochmal aufsuchen und ihn diesbezüglich fragen.
Grüne Haare... Hatte einer von seinen Leuten grüne Haare? Ilastuu hatte grüne Haare... Doch bezweifelte er, das der Alchemist zu dem fähig war, was hier beschrieben wurde. Ihm fehlte einfach die Kraft. Zudem war er keiner von Khazkals Mannen. Dunkelblau... er hatte nie wirklich drauf geachtet, was Ilastuu trug. Die Farben der Burgler konnte man nicht wirklich als Dunkelblau betrachten...

Vage Angaben insgesamt. Angaben, die allerdings unschuldigen Leuten durchaus Ärger machen konnten.

Nachdenklich ging er davon und machte sich auf den Weg Richtung Berchgard... Er wollte mal sehen, ob er Ilastuu auftreiben konnte. Konnte sein, das dieser grünhaarige Gelehrte bald ein ernstes Problem haben würde.

Verfasst: Montag 4. Dezember 2006, 15:41
von Anveena Midame
Anveena stoppte plötzlich, als Sie den Anschrieb sah.
Fröhlich, ja förmlich mit Begeisterung las sie die niedergeschriebenen Zeilen durch, weiter und weiter, und wenn man genau auf Sie achten würde, sähe man, dass mit jedem Wort, dass Sie in sich aufsog wie ein kaltes Getränk zur heißen Sommernacht, immer mehr und mehr ihre Miene sich nach oben verzog.
Als Sie fertig war, gänzlich mit einem strahlen im Gesicht, ging sie ihre Wege, motiviert für den Tag und leise, für niemanden hörend, vor sich hinsprechend.
"Schade bloss, dass jener vermummte, grünhaarige Folterknecht nicht seine Arbeit bis zum Tode zuende geführt hat. Wären sicher 2 schöne Seelen für den Gott des Vergänglichen gewesen."
Dann verschwindet sie hint einer Ecke, um weitere Tätigkeiten zu verrichten.

Verfasst: Montag 4. Dezember 2006, 21:31
von Malachai Schwarzmourne
Als Malachai jenen Schrieb entdeckt, reisst er ihn von der Wand und beginnt ihn sich genau durchzulesen.
Seine Miene wird dabei immer größer, Wort für Wort und Zeile für Zeile.
Er schaut sich um, alleine um sich zu vergewissern, dass niemand da ist, dann liesst er weiter.
Zuletzt faltet er den Schrieb zusammen und geht von dannen, richtung Hafen, leise, mit den Worten:
"Na ein Glück habe ich keine grünen Haare", während er sich mit der Hand durch seine NAchtschwarzen Haare fährt und lauthals lacht, ehe er in der ewigen Dunkelheit der Nacht verschwindet.