Es war einmal ein Wyrm
Verfasst: Montag 27. November 2006, 00:18
Es war wieder soweit, ein Training fand statt. Xinthra erzielte die höchste Punktzahl an der Wurfscheibe und hatte so die zweifelhafte Ehre, dieses Training zu leiten. Da sie kein Interesse daran hatte, dass es dieses Mal wieder so ablief wie das letzte mal, nahm sie sich gleich eine recht straffe Führung vor. Zwei Gruppen wurden ernannt, von denen eine das Lager erstürmen und ein Wertvolles Dokument stehlen. Ein Rezept für Kuchenkringel. Schnell erklärte sie die Regeln, die sie sich ausgedacht hatte und die erste Runde begann. Die Angreifer gewannen, sie eroberten das Dokument, legten es wie besprochen vor das Tor. Im Anschluß daran hieß es, zwei Runden zu laufen. Alle rannten los, zwei Runden um das Lager.. Lynfair rannte um die Insel. Als sie nicht kam und nicht kam, ritt Zera los, sie zu suchen. Unterdessen ging das Training weiter. Sie ließ Schwestern gegeneinander antreten, auf dass diese ihre Kampffertigkeiten verbesserten. Unterdessen kehrte Lynfair von ihrer Inselrundreise zurück, konnte nun am Kampftraining teilnehmen. Nach etwa einer Stunde, gerade rüsteten sich alle ab, kam Besuch. Lamiro und Xandra. Am Feuer Platz genommen und sich die ersten Getränke in die Hand genommen, hörte man ein lautes Getöse aus Süden, Geschrei von Trollen, Ogern oder Orks, was auch immer, es klang nicht angenehm.
Nur kurz blickten sich alle gegenseitig an, mit demselben Gedanken. Sie sprangen auf, wer nicht gerüstet war holte dies nach. Innerhalb weniger Augenblicke waren sie alle gerüstet und bewaffnet am Tor aufgereit. "Wir gehen links um den Berg" meinte Xinthra und die Truppe setzte sich in Bewegung. Die ersten unglückseligen Zweiköpfe und Trolle die sich ihnen in den Weg stellten, fanden ihren Weg in den Dreck schneller, als sie ausholen konnten zum Schlag. Der Blick einer der Schwestern ging empor zum Himmel, stotterte und sprach "Da.. ein.. Wyrm..", welcher nach Osten flog. Auf der anderen Seite des Gebirges erklang wieder das Geschrei. "Wir müssen zum Orkfort" meinte Xinthra. Den Rest des Weges eilten die Schwestern und am Fort angelangt präsentierte sich ihnen ein nicht nur ungewohnter Anblick. Feuerwesen, die aus dem Tor stieben und sich auf die Gefährtinnen stürzten, welche sich einen erbitterten Kampf lieferten, ließen keinen Zweifel daran dass hier absolut etwas nicht stimmte. Und selbst als die Feuerwesen besiegt, Xinthra als einzige sich aufrappeln musste, blieb es nicht dabei. Die Erde brach auf und Monster traten hervor, Erdwesen, mehr noch als die Feuerwesen. Alles übertönend das Geschrei des Wyrm aus dem Orkfort. Wyrm, im Orkfort? Vielleicht suchte er sich sein Abendbrot. Wie auch immer, die Erdwesen waren schneller besiegt, und nachdem sich Xinthra grummelnderweise wieder aufrichten musste, hatten sich die Schwestern schon einem neuen Gegner gewidmet. Einem Riesen mit nur einem Auge. Er schlug wild um sich und war schnell, schneller als Xinthra, jedoch nicht am Boden. Er schickte die Kriegerin zu Boden kurz bevor er selbst fiel.
Aus dem Fort indeß fanden einige Orks ihren Weg hinaus, darunter auch ein besonders stark gepanzerter und dennoch sehr schneller Ork. Er trug einen Helm der an der Vorderseite große Zähne hatte, die seinen Mund überdeckten, und lange schwarze Federn in einer Reihe von der Stirn bis zum Nacken. Sein Brüllen übertönte sogar das des Wyrm und er stürzte sich auf die Schwestern, zusammen mit den anderen Orks. Viele schickte er zu Boden, doch bald stand er alleine da und konnte sich nicht mehr gegen die Pfeile und Bolzen der Schwestern erwehren. Auch die Schwerter konnten einige Streiche ausführen, doch Xinthra die Unglückselige lag bald wieder darnieder im Dreck vor dem Fort. Durch eine glückliche Fügung wachte sie wieder auf, kurz bevor sie unter der Pranke des Wyrm zermatscht werden konnte, der sich vor den versammelten Schwestern aufbaute.. und mit Myrina begann, zu sprechen. Er wolle seine Ruhe, er wurde gestört, warum sich einfach hier niedergelassen würde ohne ihn zu fragen. Sich ihrer sicher, stellte sich Xinthra neben ihre Schwester und Ergriff das Wort. "Wir sind dir keine Bedrohung, wie sollten wir dich stören?" meinte sie. Als Beweis röchelte der Wyrm ein wenig, offensichtlich würgte er etwas aus seinem Magen hervor, was er dann auf den Boden spuckte. "Dieser Kurzbeiner hat es gewagt mich zu stören".
Von irgendwo aus der Gruppe vernahm sie das Wort "Zwerg" und "gut geschmeckt" woraufhin sich der Wyrm Marie zuwandte. "Der war zu fett. Du schmeckst bestimmt besser!" fauchte dieser sie an. Die Augen aller wandten sich hin zum Tor, als noch ein weiterer Wyrm dieses durchschritt, selbst der erste schaute dorthin. "Schatz, was ist. Kommst du, der Zwerg ist fertig." Das war gar etwas zum Schmunzeln und einige in der Menschentruppe begannen zu kichern. "Nicht jetzt, siehst du nicht ich habe zu tun" brummelte jener erste Wyrm und bekam zu hören "Immer musst du die Arbeit mit nach Hause bringen". Der zweite Wyrm, oder vielmehr die Wyrmin zog sich zurück in das Fort. Den Kopf wieder gen Xinthra gewandt meinte der Wyrm "Lass mich dich ansehen. Nimm deine Dose vom Kopf!" befahl er förmlich und Xinthra entsprach dem, genau wie alle anderen Schwestern. Nur eine Handbreit vor ihrem Kopf hielt er seinen, und starrte ihr in die Augen. "Hast du keine Angst vor mir, Weibchen?" Ein Kopfschütteln war die Antwort. "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich würde für jede Schwester die du hier siehst, sterben". "Das Angebot nähme ich gerne an, wenn nicht schon ein Zwerg auf mich wartete. Bist du diejenige die für diesen Haufen spricht?" Ein Nicken.
Xandra meldete sich, und ein weiter hinzugekommener sowie Lamiro standen etwas abseits. "Wir gehören nicht dazu." "Ich zähle euch dazu, ihr seid einer wie der andere. An euch ist nur weniger Fett als an den Kurzen." meinte er gewandt zu ihr, sprach dann wieder mit Xinthra. "Mein Weibchen und ich leben in diesen Bergen. Stört mich oder sie nur einmal, werde ich dich besuchen und zur Rechenschaft ziehen." "Dann sei es so." "Weißt du auf was du dich da einlässt?" "Sei dir gewahr dass ich nur für mich und unsere Gefährtinnen spreche. Was die anderen tun, kann ich nicht beeinflussen." "Das ist mir egal. Es liegt an dir, dafür zu sorgen. Ich werde dir etwas mitgeben. Zeig dies jedem den du besuchst." sprach er und riß sich eine Schuppe aus dem Leib, welche er ihr reichte. "Aber ich bin nicht die Anführerin von allen Menschen." "Du hast gesagt du sprichst für diese Truppe also sprichst du jetzt auch für den jämmerlichen Rest eurer Brut auf dieser Insel. Versagst du, kostet dich das den Kopf." "Dann wirst du uns alle töten müssen!" warf Marie dazwischen. "Sei still Weib, oder ich fange mit dir an!", der Kopf fuhr zu ihr herum. "Du bist sehr schnell mit der Zunge, sag wie nennt man dich, Redetviel oder Hatvieleprobleme? Oder vielleicht Mahlzeit, das würde das ganze besser beschreiben, wenn du dein Vorlautes Mundwerk nicht hältst." Marie war still.
"Also. Du hast mich verstanden?" fragte er Xinthra wieder. "Du wirst mein Leben verlängern müssen wenn ich jeden erreichen soll. Kannst du das?" "Was ich kann und was nicht, ist nicht von deinem Interesse." "Dann habe ich keine Chance, deine Aufgabe zu erfüllen. Wenn ich einst sterbe, werden sie wiederkommen und euch stören." "Du wirst einen Weg finden" meinte der Drache und lachte laut auf. "Dann brauchst du dir keine Gedanken mehr über deine Zukunft zu machen" meinte er. "Ich werde mein bestes geben", sprach Xinthra resignierend. "Ich werde euch nun verlassen und meinen Zwerg verspeisen" raunte der Wyrm, drehte sich um und mit einigen Flügelstößen verschwand er im Gebirge. Die Truppe indeß sammelte sich zunächst und kehrte ins Lager der Gefährtinnen zurück. Doch dies sollte nicht das Ende dieser Geschichte sein.
Mitmachen erwünscht, insbesondere die anderen Anwesenden, auch fortführen der Geschichte in Bezug auf Gestern gern gesehen
Nur kurz blickten sich alle gegenseitig an, mit demselben Gedanken. Sie sprangen auf, wer nicht gerüstet war holte dies nach. Innerhalb weniger Augenblicke waren sie alle gerüstet und bewaffnet am Tor aufgereit. "Wir gehen links um den Berg" meinte Xinthra und die Truppe setzte sich in Bewegung. Die ersten unglückseligen Zweiköpfe und Trolle die sich ihnen in den Weg stellten, fanden ihren Weg in den Dreck schneller, als sie ausholen konnten zum Schlag. Der Blick einer der Schwestern ging empor zum Himmel, stotterte und sprach "Da.. ein.. Wyrm..", welcher nach Osten flog. Auf der anderen Seite des Gebirges erklang wieder das Geschrei. "Wir müssen zum Orkfort" meinte Xinthra. Den Rest des Weges eilten die Schwestern und am Fort angelangt präsentierte sich ihnen ein nicht nur ungewohnter Anblick. Feuerwesen, die aus dem Tor stieben und sich auf die Gefährtinnen stürzten, welche sich einen erbitterten Kampf lieferten, ließen keinen Zweifel daran dass hier absolut etwas nicht stimmte. Und selbst als die Feuerwesen besiegt, Xinthra als einzige sich aufrappeln musste, blieb es nicht dabei. Die Erde brach auf und Monster traten hervor, Erdwesen, mehr noch als die Feuerwesen. Alles übertönend das Geschrei des Wyrm aus dem Orkfort. Wyrm, im Orkfort? Vielleicht suchte er sich sein Abendbrot. Wie auch immer, die Erdwesen waren schneller besiegt, und nachdem sich Xinthra grummelnderweise wieder aufrichten musste, hatten sich die Schwestern schon einem neuen Gegner gewidmet. Einem Riesen mit nur einem Auge. Er schlug wild um sich und war schnell, schneller als Xinthra, jedoch nicht am Boden. Er schickte die Kriegerin zu Boden kurz bevor er selbst fiel.
Aus dem Fort indeß fanden einige Orks ihren Weg hinaus, darunter auch ein besonders stark gepanzerter und dennoch sehr schneller Ork. Er trug einen Helm der an der Vorderseite große Zähne hatte, die seinen Mund überdeckten, und lange schwarze Federn in einer Reihe von der Stirn bis zum Nacken. Sein Brüllen übertönte sogar das des Wyrm und er stürzte sich auf die Schwestern, zusammen mit den anderen Orks. Viele schickte er zu Boden, doch bald stand er alleine da und konnte sich nicht mehr gegen die Pfeile und Bolzen der Schwestern erwehren. Auch die Schwerter konnten einige Streiche ausführen, doch Xinthra die Unglückselige lag bald wieder darnieder im Dreck vor dem Fort. Durch eine glückliche Fügung wachte sie wieder auf, kurz bevor sie unter der Pranke des Wyrm zermatscht werden konnte, der sich vor den versammelten Schwestern aufbaute.. und mit Myrina begann, zu sprechen. Er wolle seine Ruhe, er wurde gestört, warum sich einfach hier niedergelassen würde ohne ihn zu fragen. Sich ihrer sicher, stellte sich Xinthra neben ihre Schwester und Ergriff das Wort. "Wir sind dir keine Bedrohung, wie sollten wir dich stören?" meinte sie. Als Beweis röchelte der Wyrm ein wenig, offensichtlich würgte er etwas aus seinem Magen hervor, was er dann auf den Boden spuckte. "Dieser Kurzbeiner hat es gewagt mich zu stören".
Von irgendwo aus der Gruppe vernahm sie das Wort "Zwerg" und "gut geschmeckt" woraufhin sich der Wyrm Marie zuwandte. "Der war zu fett. Du schmeckst bestimmt besser!" fauchte dieser sie an. Die Augen aller wandten sich hin zum Tor, als noch ein weiterer Wyrm dieses durchschritt, selbst der erste schaute dorthin. "Schatz, was ist. Kommst du, der Zwerg ist fertig." Das war gar etwas zum Schmunzeln und einige in der Menschentruppe begannen zu kichern. "Nicht jetzt, siehst du nicht ich habe zu tun" brummelte jener erste Wyrm und bekam zu hören "Immer musst du die Arbeit mit nach Hause bringen". Der zweite Wyrm, oder vielmehr die Wyrmin zog sich zurück in das Fort. Den Kopf wieder gen Xinthra gewandt meinte der Wyrm "Lass mich dich ansehen. Nimm deine Dose vom Kopf!" befahl er förmlich und Xinthra entsprach dem, genau wie alle anderen Schwestern. Nur eine Handbreit vor ihrem Kopf hielt er seinen, und starrte ihr in die Augen. "Hast du keine Angst vor mir, Weibchen?" Ein Kopfschütteln war die Antwort. "Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich würde für jede Schwester die du hier siehst, sterben". "Das Angebot nähme ich gerne an, wenn nicht schon ein Zwerg auf mich wartete. Bist du diejenige die für diesen Haufen spricht?" Ein Nicken.
Xandra meldete sich, und ein weiter hinzugekommener sowie Lamiro standen etwas abseits. "Wir gehören nicht dazu." "Ich zähle euch dazu, ihr seid einer wie der andere. An euch ist nur weniger Fett als an den Kurzen." meinte er gewandt zu ihr, sprach dann wieder mit Xinthra. "Mein Weibchen und ich leben in diesen Bergen. Stört mich oder sie nur einmal, werde ich dich besuchen und zur Rechenschaft ziehen." "Dann sei es so." "Weißt du auf was du dich da einlässt?" "Sei dir gewahr dass ich nur für mich und unsere Gefährtinnen spreche. Was die anderen tun, kann ich nicht beeinflussen." "Das ist mir egal. Es liegt an dir, dafür zu sorgen. Ich werde dir etwas mitgeben. Zeig dies jedem den du besuchst." sprach er und riß sich eine Schuppe aus dem Leib, welche er ihr reichte. "Aber ich bin nicht die Anführerin von allen Menschen." "Du hast gesagt du sprichst für diese Truppe also sprichst du jetzt auch für den jämmerlichen Rest eurer Brut auf dieser Insel. Versagst du, kostet dich das den Kopf." "Dann wirst du uns alle töten müssen!" warf Marie dazwischen. "Sei still Weib, oder ich fange mit dir an!", der Kopf fuhr zu ihr herum. "Du bist sehr schnell mit der Zunge, sag wie nennt man dich, Redetviel oder Hatvieleprobleme? Oder vielleicht Mahlzeit, das würde das ganze besser beschreiben, wenn du dein Vorlautes Mundwerk nicht hältst." Marie war still.
"Also. Du hast mich verstanden?" fragte er Xinthra wieder. "Du wirst mein Leben verlängern müssen wenn ich jeden erreichen soll. Kannst du das?" "Was ich kann und was nicht, ist nicht von deinem Interesse." "Dann habe ich keine Chance, deine Aufgabe zu erfüllen. Wenn ich einst sterbe, werden sie wiederkommen und euch stören." "Du wirst einen Weg finden" meinte der Drache und lachte laut auf. "Dann brauchst du dir keine Gedanken mehr über deine Zukunft zu machen" meinte er. "Ich werde mein bestes geben", sprach Xinthra resignierend. "Ich werde euch nun verlassen und meinen Zwerg verspeisen" raunte der Wyrm, drehte sich um und mit einigen Flügelstößen verschwand er im Gebirge. Die Truppe indeß sammelte sich zunächst und kehrte ins Lager der Gefährtinnen zurück. Doch dies sollte nicht das Ende dieser Geschichte sein.
Mitmachen erwünscht, insbesondere die anderen Anwesenden, auch fortführen der Geschichte in Bezug auf Gestern gern gesehen