Den Zwergen an die Leine gelegt
Verfasst: Donnerstag 16. November 2006, 12:20
Genüsslich sah sie zu wie sich der Zweikopf unter den Schmerzen wand und letztendlich zu Boden ging.
Ablenkung, ja einer der seltenen Momente wo sie diese tatsächlich suchte. Doch dann, war da nicht ein Geräusch? Die verhüllte Gestalt fuhr herum und spähte den Gang zurück. Folgte ihr jemand? Trotz der magischen Sicht konnte sie in den Schattenspielen, hervorgerufen durch die Fackeln, nicht viel erkennen. Zu viele Stalagmiten und Geröll versperrten die Sicht. Dann jedoch ganz in ihrer Nähe trat ein unvorsichtiger Fuß gegen einen Kiesel. Sofort war sie erneut herum gefahren und musterte den Burschen recht verblüfft. Wie ein gescholtener Hund kam er hinter einem Felsen ganz in ihrer Nähe hervor. Goldenes Haar und lange Wimpern, eindeutig jemand mit dem man sich amüsieren konnte. Sie zog heute rasch ihre Schlüsse, vielleicht zu rasch.
Eine Weile sprach sie mit dem Jüngling, horchte ihn aus, testete seine Reaktion. Sie glaubte nicht einen Liedschlag was er ihr erzählte. Dennoch, etwas Unterhaltung konnte nicht schaden. Gemeinsam zog das ungleiche Paar weiter. Nicht lange jedoch und der Bursche ging unter einem besonders kräftigen Hieb bewusstlos zu Boden. Gespannt wartete sie ab ob er wieder zu sich kommen würde. Falls er seinen Verletzungen erlag würde sie sich sofort mit ihm aus diesen Gefilden begeben. Es reizte sie verschiedene Experimente an diesem auszuprobieren dich zu ihrem Bedauern rappelte er sich alsbald wieder auf. Natürlich hätte sie ihn töten können und sich somit aneignen was auf natürlichem Weg verschlossen blieb. Wozu jedoch sich die Finger schmutzig machen? Sie war heute wahrlich nicht in der Laune. Ein grinsen nicht unterdrücken könnend als der Bursche verkündete er würde lieber auf seinen Bogen zurückgreifen und müsse den holen, nickte sie nur. Warten? Hatte er sie wirklich gebeten zu warten? Ein amüsiertes schnauben entfuhr ihr und kaum war er außer Sicht wendete sie sich um und ging weiter. Er würde nachkommen falls er es überhaupt nochmals wagte seinen Allerwertesten hier runter zu schieben.
Wie schon vermutet blieb sie alleine. Es war ihr gerade recht. Wer alleine ist muss sich nicht verstecken. Ungeniert setzte sie ihre Kräfte ein. Testete die Grenzen und stieß immer weiter vor. Immer wieder folgten Pausen in denen sie sich sammelte und auf die Umgebung lauschte. Die nächste Störung ließ nicht sonderlich lange auf sich warten. Klirrend und scheppernd schleppte sich ein Zwerg den Gang entlang. Verblüfft starrten sie sich einen Augenblick an ehe eine dröhnende Stimme von den Wänden wieder hallte.
Freund oder Feind?
Freund natürlich!
Ein schmunzelnd bildete sich unter der Maske. Recht vorsichtig geworden musste sie sich doch über diese Frage wundern. Das Schönste daran jedoch war das er die Antwort offensichtlich annahm. Eine Weile sprachen sie miteinander dann gab sie den Weg frei. Sollte er sich sicher wägen. Kaum jedoch war der Kleine einige Meter vor ihr trat sie in seinen Rücken. Wie arglos er gewesen war.
Ihre Augen hatten einen fast schon fanatischen Blick angenommen. Sie scheute weder Lüge noch Mittel zum Zweck. So freundlich und zurückhaltend sie sich gegeben hatte setzte sie nun alles daran. Diesen Zwergen unter Kontrolle zu bekommen. Fast verblüfft wirkend wurden seine Bewegungen langsamer bis er endlich stehen blieb. Schritte hallten leise von den Wänden wieder als sie näher trat. Darauf achtend den Bann aufrecht zu erhalten musste sie doch feststellen wie sehr diese kleinen Körper gegen derlei Magie gefeit waren. Wesentlich schwieriger als bei dem Reichsritter war es auf mentale Art anzugreifen. Den Zwergen schüttelte es und er schien dagegen an zu kämpfen. Hier jedoch, musste sie nicht vorsichtig sein. Hier war es gleich sollte er bei diesem Versuch sterben.
Blut ran seinen Mundwinkel herunter und langsam trübte sich der Blick. Nahe an ihrem Ziel jedoch wurde sie gestört. Ein Acromagus marschierte den Gang entlang. Im ersten Moment verwünschte sie sich innerlich dafür den Versuch an dieser Stelle gestartet zu haben. Doch der Magier stapfte weiter. Vermutlich hatte er genug zu tun seinen Dämon zu kontrollieren als sich um die Belange Fremder zu kümmern. Sofort wandte sie sich wieder dem Zwergen zu. Nicht auszudenken wenn das Band reisen würde. Zwergenäxte wollte sie nicht gerade in ihrem Fleisch kennen lernen. Nach Minute, oder waren es Stunden, hatte sie es endlich geschafft. Ausgepumpt raunte sie ihm nur drei Wörter zu.
Kämpfe und diene
Sofort folgte er der Anweisung und stampfte in Richtung ihres ausgestreckten Armes davon. Mit einer unglaublichen Wut ging der Zwerg auf alles los was in seinem Weg stand. Obgleich es sie viel Kraft gekostet hatte dies zu bewerkstelligen war sie zufrieden. Sie ließ ihn seine 'Aufgabe' verrichten und hielt sich zurück. Wer wusste wie lange sie das Band aufrecht erhalten konnte. Lieber er verausgabte sich und sie sammelte neue Kraft. Bald jedoch ging es ihr zu langsam und sie verlor das Amüsement den Kleinen alleine töten zu lassen. Nach und nach half sie immer mehr mit. Gegner um Gegner viel und noch immer schien er nicht zu merken was er tat. Stunden später schien es einen Augenblick er würde dagegen ankämpfen und sein Blick klärte sich. Doch war er die letzten Stunden überaus nützlich gewesen. Sie beschloss ihn zu behalten. Nochmals wurde der eiserne Griff verstärkt und sein Geist geschunden. Es war wahrlich faszinierend. Ein Wesen das mit Magie so schwierig zu erreichen war an die Leine zu legen. Diesmal jedoch war ihr Zauber längst nicht so mächtig wie das erste Mal. Es zehrte an ihren Kräften. Dennoch, es reichte aus.
Erneut, unter ihrer Herrschaft, ging es weiter.
Ablenkung, ja einer der seltenen Momente wo sie diese tatsächlich suchte. Doch dann, war da nicht ein Geräusch? Die verhüllte Gestalt fuhr herum und spähte den Gang zurück. Folgte ihr jemand? Trotz der magischen Sicht konnte sie in den Schattenspielen, hervorgerufen durch die Fackeln, nicht viel erkennen. Zu viele Stalagmiten und Geröll versperrten die Sicht. Dann jedoch ganz in ihrer Nähe trat ein unvorsichtiger Fuß gegen einen Kiesel. Sofort war sie erneut herum gefahren und musterte den Burschen recht verblüfft. Wie ein gescholtener Hund kam er hinter einem Felsen ganz in ihrer Nähe hervor. Goldenes Haar und lange Wimpern, eindeutig jemand mit dem man sich amüsieren konnte. Sie zog heute rasch ihre Schlüsse, vielleicht zu rasch.
Eine Weile sprach sie mit dem Jüngling, horchte ihn aus, testete seine Reaktion. Sie glaubte nicht einen Liedschlag was er ihr erzählte. Dennoch, etwas Unterhaltung konnte nicht schaden. Gemeinsam zog das ungleiche Paar weiter. Nicht lange jedoch und der Bursche ging unter einem besonders kräftigen Hieb bewusstlos zu Boden. Gespannt wartete sie ab ob er wieder zu sich kommen würde. Falls er seinen Verletzungen erlag würde sie sich sofort mit ihm aus diesen Gefilden begeben. Es reizte sie verschiedene Experimente an diesem auszuprobieren dich zu ihrem Bedauern rappelte er sich alsbald wieder auf. Natürlich hätte sie ihn töten können und sich somit aneignen was auf natürlichem Weg verschlossen blieb. Wozu jedoch sich die Finger schmutzig machen? Sie war heute wahrlich nicht in der Laune. Ein grinsen nicht unterdrücken könnend als der Bursche verkündete er würde lieber auf seinen Bogen zurückgreifen und müsse den holen, nickte sie nur. Warten? Hatte er sie wirklich gebeten zu warten? Ein amüsiertes schnauben entfuhr ihr und kaum war er außer Sicht wendete sie sich um und ging weiter. Er würde nachkommen falls er es überhaupt nochmals wagte seinen Allerwertesten hier runter zu schieben.
Wie schon vermutet blieb sie alleine. Es war ihr gerade recht. Wer alleine ist muss sich nicht verstecken. Ungeniert setzte sie ihre Kräfte ein. Testete die Grenzen und stieß immer weiter vor. Immer wieder folgten Pausen in denen sie sich sammelte und auf die Umgebung lauschte. Die nächste Störung ließ nicht sonderlich lange auf sich warten. Klirrend und scheppernd schleppte sich ein Zwerg den Gang entlang. Verblüfft starrten sie sich einen Augenblick an ehe eine dröhnende Stimme von den Wänden wieder hallte.
Freund oder Feind?
Freund natürlich!
Ein schmunzelnd bildete sich unter der Maske. Recht vorsichtig geworden musste sie sich doch über diese Frage wundern. Das Schönste daran jedoch war das er die Antwort offensichtlich annahm. Eine Weile sprachen sie miteinander dann gab sie den Weg frei. Sollte er sich sicher wägen. Kaum jedoch war der Kleine einige Meter vor ihr trat sie in seinen Rücken. Wie arglos er gewesen war.
Ihre Augen hatten einen fast schon fanatischen Blick angenommen. Sie scheute weder Lüge noch Mittel zum Zweck. So freundlich und zurückhaltend sie sich gegeben hatte setzte sie nun alles daran. Diesen Zwergen unter Kontrolle zu bekommen. Fast verblüfft wirkend wurden seine Bewegungen langsamer bis er endlich stehen blieb. Schritte hallten leise von den Wänden wieder als sie näher trat. Darauf achtend den Bann aufrecht zu erhalten musste sie doch feststellen wie sehr diese kleinen Körper gegen derlei Magie gefeit waren. Wesentlich schwieriger als bei dem Reichsritter war es auf mentale Art anzugreifen. Den Zwergen schüttelte es und er schien dagegen an zu kämpfen. Hier jedoch, musste sie nicht vorsichtig sein. Hier war es gleich sollte er bei diesem Versuch sterben.
Blut ran seinen Mundwinkel herunter und langsam trübte sich der Blick. Nahe an ihrem Ziel jedoch wurde sie gestört. Ein Acromagus marschierte den Gang entlang. Im ersten Moment verwünschte sie sich innerlich dafür den Versuch an dieser Stelle gestartet zu haben. Doch der Magier stapfte weiter. Vermutlich hatte er genug zu tun seinen Dämon zu kontrollieren als sich um die Belange Fremder zu kümmern. Sofort wandte sie sich wieder dem Zwergen zu. Nicht auszudenken wenn das Band reisen würde. Zwergenäxte wollte sie nicht gerade in ihrem Fleisch kennen lernen. Nach Minute, oder waren es Stunden, hatte sie es endlich geschafft. Ausgepumpt raunte sie ihm nur drei Wörter zu.
Kämpfe und diene
Sofort folgte er der Anweisung und stampfte in Richtung ihres ausgestreckten Armes davon. Mit einer unglaublichen Wut ging der Zwerg auf alles los was in seinem Weg stand. Obgleich es sie viel Kraft gekostet hatte dies zu bewerkstelligen war sie zufrieden. Sie ließ ihn seine 'Aufgabe' verrichten und hielt sich zurück. Wer wusste wie lange sie das Band aufrecht erhalten konnte. Lieber er verausgabte sich und sie sammelte neue Kraft. Bald jedoch ging es ihr zu langsam und sie verlor das Amüsement den Kleinen alleine töten zu lassen. Nach und nach half sie immer mehr mit. Gegner um Gegner viel und noch immer schien er nicht zu merken was er tat. Stunden später schien es einen Augenblick er würde dagegen ankämpfen und sein Blick klärte sich. Doch war er die letzten Stunden überaus nützlich gewesen. Sie beschloss ihn zu behalten. Nochmals wurde der eiserne Griff verstärkt und sein Geist geschunden. Es war wahrlich faszinierend. Ein Wesen das mit Magie so schwierig zu erreichen war an die Leine zu legen. Diesmal jedoch war ihr Zauber längst nicht so mächtig wie das erste Mal. Es zehrte an ihren Kräften. Dennoch, es reichte aus.
Erneut, unter ihrer Herrschaft, ging es weiter.