Ein Irrtum der lange währte ...
Verfasst: Mittwoch 15. November 2006, 16:22
Ruhig saß sie in der Schreibstube im Bauhaus bei der Burg und studierte einige Pergamente, als es klopfte. Mit einem Stirnrunzeln öffnete sie die Tür und sah einem jungen Mann ins Gesicht. „Temora die Gütige mit euch, kann ich euch helfen?“. Der junge Mann sah nur etwas fragend drein, „Ist das hier das Schloss der Familie Llastobhar?“. Mit einem etwas amüsierten Lächeln nickte sie. „Gut, dann habe ich etwas für eines eurer Familienmitglieder, ihr Name lautet Sorcha …“ und er reichte ihr ein versiegeltes Pergament „… ich sollte es überbringen. War eine wichtige Nachricht meinte man zu mir.“ Sorcha nickte leicht, nahm das Schreiben entgegen und bezahlte den jungen Mann, ehe sie sich abwandte und das Siegel aufbrach. Wer würde ihr denn schreiben? Es gab wenige Personen und am Ende stellte sich die Anrede „Miene liebste Tochter …“ als die ihrer Mutter heraus. Mit einem warmen Lächeln begann sie die Zeilen zu lesen, wobei jedoch mit jedem Wort das Lächeln mehr und mehr verblasste und das eh schon recht blasse Gesicht wurde noch bleicher. Das konnte doch nicht sein? Bei Temora, das musste ein Irrtum sein. Doch je öfters sie die Zeilen überflog, desto mehr brannte sich die dortige Botschaft in ihren Kopf ein. All die Jahre … Täuschung? Sie schüttelte den Kopf, verwirrt kramte sie nach einigen Pergamentrollen und sie glich einige Schriften miteinander ab, aber es gab keinen Zweifel, das Siegel, die Schrift, all das war echt und niemand würde ein solches Schreiben so perfekt fälschen können.
Sie ließ sich auf einen Stuhl niedersinken, schloss die Augen und atmete mehrmals tief durch. Ihre Lippen murmelten ein leises Gebet, Verständnis, sie wollte es in diesem Moment haben. Wie konnte das all die Jahre nur geschehen sein? Es vergingen Stunden wie sie stumm im Haus saß ehe sie den Kopf hob und sich die Haare aus dem Gesicht strich. Es galt Ruhe zu bewahren. Auch wenn diese Nachricht wie ein Schock auf sie einzuprügeln drohte, musste sie jetzt einen klaren Kopf bewahren. Alles was geschah, geschah mit einem Grund, und auch diese Sache hatte all die Zeit über einen Grund gehabt, dessen war sie sich sicher. Nun galt es Una und Cathal zu informieren, ein Schreiben nach Hause aufzusetzen und am Ende noch ein allerletztes Schreiben zu verfassen. Sie blinzelte vor sich ins Leere. Auf der einen Seite war es ein Schock, mehr als das, eine Tatsache die sie fast aus den bahnen geworfen hatte, auf der anderen Seite machte sich ein unbestimmtes Gefühl in ihr breit. Keine Erleichterung aber etwas, was sehr winzig in ihr vorherrschte, sie würde dieses Gefühl benennen können aber nicht jetzt … jetzt galt es, alles andere in die Wege zu leiten. Und so verbrachte sie die Nacht damit, Schreiben aufzusetzen.
Sie ließ sich auf einen Stuhl niedersinken, schloss die Augen und atmete mehrmals tief durch. Ihre Lippen murmelten ein leises Gebet, Verständnis, sie wollte es in diesem Moment haben. Wie konnte das all die Jahre nur geschehen sein? Es vergingen Stunden wie sie stumm im Haus saß ehe sie den Kopf hob und sich die Haare aus dem Gesicht strich. Es galt Ruhe zu bewahren. Auch wenn diese Nachricht wie ein Schock auf sie einzuprügeln drohte, musste sie jetzt einen klaren Kopf bewahren. Alles was geschah, geschah mit einem Grund, und auch diese Sache hatte all die Zeit über einen Grund gehabt, dessen war sie sich sicher. Nun galt es Una und Cathal zu informieren, ein Schreiben nach Hause aufzusetzen und am Ende noch ein allerletztes Schreiben zu verfassen. Sie blinzelte vor sich ins Leere. Auf der einen Seite war es ein Schock, mehr als das, eine Tatsache die sie fast aus den bahnen geworfen hatte, auf der anderen Seite machte sich ein unbestimmtes Gefühl in ihr breit. Keine Erleichterung aber etwas, was sehr winzig in ihr vorherrschte, sie würde dieses Gefühl benennen können aber nicht jetzt … jetzt galt es, alles andere in die Wege zu leiten. Und so verbrachte sie die Nacht damit, Schreiben aufzusetzen.