Was dein Herz dir sagt - Was dein Verstand dir rät
Verfasst: Dienstag 14. November 2006, 02:28
Ich liebe dich!
Drei Worte... eine Offenbahrung. Wie lange war es her, dass Tajara diese Worte vernommen hatte? Selbst ihre Schwester hatte diese nie gesagt, obgleich es eine Selbstverständlichkeit war, es war so. Und im Grunde hatte sie es auch nicht nötig. Im Gegenteil. Selbst unter den Schwestern musste dieses Wort nicht gesprochen werden, denn jeder würde für den anderen in den Tod gehen.
Doch noch viel bizarrer war es, diese Worte in dieser Form aus dem Mund einer Frau zu hören, eigentlich noch vor wenien Wochen das Undenkbarste der Welt, war es jetzt wohl doch das Schönste, diese Worte zu vernehmen.
Sie musste gar nicht zögern, als sie jene Bezeugung erwiederte. Tajara liebte Viola auf dieselbe Weise. Gleich was kommen möge, würde für sie eines feststehen, und das sagte sie auch.
"Ich habe nie jemanden in Stich gelassen, und dich werde ich auch nicht im Stich lassen!" - und das war ernst gemeint, in jeder erdenklichen Form wie sie etwas ernst meinen konnte.
Doch wie kam es, dass sie so für eine Frau empfand? Es war in jeder Weise anders als ihre Liebe zu Milo, ja es war nicht vergleichbar, es war, als wäre man das erste mal verliebt, und gleichzeitig eine altvertraute Wärme in ihr, die sie nicht anders entscheiden ließ. Selbst ihr Verstand sprach für all das, und das bedeutete, dass es keine andere Antwort auf eine Frage gab, die sie sich nie hätte stellen brauchen.
Es begann mit dem Kuss einer anderen Frau der ihren Verstand aussetzen ließ. Es fühlte sich schön an, obgleich sie nachträglich nicht mehr sagen konnte, was sie dazu brachte, diesen Kuss zu erwiedern. So gesehen war es für Tajara eine Erfahrung die sie bereits bei ihrem ersten Kuss mit Milo erfuhr, vergleichbar durchaus, und doch wieder nicht.
Es blieb kaum bei mehr als diesem, da ihr Herz gebrochen wurde, sofern eins da war. Es war vielmehr ein Loch da, wo es hätte sein müssen, sie konnte für niemandem mehr Derartiges empfinden, jedenfalls für keinen mann. Sie waren rüpelhaft, angeberisch oder gar einfach nur hochnäsig. Niemand konnte ihr das geben was sie sich wünschte, das gefühl einer erwiederten Liebe, oder zumindest den Anflug beidseitigen Begehrens.
Wohl gerade deshalb war sie angreifbar, wenn man es so nennen mochte, weshalb sie wohl ohne zu zögern schon sehr Bald ihre Liebe zu einer Frau empfand, gegen die sie an und für sich bloß beim Wettsaufen verloren hatte.
Sei es drum! Sie vermisste sie, jeden Abend an dem sie sie nicht oder nur kurz sehen konnte saß sie auf der Plattform und starrte nach draußen ins Leere, halb nachdenklich, halb wachend. Die Sehnsucht...
Es war so anders eine Frau im Arm zu halten, ihre Haut zu fühlen, ihren Kuss zu spüren - es war diese Lieblichkeit in ihren Augen, der Duft ihres Haarexs, der Klang ihrer Stimme, ihre Fröhlichkeit, ihre Traurigkeit, die sie mit etwas ausfüllte.
Da wo kein Herz hätte mehr sein dürfen begann wieder etwas zu wachsen. Es gedieh langsam, und selbst die Knospe unter der dicksten Schneedecke würde einmal Blüten treiben. Und so war es dann letztlich wohl auch bei ihr.
Was ihr Herz ihr sagte? Sie vermochte es nicht zu sagen, doch es besaß wohl bereits eine Stimme, Stimme genug um ihr eindringlich süße Melodien vorzusingen.
Was ihr Verstand ihr sagte? Das was es stets tat. Das Richtige zu tun, und das würde sie. Gleich was kommen würde - sie würde ihr beistehen.
Die Tatsache, dass sie gebeten wurde in zwei Tagen dabei zu sein, wenn für Vola sich etwas verändern würde bewies ihr, dass sie gebraucht wurde - und nichts auf der Welt konnte das ändern.
Die letzte Nacht würden sie gemeinsam verbringen, und Tajara würde über sie wachen, in dem Maße, dass Viola einen ruhigen Schlaf finden sollte.
Doch diese Nacht saß sie wie jede nacht lange Zeit auf fder Plattform und starrte nachdenklich in die Ferne. Traurig sie nicht in ihren Armen zu halten, jedoch glücklich, sie gefunden zu haben... So saß sie da, selbst noch in der Kalten Stunde bis zum Morgengrauen, ehe sie endlich aufstand und in ihr warmes behagliches Fell schlüpfte und in einen traumlosen Schlummer verfiel. Der nächste Tag würde ihnen beiden gehören.
Drei Worte... eine Offenbahrung. Wie lange war es her, dass Tajara diese Worte vernommen hatte? Selbst ihre Schwester hatte diese nie gesagt, obgleich es eine Selbstverständlichkeit war, es war so. Und im Grunde hatte sie es auch nicht nötig. Im Gegenteil. Selbst unter den Schwestern musste dieses Wort nicht gesprochen werden, denn jeder würde für den anderen in den Tod gehen.
Doch noch viel bizarrer war es, diese Worte in dieser Form aus dem Mund einer Frau zu hören, eigentlich noch vor wenien Wochen das Undenkbarste der Welt, war es jetzt wohl doch das Schönste, diese Worte zu vernehmen.
Sie musste gar nicht zögern, als sie jene Bezeugung erwiederte. Tajara liebte Viola auf dieselbe Weise. Gleich was kommen möge, würde für sie eines feststehen, und das sagte sie auch.
"Ich habe nie jemanden in Stich gelassen, und dich werde ich auch nicht im Stich lassen!" - und das war ernst gemeint, in jeder erdenklichen Form wie sie etwas ernst meinen konnte.
Doch wie kam es, dass sie so für eine Frau empfand? Es war in jeder Weise anders als ihre Liebe zu Milo, ja es war nicht vergleichbar, es war, als wäre man das erste mal verliebt, und gleichzeitig eine altvertraute Wärme in ihr, die sie nicht anders entscheiden ließ. Selbst ihr Verstand sprach für all das, und das bedeutete, dass es keine andere Antwort auf eine Frage gab, die sie sich nie hätte stellen brauchen.
Es begann mit dem Kuss einer anderen Frau der ihren Verstand aussetzen ließ. Es fühlte sich schön an, obgleich sie nachträglich nicht mehr sagen konnte, was sie dazu brachte, diesen Kuss zu erwiedern. So gesehen war es für Tajara eine Erfahrung die sie bereits bei ihrem ersten Kuss mit Milo erfuhr, vergleichbar durchaus, und doch wieder nicht.
Es blieb kaum bei mehr als diesem, da ihr Herz gebrochen wurde, sofern eins da war. Es war vielmehr ein Loch da, wo es hätte sein müssen, sie konnte für niemandem mehr Derartiges empfinden, jedenfalls für keinen mann. Sie waren rüpelhaft, angeberisch oder gar einfach nur hochnäsig. Niemand konnte ihr das geben was sie sich wünschte, das gefühl einer erwiederten Liebe, oder zumindest den Anflug beidseitigen Begehrens.
Wohl gerade deshalb war sie angreifbar, wenn man es so nennen mochte, weshalb sie wohl ohne zu zögern schon sehr Bald ihre Liebe zu einer Frau empfand, gegen die sie an und für sich bloß beim Wettsaufen verloren hatte.
Sei es drum! Sie vermisste sie, jeden Abend an dem sie sie nicht oder nur kurz sehen konnte saß sie auf der Plattform und starrte nach draußen ins Leere, halb nachdenklich, halb wachend. Die Sehnsucht...
Es war so anders eine Frau im Arm zu halten, ihre Haut zu fühlen, ihren Kuss zu spüren - es war diese Lieblichkeit in ihren Augen, der Duft ihres Haarexs, der Klang ihrer Stimme, ihre Fröhlichkeit, ihre Traurigkeit, die sie mit etwas ausfüllte.
Da wo kein Herz hätte mehr sein dürfen begann wieder etwas zu wachsen. Es gedieh langsam, und selbst die Knospe unter der dicksten Schneedecke würde einmal Blüten treiben. Und so war es dann letztlich wohl auch bei ihr.
Was ihr Herz ihr sagte? Sie vermochte es nicht zu sagen, doch es besaß wohl bereits eine Stimme, Stimme genug um ihr eindringlich süße Melodien vorzusingen.
Was ihr Verstand ihr sagte? Das was es stets tat. Das Richtige zu tun, und das würde sie. Gleich was kommen würde - sie würde ihr beistehen.
Die Tatsache, dass sie gebeten wurde in zwei Tagen dabei zu sein, wenn für Vola sich etwas verändern würde bewies ihr, dass sie gebraucht wurde - und nichts auf der Welt konnte das ändern.
Die letzte Nacht würden sie gemeinsam verbringen, und Tajara würde über sie wachen, in dem Maße, dass Viola einen ruhigen Schlaf finden sollte.
Doch diese Nacht saß sie wie jede nacht lange Zeit auf fder Plattform und starrte nachdenklich in die Ferne. Traurig sie nicht in ihren Armen zu halten, jedoch glücklich, sie gefunden zu haben... So saß sie da, selbst noch in der Kalten Stunde bis zum Morgengrauen, ehe sie endlich aufstand und in ihr warmes behagliches Fell schlüpfte und in einen traumlosen Schlummer verfiel. Der nächste Tag würde ihnen beiden gehören.