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Leben um zu dienen - Alltag eines Temoratemplers.

Verfasst: Sonntag 12. November 2006, 02:12
von Lucenius van Sareth
Waffen vor der Spendenkiste - wer legte Waffen, noch dazu jeder Art, so vor die Kiste in der Kirche. Zufall konnte es kaum sein, so drapiert wie die Waffen waren. Einige Momente lang blickte Lucenius schweigend auf die Waffen, ehe er sie zusammensuchte und in einer Kiste verstaute. Vor einigen Tagen hatte er schon Waffen vor dem Altar gefunden, die er an eine andere Stelle in der Kirche brachte. Nun waren es Waffen - unzählige, schartige Waffen, vor der Spendenkiste.

Grübelnd machte er sich auf den Weg isn Kloster. So in Gedanken stieß er dabei mit dem Gardisten zusammen, der vor dem Kloster auf Rundgang war. Erschrocken vom Aufprall traf den Gardisten der Blick eines erschrockenen Jungtemplers.

"Verzeiht ... ich war wohl in Gedanken. Wenn Ihr immer hier auf Rundgang seid, würdet Ihr einen Blick in die Kirche werfen. Jemand scheint die Kirche unserer Herrin mit einem Arsenal aufzusuchen. Wenn Ihr die Dame oder den Herrn antrefft, sagt ihm doch bitte, er möchte mich einmal im Kloster aufsuchen."

Ein Nicken des Gardisten nahm er kaum wahr. "Ich werde versuchen Euren Wunsch zu erfülllen, der Herr. Nur solltet Ihr mir Euren Namen sagen, damit ich ihn nennen kann, wenn ich die Person finde."

"Lucenius. Und danke für Eure Mühen. Temora möge Euch in Eurem Dienst schützen, ebenso wie außerhalb" Lucenius nickte nur noch, dann führten ihn seine Schritte gedankenverloren zurück zum Kloster.

Verfasst: Sonntag 12. November 2006, 16:45
von Damian Bactahl
Mit ruhiger Art und Weise legte der Templer das geerntete in die Kiste, welche er unweigerlich zur Seite geschoben hatte. Ein leises Seufzen wart zu hören als er dabei etwas schwere Last, aufgrund der selbig genannten Kiste, jene wieder an ihren Platz zu stemmen versuchte. Der Geruch des Lagerraums war immernoch der gleiche wie vor einem Lenz, in dem er das Kloster Temoras aufgesucht hatte...

So kam es das sein Hunger ihn, in den Essenssaal brachte und dort mit milder Ruhe verharrte, als er drei ihm unbekannte Personen erblickte. Nun konnte es sein, dass einer seiner Glaubensbrueder ihnen den Zugang zugewiesen hatte...doch als er den Waffengurt der einen Dame an ihrer Schulter erkannte, war seine Miene mehr als fragend, denn das haette ein Mann Temoras sicherlich angesprochen....mit Waffe im Kloste herumzuspazieren dient nicht her der Sitte.

So kam es, dass er die Dame, die sich später als Darna von Elbenau, sich ihm vorstellte...an ihrer seite die Dame Selissa und ein Mann namens Hudgarr Amarth...auf Ihre Waffe ansprach um jene bei Bruder Cassian abzugeben.
Der Alltag im Kloster ging immernoch seinem Lauf...

Verfasst: Donnerstag 30. November 2006, 22:58
von Tenrya
"Vor Temoras Angesicht, mit Brankhans Wohlgefallen.
Asche ihre Leiber, vergessen ihre Schande in dieser Welt.
Friede ihren Seelen."

Sie ordnete gerade die gesammelten Waffen der erschlagenen Untoten um die Spendenkiste, als die Kirchentür aufging und ein Gardist hereinkam.
"Hab ich doch richtig gesehen...", war sein erster halblauter Kommentar.
"Brankhan mit Euch, Meister", begrüßte ihn die Kriegerin skeptischen Blickes. Langsam mochte sie die varuner Garde nicht mehr. Für ihren Geschmack hatte sie die letzte Zeit deutlich zuviel deren Nähe "genossen".

Der Argwohn beruhte auf Gegenseitigkeit - wie fast jedes Mal, wenn sie im Namen des Drachen grüßte.
"Bruder Lucenius bat die Garde, jemandem wie Euch bescheidzusagen, Ihr möget ihn im Kloster aufsuchen, wenn Ihr... Waffen hier reinschl...bringt."
Schweigend sahen die beiden einander an.
"Aha", wurde ihm nach einer Weile entgegnet. "Danke."
Der Gardist nickte - und beobachtete ihr Treiben so lange, bis sie die Kirche verließ. Nachher würde die noch was anstellen...

Vor dem Südtor - ein wohlweislich gutes Stück weit außer Hörweite der Wachen - machte Tenrya ihrem Unmut Luft:
"HIMMELGESÄSSUNDNÄHGARN nochmal, in dieser verdammten Stadt kann man ja wohl nicht mal in Ruhe Blähungen haben, ohne daß irgendwer von der Obrigkeit was daran rumzumäkeln hat! Ist ja wohl zum Knochenkotzen!"
Brummelnd machte sie sich dann auf die Suche. Irgendwo im Südosten vor der Stadt sollte dieses Kloster sein...
"Kuttenträger. Sollte man alle irgendwo auf 'ne Insel verfrachten, weit weg, da können se labern, ohne daß es wen stört. Dieses Blau müsste eigentlich auch verboten werden, jeder Kerl sieht ja darin aus, als wär er vom andern Ufer... Das kann nicht temoragefällig sein - die Gute ist doch wohl kaum farbenblind oder so gehässig, das ihren Dienern ernsthaft anzutun."
Mit ihrem üblichen Gemurre schaute sie irgendwann auf die dicken Klostermauern. Sollte sie der Aufforderung wirklich nachkommen?

Geschimpfe hin, Gefluche her... Respekt blieb Respekt.
Sie klopfte.
"Vielleicht ist er ja nicht da..."