Home sweet home
Verfasst: Mittwoch 1. November 2006, 16:45
Die kleine doch drahtige Gestalt war wie so oft in den Wäldern umhergestreift, auf der Pirsch und auf Obacht nach Siechtum und Gefahr. Das Räuberlager hatte sie nun schon des öfteren besucht, doch Ihre freundlichen Worte stiessen wie immer auf taube Ohren.
Doch wer nicht hören will muss fühlen, dass hatte bereits ihre Mutter immer gesagt, und so ging es dem Räubergesindel an den Kragen.
Auf einer Lichtung im Wald, kurz darauf fand sie zerzauste Vögel, mit geknickten Federn und auch die Bäume und Büsche ringsrum sahen nicht besser aus. „Ein Sturm der auf so engem Raum wütete?“ fragte sie sich nachdenklich. Sie fing vorsichtig die zerbrechlichen Federtiere ein und kümmerte sich um die zerpflückten Gefieder.
Dann ging sie wieder los, etwas weiter weg von den Häusern der Lameriaster, bis sie endlich an diesem wunderherrlichen Baum ankam.
Vor einigen Tagen, hatte sie im Gewitter Unterschlupf unter seinen ausladenden Ästen gesucht und war in ihrer Unachtsamkeit mit dem Fuss in einen Spalt gerutscht.
Nach erstem Schmerz und auch einem Gewissen Mass an Wut über ihre eigenen Tölpelhaftigkeit hatte sie sich niedergekniet und sich den Spalt genauer betracht.
Dicke Wurzeln bildeten eine Art Wände, und nachdem sie etwas lockere Erde weggeschaufelt hatte mit ihren Händen, konnte sie ihren Kopf bis zu den Schultern in die Erde stecken. Ihre natürliche Gabe erlaubte es ihr, trotz des diffusen Lichts in dem Spalt zu erkennen, dass der Spalt ziemlich lang war, und am Ende sich zu verbreitern schien. Sie schnupperte mehrmals, konnte aber keinen frischen Tiergeruch bemerken. Fürs Erste zog sie nun ihren Kopf wieder heraus und sah sich um. Ein Busch in der Nähe kam ihr gelegen, und sie grub ihn samt Wurzel mit ihrem Messer aus. Dann setzte sie ihn auf den Spalt in der Erde unter eben jenem Baume.
„Muss sich ja kein Reh den Lauf brechen“ redete sie sich ein.
Und so wie auch in den Tagen seid dieser Entdeckung, konnte man die kleine junge Frau im Wald erblicken, meist mit einigen Beuteln schwerbepackt, die sie wohl aus den Steinbrüchen und Mienen der Gegend heranschleppte. Sie hatte den Gang von lockerer Erde geräumt, doch die Wurzeln drückten immer wieder Erde in ihn, so hatte sie angefangen, die Wände mit Steinen und Holz auszulegen. Stein hielt einfach besser, als das Holz welches sie im Wald so fand und nicht grad für Bögen und Pfeile gebraucht wurde.
Sie war recht emsig zugange, und meist traf man sie an, wenn sie mal wieder erdverschmiert in die Lagerhalle unter der Bank verschwand, oder gerade staubbedeckt aus dem Steinbruch oder der Miene kam.
Die einzigen, denen sie noch ein wenig ihrer Zeit widmete waren die kleinen Füchse und die kränkliche Füchsin. Diese bekamen sie dann auch mal in sauberem Zustand zu Gesicht, wenn sie mit ihnen tollte, sie nährte oder sie verarztete.
Doch wer nicht hören will muss fühlen, dass hatte bereits ihre Mutter immer gesagt, und so ging es dem Räubergesindel an den Kragen.
Auf einer Lichtung im Wald, kurz darauf fand sie zerzauste Vögel, mit geknickten Federn und auch die Bäume und Büsche ringsrum sahen nicht besser aus. „Ein Sturm der auf so engem Raum wütete?“ fragte sie sich nachdenklich. Sie fing vorsichtig die zerbrechlichen Federtiere ein und kümmerte sich um die zerpflückten Gefieder.
Dann ging sie wieder los, etwas weiter weg von den Häusern der Lameriaster, bis sie endlich an diesem wunderherrlichen Baum ankam.
Vor einigen Tagen, hatte sie im Gewitter Unterschlupf unter seinen ausladenden Ästen gesucht und war in ihrer Unachtsamkeit mit dem Fuss in einen Spalt gerutscht.
Nach erstem Schmerz und auch einem Gewissen Mass an Wut über ihre eigenen Tölpelhaftigkeit hatte sie sich niedergekniet und sich den Spalt genauer betracht.
Dicke Wurzeln bildeten eine Art Wände, und nachdem sie etwas lockere Erde weggeschaufelt hatte mit ihren Händen, konnte sie ihren Kopf bis zu den Schultern in die Erde stecken. Ihre natürliche Gabe erlaubte es ihr, trotz des diffusen Lichts in dem Spalt zu erkennen, dass der Spalt ziemlich lang war, und am Ende sich zu verbreitern schien. Sie schnupperte mehrmals, konnte aber keinen frischen Tiergeruch bemerken. Fürs Erste zog sie nun ihren Kopf wieder heraus und sah sich um. Ein Busch in der Nähe kam ihr gelegen, und sie grub ihn samt Wurzel mit ihrem Messer aus. Dann setzte sie ihn auf den Spalt in der Erde unter eben jenem Baume.
„Muss sich ja kein Reh den Lauf brechen“ redete sie sich ein.
Und so wie auch in den Tagen seid dieser Entdeckung, konnte man die kleine junge Frau im Wald erblicken, meist mit einigen Beuteln schwerbepackt, die sie wohl aus den Steinbrüchen und Mienen der Gegend heranschleppte. Sie hatte den Gang von lockerer Erde geräumt, doch die Wurzeln drückten immer wieder Erde in ihn, so hatte sie angefangen, die Wände mit Steinen und Holz auszulegen. Stein hielt einfach besser, als das Holz welches sie im Wald so fand und nicht grad für Bögen und Pfeile gebraucht wurde.
Sie war recht emsig zugange, und meist traf man sie an, wenn sie mal wieder erdverschmiert in die Lagerhalle unter der Bank verschwand, oder gerade staubbedeckt aus dem Steinbruch oder der Miene kam.
Die einzigen, denen sie noch ein wenig ihrer Zeit widmete waren die kleinen Füchse und die kränkliche Füchsin. Diese bekamen sie dann auch mal in sauberem Zustand zu Gesicht, wenn sie mit ihnen tollte, sie nährte oder sie verarztete.