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Blutiger Sand ...

Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2006, 21:03
von Der Erzähler
In einem Tanz aus orangen und roten Sonnenstrahlen senkte sich die Sonne hinab auf den heissen Wüstensand, um dort in einem leidenschaftlichen Glitzerregen mit ihm zu verschmelzen. Eine noch warme Brise wehte vom Meer ins Landesinnere und mahnte vor der bald eintretenden Kälte der Nacht. Der erste Schatten abendlicher Dunkelheit legte sich über die Salzmine des Berges Cantar und auch der letzte Salzschürfer trat endlich seinen Weg zurück in die Wüstenstadt an.

Und während seine Schritte sich eilig durch den Sand bahnten, er sich die schweissbedeckte und staubverschmierte Stirn abwischte, regte sich der Sand hinter ihm. Ein kleines Zittern, ein kleines Aufwirbeln von Körnern. Jaabir, so der Name der einsamen Seele, bemerkte nichts von alle dem. Wahrscheinlich war er in Gedanken schon bei seiner Frau und den Kindern oder aber er hing noch seiner Arbeit nach. Anstrengend war sie, doch nie hatte er seine Freude daran verloren, die Tränen Eluives freizulegen und ihrem Volke zu schenken. Jaabir bemerkte nicht, wie sich der Sand hinter ihm mehr und mehr aufbäumte und kleine rote Flecken sein Angesicht zeichneten. Sprenkel aus purpurnem Blute waren es, die den Boden tränkten, als giesse jemand sie Tropfen für Tropfen aus einer Phiole.

Als liebender Vater und treuer Ehemann galten seine letzten Gedanken mit großer Wahrscheinlichkeit seiner Familie. Mit einem harten Schlag schlug der kräftige Manneskörper auf dem Sandboden auf und augenblicklich verlor er das Bewußtsein. Er sah den monströsen Schatten
nicht mehr, der sich über ihm aufbäumte, er nahm den spitzen Schnabel nicht mehr wahr, welcher gierig und erbarmungslos nach seinem Herzen pickte.

Auch wurden ihm die entsetzten Gesichter derer, die seinen leblosen Körper am nächsten Morgen im verwehten Sande fanden, nicht mehr zuteil. Seine zu spät gekommenen Erretter berichteten von panischer Angst in seinen weit aufgerissenen Augen. Sie berichteten von
blutroten Federn, die um den Toten herum verteilt im Sand steckten. Federn, die selbst die Farbe des Blutes trugen, für einen normalen einheimischen Vogel viel zu groß.

Die Wüste, gerade erst erholt, wog sich schon wieder in Unsicherheit. Etwas war erwacht ..

Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2006, 22:44
von Azhar Yazir
Gerade hatte er sich in der Bibliothek eingefunden und begann sich Notizen aus einem Buch herauszuschreiben, als Schritte durch die Gänge hallten. Als er den Blick hob, sah er Sayid vor sich stehen, der ihn mit wenigen Worten den Auftrag, einen großen Vogel einzufangen, übertrug. Eher verwirrt nickte Azhar nur und meinte "Natuerlich ehrenwerter Shanun Sayid" und schon war Sayid wieder verschwunden.
Einige Wachen hatten ihn wohl bei seinem Eintreffen von den Geschehnissen in Kenntnis gesetzt. Azhar klappte kurzerhand sein Buch zu und verstaute es wieder. Seufzend, wieder Zeit für seine Studien zu versaeumen, machte er sich auf, aus der Akademie heraus, die in Richtung der Stadt und dann wieder aus dem Südtor heraus. Als er dort ankam, hörte er allerdings bereits die Wachen in aufgeregtem Getuschel ueber eben diesen Vogel sprechen... "Ein riesiges Tier..", "Es war ein hartes Stück Arbeit", "Habt ihr die Leiche gesehen?"
Schnell eilte er heran und fragte die Wachen, was geschehen sei. Als sie ihm mitteilten, dass der Vogel bereits erlegt worden sei, stiess er einen langgezogenen Seufzter aus. "Verflucht... das wird Sayid nicht gefallen", murmelte er und wandet sich resigniert, ohne der Leiche des Tiers auch nur einen Besuch abzustatten, wieder um und ging Richtung der Akademie...

Verfasst: Mittwoch 25. Oktober 2006, 23:00
von Khalida
Es stank bestialisch, nachdem es von Kemails brennendem Pfeil getroffen wurde. Überall lagen diese roten Federn herum, blutspritzer und aufgewühlter Sand zeugten noch von dem vorhergehenden Kampf.
Überall lies man nun die Warnung verbreiten.

Nehmt euch in Acht! Harpien hausen nahe der Stadt.
Sie sind anfällig gegen Feuer, bewaffnet euch mit offenem Licht - nur so könnt ihr euch schützen!


Niemand vermochte zu sagen ob es die Wahrheit ist. Waren es wirklich Harpien? War es etwas anderes? Die nächsten Tage würden vielleicht mehr zeigen. Vorerst musste und wurde das Volk informiert.

Verfasst: Freitag 27. Oktober 2006, 16:04
von Kemail Ifrey
Wie immer als die Sonne unterging, trafen sich Kemail und Ibraheem auf dem Kasernenplatz zum trainieren.
Das Training verlief wie sonst auch immer ohne besonderen Vorkommnisse bis aufeinmal "Marwan Zaki" angelaufen kam und laut "Mord Mord" rief.
Ohne zuzögern wurden die richtigen Waffen ergriffen und man lief direkt Richtung Mine, wo der Mord geschehen sein soll.
Nicht weit von der Mine entfernt lag auch schon die Leiche.
Der suessliche Geruch von Verwesung deutet daruf hin, dass die Leiche schon eine laengeren Zeitraum ueber im Sand liegen muesste. Die Brust zerfetzt, als haette man mit einem spitzen Gegenstand darauf eingestochen
Der Sand unter dem Koerper blutverkrustet.
In den Augen des Toten panische Angst, weit aufgerissen sind die Lider
Und ein Loch, ein Loch an der Stelle des Herzen zierte den leblosen Körper.
Neben der Leiche lagen diese Federn, diese Federn die der Farbe des Blutes glichen. Erst dachte Kemail das diese rot wegem dem Blut sind, nein falsch gedacht, die gleichmaessige rote Faerbung deutet daraufhin, das diese Federn von Natur aus, so rot sein muessten.

Waehrend Marwan, Kemail und Yashira die Leiche und die Federn genauer untersuchen, bildete sich einige Schritte entfernt ein Sandwirbel. Immer mehr und mehr Sandkörnchen fliegen durch die Gegend bis sich langsam das Sand zu einer Beule aufwölbte, als wolle etwas hinauskommen.
Aufeinmal schoss es hervor. Eine Harpienaehnliche Gestalt nur um einige grösser. Die Fluegel von der Laenge eines Menekaner, Gefieder, rot wie das Blut Selbst.
Dieser Blick der Blutharpie... In den Augen Gift und Hass, geparrt von dem immerwiederkehrenden schrillen und ohrenbetaeubenden Schrei.

Sofort wurden die Bögen und Armbrüste gezogen und flogen gen der Harpie. Nichts geschah, ein lauter Schrei und das Biest flog weiter auf sie zu.
Die Bögen und Armbrueste wurden geschultert und die Saebel gezogen. Man fing an den Angriffen des Biestes auszuweichen und mit dem Saebel ihn anzugreifen. Immerwieder dieser Schrei und man merkte langsam das die Verletzungen wirkung zeigten.
Zwischenzeitlich traf auch Khalida ein.
Die Blutharpie schien nicht mehr in der Lage zusein wegzufliegen, und so fing es an sich im Kreis zudrehen und mit seinen langen Federn umherzuschlagen. Sandkörner flogen durch die Gegend und erschwerten es anzugreifen.

Bis jemand auf die Idee kam... Ein brenner Pfeil wurde abgeschossen, traf den Nacken der Harpie und das Feuerspiel nahm sofort die Überhand an der Harpie. Nach einiger Zeit drang der Geruch nach verbranntem Fleisch an die Luft.

Khalida machte sich auf den Weg Warnungen zuverbreiten....

Verfasst: Sonntag 29. Oktober 2006, 14:26
von Sayid Ifrey
Nachrichten Verbreiteten sich in Menek'Ur schneller als Sand, und so war es nicht Verwunderlich, das auch neuste Thema welches die Münder aller Weiberbesetzte sich schnell bis in die Hallen der Akacedemie und an das Ohr des Hauptmannes trugen. Schon am nägsten Tage, musste Sayid einen Jungen Salamander vor sein Büro stellen mit der Ehrenwerten Aufgabe alle Fragen in dem Namen des Magiers abzuweisen und zu Beantworten.

Sayid welcher sich eine Auszeit von dem Krieg nahm, in welchem wohl die Zeit gefrohren war, genoß die Ruhe in seinem Arbeitszimmer. Er studierte einige Berichte und eine der Federn die man ihm zukommen hat lassen. Ein mächtiger Vogel der seine Federn in der Farbe des Lebens schmückte. Es musste ein Mächtiges Wesen sein, wenn es mit diesem Saft so Verschwenderich umgehen konnte um seine Federn selbst in dessen Farbe leuchten zu lassen.

Viel konnte man über dieses Wesen nicht aus den Büchern ziehen, und denoch bildete sich eine leichte Vorahnung in dem Kopfe des Magiers als er ein kleines Buch mit einem seufzen zuschlug. Er rief den jungen Salamander in sein Büro, welches der junge Magier auch nach kurzer Seit der Besprechung wieder eilendst verließ. Es musste ein Lebendes Exemplar für seine Untersuchungen her. Sollte seine Vermutung nur im kleinsten Kern bestätigt werden. So wäre die Wüste und auch die Prachtvolle Stadt nichtmehr lange sicher.

Er war schon einmal über ihr Land hergefallen, ein zweites mal würde man es Verhindern können......

Verfasst: Dienstag 31. Oktober 2006, 13:42
von Azhar Yazir
Nach wenigen Tagen schon war es wieder soweit:
Ein erneuter Angriff, doch diesmal war das ehrbare Volk Menek'Urs gewappnet. Als Azhar die Rufe durch die Gassen der Stadt hatte gellen hören, rannte er eilends zum Westausgang, dort von wo die Stimmen zu ihm drangen.
Khalida, Kemail, Amira und einige Wachen standen dort und hatten eine, sich keinen zentimeter rührende Harpie umzingelt. Offenkundig war sie durch einen wirkungsvollen Trank außer Gefecht gesetzt worden und nun machte man sich darüber Gedanken, wie man sie am sichersten in die Stadt bringen könnte. Ein findiger Gardist brachte Seile und Netze herbei, mit denen die Harpie fest verschnürt wurde. Khalida selbst nahm noch starkes Zaumzeug, das sonst nur für Pferde genutzt wurde, und nahm damit der Harpie auch die letzte Möglichkeit, sich zu bewegen.
Der Weg in die Stadt war mit einigen Hindernissen verbunden. Das Große Wesen passte nur mit Mühe durch die Türen des Verliesses, in das man es zu sperren gedachte. Und dennoch, es war vollbracht. Eines dieser unbändig geglaubten Wesen war gefangen worden und lag nun, in Netzen verschnürt, auf dem Boden des Raumes. Bald würde sich die Starre wieder lösen und es würde sich befreien können, doch dann waren die massiven Eisentore geschlossen und es gab keinen Ausweg für das Wesen. Vor der Zelle wurden Wachen postiert. Azhar rüstete sie mit Erstarrungstraenken, sowie mit hochexplosiven Feuertränken aus, denn noch immer war das einzige bekannte Mittel gegen diese Wesen das Feuer.

Nun eilte er zur Akademie, in der Hoffnung, er würde dort Shanun Sayid oder Drakon Fadi antreffen, um ihnen von der Gefangennahme eines dieser Wesen berichten zu können. Eine eingehende Untersuchung brächte sicher mehr Aufschluss.

Verfasst: Mittwoch 1. November 2006, 10:50
von Der Erzähler
Eines dieser aggressiven Wesen war den Menekanern zum Opfer gefallen, war in den
Flammen eines Feuerpfeils verbrannt. Der Geruch seines verkohlten Fleisches und seines
verdampften Blutes hatte sich schon unlängst mit dem Duft des Wüstensandes vermischt.

Ein anderes seiner Art wurde vom Wüstenvolk lebend gefangen. In eine Zelle, nicht für
Untiere wie es eines war geschaffen, wurde es gesperrt, gewickelt in robuste Fischernetze
und Zaumzeug zwischen dem spitzen Schnabel. Zu Untersuchungszwecken sollte es dienen,
seinen Ursprung wollten sie herausfinden, diese Menekaner. Gelähmt mit magischem Gebräu,
unfähig auch nur mit der Feder zu zucken. Doch die blutunterlaufenden Augen spuckten Hass
auf jene, die es von ausserhalb der Gitterstäbe begafften und versuchten zu analysieren.
Und aus dem tiefen Inneren seiner Kehle stiess es Schreie aus, schrill und hässlich. Es
gellte all seinen Hass und seine Wut aus sich heraus, die einzigen Muskeln, die sich
von dem magischen Trank nicht der Lähmung unterwerfen wollten. Keine Minute verging mehr in
Menek'Ur, in der nicht der hässliche Gesang des Unwesens an das Gehör der Menekaner drang,
es quälte und reizte.

Und in den unendlichen Weiten der Wüste reagierten sie auf seine Schreie. Die Antwort kam
in ebenso jaulender und misslicher Tonlage zurück. Die Wüste hatte sich zu einem einzigen
Wirbel aus schrillen Gesängen verwandelt und die Wüstenstadt war zu seinem Zentrum geworden.
So gingen die angsterfüllten Schreie der Wachen unter, als sich um die Mauern der Stadt
weitere blutgetränkte Wesen aus dem Sande erhoben und mit geschärften Krallen und spitzen
Schnäbeln auf sie losgingen. Ein Ring aus Blut legte sich um Menek'ur, tönend im Chor des
Hasses und der Gier.

Verfasst: Donnerstag 2. November 2006, 11:55
von Fadi Yazir
Wut, Trauer und Entsetzen. All das war an den Toren in den Gesichtern der Wachen zu sehen. Die Erinnerung an das letzte Mal, das diese Emotionen auf Menek'Ur vorherrschten waren noch viel zu frisch. Viele Gedanken gingen ihm durch den Kopf während Kemail neben ihm die Wachen am Tor befragte. "Rächte es sich jetzt, dass man nie ergründen konnte, woher die Stürme und Wesen kamen, die Menek'Ur heimgesucht hatten? War es falsch, das Auftauchen dieser Bestien als Kleinigkeit anzusehen, etwas was die Wachen schon in den Griff kriegen würden?"

Immer weiter und zahlreicher drangen diese Kreaturen an die Tore der Stadt vor. Noch in sichtweite der Tore konnte man sie sehen, um sie herum Leichen von tapferen und fleissigen Menekanern, die nur ihren Aufgaben für das Reich nachgingen. Auf keinen Fall sollten sie dort liegen bleiben und mit ihrem Blut weiter den Sand tränken.

Zusammen mit Azhar und Hasib die heraneilten begann man die Leichen zu bergen und zwei der nahestehenden Wesen zu erlegen. Unglaublich stark schienen sie. Hasibs und Kemails geübten Hieben, wie auch den aus seinen Händen hervorschießenden Blitzen konnten sie doch einige Zeit wiederstehen, bis sie letztlich doch erlegt werden konten. Einem einfachen Schürfer müsste wohl Eluive persönlich beistehen, dass er ihnen entkommen könnte.

Es musste schnell etwas unternommen werden. Zuviele Menekaner waren den Wesen schon zum Opfer gefallen und dieses Problem könnte, wenn es weiter fortbestehen würde noch weitere Sorgen mit sich bringen, das war gewiß. Kurz wies er noch an, die Leichen zu bergen und in der Kaserne vorläufig aufzubahren und die zusammenstellung von Jagdtrupps unter Kemals und Hasibs Führung, bevor er zu seinen Räumen zurückeilte. Die Bevölkerung musste gewarnt aber nicht verschreckt werden. Viele Häuser hatten im Sturm unglaubliche Verluste hingenommen. Eine erneute Bedrohung würde sicher unangemessenes Verhalten nach sich ziehen. Ersteinmal sollte die Bevölkerung geschützt sein, dann könnte man darauf hoffen, das die Untersuchung der Bestien etwas hilfreiches zu Tage fördern würde.

Verfasst: Donnerstag 2. November 2006, 16:32
von Sayid Ifrey
Lange grübelte er über den Roten Federn welche ihm von Azhar überreicht worden waren, ehe der junge Magier wieder über alle Gesichter strahlend in das Büro des Hauptmannes stürmte. Shanun Shanun...wir haben eines dieser Wesen gefangen wollt ihr euch es ansehen?

Der aufvorderung nicht abgeneigt trat Sayid den Weg zum Kerker an. Von weiten konnte man schon die erbitterten schreihe hören welche sich wie kleine kaum kreifbare Nadeln durch Marg und Bein zogen. Und unaufhaltsam an den Nerven des Magiers zu kauen begannen. Und es wurde immer schlimmer. Kaum einer Vermochte es lange vor der Zelle oder in dem Gebäude mit diesem Ungetier aushalten. Mit letztem Nerv entriss der Magier der Erde eine Feuerwand welche sich spielend und Zungengleich an den Gitterstäben hinauf zog und ein Kräftemessen zwichen dem Wütenden Wesen und dem Erzmagier heraufbeschwor. Wildes Flügelschlagen drängte die Flammen in Richtung des Erzmagiers und wütende Windstöße wurden von dem Erzmagier entgegen gesetzt. Die Magischen Maschen aus welchen seine Kleidung genäht war, hielt einige Flammenzungen ab, doch litten seine Haare ebenso wie das Gefieder der Harpie unter dem dauernden hin und her der Feuersbrumst. Schließlich ward der Kampf entschieden, lichterloh stand das Federkleid des Tieres in Flammen Wutendbrannte Schreie klitten noch aus der Kehle des Monsters ehe die Hass entbrannten Augen erstarten und ruhe in der Stadt wieder einkehrte.

Es war nicht der schwerste Kampf den der Magier hatte schlagen müssen und denoch war er durch das Gekreiche und die Hecktik in dem Raum bis auf den letzten Nerv zermürbt. Es dauerte einige Zeit bis er wieder einigermassen seine Gedanken bei sammen hatte bevor er mit der Untersuchung des Untieres anfangen konnte. Der Kopf wurde Abgetrennt und der Bruskorb eingestochen. Doch ausser über Mengen an Blut konnte er keine Aussergewöhnlich keit an dem Tier entdecken. Einem Soldaten wies er an das Tier auszunehmen um nach weiteren spuren zu suchen und es danach am Stadtor aufzuhängen.

Sayid jedoch tunkte seine Robe in das Blutbad und spießte den Kopf der Harpie auf seinen Speer. Er wollte sehen, was diese Tiere konnten, wer sie waren, und vorallem wo sie her kamen. Dem Jungen Soldaten wieß er noch an die Wachen zu Verdoppeln und vorallen schützen mit brennenden Pfeilen an der Stadtmauer zu Postieren. Sollte er erfolg haben, würde Menek'Ur erstmal einen anderen Krieg führen müssen. Einen gegen Vögel und nicht gegen Katzen.

So zog er Blutüberströmt aus den Toren hinaus in die Wüste. Und ein weitererer Kampf auf Leben und Tod entbrannte unter der Sonne Menek'Urs und im Herzen des Magiers

Verfasst: Samstag 4. November 2006, 13:51
von Saheeb Masari
Nervös stand Saheeb am Stadttor zu Menek'ur, den Blick in die Ferne der Ebene gerichtet, hinaus in eine Wüste, aus der nur noch das Geräusch des Todes zu kommen schien. Die Wachmänner hatten alle Mühe gehabt, ihn zu überzeugen, dass der Weg zur Mine keiner war, den man alleine zu gehen hatte und dass es keineswegs eine kluge Entscheidung sein konnte, sich unbewaffnet zu tief in eine Wüste vorzuwagen, aus der nur die Boten des Todes ihre hässlichen Klänge entsandten. Viele tapfere Männer waren bereits dem Unheil zum Opfer gefallen und die Wachleute waren nicht gewillt, einen Salzschürfer freiwillig in seinen Tod laufen zu lassen.

Was nur war geschehen, dass erneut solch Unheil über der Wüste hereinbrach und dem Volk der Menekaner einen erneuten Beweis ihrer Stärke abverlangte. Mit Sorge hatte der junge Menekaner das Schwinden der Vorräte beobachtet, die den heiligen Berg verlassen hatten. Sein eigenes Gut, das kostbare Salz der Eluive, lag sicher verstaut nur wenige Minuten von ihm entfernt, und doch wollte man ihn nicht gehen lassen. Erneut war die unschätzbare Hilfe der Krieger und Magier von Nöten, doch den schwindenden Vorräten würde dies nicht entgegen stehen.

In diesen Tagen sah man Saheeb daher häufig rastlos und unbeschäftigt durch die Straßen ziehen. Er selbst würde bei der Beseitigung dieses... 'Problems', wie Kemail es so treffend genannt hatte, nicht besonders nützlich sein. Es gab zahlreiches zu tun und er hatte manche Scharte seiner Vergangenheit auszukratzen, die er geschlagen hatte, doch allein die Tatsache, dass er abgeschnitten von der Mine keiner Tätigkeit mehr nachgehen konnte, zehrte an seiner Geduld. Beinahe ungestüm und nervös bog er schließlich in jene Straße ein, die zum Viertel der Masari führen sollte. Er würde mit seiner Schwester sprechen müssen, ihn plagten die Sorgen und sie alleine würde wissen, ihn zu besänftigen.

Verfasst: Sonntag 5. November 2006, 23:23
von Fadi Yazir
Etwas ratlos stand er an dem Sandsteintisch in seinem Keller, auf welchem er sich stützte und blickte einige Zeit in die Mitte des Tisches, wo in einer Schale das Herz einer dieser Bestien lag und nebendran die blutigen Federn. Raakin hatte ihm das blutgetränkte Herz gegeben mit dem Auftrag, jenes zu untersuchen. So stand er schon eine Weile da und dachte nach. Lange hatte er schon keine Untersuchung dieser Art mehr durchgeführt und auch der Sinn wollte sich ihm nicht auftun. Man sollte lieber Eluive anrufen aber der weise Drakon würde schon wissen, was er sich dabei dachte.

Von außen betrachtet schien es riesig zu sein. Bestimmt zweieinhalb bis drei Steine wog es und war etwa drei Hände breit. Vorsichtig begann er es zu halbieren, wodurch das Blut aus dem Inneren hinaus lief, was von der Menge einen Wasserschlauch füllen konnte. Schnell wischte er mit einigen Tüchern und Wasser die Blutspritzer auf, die sich jedoch sofort in der Oberfläche des Sandsteines verhafteten.

Er nahm zwei Gefäße hervor und entfachte den kleinen Brenner. In eines der Gefäße füllte er Wasser und ein Stück des Herzmuskels, in das andere Ein wenig von dem Blut, was er einzukochen gedachte. Eingekocht und gemahlen würde man vielleicht noch etwas entdecken, nichts sollte man ausschließen. Den Rest des Herzens zerlegte er säuberlich an den vorgegebenen Linien und betrachtete die Teile anschließend genau und wog sie.

Nachdem die Teile untersucht waren, die Proben eingekocht stellte er alles zusammen auf den tisch und deckte es mit großen Tüchern ab. Morgen würde er die Proben weiter untersuchen und seinen Bericht abschließen, doch an diesem Abend sollte noch einiges anderes gemacht werden.

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Er ging hoch in seine Räumlichkeiten und verfasste ein Schreiben, welches ein Bote zur Kaserne bringen sollte.

Salam Hauptmann,

die von den Bestien angefallenen Menekaner sollten inzwischen untersucht und identifiziert worden sein. Ich erwarte umgehend einen umfassenden Bericht sowie die Benachrichtigung der Familien durch Euch, bevor Eure Mannen die Leichname angemessen bestatten werden.

Eluive schütze Volk, Reich und Emir.

Wesir Fadi aus dem Hause der Yazir
Statthalter Menek'Urs
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Verfasst: Montag 6. November 2006, 18:33
von Kemail Ifrey
In letzter Zeit fand er kaum noch Schlaf. Ein Berg an neuen Aufgaben erwarteten ihn. Die Taeglichen Eskorten der Schürfer zu den Salzminen... und und und...

Er wiess schon damals einige an die Leichen zuuntersuchen und zuidentifizieren. Er ging zur Kaserne und fragte nach, und als die Bestätigung kam das alle identifiziert worden seien. Er liess sich alle nötigen Informationen geben ehe er sich hinsetze und einige Briefe verfassen musste.

Verfasst: Montag 6. November 2006, 19:46
von Kemail Ifrey
So erhielten die Familienoberhäupter die Informationen, der verloreren Familienmitglieder.

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Salam werter Grosswesir, Familienoberhaupt, Sekbaan Janitshar Wyvern Raakin Yazir,

mit bedauern lasse ich euch dieses Schreiben zukommen. Aus juengsten Ereignissen mit diesen Unwesen die sich vor Menek'ur tragen, haben zwei tapfere Mannen eurer Familie ihr Leben gelassen, bei der Verteidigung unserer schönen Stadt und bei der Eskorte einiger Schürfer zur Mine.

Hierbei handelt es sich um die Zwillinge Abdul-Azeem Yazir und Abdul-Kareem Yazir. Zwei wertvolle und hervorragende, sowie tapfere und ehrenvolle Säbelschwinger.
Ich bedauere euren Verlust zutiefst und für genauere Informationen dürft ihr mich jederzeit aufsuchen.
Leider erlaubt es mir die Zeit momentan nicht euch persönlich aufzusuchen, aber ihr dürft mich jederzeit aufsuchen und seid euch gewiss ich werde mir die Zeit nehmen und euch über die näheren Umstände aufklären.
Mein tiefstes Beileid.

*unterschrieben mit*
Sajneen Janitshar Kemail Ifrey
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Salam Sekban Janitshar und Familienoberhaupt Sharie Ifrey,

mit bedauern lasse ich euch dieses Schreiben zukommen. Aus juengsten Ereignissen mit diesen Unwesen die sich vor Menek'ur tragen, hat einer eurer tapfere Mannen eurer Familie seinLeben gelassen, bei der Verteidigung unserer schönen Stadt und bei der Eskorte einiger Schürfer zur Mine.

Hierbei handelt es sich um Haashim Ifrey. Ein wertvoller und hervorragender, sowie tapferer und ehrenvoller Säbelschwinger.
Ich bedauere euren Verlust zutiefst und für genauere Informationen dürft ihr mich jederzeit aufsuchen.
Leider erlaubt es mir die Zeit momentan nicht euch persönlich aufzusuchen, aber ihr dürft mich jederzeit aufsuchen und seid euch gewiss ich werde mir die Zeit nehmen und euch über die näheren Umstände aufklären.
Mein tiefstes Beileid.

*unterschrieben mit*
Sajneen Janitshar Kemail Ifrey
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Salam Handelsminister und Familienoberhaupt Saheeb Masari,

mit bedauern lasse ich euch dieses Schreiben zukommen. Aus juengsten Ereignissen mit diesen Unwesen die sich vor Menek'ur tragen, hat einer eurer tapfere Mannen eurer Familie seinLeben gelassen, bei der Verteidigung unserer schönen Stadt und bei der Eskorte einiger Schürfer zur Mine.

Hierbei handelt es sich um Taahir Masari. Ein wertvoller und hervorragender, sowie tapferer und ehrenvoller Säbelschwinger.
Ich bedauere euren Verlust zutiefst und für genauere Informationen dürft ihr mich jederzeit aufsuchen.
Leider erlaubt es mir die Zeit momentan nicht euch persönlich aufzusuchen, aber ihr dürft mich jederzeit aufsuchen und seid euch gewiss ich werde mir die Zeit nehmen und euch über die näheren Umstände aufklären.
Mein tiefstes Beileid.

*unterschrieben mit*
Sajneen Janitshar Kemail Ifrey

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Salam *hier steht der Name und der Titel des Oberhauptes der Falah*,

mit bedauern lasse ich euch dieses Schreiben zukommen. Aus juengsten Ereignissen mit diesen Unwesen die sich vor Menek'ur tragen, hat einer eurer tapfere Mannen eurer Familie seinLeben gelassen, bei der Verteidigung unserer schönen Stadt und bei der Eskorte einiger Schürfer zur Mine.

Hierbei handelt es sich um Husaam Falah. Ein wertvoller und hervorragender, sowie tapferer und ehrenvoller Säbelschwinger.
Ich bedauere euren Verlust zutiefst und für genauere Informationen dürft ihr mich jederzeit aufsuchen.
Leider erlaubt es mir die Zeit momentan nicht euch persönlich aufzusuchen, aber ihr dürft mich jederzeit aufsuchen und seid euch gewiss ich werde mir die Zeit nehmen und euch über die näheren Umstände aufklären.
Mein tiefstes Beileid.

*unterschrieben mit*
Sajneen Janitshar Kemail Ifrey

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Salam *hier steht der Name und der Titel des Oberhauptes der Bashir*,

mit bedauern lasse ich euch dieses Schreiben zukommen. Aus juengsten Ereignissen mit diesen Unwesen die sich vor Menek'ur tragen, hat einer eurer tapfere Mannen eurer Familie seinLeben gelassen, bei der Verteidigung unserer schönen Stadt und bei der Eskorte einiger Schürfer zur Mine.

Hierbei handelt es sich um Yoonus Bashir. Ein wertvoller und hervorragender, sowie tapferer und ehrenvoller Säbelschwinger.
Ich bedauere euren Verlust zutiefst und für genauere Informationen dürft ihr mich jederzeit aufsuchen.
Leider erlaubt es mir die Zeit momentan nicht euch persönlich aufzusuchen, aber ihr dürft mich jederzeit aufsuchen und seid euch gewiss ich werde mir die Zeit nehmen und euch über die näheren Umstände aufklären.
Mein tiefstes Beileid.

*unterschrieben mit*
Sajneen Janitshar Kemail Ifrey

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Salam Familienoberhaupt, Sekbaan Janitshar Wyvern Fareed Saddiq,

mit bedauern lasse ich euch dieses Schreiben zukommen. Aus juengsten Ereignissen mit diesen Unwesen die sich vor Menek'ur tragen, hat einer eurer tapfere Mannen eurer Familie seinLeben gelassen, bei der Verteidigung unserer schönen Stadt und bei der Eskorte einiger Schürfer zur Mine.

Hierbei handelt es sich um Bilal Saddiq. Ein wertvoller und hervorragender, sowie tapferer und ehrenvoller Säbelschwinger.
Ich bedauere euren Verlust zutiefst und für genauere Informationen dürft ihr mich jederzeit aufsuchen.
Leider erlaubt es mir die Zeit momentan nicht euch persönlich aufzusuchen, aber ihr dürft mich jederzeit aufsuchen und seid euch gewiss ich werde mir die Zeit nehmen und euch über die näheren Umstände aufklären.
Mein tiefstes Beileid.

*unterschrieben mit*
Sajneen Janitshar Kemail Ifrey

Verfasst: Montag 6. November 2006, 20:06
von Kemail Ifrey
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Salam werter Wesir, Jijkban Janitshar Drakon Fadi Yazir,

im folgenden Anhang befindet sich der gewünschte Bericht. Desweiteren habe ich wie gewünscht den Familienangehörigen einen Brief zukommen lassen. Für weitere Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.

*unterschrieben mit*
Sajneen Janitshar Kemail Ifrey

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Bericht:
Am 01. Rabenmond 249 tauchten diese Wesen auf in eine Gruppe vor der Stadt. Aus heiterem Himmel und bildeten, diesen Ringaehnliche Formation die sie heute immernoch haben.
Die Soldaten Abdul-Azeem Yazir, Abdul-Kareem Yazir, Haashim Ifrey, Taahir Masari, Husaam Falah, Yoonus Bashir und Bilal Saddiq ließen ihr Leben um die Schürfer die unterwegs zur Mine waren mit ihrem Leben zuschützen.
Wie ihr bereits wisst wurden die Opfer durch einen Trupp unter meiner Führung geborgen.
was mehr oder weniger auffaellig waren waren die Hackverletzungen die vermutlich durch den Schnabel entstanden und Rissspuren die zurückzuführen wären auf die Krallen.
Das auffälligste ist hierbei das bei jedem einzelnen Opfer das gesamte Herz fehlt, es wurde wahrscheinlich 'rausgepickt'.
Ansonsten waren keine Auffaelligkeiten zuerkennen.

Zur jetzigen Situation:
Diese Ringaehnlicheformation wurde beibehalten. Dort wo wir diese Harpien töten, rücken aus dem Nichts neue auf.
Was hierbei doch stark auffaellt, das keine Vermehrung mehr stattfindet, sondern es bleibt die gleiche Anzahl an diesen Wesen konstant.

Verfasst: Montag 6. November 2006, 23:09
von Raakin Yazir
Tief betrübt las er die Liste der Toten welche ihm der neue Hauptmann Kemail aus dem Hause der Ifrey zugesandt hatte. Er kannte die Männer gut welche viel zu Früh von diesen Ausgeburten aus dem Leben gerissen wurden um ihrer Pflicht nachzukommen.
Nun sah er es als seine Pflicht an die Mütter und Frauen welche die nächsten Angehörigen der Wachen gewesen waren persönlich zu unterrichten und zu trösten.
Am Ende dieses Tages fühlte er sich um so älter und schwächer denn die Klagen der verlassenen Weiber brannten Ihm wie ein heisser Dorn in seinem Herzen und er sann nach Rache an diesen vermaledeiten Blutharpien. Er fasste den Plan sie zu suchen und jede einzelne von ihnen den brennenden Zorn der Bevölkerung Menek'urs spüren zu lassen indem er einen Feuersturm nach dem nächsten über ihren hässlichen Köpfen beschwören würde...